Aktuelle Meldungen

Prothesen verursachen oft Probleme: Druckstellen machen Patienten das Leben schwer und unter dem Prothesenrand klemmen Essensreste fest. „Patienten denken dann oft, die Prothese sei kaputt.  Meist hat sich jedoch der Kieferknochen verändert und die Prothese hat die Passform verloren“, sagt Professor Hans-Christoph Lauer, Leiter des wissenschaftlichen Beirats des Kuratoriums perfekter Zahnersatz (KpZ).

Vollprothesen liegen lose auf der Schleimhaut auf, sie halten alleine durch die exakte Anpassung. „Mit der Zeit verändert sich der Kieferknochen, diese Atrophie ist oft ganz normal. Sie kann allerdings auch auf Krankheiten wie Osteoporose hinweisen – deswegen sollten Patienten nicht einfach zur Haftcreme greifen, sondern unbedingt mit ihrem Zahnarzt sprechen“, erklärt Lauer.

Im Prinzip ist es, als würde ein zu großer Schuh angezogen – er kann zwar befestigt werden, doch der Fuß hat keinen richtigen Halt und jeder Schritt wird zur Qual. Vergleichbar ist es bei der Prothese, auch sie verliert ihren perfekten Sitz. Und genau wie ein schlechtsitzender Schuh zu Blasen führt, entstehen auch im Mund Druckstellen und unangenehme Schmerzen durch die Reibung.

Viele Patienten befürchten, dass nun eine neue Prothese erforderlich ist. „Das muss nicht sein. Sehr oft kann der vorhandene Zahnersatz mit speziellem Prothesenkunststoff an die neue Kiefersituation angepasst werden“, erläutert Lauer. Der Zahnarzt ist der richtige Ansprechpartner für die so genannte Unterfütterung. Gemeinsam mit dem zahntechnischen Labor sorgt er dafür, dass die exakte Passform wieder zurückgewonnen wird. Dabei wird lediglich die Prothesenbasis der Mundsituation neu angepasst.

Experten-Tipps des KpZ gegen Frust mit der Zahnprothese

Zu viel Speichel: Mit einem neuen Fremdkörper in Ihrem Mund haben Sie vielleicht das Gefühl, Ihre Speicheldrüsen arbeiteten übermäßig. Das ist völlig natürlich und normalisiert sich, sobald Sie sich daran gewöhnt haben, die Prothese zu tragen. Lutschen Sie ein Bonbon (am besten zuckerfrei), dann schlucken Sie öfter.

Druckstellen: Eine Spülung mit warmem Salzwasser lindert die Schmerzen. Sind Druckstellen ein dauerhaftes Problem, sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt. Versuchen Sie niemals, Ihre Zahnprothese selbst anzupassen.

Die Prothese fühlt sich zu groß an: Vor allem in der Anfangszeit entsteht oft das Gefühl, die Prothese sei zu groß oder die Lippen würden nach vorne geschoben. Das lässt nach, wenn Sie sich mehr an Ihren neuen Zahnersatz gewöhnt haben. Tragen Sie Ihre Prothese am besten so oft wie möglich.

Schmerzen beim Kauen: Die Prothesen der modernen Zahntechnik passen sich perfekt an den Kiefer an und sichern hohe Lebensqualität. „Wenn Sie Schmerzen beim Kauen empfinden, lassen Sie auf jeden Fall Ihren Zahnarzt nachschauen, ob eine Unterfütterung oder ein Anpassen der Prothesenzähne vorzunehmen ist“, empfiehlt Professor Hans-Christoph Lauer vom Kuratorium perfekter Zahnersatz.

Das Kuratorium perfekter Zahnersatz (KpZ)

Die gemeinnützige Vereinigung „Kuratorium perfekter Zahnersatz e.V.“ wurde 1989 gegründet. Ihr Ziel ist es, die Öffentlichkeit neutral, umfassend und fachkompetent über die Bedeutung von Zahnersatz aufzuklären. Auf der Internetseite des KpZ finden Patienten fundierte und ausführliche Informationen rund um Zahnersatz und Zahngesundheit: www.zahnersatz-spezial.de. Auch in Facebook gibt es aktuelle Infos: www.facebook.com/perfekterZahnersatz.

