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Die Mehrheit der Deutschen geht regelmäßig kontrollorientiert zum Zahnarzt. Trotzdem empfindet...

Angesichts gestiegener Kosten bei der Zahnbehandlung müssen Patienten seit Anfang diesen...

Zahnarztpatienten sollten nach einer Behandlung mit Betäubung nichts essen und auf heiße...

Aktuelle Meldungen
Neue Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) ab 2012 PDF Drucken E-Mail
Montag, den 21. November 2011 um 10:10 Uhr

Die Neufassung der privaten Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) wurde vom Bundeskabinett verabschiedet. Die Bundeszahnärztekammer bedauert, dass diese Novelle den wesentlichen Forderungen des Berufsstandes nicht nachkommt. „Die völlig überholte Gebührenordnung hatte nach 24 Jahren einen mehr als unvollständigen Leistungskatalog“, so der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel, „hochwertigere Füllungen und Zahnersatz sowie aufwändigere Technologien spiegelten sich nicht in der Gebührenordnung  wider. Nun werden einige zahnärztliche Leistungen neu aufgenommen. Auf eine Öffnungsklausel wurde verzichtet, damit bleibt die freie Arztwahl erhalten.“

Die Novellierung der GOZ orientiert sich dennoch viel zu wenig am wissenschaftlichen Stand der Zahnheilkunde und ignoriert die Kostenentwicklungen der letzten Jahre. Der sogenannte Punktwert wurde trotz der immensen Kostensteigerungen seit 1987 nicht erhöht. So wurde der GOZ Punktwert nicht einmal an den Punktwert der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) angepasst. Diese Kritik hat die Bundesversammlung der BZÄK vom vergangenen Wochenende in verschiedenen Anträgen deutlich zum Ausdruck gebracht.

„Die Vergütung zahnärztlicher Leistungen sollte am realen Leistungsbedarf der Patienten und nicht an willkürlichen, finanzpolitischen Vorgaben orientiert sein. Diese Novellierung steuert vordergründig die Ausgabenentwicklung in der Privaten Krankenversicherung. Es kann nicht sein, dass medizinische Leistungen auf höchstem Niveau erbracht werden sollen, aber diese Leistungen nicht mehr bezahlt werden wollen“, kritisiert Engel.

Die novellierte Gebührenordnung soll zum 1. Januar 2012 in den Praxen Einzug halten. Sie bringt Patienten und Zahnärzten mehr Klarheit in Abrechnungsfragen

Quelle: implantate.com

 

 
Mehr Lebensqualität durch Zahnimplantate – 25. Kongress der DGI PDF Drucken E-Mail
Montag, den 14. November 2011 um 20:29 Uhr

Zahnimplantate verbessern die Lebensqualität. Das belegt eine aktuelle Publikation von Experten der Deutschen Gesellschaft für Implantologie. 60 Jahre nach den Anfängen der modernen Implantologie läuft der Innovationsmotor auf Hochtouren, neue Methoden und Materialien drängen in die Kliniken und Praxen. Dies nimmt die Deutsche Gesellschaft für Implantologie zum Anlass, bei ihrem 25. Kongress, der vom 24.-26. November in Dresden stattfindet, das Erreichte sowie die neuesten Trends auf den Prüfstand zu stellen.

Geht es um Zahnersatz, sind Zahnimplantate inzwischen 1. Wahl. In Deutschland werden derzeit jährlich schätzungsweise eine Million dieser künstlichen Zahnwurzeln als Träger für Kronen, Brücken oder Prothesen implantiert.

Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass implantatgetragener Zahnersatz im Vergleich zu konventionellen Prothesen die Lebensqualität nachweisbar steigert: Patienten haben weniger Probleme, etwa beim Sprechen und Kauen. „Studien zeigen, dass durch eine Implantatversorgung im zahnlosen Unterkiefer die Kaufähigkeit signifikant ansteigt“, schreiben Experten der Deutschen Gesellschaft für Implantologie jetzt im Bundesgesundheitsblatt.

