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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Dienstag, 01. Juni 2010 14:32 |
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Putzen Menschen weniger als zweimal am Tag ihre Zähne, gehen sie ein Risiko für Herzkrankheiten ein. Das zeigt nun eine schottische Studie. Hierbei untersuchten Wissenschaftler zum ersten Mal, ob die Häufigkeit des Zähneputzens einen Einfluss auf das Risiko von Herzerkrankungen hat. Die im "British Medical Journal" veröffentliche Studie basiert auf Teilnehmerdaten über Lebensgewohnheiten wie Rauchen, körperliche Aktivitäten und Gesundheitspflege im Mund. Dabei wurden die Probanden gefragt, wie oft sie den Zahnarzt besuchen und wie oft sie sich die Zähne putzen. Außerdem sammelte man Informationen zur Familiengeschichte von Herzkrankheiten, maß den Blutdruck und führte Blutabnahmen durch.
Wenn man sich nicht die Zähne putzt, infiziert sich der Mund mit Bakterien und somit kann eine Entzündung hervorgerufen werden. Weitere Untersuchungen werden aber nötig sein, um zu bestätigen, ob die Verbindung zwischen dem auf Mund und Zähne bezogenen Gesundheitsverhalten und den Herzkrankheiten tatsächlich ursächlich oder nur ein Fingerzeig auf das Risiko ist. Die Wissenschaftler sind sich jedoch zumindest in drei Punkten einig: Putzen sich die Menschen zweimal am Tag mit fluoridhaltiger Zahnpasta die Zähne, bleiben der Kauapparat und das Zahnfleisch für lange Zeit in einem gesunden Zustand. Zusätzlich sollte man den Konsum zuckerhaltiger Mahlzeiten einschränken und regelmäßig den Zahnarzt besuchen.
Quelle: business-panorama.de |
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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Samstag, 29. Mai 2010 08:33 |
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Eine Zahnlücke ist kein schöner Anblick. Die meisten Menschen legen daher Wert darauf, Lücken schnellstmöglich zu schließen. Viele wissen nicht, dass eine dauerhafte Lücke außerdem gravierende Folgeschäden hervorrufen kann: benachbarte Zähne kippen in die Lücke, es entstehen Fehlbelastungen im Kiefer und damit möglicherweise Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen. Moderner Zahnersatz verhindert körperliche Folgebeschwerden und garantiert dem Träger zugleich ein strahlendes Lachen. Diesem steht eine breite Palette an Möglichkeiten zur Verfügung, seine Zahnlücken zu schließen.
Entscheidend bei der Auswahl des passenden Zahnersatzes ist die Ausgangsituation im Kiefer. Fehlt nur ein Zahn, gilt das Implantat als die optimale Lösung in der modernen Zahnmedizin. „Besonders empfiehlt sich diese künstliche Zahnwurzel, wenn die Nachbarzähne noch völlig gesund sind und man so deren Abschleifen vermeiden kann" erklärt Dr. Silke Liebrecht, Zahnärztin und Expertin der Initiative proDente e.V. Die künstliche Zahnwurzel aus Titan wird in den Kieferknochen eingesetzt, mit dem sie fest verwächst. Auf dem Wurzelaufbau wird die Krone befestigt. Implantate sind auch sehr hilfreich bei großen Lücken, die nur schwer mit einer Brücke geschlossen werden können. „Und wer gar keine Zähne hat, dem können Implantate als eine feste Verankerung der Prothese oder einer umfangreichen Brücke dienen", so Liebrecht. Für die implantatgestützte Teil- oder Vollprothese werden zwei bis vier künstliche Zahnwurzeln in den Kiefer eingepflanzt. Zur Befestigung der Prothese an den Implantaten gibt es unterschiedliche Systeme, die der Zahntechniker anwendet: Stegkonstruktionen, Druckknopf-, und Magnetsysteme. Eine besonders elegante und aufwändige Form ist die Teleskopprothese: Dabei werden zunächst Innenkronen auf der künstlichen Wurzel fest verankert. Darüber wird die äußere Prothese gestülpt, die herausnehmbar ist. Implantatgestützte Prothesen erfüllen somit den Wunsch nach absolut festem Halt der ‚Dritten‘. „Je fester der Zahnersatz desto sicherer fühlt sich der Träger", weiß Zahnarzt Joachim Hoffmann aus seinem Praxisalltag. Bei guter Pflege halten Implantate sehr lang. Als Faustregel sagt man, dass nach zehn bis 15 Jahren noch bis zu 90 Prozent der Implantate fest im Kiefer sitzen.
Vorerkrankungen beachten
„Bei bestimmten Vorerkrankungen raten wir von Implantaten ab", so Hoffmann. Dazu gehören Krankheiten wie Blutgerinnungs-, Stoffwechsel- und Knochenerkrankungen. Auch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, welche die Immunabwehr unterdrücken, sprechen gegen Implantate. Raucher gehören ebenso zur Risikogruppe, da Rauchen die Gefahr des frühzeitigen Implantatverlustes erhöht. Die betroffenen Patienten können sich alternativ für festsitzende Brücken oder bei Fehlen mehrerer Zähne für teil-, oder vollprothetische Lösungen entscheiden.
