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ImplanTicker

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Wenn es um den Ersatz von einzelnen oder mehreren Zähnen geht, sind heute in vielen Fällen...

Aktuelle Meldungen
So klappt's auch mit der Vollprothese PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Freitag, 14. Mai 2010 07:46
Viele ältere Menschen kennen das Problem: Mit viel Aufwand haben Zahnarzt und Zahntechnikermeister die Vollprothese angefertigt und angepasst. Aber schon nach wenigen Monaten bekommen Patienten den Eindruck, der Zahnersatz hält nicht mehr richtig oder klagt über Druckschmerzen. Ein psychologisches Problem? Oder steckt mehr dahinter?
 
Natürlich stellt eine Vollprothese im Vergleich zu den natürlichen Zähnen einen enormen Einschnitt dar. Häufig empfinden Patienten die künstlichen Zähne als Fremdkörper. Dann sitzt der Patient schon nach wenigen Tagen, Wochen oder Monaten wieder auf dem Behandlungsstuhl und klagen trotz perfektem Sitz über Druckgefühl und Schmerzen. Bei einer Vollprothese ist eine gewisse Gewöhnungsphase jedoch völlig normal. Ein leichtes Druckgefühl und Eingewöhnungsschwierigkeiten beim Sprechen und Essen lassen jedoch nach einiger Zeit nach.
 
Vollprothesen belasten Kiefer anders
 
Die Vollprothese belastet den Kieferknochen anders, als die eigenen Zähne. Im Normalfall leiten die Zähne den Druck beim Kauen so weiter, dass ein Reiz zur Erhaltung des Kieferknochens ausgelöst wird. Bei einer Vollprothese liegt lediglich die Mundschleimhaut zwischen Zahnersatz und Knochen. Die Folge: der Kaudruck wird über die Mundschleimhaut auf den Kiefer übertragen. Durch diese unnatürliche Belastung baut sich der Kieferknochen langsam und zunächst unmerklich ab. Die Prothese verliert über einen längeren Zeitraum den guten Sitz.
 
Präzision bürgt für lang anhaltenden Sitz
 
Der Prozess läuft allerdings bei jedem Menschen unterschiedlich ab. Bei einigen Patienten kann die Vollprothese schon nach wenigen Monaten ihren festen Sitz verlieren. Andere tragen ihren Zahnersatz auch noch nach Jahren ohne Beschwerden. Je präziser der Zahnersatz angefertigt ist, desto gleichmäßiger verteilt sich der Druck auf Mundschleimhaut und Kiefer. Trotzdem kommt es dazu, dass der Kieferknochen abgebaut wird. Dadurch wird der Kaudruck ungleich verteilt. An Stellen, die höher belastet werden, bildet sich der Knochen noch schneller zurück.
 
Spätere Anpassungen sind möglich
 
Auch mit künstlichen Zähnen sollte der Zahnarztbesuch zweimal jährlich zur Regel gehören. Hierbei kann der Zahnarzt den Sitz des Zahnersatzes prüfen, um diese Prozesse zu erkennen und rechtzeitig entgegen wirken zu können. Durch eine Unterfütterung können die entstandenen Hohlräume durch den Knochenabbau ausgeglichen werden. So sitzt die Prothese wird gleichmäßig auf dem Kiefer und ein sicherer Halt ist gewährleistet.
 
Haftmittel beugen auch Druckstellen vor
 
In der Regel haftet die Prothese durch den Speichelfilm an der Mundschleimhaut. Haftmittel können – besonders wenn die Prothese erstmals getragen wird – zusätzliche Sicherheit geben. Hilfreich sind sie auch bei komplizierten Kieferverhältnissen oder falls zu wenig Speichel produziert wird. Haftmittel bilden mit Quellstoffen ein dünnes, elastisches Polster unter der Prothese. Das beugt zudem Druckstellen vor und dichtet den Prothesenrand ab. So gelangen z.B. weniger Speisereste unter die Prothese.
 