Da Zahnlosigkeit im Laufe der Zeit dazu führt, dass der Kieferknochen schrumpft, ist es jedoch wichtig, dass die Versorgung mit Implantaten möglichst frühzeitig erfolgt: „Je später die Implantatbehandlung einsetzt und je mehr der Kieferknochen schrumpft, desto stärker sind die Patienten beim Kauen beeinträchtigt“, betonen die Professoren Frank Schwarz, von der Universität Düsseldorf und Hendrik Terheyden, vom Roten Kreuz-Krankenhaus Kassel.

Die Implantologie gehört darum zu den Bereichen der Zahnmedizin, die sich besonders rasant entwickeln. 60 Jahre nach den grundlegenden Forschungsarbeiten läuft der Innovationsmotor auf Hochtouren, neue Methoden und Materialien drängen in die Kliniken und Praxen.

Dies nimmt die Deutsche Gesellschaft für Implantologie zum Anlass, bei ihrem 25. Kongress, der vom 24.-26. November in Dresden stattfindet, das Erreichte auf den Prüfstand zu stellen. Renommierte Experten beleuchten etablierte Verfahren ebenso kritisch wie die neuesten Trends.

Die Highlights der Tagung stehen auch im Mittelpunkt eines Pressesgespräches.

PRESSEGESPRÄCH: UPDATE IMPLANTOLOGIE 2011

Freitag, 25. November 2011 · 12.15 bis 13.30 Uhr

Seminarraum S2 · Congress Center Dresden · Ostra-Ufer 2 · 01067 Dresden

Ein PDF des endgültigen Kongressprogramms kann bei der Pressestelle angefordert werden.

Medienvertreter können sich bereits vorab bei der Pressestelle akkreditieren.

Vor Ort befindet sich die Pressestelle im Konferenzraum 8, Konferenzebene.

 

PROGRAMM DER PRESSEKONFERENZ

 

Implantologie 2011: Was ist neu, was ist wichtig?

Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Implantologie e.V. · DGI

Klinik für MKG-Chirurgie · Rotes Kreuz Krankenhaus gGmbH Kassel

 

Implantologie 1951 – 2011: Auf den Schultern von Giganten

Prof. Dr. German Gómez- Román

Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Implantologie e.V. · DGI

Zentrum für ZMK-Heilkunde · Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik ·

Universität Tübingen

und

Prof. Dr. Dr. Peter Tetsch

Praxis Dres. Tetsch & Kollegen, Münster

 

DGI startet Verträglichkeitsstudie

Dr. Gerhard Iglhaut · Memmingen

Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Implantologie e.V. · DGI

 

AB 13:00 UHR · IM FOKUS: EINZELPRÄSENTATIONEN VOM KONGRESS

 

Nutzen und Risiken von Implantaten im Alter

Prof. Dr. Frauke Müller

Abteilung für Gerodontologie und Prothetik · Universität Genf

 

Durchmesserreduzierte Implantate – Chancen und Grenzen

Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas

Klinik f. MKG-Chirurgie · Universität Mainz

 

Implantate in der Rehabilitation von Tumoren der Mundhöhle

Priv.-Doz. Dr. Eva Engel

Zentrum für ZMK-Heilkunde · Poliklinik für Kieferorthopädie · Universität Tübingen

 

PRESSEKONTAKT

Pressestelle der DGI

Dipl. Biol. Barbara Ritzert · ProScience Communications GmbH

Andechser Weg 17 · 82343 Pöcking

Fon: 08157 9397-0 · Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
Telefonische Beratung zu Implantaten am 1. Dezember 2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Samstag, den 12. November 2011 um 19:11 Uhr

Bereits seit den 1960er Jahren werden Implantate in Deutschland verwendet. 1982 wurde die Implantologie von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde als Spezialgebiet wissenschaftlich anerkannt. Das Grundprinzip eines Implantates ist seitdem gleich geblieben und denkbar einfach: Die künstliche Zahnwurzel wird in den Kieferknochen eingesetzt, mit dem sie dann verwächst. Darauf wird später die Krone oder die Prothese befestigt.