Quelle: implantate.com

 

Die zahnmedizinische Versorgung von pflegebürftigen Patienten und Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz wird ab dem 1. April deutlich verbessert. Dank einer neuen Position im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung können Zahnärzte künftig Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen in stationärer und häuslicher Umgebung wesentlich einfacher als zuvor betreuen. Die Neuregelung schließt eine strukturelle Lücke im zahnmedizinischen Leistungskatalog.

Deutschland gilt heute als das Altenheim Europas. Nach Angaben des Europäischen Statistikamtes sind 20,6 Prozent der Deutschen 65 Jahre oder älter. Das ist ein Höchstwert innerhalb der EU. Mit einer alternden Bevölkerung geht auch ein höherer Pflegebedarf einher. Für 2009 weist das Statistische Bundesamt rund 2,3 Millionen Pflegebedürftige aus. Davon befinden sich etwa 750.000 Patienten in stationärer und 1,5 Millionen Menschen in häuslicher Pflege.

„Die Neuregelung ist eine Verbesserung für alle Versicherten, die aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung nicht in die Praxis kommen können“, lobt Dr. Wolfgang Eßer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), die im Dezember 2012 mit dem GKV-Spitzenverband getroffene Vereinbarung. „Eine Versorgungslücke wurde erkannt und geschlossen“, so Eßer weiter.

Grundsätzlich basiert der Leistungskatalog darauf, dass erwachsene Patienten eigenverantwortlich Mundhygiene betreiben, eine Zahnarztpraxis aufsuchen und bei der Behandlung kooperieren können. „Diese Grundannahmen treffen auf Pflegebedüftige und Menschen mit Behinderungen meist nicht zu. Ausgerechnet die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft fielen deshalb bisher durch das Versorgungsraster“, beschreibt Eßer die nun geschlossene Versorgungslücke. „Mit der Neuregelung machen wir einen wichtigen Schritt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.“ Mit der Konvention haben sich die Vertragsstaaten dazu verpflichtet, dass Gesundheitsversorgung für alle Menschen unabhängig von Behinderung oder Pflegebedürftigkeit in derselben Bandbreite, von derselben Qualität und auf demselben Standard erfolgen soll.

Quelle: implantate.com

 

Die Stiftung Warentest hat in einem aktuellen Test 20 Zahnpasten untersucht. Das Ergebnis: Die 17 Produkte, die Fluorid enthalten, schneiden mit dem Ergebnis „gut“ oder „sehr gut“ ab.

Dazu äußert sich Dr. Jürgen Fedderwitz, Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung: „Die Zahnärzteschaft begrüßt es sehr, dass die Stiftung Warentest sich so intensiv mit dem wichtigsten aller Zahnpflegeprodukte beschäftigt. Und auch über die Ergebnisse freuen wir uns. Zum einen zeigen sie, dass gute Zahnpasta keine Frage des Geldes ist. Zum anderen macht der Test deutlich, wie wichtig Fluorid für die Härtung des Zahnschmelzes und die Kariesprävention ist.“

Quelle: implantate.com

Von Contergan betroffene Menschen können nicht damit rechnen, dass ihre gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für Zahnimplantate in vollem Umfang übernimmt. Das Landessozialgericht NRW hat am Mittwoch, den 27.2.2013 entschieden, dass es sich bei einer Contergan-Schädigung nicht um einen vom GBA (Gemeinsamer Bundesausschuss) berücksichtigten Ausnahmefall handele, der eine kostenlose Implantatbehandlung zulassen würde.

Im zugrundeliegenden Rechtsstreit hatte der Kläger, ein 1962 geborenes Opfer des Contergan-Skandals, von der Kasse unter Hinweis auf seine Conterganschädigung die volle Übernahme einer Implantatversorgung in Höhe von gut 4.600 Euro gefordert. Eine herausnehmbare Zahnprothese als kostengünstigere Alternative käme nicht in Betracht, da der Kläger nicht imstande sei, den Zahnersatz selbständig einzusetzen oder herausnehmen zu können.

