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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Freitag, 02. Juli 2010 14:39 |
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Auch wenn man angesichts der vielen Zeitschriften, Beiträge und Vorträge zu Zahnimplantaten meinen könnte, die Therapieoption Implantat sei schon in fast allen zahnärztlichen Praxen selbstverständlich eingeführt, sprechen die gut 850.000 – 900.000 in Deutschland 2009 gesetzten Implantate eine andere Sprache. Noch immer wird lange nicht allen Patienten, für die Implantate eine medizinisch und langfristig auch wirtschaftlich sinnvolle Alternative sind, die Therapie entsprechend angeboten, dargestellt oder durchgeführt.
Dahinter steckt keine Absicht, sondern meist die Unsicherheit der zahnärztlichen Kollegen, was die Möglichkeiten und Grenzen der Implantologie angeht, was in der Implantologie fundierte Grundlagen und gesichertes Wissen ist. Wer die Therapieform Implantate oder die Implantatprothetik (denn nicht jeder Zahnarzt will selbst implantieren) in die Breite der Praxen bringen will, muss das entsprechende fundierte Wissen allen zugänglich machen und für eine entsprechende gute Aus- und Fortbildungsplattform sorgen, unabhängig von den Werbeversprechen der Industrie von hohen Erfolgsraten und "einfachen" Verfahren.
Neben theoretischen Kenntnissen des Knochenstoffwechsels, der Knochen- und Wundregeneration sowie werkstoffkundlichen Eigenschaften der Implantate, müssen die chirurgischen Techniken möglichst praxisnah vermittelt werden. Dazu bieten sich Netzwerke an aus chirurgisch erfahrenen Kollegen, die für Hospitationen zur Verfügung stehen und die weitere Betreuung der Implantateinsteiger übernehmen und koordinieren. Übungen am Schweinekiefer mit Unterstützung der Industrie sind dann niemals ausreichend, und Patienten als "erstes Übungsobjekt" heute aus vielerlei Gründen nicht zumutbar.
Die Trainingsmöglichkeit sind implantologische Workshops bzw. Arbeitskreise in Kleingruppen unter Führung erfahrener implantologischer Kollegen mit entsprechender chirurgisch- diagnostischer Ausstattung, die implantologische Anfänger an die Hand nehmen und Ihre ersten Schritte am Patienten begleiten. Denn nur von fundiertem Wissen und praktischen Kenntnissen und Fähigkeiten kann die gesamte Implantologie profitieren und dem Patienten nützlich sein.
Es lohnt sich in Sachen Implantologie am Ball zu bleiben, sich ständig zu informieren, Fragen zu stellen und Fortbildung zu betreiben. Mehr Mut zu Implantologie als die vielfach bessere Therapie, eine Zahnlücke zu füllen mit einer künstlichen Zahnwurzel, als eine Brücke über mehrere Pfeilerzähne zu beschleifen; denn es lohnt sich für die Patienten, aber auch für die eigene berufliche Befriedigung und den entsprechenden Erfolg.
Quelle: openpr.de |
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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Freitag, 25. Juni 2010 13:44 |
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Ein bis zwei Mal täglich putzen sich die Deutschen im Durchschnitt die Zähne. Aus zahnmedizinischer Sicht ist dieses bei weitem nicht ausreichend um Bakterien restlos zu entfernen und Karies zu vermeiden. Eine regelmäßig durchgeführte professionelle Zahnreinigung (PZR) würde die eigene Pflege zuverlässig unterstützen und das entfernen, was der Mensch versäumt. Doch viele Patienten scheuen die Kosten. „Ein Sparen an falscher Stelle!“, wie immer mehr Experten kritisieren. Denn Zahnschäden und Zahnfleischerkrankungen, die mit einer Zahnreinigung hätten vermieden werden können, verursachen Kosten, die den Patienten unangenehmer schmerzen.
Unter gesellschaftlichen Gesichtspunkten ist ein gepflegtes Äußeres in der heutigen Zeit wichtig. Ein schönes Lächeln mit weißen Zähnen spricht den Gesprächspartner nonverbal an. Patienten, die zweimal im Jahr von der „professionellen Zahnreinigung“ profitieren, gehen meist zu dieser aus genau diesem einen Grund: Unästhetische Nikotin-, Kaffee- und Teeverfärbungen sollen beseitigt werden. Die Wenigsten denken bei einer Zahnreinigung an ihre eigene Gesundheit. Aus Sicht der Zahnärzte dient die professionelle Zahnreinigung zunächst der medizinischen Prophylaxe. Eine Zahnreinigung sichert den dauerhaften Erfolg einer zahnärztlichen Behandlung. Sie beugt Zahnschäden, Blutungen, Zahnfleischtaschen und -entzündungen vor. Ihre Wirksamkeit geht damit über eine oberflächliche Betrachtung der reinen Ästhetik weit hinaus!