Was tun, wenn es drückt
 
Bestehende Druckstellen und Entzündungen sollte immer dem Zahnarzt vorgestellt werden. Meist lässt sich die Problematik mit wenigen Maßnahmen beheben. Nur in Ausnahmefälle müssen Medikamente oder Salben auf zahnärztliche Anordnung eingesetzt werden. Nicht nur die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt, sondern auch die rechtzeitige Vorstellung bei Beschwerden verhindert, dass aus harmlosen Druckstellen oder Mundschleimhautveränderungen eine bösartige Geschwulst entstehen. Zahnärztliche Kontrolluntersuchung ist somit auch immer eine Krebsvorsorge.
 
Quelle: Initiative proDente 
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Auf der Suche nach dem perfekten Zahnersatz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Mittwoch, 12. Mai 2010 08:54
Ob Implantat oder Krone, ob Gold oder Keramik: Patienten können ihren Zahnersatz heute aus einer Vielzahl unterschiedlicher Versorgungen und Materialien wählen. "Doch nicht für jeden Patienten ist auch jede Lösung geeignet", erklärt Professor Dr. Hans-Christoph Lauer, wissenschaftlicher Leiter des Kuratoriums perfekter Zahnersatz. Im Vorfeld einer Versorgung mit Zahnersatz ist daher das persönliche Beratungsgespräch mit dem Zahnarzt unerlässlich. Dieser kann die individuelle Situation des Patienten am besten beurteilen. Die Wahl des richtigen Zahnersatzes hängt außerdem entscheidend davon ab, welche Anforderungen und Wünsche der Patient an den zukünftigen Zahnersatz hat.
 
Ist eine Lösung gewählt, sind bis zur fertigen Versorgung noch einige weitere Schritte notwendig, denn jeder Zahnersatz ist ein Einzelstück und individuell auf den Patienten abgestimmt. Während der Herstellung stehen Zahnmediziner und Dentallabor daher in engem Kontakt – schnelle Abstimmungsprozesse, flexible Fertigungen und kurze Wartezeiten für den Patienten sind so garantiert. Entscheidend für die Qualität sind außerdem die verwendeten Materialien – deutsche Meisterlabore verwenden ausschließlich geprüfte und zertifizierte Dentalwerkstoffe – wie auch deren sachgerechte Verarbeitung. "Ich als Zahnarzt kann in den Zahnersatz nicht hineinschauen. Da ist es mir wichtig, dass ich mich hundertprozentig auf den Zahntechnikermeister verlassen kann", erklärt Professor Lauer.
 
Als Dritter im Bunde muss schließlich auch der Patient mitspielen – nur er weiß, wie sich der fertige Zahnersatz im Mund anfühlt. Die Dentalexperten sind darauf angewiesen, dass der Patient seine Eindrücke und Empfindungen zum neuen Zahnersatz an sie weitergibt. Auch nach der Versorgung mit Zahnersatz ist das Engagement des Patienten gefragt: Genau wie die "echten" Zähne benötigt auch Zahnersatz konsequente Pflege. "Für die allgemeine Mundgesundheit und eine lange Lebensdauer des Zahnersatzes sollte der Zahnersatz zweimal am Tag ordentlich geputzt werden", so Lauer. Darüber hinaus rät der Experte zur regelmäßigen professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt "Hier kann dann auch gleich die Funktion des Zahnersatzes überprüft werden", erklärt er.
 
Fazit: Eine umfassende Beratung, die Auswahl der richtigen Versorgung, hochwertige Dentalmaterialien, die sachkundig verarbeitet werden, das optimale Einsetzen und die konsequente Pflege sind wesentlich Erfolgsfaktoren: "Perfekter Zahnersatz kann nur entstehen, wenn Patient, Zahnarzt und Zahntechniker effektiv zusammenarbeiten", fasst Prof. Dr. Hans-Christoph Lauer zusammen. "Wenn Zahnersatz hervorragend passt, optimal funktioniert und sich harmonisch in das Gesamtbild einfügt, gewinnt der Patient deutlich an Lebensqualität."