Seine Klage wurde vom Landessozialgericht NRW jedoch abgewiesen, denn, so die Begründung, der pflegebedürftige Mann könne sich die Prothese auch von Helfern einsetzen lassen. Das sei zwar mit Unannehmlichkeiten verbunden, aber grundsätzlich, so das Gericht weiter, mit der Menschenwürde vereinbar. Schließlich seien auch andere Versicherte (Demenzpatienten oder Menschen mit Armamputationen) auf die Hilfe von Pflegepersonen beim Einsetzen einer herausnehmbaren Prothese angewiesen. Contergangeschädigte dürften hier nicht bessergestellt werden.

Quelle: www.juragentur.de

 

 

Mundhöhlenkrebs ist eine lebensgefährliche Erkrankung – statistisch gesehen vor allem für Männer, darauf verweist die Bundeszahnärztekammer. Bei Männern stellte Krebs der Mundhöhle und des Rachens 2012 die fünfthäufigste und bei Frauen die 15-häufigste Krebsneuerkrankung dar.

Die Häufigkeit bösartiger Neubildungen ist bei Männern und Frauen unterschiedlich: 10.100 Neuerkrankungsfälle bei Männern und 3.800 bei Frauen wurden für 2012 prognostiziert. Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei Männern zwischen 43 und 50 Prozent, bei Frauen zwischen 56 und 65 Prozent. Früherkennung und rechtzeitige Behandlung sind deshalb entscheidend.

„Bei einer zahnärztlichen Routineuntersuchung können Mundhöhlenkrebs oder dessen Vorstufen rechtzeitig entdeckt werden. Regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt sind somit gleichzeitig Krebsvorsorge“, erklärt der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel. „Bei der Prävention und Aufklärung zu lebensbedrohenden Krebserkrankungen arbeitet die Zahnärzteschaft zudem eng mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Fachwissenschaft zusammen.“

Hintergrund/Quelle/Zahlen: Statistisches Jahrbuch 2011/2012 der Bundeszahnärztekammer. Die Bundeszahnärztekammer hat in Zusammenarbeit mit der Wissenschaft eine Patienteninformation zur Früherkennung des Mundhöhlenkrebses herausgegeben: www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/pati/bzaekdgzmk/2_04_mundhoehlenkrebs_farbe.pdf

Quelle: implantate.com

 

Mit Beginn des IDS-Jahres 2013 unterstützen weitere Partner die Arbeit des Aktionsbündnisses gesundes Implantat (ehemals Aktionsbündnis gegen Periimplantitis), in dem damit bereits elf Organisationen aktiv sind. Im Rahmen der Internationalen Dental-Schau (IDS, 12.-16.03.2013, Köln) wird das Bündnis unter anderem eine Fachdiskussion zum Stellenwert der Prophylaxe an Implantaten realisieren, den innovativen ImplantatPass für Sicherheit & Pflege einführen sowie neue Informations- und Aufklärungsmaterialien zur Patientenmotivation verbreiten. „Der Weltmarktführer bei dentalen bildgebenden Systemen Carestream Dental unterstützt das Aktionsbündnis gesundes Implantat im Bereich der nachhaltigen Implantat-Planung. Bredent medical bringt sein Fachwissen zur Behandlung von periimplantären Entzündungen mit der minimalinvasiven, photodynamischen HELBO-Therapie ins Bündnis ein“, stellt Kristin Jahn, Projektmanagerin des Aktionsbündnisses, die neuen Partner vor. Seit Ende 2012 arbeitet das Bündnis zudem mit dem Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa e. V. (BDIZ EDI) zusammen. „Wir freuen uns sehr über die Unternehmen, Verbände, Verlage und Wissenschaftler, die sich hier gemeinsam für die Prävention periimplantärer Erkrankungen einsetzen und damit eine nachhaltige Implantologie wesentlich fördern“, erklärt Jan-Philipp Schmidt, Initiator und Geschäftsführer des Bündnisses.