Während einer Zahnreinigung werden Zahnstein und weiche Ablagerungen entfernt. Schwer erreichbare Wurzeloberflächen und Zwischenräume werden professionell gereinigt. Zum Abschluss werden die Zähne glatt poliert. Eine besonders effektive Zahnoberflächenhärtung erreicht man darüber hinaus durch die Fluoridierung, eine vorbeugende Versiegelung der Backenzähne kann das Risiko von Karies zusätzlich verringern.
Die professionelle Zahnreinigung muss meist vom Patienten selbst gezahlt werden. Mit der Folge, dass die Behandlung aus Kostengründen oftmals gar nicht oder in zu großen Abständen durchgeführt wird (und nicht zweimal jährlich, wie von Zahnärzten empfohlen). Dem gegenüber stehen wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, dass eine professionelle Zahnreinigung, in Verbindung mit einer konsequenten intensiven Mundpflege, ausreicht, um Zähne und Zahnfleisch gesund zu halten. Spätfolgen (wie z.B. eine Parodontitis), die wesentlich teurer ausfallen, könnten im Vorfeld erkannt und "im Keim" erstickt werden. Die professionelle Zahnreinigung ist damit insgesamt kostengünstiger und für den Patienten "angenehmer", als unerkannte gesundheitliche Folgen. Dass nur wenige Krankenkassen die Kosten übernehmen, ist ärgerlich genug, doch dem Patienten selbst sollte das Geld für seine eigene Gesundheit Wert sein.
Quelle: newsmax.de |
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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Montag, 21. Juni 2010 13:42 |
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Gehen ein oder mehrere Zähne verloren – ob durch Erkrankung oder Unfall – soll möglichst perfekter Ersatz her, um dem Patienten ein ganz normales Leben zu ermöglichen. „Implantatgetragene Kronen, Brücken und Prothesen sind häufig die ideale Lösung und können auch bei schwierigen Fällen zum Einsatz kommen“, erklärt Dr. Silke Liebrecht, proDente-Expertin und Oberärztin im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln. Trotzdem sind auch die künstlichen Zahnwurzeln nicht für jeden Patienten geeignet. Mit Implantaten lassen sich einzelne Zähne, Brücken und herausnehmbare Prothesen fest im Kiefer verankern. „Ihre großen Vorteile sind der sichere Halt und die Lebensqualität, die sie dem Patienten damit bieten: jungen wie älteren“, so Dr. Liebrecht. Denn eine Altersgrenze für Implantationen gibt es nicht. Grundsätzlich sind sie nach Abschluss des Wachstums – bei Frauen etwa ab 18, bei Männern ab 20 Jahren – jederzeit möglich. „Wenn der Patienten gesundheitlich fit genug für den Eingriff ist, steht dem auch im hohen Alter nichts im Weg“, erläutert Dr. Liebrecht. Einschränkungen durch Krankheiten Dennoch sind auch dem Einpflanzen künstlicher Zahnwurzeln Grenzen gesetzt: Bei bestimmten Erkrankungen kommen Implantate nicht in Frage. Dazu zählen unter anderem Störungen der Blutgerinnung, bestimmte Knochenleiden, eine unbehandelte oder nicht gut eingestellte Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sowie schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Einschränkungen gibt es auch im Falle von Drogen- und Medikamentenmissbrauch sowie bei Rauchern: „Dann ist das Risiko erheblich größer, dass die künstliche Wurzel nicht richtig einwächst oder nach dem Einheilen vorzeitig verloren geht.“ Zahnarzt sorgt für gewissenhafte Vorbereitung Vor einer Implantation müssen Entzündungen an Zähnen, Zahnfleisch oder Mundschleimhaut unbedingt behandelt werden und ganz ausheilen. Alle geschädigten Zähne sollten saniert sein, außerdem untersucht der Zahnarzt besonders gründlich den Kieferknochen: Denn, wenn nicht genügend Knochensubstanz vorhanden ist, kann die künstliche Zahnwurzel nicht fest verankert werden. Altersbedingter Knochenschwund (Osteoporose) spricht allerdings nicht grundsätzlich gegen eine Implantation. Hat sich der Knochen bereits zurückgebildet – beispielsweise durch das langfristige Tragen einer herausnehmbaren Prothese –, kann der Zahnarzt den Kieferknochen sogar wieder aufbauen. Dazu eignet sich neben Knochenersatzmaterial besonders gut körpereigener Knochen, der in kleineren Mengen in einem ambulanten Eingriff aus dem benachbarten Kieferknochen oder aus dem Kinn entnommen werden kann. Größere Mengen werden dagegen aus dem Becken des Patienten gewonnen und an der betroffenen Stelle eingesetzt. Diese Behandlung ist aber mit einem stationären Aufenthalt verbunden. Im Unterkiefer besteht die Möglichkeit, Kieferknochen über Dehnungsschrauben zu gewinnen. Erst wenn der transplantierte Knochen nach mehreren Monaten eingeheilt ist, kann der Zahnarzt die künstliche Zahnwurzel einsetzen. Gute Erfolgsaussichten Bei einer guten Vorbereitung wächst die künstliche Zahnwurzel in der Regel problemlos ein und bleibt dem Patienten viele Jahre lang erhalten. „Langzeituntersuchungen zeigen, dass nach 15 Jahren noch 75-90% der Implantate und der darauf verankerte Zahnersatz erfolgreich im Mund sind“, so Dr. Liebrecht. „Dazu ist natürlich eine sorgfältige Pflege des Zahnersatzes durch den Patienten erforderlich.“ Dann können die künstlichen genau wie die eigenen Zähne benutzt werden und der Patient nimmt seinen Zahnersatz gar nicht mehr wahr.