Haftmittel geben Sicherheit
Vollprothesen liegen lose auf der Schleimhaut auf. Der Halt einer Prothese hängt von dem Zustand des Kieferknochens sowie den speziell vom Zahnarzt ausgeformten Prothesenrändern ab. Im Oberkiefer gelingt es in aller Regel leicht, den für den Halt notwendigen Saugeffekt zu erzielen. „Im Unterkiefer ist dies viel schwieriger, da hier keine breitflächige Auflagerung möglich ist", erklärt Hoffmann. Der Halt der Prothese hängt daneben auch noch von einer Reihe weiterer Faktoren ab, z.B. von der Art und Menge des Speichels, welcher eine „abdichtende" Funktion hat. Den Halt einer Prothese unterstützen zahlreiche Haftmittel, die es in jeder gut sortierten Drogerie bzw. im Supermarkt zu kaufen gibt. Am wenigsten auftragend ist Haftpulver, welches dünn auf die Prothese aufgestreut wird. Außerdem können gelartige Substanzen, die in der Regel aus Zink, Calcium, flüssigem Paraffinen, Kunst- und Aromastoffen bestehen, verwendet werden. Da man während des Tragens einen Teil der Haftmittel aufnimmt, sind die Stoffe sind in der Regel gut verträglich. Wenn es zu allergischen Reaktionen kommt, kann es hilfreich sein, das Mittel zu wechseln.
Für Träger aller Arten von Zahnersatz – egal ob festsitzend oder herausnehmbar – gilt: ein regelmäßige und gründliche Pflege ist ein Muss! Sie sichert die Haltbarkeit des Zahnersatzes und verleiht dem Träger ein gutes Gefühl.
Quelle: prodente.de |
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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Dienstag, 25. Mai 2010 11:53 |
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Ein Implantat als fester, angenehmer Zahnersatz soll es sein. Doch wie findet man für diese Behandlung einen geeigneten Zahnarzt? Schließlich geht es um einen Eingriff, der viel Know-how und Erfahrung voraussetzt. „Wer sich auf die Suche nach einem Fachmann macht, hat verschiedene Möglichkeiten, sich zu informieren“, weiß Dr. Silke Liebrecht proDente-Expertin und Oberärztin im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln. Die beste Empfehlung ist ein zufriedener Patient. Wer sich ein Implantat einsetzen lassen will, kann sich zunächst einmal im Freundeskreis umhören – vielleicht haben einige Bekannte ja bereits gute Erfahrungen in Sachen Implantate mit einem bestimmten Zahnarzt gemacht. „Welcher Arzt sich auf Implantationen spezialisiert hat, zeigen auch entsprechende Angaben auf dem Praxisschild oder auch im Telefonbuch“, erklärt Dr. Liebrecht. Mindestens 50 Eingriffe pro Jahr Wer offiziell den „Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie“ angibt, muss dafür bestimmte Kriterien erfüllen, die die verschiedenen medizinischen Fachgesellschaften aus dem Bereich der Zahn-Implantologie festgelegt haben. Die Zahnärzte müssen Fortbildungen absolviert und außerdem eine vorgegebene Zahl von Implantaten eingesetzt haben – mindestens 50 pro Jahr, mindestens 200 insgesamt. Zu finden sind diese Spezialisten auch im Internet: über die Webseiten der einzelnen Fachgesellschaften – etwa Deutsche Gesellschaft für Implantologie, Deutsche Gesellschaft für zahnärztliche Implantologie, Bundesverband der niedergelassenen implantologisch tätigen Zahnärzte sowie über das Deutsches Zentrum für orale Implantologie (BDZI). Wer sich über seine Zahnärztekammer informieren möchte, findet den Kontakt zu seiner Kammer im Internet-Angebot von proDente unter www.prodente.de. Keine Scheu vor Fragen „Doch nicht nur die fachlichen Qualitäten eines Zahnarztes zählen, auch der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient muss stimmen, damit sich der Patient bei seinem Implantologen gut aufgehoben fühlt“, weiß Dr. Liebrecht um den Wert eines guten Vertrauensverhältnisses. Um genau dafür ein Gefühl zu bekommen, sollten sich Patienten nicht scheuen, dem Zahnarzt einige konkrete Fragen zu stellen: 1. Implantiert der Zahnarzt selbst, oder führt er Aufklärungsgespräch und Vorarbeiten durch, arbeitet aber mit einem Implantologen zusammen, welcher das Implantat setzt? 2. Führt der Zahnarzt eine gewissenhafte und sorgfältige Planung durch? Dazu sollte neben der klinischen Untersuchung ein Röntgenbild und Planungsmodelle der Kiefer vorliegen, mit deren Hilfe der Zahnarzt dem Patienten auch das Vorgehen erläutern kann. Zur Diagnostik gehört weiter das Abklären anderer Erkrankungen – eventuell auch in Zusammenarbeit mit anderen Ärzten des Patienten.
