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ImplanTicker

Männer ziehen im Gegensatz zu Frauen die gute alte Handzahnbürste der elektrischen Alternative...

Ein Zahnimplantat als fester, angenehmer Zahnersatz soll es sein. Doch wie findet man für diese...

„Regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen sind ein wichtiger Teil der...

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Zahnpflege: Männer mögen's manuell PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Sontag, 07. März 2010 10:31
Männer ziehen im Gegensatz zu Frauen die gute alte Handzahnbürste der elektrischen Alternative vor. Dafür sind Frauen tendenziell ängstlicher in punkto Zahnarztbesuch. Allerdings überwinden Sie eher Ihre Angst oder suchen sich Hilfe. Auch bei der Suche nach dem Zahnarzt ihres Vertrauens greifen Frauen wesentlich häufiger auch auf Informationen aus dem Internet zurück als Männer.

Den kleinen Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt es also auch in der Zahnmedizin. Während die Differenzen bei der Zahnputztechnik zu vernachlässigen sind, kommt den anderen Unterschieden eine größere Bedeutung zu. Menschen, die aus Angst den Zahnarztbesuch hinausschieben setzten sich größeren Gefahren aus. Das fängt bei Karies und Parodontitis an und hört bei noch gefährlicheren Erkrankungen auf. Gerade das starke Geschlecht nimmt den regelmäßigen Zahnarztbesuch, als Teil der Gesundheitsvorsorge oft nur sporadisch war.

Je früher bereits kleine Anzeichen wie Zahnfleischbluten, Schwellungen des Zahnfleisches, anhaltend schlechter Atem oder lockere Zähne wahrgenommen werden, desto sicherer kann Zahnverlust verhindert werden. Ein weithin vernachlässigtes Problem ist Krebs im Bereich der Mundhöhle. Die Erkrankung tritt bei Männern wesentlich häufiger auf. An einer Krebserkrankung der Mundhöhle und des Rachens erkranken pro Jahr in Deutschland etwa 10400 Menschen neu. Davon sind fast 75 Prozent Männer.
Diese Erkrankung greift wie kaum eine andere in das Leben der Betroffenen ein. Bei der üblichen Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt können erste Anzeichen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Hier gilt: je früher die Krebserkrankung erkannt wird desto höher sind die Heilungschancen.
 
Quelle: livepr.de

 
Bei Implantaten kommt es auf Know-how an PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Dienstag, 02. März 2010 11:22
Ein Zahnimplantat als fester, angenehmer Zahnersatz soll es sein. Doch wie findet man für diese Behandlung einen geeigneten Implantologen? Schließlich geht es um einen Eingriff, der viel Fachwissen und Erfahrung voraussetzt. „Wer sich auf die Suche nach einem implantierenden Zahnarzt macht, hat verschiedene Möglichkeiten, sich zu informieren“, weiß Dr. Silke Liebrecht, proDente-Expertin und Oberärztin im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln.
 
Die beste Empfehlung ist ein zufriedener Patient. Wer sich ein Implantat einsetzen lassen will, kann sich zunächst einmal im Freundeskreis umhören – vielleicht haben einige Bekannte ja bereits gute Erfahrungen in Sachen Implantate mit einem bestimmten Zahnarzt gemacht. „Welcher Arzt sich auf Implantationen spezialisiert hat, zeigen auch entsprechende Angaben auf dem Praxisschild oder auch im Telefonbuch“, erklärt Dr. Liebrecht.
 
Mindestens 50 Eingriffe pro Jahr
 
Wer offiziell den „Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie“ angibt, muss dafür bestimmte Kriterien erfüllen, die die verschiedenen medizinischen Fachgesellschaften aus dem Bereich der Zahn-Implantologie festgelegt haben. Die Zahnärzte müssen Fortbildungen absolviert und außerdem eine vorgegebene Zahl von Implantaten eingesetzt haben – mindestens 50 pro Jahr, mindestens 200 insgesamt.
 
Zu finden sind diese Spezialisten auch im Internet: über die Webseiten der einzelnen Fachgesellschaften – etwa Deutsche Gesellschaft für Implantologie, Deutsche Gesellschaft für zahnärztliche Implantologie, Bundesverband der niedergelassenen implantologisch tätigen Zahnärzte sowie über das Deutsches Zentrum für orale Implantologie (BDZI). Wer sich über seine Zahnärztekammer informieren möchte, findet den Kontakt zu seiner Kammer im Internet-Angebot von proDente unter www.prodente.de.
 
Keine Scheu vor Fragen
 
„Doch nicht nur die fachlichen Qualitäten eines Zahnarztes zählen, auch der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient muss stimmen, damit sich der Patient bei seinem Implantologen gut aufgehoben fühlt“, weiß Dr. Liebrecht um den Wert eines guten Vertrauensverhältnisses.
 