Quelle: prodente.de |
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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Dienstag, 08. Juni 2010 08:35 |
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Immer mehr Erkrankungen werden durch Umweltfaktoren ausgelöst. Experten gehen sogar davon aus, dass die Quote in Industrienationen längst auf bis 90 Prozent hochgeschnellt ist. Und die Liste der „neuen Volkskrankheiten“ ist lang: Allergien, Rheuma, Diabetes, Arteriosklerose, Osteoporose – um nur einige zu nennen. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie neben körperlichen Ursachen zunehmend auch auf schädliche äußere Einflüsse zurückzuführen sind. Diesem Problem stellt sich die moderne Umweltmedizin durch eine ganzheitliche Betrachtung des Krankheitsbildes und einen interdisziplinär ausgerichteten präventiven, diagnostischen und therapeutischen Ansatz.
Vorsorgliche Vermeidung von Komplikationen
Die Zahnmedizin hat ebenfalls sehr rasch auf diese besorgniserregende Entwicklung reagiert und mit der Umweltzahnheilkunde eine gleichermaßen wirksame wie notwendige neue Fachdisziplin hervorgebracht. Denn auch Zahnersatzmaterialen oder Anästhetika können bei manchen Patienten – etwa bei älteren Menschen oder chronisch Kranken – zu Komplikationen führen und die Gesundheit belasten. Daher hat es sich die Umweltzahnheilkunde unter anderem zur Aufgabe gemacht, etwaige allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten bereits im Vorfeld zu identifizieren, um dann durch die Wahl der jeweils für den Patienten geeigneten Werk- und Wirkstoffe den Weg freizumachen für eine unbedenkliche, schonende und erfolgreiche Behandlung.
Ganzheitlichkeit und Interdisziplinarität Wie die Umweltmedizin setzt die Umweltzahnmedizin dabei auf einen ganzheitlichen Ansatz und die enge Zusammenarbeit mit Spezialisten anderer Fachbereiche. Dazu zählen beispielsweise Immunologen, Heilpraktiker, Orthopäden, Onkologen und Ernährungswissenschaftler – denn nur wenn die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Organen und Funktionen des menschlichen Körpers im Zusammenhang betrachtet werden, kann Patienten tatsächlich umfassend geholfen werden. In dieser Hinsicht bietet die Umweltzahnmedizin also auch eine gute Schnittstelle zur Kiefergelenktherapie, die ja ebenfalls auf komplexere Krankheitsbilder fokussiert ist. Ähnlich wie bei der zahnärztlichen Hypnose geht es bei der Umweltzahnmedizin im Kern darum, äußere Belastungsfaktoren auf ein Minimum zu reduzieren. Darüber hinaus hat sie aber auch den Anspruch, Patienten für ihren eigenen Körper zu sensibilisieren und somit zu einem bewussteren und gesünderen Leben zu motivieren.
Quelle: newsmax.de |
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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Freitag, 04. Juni 2010 09:02 |
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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat weitere Warnhinweise auf Zigarettenschachteln gefordert. So müssten Raucher auch darüber aufgeklärt werden, dass sie gefährdet seien, ihre Zähne zu verlieren, sagte der Vorstandsvorsitzende der Vereinigung, Jürgen Fedderwitz, am Freitag in Köln. Immerhin hätten Raucher ein bis zu 15-mal höheres Risiko, an Parodontitis zu erkranken als Nichtraucher. Parodontitis wiederum sei die Hauptursache für Zahnverlust bei Erwachsenen.
Der Hinweis „Rauchen führt zu Zahnverlust“ könnte nach Ansicht der Kassenärzte helfen, Raucher über die Risiken für ihre Mundgesundheit aufzuklären. „Die psychologische Wirkung von Warnhinweisen ist wissenschaftlich gut belegt“, sagte Fedderwitz. „Rund ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland raucht. Selbst wenn nur ein Teil von ihnen über einen Aufdruck auf der Zigarettenschachtel wahrnimmt, dass man als Raucher auch seine Zahngesundheit auf Spiel setzt, wäre schon viel erreicht.“
Nach Angaben des Sprechers der Kassenärztlichen Vereinigung, Reiner Kern, gibt es derzeit bereits 14 verschiedene Warnhinweise auf Zigarettenschachteln. Unter anderem werden Raucher vor Herzinfarkt, Lungenkrebs und Impotenz gewarnt.
Quelle: epochtimes.de |
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