implantate.info ImplanTicker

Implantologensuche

Finden Sie einen qualifizierten Implantologen in Ihrer Nähe (in Deutschland, Österreich und der Schweiz).
 

ImplanTicker

Die Mehrheit der Deutschen geht regelmäßig kontrollorientiert zum Zahnarzt. Trotzdem empfindet...

Angesichts gestiegener Kosten bei der Zahnbehandlung müssen Patienten seit Anfang diesen...

Zahnarztpatienten sollten nach einer Behandlung mit Betäubung nichts essen und auf heiße...

Aktuelle Meldungen
Bundesweite Umfrage: Jeder Zehnte hat große Angst vorm Zahnarztbesuch PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 12:43 Uhr

Die Mehrheit der Deutschen geht regelmäßig kontrollorientiert zum Zahnarzt. Trotzdem empfindet gut jeder Zweite eine zumindest (leichte) emotionale Anspannung bei dem Gedanken an eine zahnmedizinische Behandlung. Zwölf Prozent der Erwachsenen geben an, stark ausgeprägte Ängste mit dem Zahnarztbesuch zu verbinden. Knapp die Hälfte hat nur 'etwas' oder 'wenig' Angst, ein gutes Drittel aber 'gar keine'. Diese Ergebnisse zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach.

"Auch, wenn der Anteil von Personen mit starkem Angstempfinden mit 12 Prozent den deutlich geringeren Anteil ausmacht, nehmen wir die Zahnbehandlungsangst seit Jahren sehr ernst. Letztendlich beeinflussen Behandlungsängste die (orale) Gesundheit und somit auch die Lebensqualität", so der Präsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Dr. Peter Engel. "Vertrauen ist die Grundlage für eine erfolgreiche Therapie. Patienten sollten ihrem Zahnarzt gegenüber ihre Angst benennen, anstatt sie zu verbergen."

Für den Vorsitzenden des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Jürgen Fedderwitz, sind die Ergebnisse der Umfrage nicht ungewöhnlich: "Die für Deutschland ermittelten Werte decken sich mit denen von Untersuchungen in anderen Nationen wie den USA oder Australien. Für die Minderheit von Patienten, deren Ängste so stark ausgeprägt sind, dass sie den Gang zum Zahnarzt über Jahre vermeiden, stehen jedoch Behandlungsmöglichkeiten wie Psychotherapie und Hypnose zur Verfügung. In Fällen von ärztlich attestierter Phobie kommt sogar eine Vollnarkose in Betracht."

KZBV und BZÄK raten dazu, der Entstehung von Zahnbehandlungsängsten durch frühzeitige und regelmäßige Zahnarztbesuche vom Kleinkindalter an vorzubeugen. Bei den ersten Kontakten lernen Kinder die Praxis bzw. den Zahnarzt kennen. Sie gewöhnen sich an die regelmäßige Routineuntersuchung, mit der sich größere Zahnschäden und zahnmedizinische Eingriffe vermeiden lassen.

Hintergrund:

Die Studienergebnisse über "Einstellungen und Bewertungen der Bevölkerung zur zahnärztlichen Versorgung in Deutschland" stützen sich auf die Befragung von 1.788 Personen, die einen repräsentativen Querschnitt der erwachsenen deutschen Wohnbevölkerung in der Bundesrepublik bilden. Die Erhebung wurde im April/Mai 2011 vom Institut für Demoskopie Allensbach in Zusammenarbeit mit dem IDZ durchgeführt. Die Studie wurde als IDZ-Information I/2012 veröffentlicht. Sie ist erhältlich über: www.idz-koeln.de.

Quelle: presseportal.de

 

 
Implantate preiswerter? So können Sie bei Zahnimplantaten Geld sparen! PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 28. Januar 2012 um 11:24 Uhr

Angesichts gestiegener Kosten bei der Zahnbehandlung müssen Patienten seit Anfang diesen Jahres auch bei Implantaten tiefer in die Tasche greifen. Die Ursache dafür ist die neue Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ). Es liegt auf der Hand, dass sich viele fragen, ob es nicht möglicherweise Einsparpotentiale bei einer Zahnimplantation gibt. Viele Praxen im Ausland werben zum Beispiel mit verbilligten Implantaten, doch der überwiegende Teil der Implantatpatienten möchte sich lieber zu Hause therapieren lassen. Für sie gibt es gute Nachrichten, denn tatsächlich bestehen auch hierzulande Spielräume bei der Implantatversorgung, die das Budget spürbar entlasten können: sei es beim Arzthonorar, bei den Implantaten selbst, oder beim Zahnersatz. Lesen Sie im neuen Fachartikel von implantate.info, wie Sie Ihre Implantate günstiger erhalten können.