Um genau dafür ein Gefühl zu bekommen, sollten sich Patienten nicht scheuen, dem Zahnarzt einige konkrete Fragen zu stellen:
 
1. Implantiert der Zahnarzt selbst, oder führt er Aufklärungsgespräch und Vorarbeiten durch, arbeitet aber mit einem Implantologen zusammen, welcher das Implantat setzt?

2. Führt der Zahnarzt eine gewissenhafte und sorgfältige Planung durch? Dazu sollte neben der klinischen Untersuchung ein Röntgenbild und Planungsmodelle der Kiefer vorliegen, mit deren Hilfe der Zahnarzt dem Patienten auch das Vorgehen erläutern kann. Zur Diagnostik gehört weiter das Abklären anderer Erkrankungen – eventuell auch in Zusammenarbeit mit anderen Ärzten des Patienten.

3. Wie viele Implantate hat er bereits eingesetzt? Ein Anhaltspunkt für eine ausreichende Erfahrung können beispielsweise die oben genannten Mindestzahlen sein.

4. Arbeitet der Zahnarzt mit einem zahntechnischen Meisterlabor zusammen? Die Herstellung von implantatgetragenen Kronen, Brücken und Prothesen (Suprakonstruktionen) erfordert auch vom Zahntechniker besondere Kenntnisse und Fertigkeiten. Der Zahntechnikermeister verfügt hierbei über die höchste Qualifikation.

5. Bildet der Zahnarzt sich fort? Häufig hängen Zahnärzte Nachweise über ihre Fortbildungen in der Praxis aus. Darüber hinaus können Patienten gezielt nachfragen und die Reaktion des Arztes beurteilen.

6. Bietet die Praxis eine umfassende Prophylaxe und professionelle Zahnreinigung an? Auch nach dem Einsetzen von Implantaten sollte das Gebiss regelmäßig eine solche professionelle Zahnreinigung erhalten, um eine optimale Mundhygiene zu gewährleisten – am besten sollte die Implantatversorgung und die Nachsorge in der selben Praxis stattfinden.

7. Was genau kommt auf den Patienten zu? Der Zahnarzt sollte sich Zeit nehmen, alle Behandlungsschritte erklären und über Risiken aufklären.

8. Was kostet den Patienten das Implantat? Weil die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten in der Regel nicht und die privaten Krankenkassen u.U. nur einen Teil der Kosten übernehmen, sollte vor der Behandlung geklärt werden, welche Kosten entstehen und welchen Betrag der Patient tragen muss. Dazu sollte ein schriftlicher Heil- und Kostenplan erstellt werden, den der Patient seiner Krankenkasse zur Kostenregelung vorlegen kann.
 
Quelle: prodente.de 
Aktualisiert ( Dienstag, 02. März 2010 11:28 )
 
Regelmäßiger Zahnarztbesuch ist aktive Krebsvorsorge PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Freitag, 26. Februar 2010 12:26
„Regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen sind ein wichtiger Teil der Krebsvorsorge.“ Mit dieser Feststellung unterstreicht Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar die Bedeutung des regelmäßigen Zahnarztbesuches. Der Zahnarzt ist prädestiniert, Mundschleimhauterkrankungen frühzeitig zu erkennen und für eine fachgerechte Behandlung zu sorgen. Oesterreich: „Auch wenn keine akuten Beschwerden vorliegen oder auch keine Zähne mehr vorhanden sind, ist der halbjährige Kontrollbesuch beim Zahnarzt ein wesentlicher Aspekt der Krebsfrüherkennung, bzw. Krebsvorsorge. Gleichzeitig verfügt der Zahnarzt über die Möglichkeit, gesundheitsschädliches Verhalten oder krebsauslösende Faktoren zu beeinflussen.“ 

Jährlich erkranken in Deutschland 10.000 Menschen an einem Mundhöhlenkarzinom. Das frühzeitige Erkennen ist angesichts dieser Daten und der unverändert schlechten Überlebensraten im besonderen Interesse der Betroffenen. Die Bundeszahnärztekammer unterstützt  seit Jahren den weltweiten Kampf gegen den Krebs unter anderem mit einer Kooperation mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg zum Thema „Tabak und Mundgesundheit“. Darüber hinaus hat die BZÄK mit der Broschüre „Erkennung oraler Risikoläsionen in der zahnärztlichen Praxis“ einen von der Deutschen Krebshilfe herausgegebenen Ratgeber aufgelegt, der Zahnärzte über die komplexe Thematik "Sensibilisieren – Erkennen – Überweisen" informiert. 