„Viele Patienten wünschen sich Implantate, da diese Art von Zahnersatz den natürlichen Zähnen am nächsten kommt“, erklärt Professor Hans-Christoph Lauer, Leiter des Wissenschaftlichen Beirates des Kuratoriums und Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Frankfurt am Main. Doch nicht für jeden Patienten sind die künstlichen Zahnwurzeln gleichermaßen geeignet.

Welche Voraussetzungen für eine Versorgung mit den künstlichen Zahnwurzeln besonders günstig sind, warum zum Beispiel Rauchern und Diabetikern oftmals von Implantaten abgeraten werden muss und welche Materialien bei der Auswahl eines Implantatsystems in Frage kommen – Antwort auf diese und andere Fragen erhalten Interessierte bei der telefonischen Sprechstunde des Kuratoriums perfekter Zahnersatz am 1. Dezember 2011.

Unter der Telefonnummer 069 / 66 55 86-44 steht an diesem Tag von 17 bis 19 Uhr unter anderem Professor Hans-Christoph Lauer interessierten Patienten mit zahnmedizinischem Fachwissen zur Verfügung. Alle zahntechnischen Fragen beantwortet ein Team von Zahntechnikermeistern unter der Nummer 069/ 66 55 86-55. Anrufe werden zu den üblichen Festnetzkosten abgerechnet. Alle Informationen zum Expertentelefon und viele weitere Fakten und Hinweise zum Thema Zahnersatz finden sich unter http://www.zahnersatz-spezial.de.

Quelle: PR-Inside.com

 
Implantologe darf keine Werbung für Implantat-Pauschalpreis machen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 08. November 2011 um 11:11 Uhr

Das Landgericht Bonn hat einer implantologischen Praxis untersagt, Werbung für ein Zahnimplantat zu einem Pauschalpreis von 888,- Euro zu machen. Es stieß sich dabei vor allem an der plakativen Art der Reklame. Die Zahnärztekammer hatte den Implantologen auf Unterlassung verklagt.

Das Gericht entsprach der Klage der Kammer auf Unterlassung der Werbeaussage und begründete sein Urteil damit, dass die beanstandete Reklame gegen geltendes Wettbewerbsrecht verstoße. Werbung mit einem Pauschalpreis sei unlautere Werbung (§ 3 UWG) und nicht mit der Gebührenordnung für Zahnärzte vereinbar.

Quelle: koeln-bonn.business-on.de, Originalbeitrag von RA Rafaela Wilde

 
Pflegebedürftige: nur jede 4. Vollprothese frei von Zahnstein PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 01. November 2011 um 15:53 Uhr

Die Zahnärztekammer Berlin, die Zahntechniker-Innung Berlin-Brandenburg und die Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin e.V. haben im Juni 2011 das Modell-Projekt „Saubere Dritte in der Pflege“ ins Leben gerufen, um auf die Notwendigkeit einer guten zahnmedizinische Versorgung der Pflegebedürftigen aufmerksam zu machen. Dass diese Aufgabe weit mehr als bisher ins Blickfeld von Gesundheits- und Sozialpolitik sowie der Gesellschaft gehört, zeigt die Bilanz der zurückliegenden Monate, in denen Kooperations-Teams aus Zahnärzten und Zahntechnikern – unterstützt seitens der Heimleitung – rund 300 Vollprothesen von Pflegebedürftigen ehrenamtlich auf Hygienemängel geprüft und anschließend professionell gereinigt haben. Bei dem Pressetermin zur Bilanz des Projektes am 27. September 2011 in Berlin zeigte sich ein Bedarf, der selbst die Erwartungen der Projekt-Verantwortlichen übertraf: Nur jede 4. Vollprothese war frei von Zahnstein, der aufgrund seiner rauen Struktur zu Schäden am Mundgewebe und entsprechend zu schmerzenden Wunden führen kann sowie als ideale Grundlage dient für die Anhaftung weiterer mundschädlicher Bakterien.