Neue Materialien für die Patientenkommunikation auf der IDS erhältlich.

Eines der erfolgreichsten Projekte des Aktionsbündnisses im vergangenen Jahr war die Patientenbroschüre „Implantate brauchen Pflege“. Die nun auf zwölf Seiten erweiterte 3. Auflage der begehrten Broschüre kann ab dem 15. Februar beim Aktionsbündnis bestellt werden. Implantatpatienten finden hier Informationen zur Notwendigkeit der häuslichen und professionellen Implantatpflege sowie eine bebilderte Putzanleitung. Auf der IDS wird das Bündnis erstmals den „ImplantatPass für Sicherheit & Pflege“ präsentieren. Der handliche Pass informiert Patienten über ihre Implantate, enthält individuelle Pflegehinweise und die nächsten Kontrolltermine. „Der ImplantatPass und die Informationsbroschüre unterstützen zahnmedizinische Praxen bei einer strukturierten Betreuung ihrer Implantatpatienten“, erklärt Jan-Philipp Schmidt, und ergänzt: „Die große Nachfrage nach unseren Informationsmaterialien zeigt uns, dass wir hier eine wichtige Lücke schließen“.

Die Patientenbroschüre und der ImplantatPass liegen auf der IDS kostenfrei an den Messeständen von EMS Electro Medical Systems, GlaxoSmithKline, Carestream Dental, lege artis Pharma, Bredent medical, der Oemus Media AG, dem Deutschen Ärzte-Verlag und dem Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa e. V. (BDIZ EDI) zur Mitnahme aus. Außerdem werden diese Materialien im Rahmen der IDS beim goDentis-Meet & Greet am 13. März von 16.00-20.00 Uhr im „HoteLux“ (fußläufig zur Kölnmesse) erhältlich sein.

Fachdiskussion auf der IDS

„Es ist ein zentrales Anliegen des Aktionsbündnisses, Meinungsbildner an einen Tisch zu holen und so die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Implantatprophylaxe zu fördern“, erklärt Kristin Jahn. Aus diesem Grund veranstaltet das Aktionsbündnis in Kooperation mit GlaxoSmithKline Consumer Healthcare auf der IDS am 13. März um 17:00 Uhr in der Speakers Corner (Halle 3.1, Stand J10/L19) eine Diskussionsrunde zum Stellenwert der Prophylaxe in der Implantologie. Experten aus den Fachgebieten der Parodontologie und Implantologie werden hier gemeinsam mit Vertretern aus Standespolitik und Industrie über Konzepte der Integration von Prophylaxekonzepten bei Implantatpatienten diskutieren. „Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, diese Diskussion zu verfolgen. Ich erwarte spannende Argumente und Positionen“, so Kristin Jahn.

Über das Aktionsbündnis

Das Aktionsbündnis gegen Periimplantitis gründete sich im November 2011 als Initiative von Unternehmen, Wissenschaftlern, Verbänden und führenden Fachverlagen, um die Prophylaxe bei Implantatpatienten zu fördern – schließlich sind über 50 Prozent aller Implantate von Entzündungen bedroht (Lindhe J, Meyle J, 2008), die bis zum Verlust des Implantates führen können. Mit Informations- und Aufklärungsmaterialien, der Erarbeitung von Positionspapieren, der Unterstützung der ersten Mulitzenterstudie zur Prophylaxe periimplantärer Erkrankungen und dem Aufbau von starken Netzwerken setzt sich das Aktionsbündnis für die Prävention von periimplantären Erkrankungen durch Prophylaxe ein. 2013 hat sich das Bündnis in „Aktionsbündnis gesundes Implantat“ umbenannt und signalisiert damit noch stärker die Fokussierung auf die Prävention – für eine nachhaltige Implantologie und gesunde Implantate.