3. Wie viele Implantate hat er bereits eingesetzt? Ein Anhaltspunkt für eine ausreichende Erfahrung können beispielsweise die oben genannten Mindestzahlen sein.
4. Arbeitet der Zahnarzt mit einem zahntechnischen Meisterlabor zusammen? Die Herstellung von implantatgetragenen Kronen, Brücken und Prothesen (Suprakonstruktionen) erfordert auch vom Zahntechniker besondere Kenntnisse und Fertigkeiten. Der Zahntechnikermeister verfügt hierbei über die höchste Qualifikation.
5. Bildet der Zahnarzt sich fort? Häufig hängen Zahnärzte Nachweise über ihre Fortbildungen in der Praxis aus. Darüber hinaus können Patienten gezielt nachfragen und die Reaktion des Arztes beurteilen.
6. Bietet die Praxis eine umfassende Prophylaxe und professionelle Zahnreinigung an? Auch nach dem Einsetzen von Implantaten sollte das Gebiss regelmäßig eine solche professionelle Zahnreinigung erhalten, um eine optimale Mundhygiene zu gewährleisten – am besten sollte die Implantatversorgung und die Nachsorge in der selben Praxis stattfinden.
7. Was genau kommt auf den Patienten zu? Der Zahnarzt sollte sich Zeit nehmen, alle Behandlungsschritte erklären und über Risiken aufklären.
8. Was kostet den Patienten das Implantat? Weil die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten in der Regel nicht und die privaten Krankenkassen u.U. nur einen Teil der Kosten übernehmen, sollte vor der Behandlung geklärt werden, welche Kosten entstehen und welchen Betrag der Patient tragen muss. Dazu sollte ein schriftlicher Heil- und Kostenplan erstellt werden, den der Patient seiner Krankenkasse zur Kostenregelung vorlegen kann.
Quelle: prodente.de
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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Freitag, 21. Mai 2010 09:01 |
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Die künstliche Zahnwurzel eines Implantates kann im Kiefer unter Umständen Knochenschwund auslösen. Diese den Halt des Zahnes bedrohende Komplikation fanden Wissenschaftler der Universität Göteborg (Schweden) bei 28 Prozent der von ihnen nachuntersuchten Patienten, berichtet die "Apotheken Umschau".
Weiteres alarmierendes Ergebnis: Der Knochenschwund schreitet mit der Zeit immer schneller voran. "Es ist deshalb wichtig, den Verlust von Knochensubstanz aufzuspüren und frühzeitig zu behandeln", kommentiert Dr. Christer Fransson sein Forschungsergebnis.
Quelle: markenpost.de |
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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Dienstag, 18. Mai 2010 08:27 |
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Wenn ein Mensch besonders unausstehlichen Mundgeruch besitzt, hat das nicht allein mit schlechter Mundhygiene zu tun. Bei vielen ist es Ergebnis einer schon seit Geburt vorhandenen Zusammensetzung von Mundbakterien, berichten japanische Zahnmediziner von der Universität Kyushu.
Die Forschergruppe um Toru Takeshita analysierte dazu Speichelproben von 240 Patienten, die über starken Mundgeruch klagten. Teils fanden sie dabei deutlich unterdurchschnittliche Konzentrationen von leichtflüchtigem Schwefel, der dem Atem die unangenehme Note verleiht. Bei diesen Patienten war der Anteil von Streptokokken, Granulicatella, Rothia-Mikrokokken und Treponema-Bakterien an der gesamten Bakterienpopulation im Mund sichtbar erhöht.
"Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass Mundgeruch viel eher auf die charakteristische Belagerung durch eigene Mundbakterien zurückgeht als allein auf ein übermäßiges Bakterienwachstum aufgrund schlechter Mundhygiene", so die Forscher. Das könnte erklären, warum das Problem durch antibakterielle Mittel oft nur kurzfristig in den Griff zu bekommen ist. Denn sobald diese abgesetzt werden, können sich die Geruchsverursacher wieder stärker vermehren.
Als Lösung des weit verbreiteten Leidens schlagen die Wissenschaftler vor, die Zusammensetzung der Bakterienpopulation im Mundraum generell zu ändern. Es sei denkbar, dass der Mundgeruch dadurch ganz beseitigt werde. Zahnärzte raten indes zur täglichen Reiniung der Zunge, die einen Großteil der Mundbakterien beheimatet. Auch die regelmäßige Zahnhygiene beim Arzt trägt dazu bei, daß sich das Wachstum der Bakterienkolonien in Grenzen hält.
Quelle: pressetext.de |
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