Quelle: BZÄK
 
Zähneputzen: Einmal am Tag reicht aus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Dienstag, 23. Februar 2010 12:07
"Zähneputzen mindestens zweimal täglich, besser noch nach jeder Mahlzeit" – mit dieser Aussage sind viele Menschen groß geworden. Wissenschaftlich begründet ist dies aber nicht. Beim Zähneputzen geht es darum, Plaques also Beläge von der Zahnoberfläche zu entfernen. Diese Biofilme sind für Zahnerkrankungen verantwortlich, denn sie sind Nahrung für Bakterien. "Je mehr Plaque, desto mehr Bakterien. Diese bilden nach etwa 24 Stunden viele schädliche Stoffe, sogenannte Toxine, die wiederum den Zahnschmelz schädigen", erklärt Dr. Jens Thomsen, Prophylaxe Experte von Oral-Prevent und praktizierender Hamburger Zahnarzt. "Deshalb reicht einmal täglich Zähneputzen eigentlich aus. Allerdings nur unter einer Voraussetzung: Zähne gründlich – auch die Zahnzwischenräume – säubern."
 
Dabei sollte sich jeder täglich etwa fünf Minuten Zeit nehmen, drei für das Putzen mit der Zahnbürste und den Rest für Hilfsmittel. Als wichtigste Putzutensilien neben der Zahnbürste gelten Interdentalbürsten. Mit den kleinen Bürstchen lassen sich Zahnzwischenräume einfach und gründlich reinigen. Eine Langzeitstudie aus Schweden unterstreicht: Wer regelmäßig zwischen den Zähnen säubert, reduziert 60 Prozent der Plaques. Interdentalbürsten bestehen aus einem feinen Draht, der mit vielen kleinen Borsten besetzt ist, die sich ideal an die Oberfläche des Zahns anschmiegen. Zahnseide eignet sich eher für sehr enge Zwischenräume. "Es spricht natürlich nichts dagegen, zweimal am Tag Zähne zu putzen, solange dies wenigstens einmal davon gründlich erfolgt", fährt Dr. Thomsen fort. "Mehr als zweimal empfehlen wir aber nicht, da dann einerseits meist nicht gründlich vorgegangen wird und andererseits der Zahnschmelz leidet." Einen besonderen Zeitpunkt für die Zahnpflege gibt es nicht. Dazu fasst Dr. Thomsen zusammen: "Egal, ob morgens, abends oder nach dem Essen – Hauptsache der Dreck ist weg."

Quelle: Pressemitteilung Webservice
 
Weniger Zahnimplantate in der Krise PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Donnerstag, 18. Februar 2010 12:14
Führende Implantat-Hersteller sehen sich durch die anhaltende Rezession gebeutelt. Nach Marktführer Nobel Biocare musste auch Konkurrent Straumann für das vergangene Jahr schlechtere Zahlen bekanntgeben: Der Umsatz ging gegenüber 2008 um 5,4 Prozent auf 736,4 Mio. Fr. zurück. In Lokalwährungen betrug das Minus 2,1 Prozent. Neben der Wirtschaftskrise belasteten auch Währungseffekte das Ergebnis.

Der Reingewinn schrumpfe auf vergleichbarer Basis um 18,7 Prozent auf 146,4 Mio. Franken. Für 2008 hatte Straumann indessen wegen ausserordentlicher Abschreibungen einen Reingewinn von lediglich 8,2 Mio. Fr. ausgewiesen. Beim Betriebsgewinn musste ein Minus um 22,4 Prozent auf 165,3 Mio. Fr. verbucht werden.

Weil in Krisenzeiten wegen Arbeitslosigkeit und schwierigerem Zugang zu Krediten weniger Menschen zum Zahnarzt gehen, schrumpfte letztes Jahr der weltweite Markt für Dentalimplantate, restaurative und regenerative Zahnmedizin. Straumann-CEO Gilbert Achermann geht von einem Minus 6 Prozent aus, Nobel-Biocare-Chef Domenico Scala beziffert den Rückgang gar auf 7 Prozent.

Von der Rezession betroffen waren alle wichtigen Märkte von Straumann. In Europa, wo das Unternehmen 63 Prozent des Umsatzes erzielt, sanken die Verkäufe um 2,2 Prozent auf 462,4 Mio. Franken. In Nordamerika, mit einem Anteil von 21 Prozent der zweitwichtigste Markt, wurde ein Rückgang um 1,4 Prozent auf 155,3 Mio. Fr. verzeichnet.

Für das laufende Jahr geht Straumann bei einem stagnierenden oder nur im unteren einstelligen Bereich wachsenden Markt von einem Umsatz zumindest in der Höhe des Vorjahres aus. Auch die Betriebsmarge, die sich 2009 auf 22,5 Prozent belaufen hatte, will die Gruppe halten können.

Quelle: bielertageblatt.ch
 
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