Quelle: implantate.com

 

Naturgetreu und schön. Körperverträglich. Lange haltbar. An Zähne und Zahnersatz richtet jeder ganz besondere Wünsche. „Das ist auch richtig so“, bestätigt das Kuratorium perfekter Zahnersatz (KpZ). „Die Materialien bleiben schließlich dauerhaft im Mund und beeinflussen beim Essen und Sprechen die Lebensqualität.“ Worauf Patienten bei der Wahl ihres Zahnersatzes achten können, wieso Zahnersatz aus Keramik von echten Zähnen fast nicht zu unterscheiden ist und welche Rolle Metalle und Kunststoffe spielen, erläutert KpZ-Experte Professor Jürgen Geis-Gerstorfer in diesem Beitrag. Von Vollkeramik bis Titan – welche Materialien wann verwendet werden, hängt von vielen Faktoren ab: vom Befund des Zahnarztes, vom Umfang der Versorgung, von den ästhetischen Ansprüchen und auch von den Kosten. „Zahnersatz wird zum Teil des Körpers. Und das über viele Jahre. Deshalb sollte jeder Patient seine Erwartungen klar formulieren, damit im Gespräch mit dem Zahnarzt die beste Lösung gefunden wird“, sagt Geis-Gerstorfer, der seit vielen Jahren Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des KpZ ist und an der Universität Tübingen die Sektion Medizinische Werkstoffkunde und Technologie am Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde leitet. Auf eines können sich Patienten in jedem Fall verlassen: Materialien, die in deutschen Dentallaboren verwendet werden, sind alle CE- geprüft. Das bedeutet, die verwendeten Werkstoffe haben gesetzlich genau definierte Prüfungen durchlaufen. Entscheidend ist im Wesentlichen aber auch, dass sie im Meisterlabor fachgerecht verarbeitet werden.

Keramik: kaum von natürlichen Zähnen zu unterscheiden

Geht es um Ästhetik, liegen moderne Vollkeramiken ganz vorne. Sie ahmen das natürliche Schimmern des Zahnschmelzes nach und sind von den eigenen Zähnen nur vom Fachmann zu unterscheiden. Gleichzeitig ist Vollkeramik biokompatibel, sie wird also vom Körper gut vertragen und ist auch für Allergiepatienten geeignet.

Besonders hochwertig ist die Zirkonoxid-Keramik. Ursprünglich in der Raumfahrtechnologie verwendet, hält Zirkonoxid heute auch starken Kaukräften im Mund stand: „Erprobte Fertigungsverfahren machen sie so stabil und belastbar, dass sie sogar nächtliches Zähneknirschen aushält. Deshalb ist sie auch für Kronen und kleinere Brücken im Backenzahnbereich verwendbar“, berichtet Professor Geis-Gerstorfer. Umfangreiche Tests bestätigen das. In den Laboren der Experten stehen dazu beispielsweise Kausimulatoren zur Verfügung, in denen eine Kaubewegung millionenfach nachgeahmt werden kann.

Kunststoffe: weniger stabil als Keramik

Alle dentalen Werkstoffe werden sorgfältig auf Verschleiß getestet. So auch die Kunststoffe. Durch Füllstoffe verstärkte Kunststoffe heißen in der Fachwelt „Komposite“ und enthalten Zusätze wie Glas oder Quarz. Häufig werden Komposite für im Mund gefertigte Füllungen oder Veneers verwendet. Versorgungen aus Kompositen sind ebenfalls zahnfarben. Sie sind günstiger als solche aus Keramik, allerdings weniger stabil.

Hinzu kommt, dass Kunststoffe sich mit der Zeit verfärben können. Vor allem starke Raucher und alle, die gerne Kaffee, Tee oder Rotwein trinken, sollten daher besonders gründlich die Zähne putzen. Sorgfältiges und professionelles Reinigen der Prothese ist ebenfalls wichtig. Zahnersatz aus Kompositen wird in der Regel gut vertragen. Für Allergiepatienten gibt es speziell gefertigte biokompatible Kunststoffe.