 
Nach Kieferbetäubung besser nichts essen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 09:25 Uhr

Zahnarztpatienten sollten nach einer Behandlung mit Betäubung nichts essen und auf heiße Getränke verzichten, solange bis die Betäubung vollständig abgeklungen ist, mahnen die Experten der Initiative "proDente". Ansonsten bestehe ein hohes Risiko für die Gesundheit.??Die Kieferbetäubung muss vor dem Essen oder der Aufnahme heißer Getränke unbedingt vorbei sein, damit kein Verletzungsrisiko für die Patienten besteht, so die Aussage des Zahnarzt Joachim Hoffmann von der Initiative proDente in Köln gegenüber der Nachrichtenagentur „dpa“. Unter Umständen müssen die Zahnarztpatienten einige Stunden ohne Nahrung durchhalten, bevor die Narkose wieder vollständig abgeklungen ist.??Risiko von Verletzungen und Verbrennungen

Diese Zeit sollten sich die Patienten jedoch in jedem Fall nehmen, da bei noch vorhandener Kieferbetäubung die Gefahr besteht, dass die Betroffene sich auf die betäubte Lippe oder Wange beißen, ohne dies zu bemerken. Bei heißen Getränken und Speisen könnten sich die Patienten außerdem Verbrennungen im Mund- und Rachenraum zuziehen, warnte der Zahnarzt Joachim Hoffmann. Die Wirkung der Betäubungsspritze klingt laut Aussage des Experten - abhängig von der Art und Schwere der Zahnbehandlung – eine halbe oder auch mehrere Stunden nach der Behandlung wieder ab. Genauere Angaben können die Patienten bei ihrem behandelnden Zahnarzt erfragen.

Unterschiedlich Betäubungsmethoden für die Zahnbehandlung

Der Initiative porDente e.V. zufolge werden in Deutschland rund 52 Millionen lokale Anästhesien im Rahmen einer Zahnarztbehandlungen verabreicht. Für jede Zahnbehandlung - von Erneuerungen der Füllungen über die Beschleifung von Zähnen für Kronen oder das Ziehen von Zähnen bis hin zum Einsetzen eines Implantats - stehen heute moderne lokale Betäubungen (Lokalanästhetika) zur Verfügung, so die Angaben der Initiative proDente. Welche Betäubung zum Einsatz kommt, hänge von dem jeweiligen Eingriff ab. Grundsätzlich bieten sich dabei laut Aussage der Experten mehrere unterschiedliche Anästhesie-Verfahren an. So wird zum Beispiel bei der Infiltrationsanästhesie ein Anästhetikum direkt in Höhe der Zahnwurzelspitze unter die Schleimhaut gespritzt, wodurch die Nerven von ein bis zwei Zähnen nach rund ein bis drei Minuten betäubt werden. Für die Behandlung von „ein oder mehrere Backenzähne im Unterkiefer“ empfiehlt sich bei Bedarf nach einer Narkose eine Leitungsanästhesie, wobei der Zahnarzt ein Betäubungsmittel in die Nähe der Unterkiefernerven injiziert, so die Aussage der Initiative porDente. Auf diese Weise werde die gesamte Nervenleitungsbahn auf einer Kieferhälfte betäubt, was auch ein Taubheitsgefühl in der Unterlippe und der entsprechen die Zungenhälfte hervorrufen kann.

Betäubung einzelner Zähne und Oberflächenanästhesie

Den Zahnärzten ist es auch möglich mit Hilfe der sogenannten intraligamentären Anästhesie einzelne Zähne zu betäuben, falls die Patienten eine entsprechende Narkose wünschen. Dabei wird über die sehr dünne Nadel einer speziellen „Druckspritze“ das Betäubungsmittel direkt zwischen Zahn und Zahnfleisch beziehungsweise Zahnknochen injiziert, so die Aussage der Initiative proDente. Auch die sogenannte Oberflächenanästhesie kommt den Experten zufolge in der Zahnmedizin regelmäßig zum Einsatz, wobei diese meist als Spray verwendet wird, um den Einstichschmerz der anschließenden Betäubungsspritzen zu vermeiden. Zwar reicht diese Art der lokalen Betäubung für eine Zahnbehandlung nicht aus, doch bei Kindern und besonders empfindlichen Patienten könne auf diesem Weg der Einstichschmerz der nachfolgenden Spritze umgangen werden, so dass „die Betäubung für sie fast vollständig schmerzfrei“ ist, erklärt die Initiative proDente e.V auf ihrer Internetseite.

Quelle: heilpraxisnet.de

 

 
Implantate geben Patienten mit Mundhöhlenkrebs ihr Gesicht zurück PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 20. Januar 2012 um 09:17 Uhr

Noch vor wenigen Jahren galten Mund-Kiefer-Tumoren als absolute Gegenanzeigen für Zahnimplantate. Dies hat sich geändert. Heute geben Experten betroffenen Patienten durch aufwändige implantatgetragene Rekonstruktionen ihr Gesicht zurück – ein Thema auf dem 25. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Implanto­­logie, der vom 24.-26.11. letzten Jahres in Dresden stattfand.

