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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Dienstag, 31. August 2010 09:06 |
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Wenn es um den Ersatz von einzelnen oder mehreren Zähnen geht, sind heute in vielen Fällen Implantate eine sehr gute Lösung. Die künstlichen Zahnwurzeln dienen als Anker für Kronen, Brücken und Prothesen. Eine Voraussetzung für das erfolgreiche Einsetzen eines Implantats ist jedoch ein gesunder und starker Kieferknochen. Patienten, welche über Jahrzehnte hinweg klassische Brücken und Prothesen getragen haben, verfügen meist über zu wenig Knochen rund um das Implantat. Hier kann die moderne Implantologie mit einem Kieferknochenaufbau Abhilfe schaffen.
Entscheidend für den Erfolg eines Zahnimplantates ist ein bestimmtes Knochenvolumen. Je mehr Knochen vorhanden und je dichter ein Kieferknochen ist, umso besser. Ein Implantat sollte mindestens von1 mm besser von 2 mm Knochensubstanz umgeben sein. Auch in der Höhe muss genügend Knochensubstanz vorhanden sein, so dass eine ausreichende Implantatlänge möglich ist. Neun bis zehn Millimeter sollten hierbei nur in Ausnahmefällen unterschritten werden.
Kieferknochen einfach verstärken
Mangelt es an genügend Knochensubstanz ‚augmentieren’ die Spezialisten in leichteren Fällen. „Der Arzt entnimmt zum Beispiel in einem ambulante Eingriff am Kinn oder im Mund im Bereich des hinteren Ober- und Unterkiefer Knochensplitter und fügt sie dort ein, wo das Implantat gesetzt werden soll“, erklärt Dr. Silke Liebrecht, Oberärztin im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln und proDente-Expertin. Der Zweiteingriff am Kinn oder im Kiefer ist in der Regel gefahrlos. Es kann in Einzelfällen aber durchaus zu postoperativen Schmerzen und Schwellungen kommen. ?Werden nur geringe Mengen Knochensplitter benötigt, können diese während der Implantation gewonnen werden, indem Knochenspäne beim Bohrvorgang mit speziellen Filtern aufgefangen werden. Eine weitere Möglichkeit bietet künstlicher Knochenersatz. Er wird meist aus Beta-Tricalciumphosphat oder aus Meeresalgen im Labor synthetisch hergestellt. „Leider ist der künstliche Knochenersatz nicht ausreichend - es muss 50 % Eigenknochen dazugemischt werden“, so Dr. Liebrecht.
Der ‚Sinuslift’ für die komplizierten Fälle
In komplizierten Fällen wenden Implantologen den sogenannten ‚Sinuslift’, eine Operation im Oberkiefer, an. Bei den betroffenen Patienten ist der Knochen im Oberkiefer so gering, dass ein Implantat keinen stabilen Halt hat. Beim Sinuslift verstärkt der Implantologe die entsprechende Stelle mit Knochenmaterial, indem der Boden der Kiefernhöhle angehoben wird. Je nach Fall, erfolgt die Implantation gleichzeitig mit dem Knochenaufbau oder erst nachdem der eingelagerte Knochen sicher eingeheilt ist. Je nach Ausmaß des Eingriffes, muss man in diesen Fällen zwischen drei und neun Monaten warten, da der menschliche Knochen langsam wächst.
Modernste Zahnmedizin züchtet Knochen
Seit zwei Jahren werden bei Sinuslift-Operationen zunehmend gezüchtete Kieferknochentransplantate eingesetzt. Dr. Liebrecht: „Dafür wird dem Patienten ein ca. ein Zentimeter großes Stück Knochenhaut des Kiefers entnommen. Anschließend werden daraus unter sterilen Laborbedingungen autologe Kambiumzellen isoliert.“ Diese haben die Fähigkeit, Knochengewebe zu produzieren. Die isolierten Zellen werden vermehrt und bilden schließlich Knochenchips von ein Zentimeter Durchmesser und drei Millimeter Dicke. Je größer der Defekt im Kiefer, um so mehr gezüchtete Knochenchips kommen zum Einsatz. „Bislang sind nach der Transplantation von gezüchteten Kieferknochen keine Abstoßungsreaktionen aufgetreten“, berichtet Dr. Liebrecht. In der Regel verwächst das Transplantat in drei bis vier Monaten mit dem Knochen.
Quelle: prodente.de
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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Donnerstag, 26. August 2010 10:05 |
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Für viele Menschen gehört der Griff zum Mundwasser wie selbstverständlich zur täglichen Zahnhygiene. Doch ein solches Produkt sollte nicht dauerhaft verwendet werden.