Quelle: Kuratorium perfekter Zahnersatz
 
Biofilm fördert Zahnverlust PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Freitag, 07. Mai 2010 08:16
Die Horrorvorstellung: Zahnausfall. Eine bakterielle Infektion ist Hauptursache von Parodontitis. Dabei bildet sich ein Biofilm auf der Zahnoberfläche, der durch die Bakterien direkte und durch eine überschießende Immunantwort indirekte Schädigungen hervorruft, die schließlich zum schleichenden Abbau des Zahnhalteapparates und letztendlich zu Zahnverlust führen können. 

Dieser Entwicklung sollte man nicht tatenlos zusehen. Hier einige Tipps vom Deutschen Grünen Kreuz zur Vorbeugung von Parodontitis. Mindestens zweimal täglich sollte man Zähne putzen, vor allem abends vor dem Schlafengehen. Denn während des Schlafes ist die Speichelproduktion im Mund reduziert, weshalb sich die positive remineralisierende Wirkung des Speichels nicht optimal entfalten kann. Darum darf man nach dem Zähneputzen und vor dem Schlafengehen auch nichts mehr essen. Zu einer sorgfältigen Mundhygiene gehört auch der regelmäßige Einsatz von Zahnseide und bei größeren Zahnzwischenräumen eines Interdentalbürstchens. Auch von einem Zungenreiniger sollte man Gebrauch machen, denn viele gesundheitsschädliche Keime in der Mundhöhle finden sich auf der Zunge.

Die tägliche Mundhygiene zu Hause reicht aber meist nicht aus. Hartnäckige Ablagerungen und bakterielle Beläge an schwer zugänglichen Stellen können nur der Zahnarzt oder seine Prophylaxeassistentin mit speziellen Instrumenten bei einer professionellen Zahnreinigung entfernen. Zudem erhält man dabei wichtige Hinweise zur Optimierung der häuslichen Mundhygiene. Wie oft eine professionelle Zahnreinigung notwendig ist, hängt vom individuellen Erkrankungsrisiko ab. Auf jeden Fall sollte man regelmäßig zur Kontrolle zum Zahnarzt gehen - mindestens zweimal im Jahr. Er kann individuelle Tipps für eine effektive Zahnpflege und Mundhygiene zur Vorbeugung einer Parodontitis sowie Informationen zur Behandlung geben.
 
Quelle: implantate.com 

 
Gehirn unterscheidet bei Zahnschmerzen nur schlecht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Mittwoch, 05. Mai 2010 11:18
Bei Zahnschmerzen verarbeitet das Gehirn die Signale aus dem Ober- und Unterkiefer auf so ähnliche Weise, dass eine Unterscheidung schwer möglich ist. Aus dem Grund können Patienten ihren Zahnärzten oft nicht sagen, welcher Zahn sie quält. Mit Hilfe eines bildgebenden Verfahrens haben Forscher von der Universität Erlangen-Nürnberg und vom finnischen Turku University Central Hospital die Gehirne von Freiwilligen untersucht, bei denen an oberen und unteren Eckzähnen kurze Schmerzimpulse verursacht worden sind. So haben die Experten laut ihrem Bericht im Fachmagazin "Pain" nachweisen können, welche Hirnareale bei der Verarbeitung der Schmerzreize aktiv werden. 

Weil Menschen bei einer bestimmten Schmerzintensität nicht genau sagen können, ob ein Zahn im Ober- oder Unterkiefer Probleme bereitet, ist die Situation für Zahnärzte schwierig. Selbst wenn klar ist, ob sich der schmerzende Zahn oben oder unten befindet, kann nicht jeder Patient konkret sagen, welcher Zahn der Auslöser der Pein ist. Ist von außen nichts zu erkennen, fertigen Zahnärzte deshalb oft Röntgenaufnahmen an, um die Quelle der Schmerzen zu lokalisieren.