Patienten mit Tumoren im Kiefer-Gesichtsbereich, leiden nicht nur an einer zumeist bösartigen, lebensbedrohlichen Erkrankung. Hinzu kommen erhebliche biopsychosoziale Einschränkungen: Ihr Gesicht kann äußerlich deutlich verändert, sogar entstellt sein. Essen und Sprechen machen Probleme. Ist nach der Operation eine Bestrahlung erforderlich, verursacht diese Mundtrockenheit – dann schmerzt jede Berührung im Mund. Im Laufe der Erkrankung verlieren die Patienten viele oder sogar sämtliche Zähne. Im Schnitt dauert es 3,5 Jahre, bis sie wieder Zähne besitzen.

»Die intraorale Rehabilitation dieser Patienten kann nur multidisziplinär gelingen«, erklärt Priv. Doz. Dr. Eva Engel von der Poliklinik für Prothetik der Universität Tübingen. »Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen zusammen mit dem prothetischen Behandlungsteam aus Zahnarzt, Zahntechniker und zahnärztlicher Assistenz können nur gemeinsam die vielfältigen, oft sehr individuellen Probleme lösen.« Dabei gelinge, so Engel, in diesen schwierigen Situationen nicht immer ein vollkommen zufriedenstellendes kaufunktionelles Ergebnis, doch ließe sich die Lebensqualität durch die Eingliederung von Zahnersatz immer verbessern.

Auf dem 25. Kongress der DGI demonstrierte Eva Engel an Hand von einer Auswertung der Therapieergebnisse von 75 prothetisch versorgten Tumorpatienten, wie komplex die prothetische Rehabilitation bei diesen Patienten sein kann. Zwei Drittel der Patienten hatten Mundhöhlenkrebs, ein Drittel andere Tumoren. Die Experten hatten die Patienten mit 90 Prothesen versorgt, getragen von ca. 340 Implantaten. Rund zehn Prozent des Zahnersatzes ging innerhalb von fünf Jahren verloren. »Hier spielen verschiedene Gründe eine Rolle«, sagt Engel. Der Verlust von Implantaten, die teilweise auch aufgrund erneuten Tumorwachstums entfernt werden mussten, ist ein Grund. Ein anderer ist der Verlust von Zähnen, die als Pfeilerzähne in die prothetische Konstruktion miteinbezogen waren, was eine Erneuerung des Zahnersatzes notwendig machte. Insgesamt waren bei den untersuchten Patienten binnen fünf Jahren 20 Prozent der Implantate verloren gegangen. Das Risiko, ein Implantat zu verlieren, erhöhte sich um den Faktor 3,5, wenn ein Patient bestrahlt worden war.

Die Auswertung lieferte noch ein überraschendes Resultat: »Die Überlebenswahrscheinlichkeit dieser Patienten war mit 100 Prozent nach fünf Jahren etwa doppelt so hoch wie sie üblicherweise für Patienten mit einem Mundhöhlenkrebs angegeben wird«, berichtet Engel. Dies sei jedoch wahrscheinlich eher auf die Patientenselektion als auf den Zahnersatz zurückzuführen.

Quelle: implantate.com

 
Pflanzenöl gegen Karies und Parodontose PDF Drucken E-Mail
Montag, den 16. Januar 2012 um 10:05 Uhr

Als Hausmittel gilt es schon lange als bewährt: das "Öl-Ziehen" als Heilmittel gegen Entzündungen, Karies und Parodontitis. Nun konnte erstmals in einer wissenschaftlichen Untersuchung an einer Universität der antibakterielle Effekt von Pflanzen- und Mineralölen in der Mundhöhle nachgewiesen werden. Untersucht wurde die Wirkung von Paranuß-Öl und Vaseline-Öl als Additiv zu normal erhältlichen Zahncremes auf die Auflösung von oralen Biofilmen und dem damit verbundenen Mundhygieneindex.

Bioflime sind organisierte Bakterienkolonien, die auf Zahn- und Wurzeloberflächen stark anhaften und als Verursacher von Karies und Parodontitis (Parodontose) gelten. Trotz Einsatz von Zahnbürsten und Mundsüllösungen zeigen sich orale Biofilme als sehr resistent gegenüber Entfernungsversuchen.

In der vorliegenden Studie wurde nachgewisesen, dass beide Öl-Additive den Mundhygieneindex nach 90 Tagen signifikant verbesserten. Die Verwendung von Ölen als Zusatzstoffe zu handelsüblichen Zahnpasten, so schlussfolgerten die Autoren, wäre somit geeignet,  sowohl die Prophylaxe als auch die Therapie von Karies und Parodontitis (Parodontose) nachhaltig zu unterstüzen. Ein vergleichbarer Effekt dürfte auch für die Periimplantitis zu erwarten sein.

Filogônio Cde F, Soares RV, Horta MC, Penido CV, Cruz Rde A. Departamento de Odontologia, Pontifícia Universidade Católica de Minas Gerais, Belo Horizonte, MG, Brazil. Effect of vegetable oil (Brazil nut oil) and mineral oil (liquid petrolatum) on dental biofilm control. Braz Oral Res. 2011 Dec ; 25(6): 556-61.

Quelle: implantate.com

 

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 42