Dadurch zerstört man seine natürliche Mundflora», sagt Zahnarzt Peter Bührens aus Schwerin. Denn im Mundraum leben Hunderte von Bakterienarten, deren Hauptaufgabe es ist, Krankheitserreger abzuwehren.
Regelmäßig verwendete Mundspülungen zerstörten auch diese «guten» Bakterien. «Vor allem aggressive Keime vermehren sich dann verstärkt», mahnt Bührens. Das bloße Zähneputzen reiche als Reinigungsmaßnahme vollkommen aus.
Mundwasser sei lediglich zur kurzfristigen Anwendung geeignet, ergänzt der Zahnarzt: «Für etwa zwei bis drei Wochen. Beispielswiese weil man im Mund eine Entzündung hat.» Oder nach einer Operation im Mundbereich, um den Heilungsprozess zu unterstützen.
Zahnärzte empfehlen für solche Zwecke meist sogenannte «medizinische Mundwässer», die nur in Apotheken erhältlich sind. Sie enthalten oftmals den bakterientötenden Wirkstoff Chlorhexidin und häufig Alkohol zur Desinfektion.
Manche Patienten verwenden ein solches Mundwasser auch während eines Krankenhausaufenthaltes, weil sie sich beispielsweise die Zähne nicht putzen können. Im Gegensatz zu kosmetischen Mundwässern oder einfachen Mundspülungen muss ein medizinisches Mundwasser seine Wirksamkeit anhand von Untersuchungen nachgewiesen haben.
«Häufig benutzen Menschen ein Mundwasser in der Hoffnung, so ihren Mundgeruch loszuwerden», ist die Erfahrung des Zahnarztes. «Das ist aber der vollkommen falsche Behandlungsweg.» Mundgeruch-Geplagte sollten sich stattdessen einer zahnärztlichen Behandlung unterziehen.
Denn hinter schlechtem Atem verbergen sich laut Bührens zerstörte Zähne, ein entzündetes Zahnfleisch oder auch Infektionen im Nasen-Rachenraum: «Ist der Mund richtig behandelt, bleibt auch der Mundgeruch aus.»
Quelle: zahn-online.de
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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Mittwoch, 25. August 2010 13:11 |
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Geht es um „die Dritten”, entscheiden sich zunehmend mehr Menschen für implantatgestützten Zahnersatz. Zahnärzte setzen derzeit schätzungsweise eine Million Implantate jährlich. Studien belegen, dass implantatgetragener Zahnersatz im Vergleich zu herkömmlichen Prothesen die mundbezogene Lebensqualität der Patienten signifikant verbessert: Implantatträger haben nicht nur beim Essen und Sprechen weniger Probleme. Auch andere Dimensionen der Lebensqualität – Emotionalität, Vitalität und soziale Funktionen – sind besser. Allerdings stammen diese Ergebnisse aus Untersuchungen, bei denen zahnlose Patienten mit Implantaten versorgt wurden.
2008 zeigte eine Wissenschaftler-Gruppe um Dr. Hans-Joachim Nickenig und Prof. Dr. Manfred Wichmann von der Universitätsklinik Erlangen-Nürnberg erstmals durch eine Untersuchung mit mehr als 200 Patienten, dass die Lebensqualität durch eine Implantatbehandlung auch dann bereits signifikant besser wird, wenn teilbezahnte Patienten versorgt werden. Diese Untersuchung dient den ECDI-Zentren als Referenz-Studie. Da in den Zentren pro Jahr mehr als 15.000 Implantate gesetzt werden, können die bisher vorliegenden wissenschaftlichen Ergebnisse an großen Patientenzahlen überprüft werden.
Alle Patienten, die an den ECDI-Zentren implantologisch behandelt werden, erhalten die verkürzte Version eines standardisierten und international anerkannten Fragebogen Oral Health Impact Profile (OHIP) den sie wiederholt ausfüllen: Vor der Behandlung, in der Einheilphase und nach Abschluss der prothetischen Behandlung. Die Ergebnisse werden verglichen mit der mundbezogenen Lebensqualität von Patienten, denen keine Zähne fehlen.
„Nur vereinzelte Patienten lehnen die Teilnahme an der Studie ab“, so die ersten Erfahrungen aus den ECDI-Zentren nach Start der Studie. Die meisten Patienten finden es gut, dass die Zentren eine solche Untersuchung gestartet haben.