Metalle für Zahnersatz: bewährt und haltbar

Günstige Versorgung: Nicht-Edelmetalle, auch NEM-Legierungen genannt, werden verwendet, wenn sich Patienten vergleichsweise preiswerten Zahnersatz wünschen. Fehlt beispielsweise in einer geschlossenen Zahnreihe ein Zahn, sieht die sogenannte Regelversorgung eine Brücke aus einer Nichtedelmetall-Legierung vor. Je nachdem, an welcher Stelle der Zahn fehlt, übernimmt die Krankenkasse auch die Kosten für eine zahnfarbene Verblendung im sichtbaren Bereich, beispielsweise aus Keramik oder Kunststoff. Nicht-Edelmetalle sind leichter und formstabiler als Edelmetalle und überwiegend auch gut verträglich.

Legierungen aus Edelmetallen gelten als besonders hochwertig. Gold-Legierungen bestehen üblicherweise zu mindestens 75 Massenprozent aus Gold. Deutsche Dentallabore verwenden nur hochkarätige und geprüfte Edelmetall-Legierungen, die sorgfältig verarbeitet werden müssen. So ist die Materialreinheit für alle Inhaltsstoffe gegeben und der Zahnersatz wird auch von Allergiepatienten gut vertragen. Bei Patienten mit Metallallergien oder Elektrosensibilität empfiehlt sich jedoch die Vollkeramik. Zahnersatz aus Edelmetallen und NEM-Legierungen wird häufig verblendet, um ein natürliches Aussehen zu erzielen. Ideal ist eine Verblendung aus Keramik, denn diese ist abriebfest, verfärbungssicher und biologisch hochverträglich. Zahnarzt und Zahntechniker sind also gefragt, gemeinsam mit dem Patienten die beste Lösung bei der Materialauswahl zu treffen.

Weiteres zu Dentalmaterialien, Zähnen und Zahnersatz finden Patienten auf den Internetseiten des KpZ www.zahnersatz-spezial.de und auf Facebook: www.facebook.com/perfekterZahnersatz.

Pressedienst Zahnersatz aktuell – Ausgabe 12 / 2012 Kuratorium perfekter Zahnersatz – Alfred-Wegener-Str. 6 - 35039 Marburg - Dr. Karin Uphoff (verantwortlich) Tel.: 0 64 21 / 40 795 40 - Fax: 0 64 21 / 40 795 79 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Quelle: implantate.com

 

 

Forschende der Zahnmedizinischen Kliniken (ZMK) Bern konnten in einer umfangreichen Langzeitstudie aufzeigen, dass bei der Routinebehandlung von Zahnimplantaten kaum Komplikationen auftreten und das Risiko für die Patienten somit gering ist.

Zahnimplantate bedeuten für Patientinnen und Patienten eine grosse Hilfe: Sie stellen nach einem Zahnverlust die Kaufunktion und die Ästhetik wieder her und sind zahnschonender als Brücken, für die ein Teil der gesunden Zahnsubstanz abgeschliffen werden muss. Grosse Entwicklungsschritte in der Implantologie erfolgten ab Mitte der 1980er und bis Ende der 1990er Jahre, seither kann von einer Routinephase gesprochen werden.

Um zu prüfen, wie zuverlässig diese Zahnimplantate sind, hat eine Forschergruppe der Zahnmedizinischen Kliniken (ZMK) Bern eine Langzeitstudie durchgeführt, die nun in der international führenden Fachzeitschrift «Clinical Implant Dentistry and Related Research» publiziert wurde. Die Studie der ZMK zeigt, dass Behandlungen mit Zahnimplantaten eine hohe Zuverlässigkeit mit einer geringen Komplikationsrate aufweisen.

Risiko eines Implantatverlusts ist gering

Die Studie mit einer Laufzeit von zehn Jahren umfasste mehr als 300 teil-bezahnte Patientinnen und Patienten, bei denen Ende der 90er Jahre einzelne oder mehrere Zähne durch insgesamt 511 Implantate ersetzt worden waren. Dabei wurden Titanimplantate mit einer damals neuen mikrorauen Oberfläche verwendet, die noch heute eingesetzt werden.