Quelle: umwelt-panorama.de
 
Hören mit den Zähnen? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Freitag, 30. April 2010 07:53
Wo sonst nur Implantate, Zahnkronen oder Inlays zu Hause sind, soll plötzlich ein Hörgerät schlummern, mit dem man nicht nur hören, sondern womöglich auch noch essen kann: Genau das ist das Ziel des US-Unternehmens Sonitus Medical, das derzeit eine Technologie testet, die den wunderbaren Namen SoundBite trägt. Erste Fotos zeigen, dass die kleine Plastik-Metall-Schiene sich tatsächlich so in der Cavitas oris versenken lässt, dass sie zumindest bei einem dezenten Lachen nicht groß auffällt.

Doch der Reihe nach: Hören mit dem Mund? Klingt schräg, geht aber, und zwar unter Ausnutzung des Prinzips der Knochenleitung. Um die Umgebungsgeräusche wahrzunehmen, benötigt der Patient mit Mittelohrschwerhörigkeit selbstverständlich erst einmal ein Mikrofon. Das wird im äußeren Gehörgang eingelagert und ist dort für Außenstehende quasi unsichtbar. Das Mikrofon ist über einen winzigen, ebenfalls kaum sichtbaren Schlauch verbunden mit einer BTE („behind the ear“) genannten Übertragungseinheit, die hinter dem Ohr klemmt. Weil das BTE wirklich nur eine Übertragungseinheit ist und sonst nichts, kann es prinzipiell relativ klein gemacht werden, wesentlich kleiner jedenfalls als alles, was bei konventionellen Hörgeräten so hinter dem Ohr verstaut werden muss.

Das BTE verfügt über einen Drahtlosfunk und überträgt die vom Ohr-Mikrofon aufgezeichneten Außengeräusche in den Mund. Dort wartet die ITM-Komponente („in the mouth“) des Systems und erzeugt gemäß dem Muster der ankommenden Lautsprecherinformationen lautlose und nicht spürbare Vibrationen. Die werden wiederum erst über die Zähne und dann über den Knochen weitergeleitet, bis sie schließlich bei der Cochlea ankommen. Deren Sinneshärchen geraten durch den Knochenschall ordentlich in Wallungen und erzeugen einen Höreindruck entsprechend dem Input, den das Mikrofon geliefert hat. 

Prinzipiell hat das SoundBite-System – das derzeit noch nicht in einer endgültigen Produkt-Version erhältlich ist – einige charmante Seiten, die es durchaus zu einem Erfolg werden lassen könnten. Es ist zum einen vergleichsweise unscheinbar und damit sehr gesellschaftsfähig. Es ist außerdem hoch flexibel, weil die Mundkomponente ähnlich einer Zahnspange einfach rausgenommen werden kann, wenn der Schwerhörige zum Beispiel essen möchte. Geplant ist zudem, den Kunden mit zwei ITMs auszustatten, damit eines gelegentlich gereinigt werden kann. Das soll problemlos möglich sein, weil die Elektronik hermetisch abgeriegelt ist.

Leider ist das Unternehmen Sonitus Medical nicht das erste, das auf die Idee des Hörens mit den Zähnen gekommen ist. Schon vor einigen Jahren machte das israelische Startup AudioDent Schlagzeilen, das von drei Zahnärzten gegründet wurde und eine ähnliche Vision verfolgte. Ein marktreifes Produkt ist daraus bisher nicht entstanden. Ende Januar berichtete der israelische Nachrichtendienst Globes sogar, dass das Unternehmen vom Kapitalgeber abgewickelt werde. Mit den Zähnen hören geht also. Ob sich damit auch Geld verdienen lässt, bleibt bis auf Weiteres offen.

Quelle: news.doccheck.com
 
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