Quelle: implantate.com
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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Freitag, 20. August 2010 07:32 |
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Viele Patienten stellt die Diagnose "Zahnersatz" vor zahlreiche Fragen: Was muss ich nun tun? Welche Fragen sollte ich dem Arzt stellen? Wie hole ich Vergleichsangebote ein? Oft haben Patienten zunächst das Gefühl, angesichts der anstehenden Investition sowie der Sorge um die eigene Gesundheit einem Berg an Entscheidungen und Aufgaben gegenüberzustehen. Fünf Schritte helfen, den passenden Zahnersatz zu finden.
Schritt eins: Die Diagnose
Ihr Zahnarzt teilt Ihnen nach gründlicher Untersuchung mit, dass Sie eine Krone, Brücke oder ein Implantat benötigen. Er händigt Ihnen sowohl den Befund als auch eine Einschätzung der Kosten in Form eines Heil- und Kostenplans aus. Dieser bildet die Grundlage für die Höhe des Zuschusses der Krankenkasse.
Schritt zwei: Die Kostenvoranschläge
Nach der Genehmigung des Kostenplans durch Ihre Krankenkasse können Sie auf dieser Basis Angebote bei Dentallaboren einholen. Ein üblicher Schritt, für den der behandelnde Arzt Verständnis hat. Schließlich ist ihm daran gelegen, dass Sie optimal versorgt werden – und dazu gehört neben der Therapie auch der Preis.
Schritt drei: Die Entscheidung
Diskutieren Sie die eingeholten Kostenvoranschläge mit Ihrem Zahnarzt. Denn er ist es, der den neuen Zahnersatz plant und einsetzt. Seine Praxis übernimmt für den Patienten die Abwicklung mit einem externen Partner: Der Zahnarzt erteilt den Auftrag, an ihn wird die fertige Arbeit geschickt und er führt die komplette Behandlung durch.
Schritt vier: Die Ausführung des Auftrags
Nach der Auftragserteilung erstellt das beauftragte Dentallabor Ihren individuellen Zahnersatz nach den Anforderungen Ihres Zahnarztes.
Schritt fünf: Der Abschluss der Behandlung
Der fertige und geprüfte Zahnersatz wird Ihrem Zahnarzt überreicht. Er prüft die Arbeit ein letztes Mal und setzt den Zahnersatz ein.
Quelle: lifepr.de
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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Montag, 16. August 2010 10:27 |
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"Zahnversicherungen sind zunehmend ein Thema bei der Beratung in unseren Praxen“, sagt der Präsident der Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern Dr. Dietmar Oesterreich anlässlich der Publikation einer Patienteninformation zu diesem Thema. „Bitte vergleichen Sie sorgfältig die Angebote der Zahnversicherungen,“ ist sein Rat. Die privaten Krankenversicherungen bieten teils in Kooperation mit den gesetzlichen Krankenkassen eine Vielzahl von Zahnversicherungen an. Vor allem für Patienten, die sich im Bedarfsfall auch hochwertigen Zahnersatz leisten wollen, kann eine solche Absicherung sinnvoll sein.
Die Versicherungsbedingungen sind allerdings selbst für Experten oft schwer zu durchschauen. Informationen von Verbraucherzentralen sind dabei ebenso empfehlenswert wie Berichte der Stiftung Warentest (z.B. „Finanztest 5/2010“).
Die meisten Versicherungen lassen vor Vertragsabschluss kontrollieren, in welchem Zustand die Zähne sind. Für Behandlungen, die der Zahnarzt bereits vor Abschluss des Vertrags angeraten, geplant oder begonnen hat, muss die Versicherung später nicht zahlen. Auch ist Zahnersatz für Zahnlücken, die bereits bei Abschluss der Versicherung bestehen, in der Regel nicht mitversichert. Dies ist besonders bei Versicherungsgesellschaften zu beachten, die keine Gesundheitsprüfung vor Versicherungsbeginn fordern, jedoch im Fall der Leistungsinanspruchnahme den behandelnden Zahnarzt im Rahmen der Schweigepflichtentbindung zur Auskunft auffordern. Der Zahnarzt ist verpflichtet, umfassend und schonungslos über den tatsächlichen Gesundheitszustand des Patienten Auskunft zu erteilen.
„Der Zahnarzt kann zwar den Mundgesundheitszustand beurteilen und feststellen, welches Erkrankungsrisiko vorliegt, eine bestimmte Versicherung empfehlen kann er aber nicht. Nach wie vor gilt: den besten Schutz vor Zahnverlust und notwendigem Zahnersatz bietet eine optimale häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Vorsorge“ , betont Dr. Oesterreich. Ein ausführliches Informationsblatt liegt in den Zahnarztpraxen vor. Weitere Informationen unter www.zaekmv.de, Menüpunkt Patientenberatung.
Quelle: zaekmv.de
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