Allgemeingesundheits-Risiko „Prothesen-Beläge“

Nicht ausreichende Prothesen-Hygiene ist insbesondere für ältere und geschwächte Patienten allgemeingesundheitlich riskant, da beispielsweise wissenschaftlichen Studien zufolge eingeatmete Mundkeime zu einer Lungenentzündung führen können. Auch über die Blutbahn – beispielsweise bei Zahnfleischbluten – wandern Mundbakterien in den Körper und können erwiesenermaßen zu Entzündungen im Herzen führen. Immer mehr Kardiologen und Lungenfachärzte weisen daher auf die Bedeutung sorgfältiger Mundhygiene zur Vorbeugung dieser riskanten Infektionen hin. Nicht zuletzt führen harte und weiche Zahnbeläge zu einer Verschlechterung des Sitzes der Prothese, was mit Störungen der Nahrungsaufnahme einhergehen und damit zu einer weiteren Schwächung der Pflegebedürftigen führen kann. Diese sind angewiesen auf Unterstützung und Hilfe seitens ihrer Angehörigen, insbesondere aber seitens der Pflegedienste in den Heimen.

Notwendig: Professionelle Mund- und Prothesenreinigung in der Pflege

Derzeit spielt allerdings der Bereich Mundhygiene eine eher vernachlässigte Rolle im Aufgabenkatalog der Pflege-Teams – und kann ohne zusätzliche und auch bezahlte Betreuungszeit kaum geleistet werden. Zudem können die Teams zwar Routine- Mundpflegeaufgaben wie Zähneputzen übernehmen, wie sie auch die Angehören ausüben würden – nicht umsetzbar sind allerdings professionelle Mund- und Prothesenpflege, wie sie für Hygiene und damit auch die Prävention von Allgemeinerkrankungen dringend notwendig wäre. Die Initiatoren des Modellprojektes – Zahnärztekammer, Zahntechnikerinnung und die Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin – appellieren daher nicht zuletzt nach den Ergebnissen der Evaluation zum Berliner Modellprojekt „Gesunde Dritte in der Pflege“ eindringlich an die Politik, entsprechende Rahmenbedingungen für eine Verbesserung der professionellen Mund&Prothesen-Hygiene und damit der Gesundheitsförderung von Pflegebedürftigen zu schaffen. Mit vergleichsweise wenig Aufwand kann nicht nur die Lebensqualität der Pflegebedürftigen gebessert werden – auch das Auftreten riskanter Infektionen mit kostenintensiven Behandlungs- und Folgekosten könnte auf diese Weise minimiert werden. Dass das Berliner Modellprojekt „Saubere Dritte in der Pflege“ bei den Pflegebedürftigen selbst, ihren Angehörigen und der Heimleitung in der Regel auf große Zustimmung bis hin zu Begeisterung stieß, ist für die Akteure ein Beleg dafür, dass die Bereitschaft für die Akzeptanz solcherart Unterstützung ausgesprochen groß ist. Kombiniert mit anzupassenden Rahmenbedingungen könnte daher ein kleines Dienstleitungsangebot wie professionelle Mundhygiene und Zahnersatz-Pflege für die erheblich steigende Anzahl der älteren und alten, oft pflegebedürftigen Bevölkerungskreise ein effizienter Faktor der Prävention von vergleichsweise kostspieligen Mund- und Allgemeinerkrankungen sein. Dass derzeit bereits vieles auf weitgehend ehrenamtlicher Ebene angeboten wird, ist – so alle Beteiligten an dem Modellprojekt – keine Lösung: Es darf nicht von Zufällen anhängig sein, ob ein Pflegebedürftiger Unterstützung seiner Mundgesundheit erhält oder nicht. Professionelle Mund- und Prothesenpflege gehört schon aus Präventionsgründen zur Grundpflege und muss durch entsprechende Rahmenbedingungen fixiert werden – nur so lässt sich eine strukturierte Unterstützung etablieren und für einen größeren Kreis als zufällig ausgewählten „Modellprojekt-Teilnehmern“ zugänglich werden.

Quelle: implantate.com

 

 

 
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