Die Nachkontrolle dieser Patienten ergab, dass über diese Zeit lediglich sechs Implantate nicht gehalten hatten, was einer Verlustrate von 1.2 Prozent entspricht. Weitere 1.8 Prozent der Implantate zeigten während dieses Zeitraums eine biologische Komplikation in Form einer Infektion.

«Die Resultate haben unsere bereits optimistischen Erwartungen übertroffen», freut sich Daniel Buser, Direktor der Klinik für Oralchirurgie und Stomatologie, der mit Giovanni Salvi, stellvertretender Direktor der Klinik für Parodontologie, und Urs Brägger, Leiter der Abteilung für Kronen- und Brückenprothetik, die Studie durchgeführt hat. «Solche Kennzahlen sind für uns wichtig, damit wir den Patientinnen und Patienten die Risiken darlegen können.»

Der Zahnmediziner betont, dass die Studie unter strikten Bedingungen durchgeführt worden sei, da nur evidenz-basierte Behandlungsmethoden zur Anwendung kamen, wissenschaftlich gut dokumentierte Implantate verwendet wurden und die meisten Patienten eine gute Mundhygiene betrieben sowie regelmässig mit Dentalhygienekontrollen betreut wurden.

Zudem waren die involvierten Implantat-Chirurgen gut ausgebildet und wiesen eine grosse klinische Erfahrung auf. «Dies sind alles begünstigende Faktoren für gute Langzeitergebnisse von Zahnimplantaten», so Buser.

Berner Zahnmediziner international führend

Die Zahnmedizinischen Kliniken Bern sind seit rund 40 Jahren wissenschaftlich in der zahnärztlichen Implantologie tätig und gehören heute zu den international führenden Kompetenzzentren in diesem wichtigen Bereich der Zahnmedizin. Die Aktivitäten umfassen nicht nur eine hohe präklinische und klinische Forschungstätigkeit, sondern auch die Behandlung von rund 1000 Implantatpatientinnen und -patienten pro Jahr. Zudem organisieren die ZMK in Bern regelmässig international ausgeschriebene Fortbildungskurse und Implantatkongresse.

Quelle: implantate.com

 

Männer, die ihre Zähne nicht regelmäßig putzen, haben vermehrt Erektionsprobleme. Dieses Ergebnis geht aus einer aktuellen Untersuchung der Inönü Universität http://inonu.edu.tr hervor. Für die Studie wurden 80 Männer im Alter von 30 bis 40 Jahren mit Erektionsproblemen mit einer Kontrollgruppe bestehend aus 82 Männern ohne diese Schwierigkeiten miteinander verglichen. 53 Prozent der ersten Gruppe hatten dabei Zahnfleisch-Entzündungen, während es in der Kontrollgruppe nur 23 Prozent waren. Auch andere Faktoren wie der BMI-Wert, Einkommen und Bildung wurden miteinander verglichen. Die Wissenschaftler stellten fest, dass Männer mit entzündetem Zahnfleisch drei Mal wahrscheinlicher auch ein Erektionsproblem hatten.

Sexualität als Vollzug

Rund 150 Mio. Männer weltweit leiden an Erektionsschwierigkeiten, wobei in zwei Drittel der Fälle physische Faktoren die Ursache darstellen. Auch psychische Beschwerden wie Stress und Depression können Auslöser sein.

"Starke Parodontitis wirkt sich, wie Rauchen und Alkohol, auf koronare Erkrankungen aus, die wiederum Durchblutungsstörungen verursachen und somit zu Erektionsproblemen führen", erklärt Sexualtherapeut Bernhard Moritz http://paarberatung-tirol.at gegenüber pressetext. "Wenn eine Erektionsstörung medizinisch bedingt ist, kann sie aber auch vielfach durch medizinisch-technische Maßnahmen wieder gelöst werden", so der Experte.

Schwierig würde es hingegen bei psychisch bedingten Ursachen. "Grundsätzlich gehen die Menschen von einer Vollzugs- und Zielorientierung beim Sex aus. Das heißt, dass ein starker technischer Zugang zur sexuellen Erfüllung gewählt wird", führt Moritz aus. Dabei auftretende Erektionsprobleme würden häufig als "technisches Problem" gesehen. Dabei liege diesem Nicht-Können ein Nicht-Wollen zugrunde.

Geänderte Erwartungshaltung wichtig

Um den Druck auf diesen technischen Zugang zu lösen, sollen Paare Sinnlichkeit und Erotik einen Wert geben. "Die gegenseitige Erwartungshaltung, also das, was vom Partner beim Sex verlangt wird, kann geändert und der Vollzugsdruck entlastet werden. Das Ziel soll nicht der Höhepunkt, sondern das Gestalten einer lustvollen Zeit miteinander sein. Der Höhepunkt ist wirklich ein Höhepunkt des Zusammenseins und nicht das Ziel, dem alles unterworfen wird", führt der Fachmann aus.

Dahingehend sollte statt der Erwartungshaltung eine sogenannte "Einladungshaltung" erstrebt werden, indem der Partner in die jeweilige erotische Welt des anderen eingeladen wird und eintauchen darf, ohne dabei vom Druck der eigenen Sexualität abhängig zu sein. Das Paar könne sich dabei helfen, sich gegenseitig wieder Lust zu verschaffen und die beidseitige Frustration zu senken.

Quelle: pressetext.de

Winzige Mikrochips auf den Zähnen von Menschen sollen künftig dabei helfen, Krankheiten frühzeitig zu erkennen. US-Wissenschaftler der Tufts University http://www.tufts.edu und der Princeton University http://www.princeton.edu haben einen entsprechenden Mikro-Sensor entwickelt, der die Konzentration verschiedener Bakterien im Speichel feststellen soll. Dadurch könnten Krankheiten wie Parodontitis und bakterielle Zahnfleischentzündungen frühzeitig erkannt und behandelt werden, wie discovery.com berichtet. Modifizierte Versionen der "Tooth Tattoo" genannten Sensoren könnten auch andere Leiden frühzeitig erkennen.

Tests an Kühen

"Speicheltests werden bereits eingesetzt, allerdings mittels Abstrichen, die dann im Labor untersucht werden. Das kommt relativ selten vor, meist bei akuten Problemen. Parodontitis ist mit herkömmlichen Methoden eigentlich recht gut frühzeitig zu diagnostizieren, man erkennt sie zum Beispiel auf Röntgenbildern. Für eine Überwachung mittels Chip müsste geklärt werden, wie hoch die Kosten sind und welche Versicherungen bereit sind, das zu bezahlen", sagt der Wiener Zahnarzt Michael Aigner http://www.zahnarzt-aigner.at im Gespräch mit pressetext.

Die Zahn-Tätowierungen bestehen aus Gold, Graphit, Seide und Peptiden. Eine Schicht aus Gold fungiert als Elektrode, darüber liegt eine Graphitschicht, an die sich die Peptide binden können. An diese Proteine lagern sich dann die Bakterien an, was den Stromfluss im Sensor verändert. Die speziellen Peptide verbinden sich nur selektiv mit verschiedenen Bakterienarten, deshalb müssen für den Nachweis unterschiedlicher Krankheiten jeweils genau auf die Erreger abgestimmte Peptide eingesetzt werden. Der Strom für die Chips soll drahtlos an die Sensoren übertragen werden, dasselbe gilt für die Daten der Sensoren.

Seide als Kleber

Für die nötige Haftung an den Zähnen sorgt eine speziell kreierte Seide, deren Proteine modifiziert wurden. Ein einzelner Seidenfaden an der Kontaktfläche der Sensoren löst sich bei Druck auf und bildet eine Schicht aus bioverträglichem Kleber. Bislang wurde die Technologie lediglich an Kuh-Zähnen getestet. Für einen Einsatz beim Menschen sind noch einige Fragen zu klären. Der Mundraum ist sehr sensibel, weshalb die Sensoren nur wenige Mikrometer dick sein dürfen. Ob die Chips stören, muss erst getestet werden. Die Herstellung maßgeschneiderter Peptide ist zudem sehr aufwendig.

Quelle: pressetext.com

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