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Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat einem klagenden Zahnarzt einen Unterlassungsanspruch gegen...

Der Boom von Energy- und Sportdrinks ist eine Gefahr für die Zähne: Ihr hoher Säurewert...

Die meisten Erwachsenen leiden an Parodontitis, einer chronischen Entzündung des...

Aktuelle Meldungen
Zahnzusatzversicherungen: Worauf sollte man achten? PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 21. Mai 2011 um 09:19 Uhr

Wer ein Implantat oder eine Keramikkrone benötigt, weiß: Die Gesetzliche Krankenversicherung leistet hier nur einen befundbezogenen Festkostenzuschuss. Damit bleiben große Teile der Zahnarztrechnung am Patienten hängen. Eine wirklich leistungsstarke Zahnzusatzversicherung deckt, ungeachtet der Kosten - medizinische Notwendigkeit vorausgesetzt - bis zu 80 oder 90 Prozent der Zahnarztrechnung. Damit wird hochwertiger Zahnersatz ermöglicht. Natürlich muss man für eine solche Zahnzusatzversicherung eine gewisse Summe im Monat investieren, doch man sollte sich darüber klar sein, dass auch im Alter die Zähne nicht wirklich besser werden und Zahnersatz irgendwann unausweichlich ist.

Eine Zahnzusatzversicherung soll für Zahnersatz leisten. Allerdings nicht nur, um den Festkostenzuschuss der Gesetzlichen Krankenversicherung aufzustocken, sondern auch um eine höherwertige Versorgung zu ermöglichen. Manche Gesellschaften locken mit günstigen Monatsbeiträgen von 10 Euro. Dabei muss man aber berücksichtigen, dass solche Tarife in der Regel nur den Festkostenzuschuss der Gesetzlichen Krankenversicherung verdoppeln. Mit höherwertiger Versorgung sieht es da eher schlecht aus.

Vorbeugung ist der beste Schutz gegen schlechte Zähne. Einige Gesellschaften bieten mit der Zahnzusatzversicherung auch die Übernahme der Kosten für die professionelle Zahnreinigung an. Damit soll vermeiden werden, dass in den Folgejahren höhere Kosten durch Zahnersatz entstehen. Besser in der Gegenwart ein bisschen in die Pflege investieren, als in den Jahren teuer für Zahnersatz zu erstatten. Auch andere erhaltenden Maßnahmen wie z. B. Füllungen werden von guten Tarifen der Zahnzusatzversicherung übernommen.

Quelle: ptext.de

 

 
Elektronische Zigarette für Patienten mit Zahnimplantaten riskant PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 15. Mai 2011 um 10:53 Uhr

Die E-Zigarette, wie die elektronische Zigarette genannt wird, qualmt nicht und ist geruchlos. Sie fällt auch nicht unter das Rauchverbot. Außerdem werden Zähne und Fingerkuppen nicht gelb gefärbt. Deshalb werden diese Zigaretten als  Alternative zu herkömmlichen Zigaretten angepriesen oder finden Verwendung, wenn Nikotinpflaster und andere Raucherentwöhnungsmittel nicht die gewünschte Wirkung erzielt haben. Bei der E-Zigarette inhaliert der Raucher Nikotinkonzentrat, welches ein Akku-Brennelement zuvor verdampft hat. Die Produzenten dieser Zigaretten geben an, dass dabei keine Schadstoffe aufgenommen werden. Die US-Behörde Food und Drug Administration (FDA) sieht dies jedoch anders und hat in Kondensat bereits krebsverursachende Nitrosamine sowie weitere schädliche Substanzen ausfindig gemacht.

Auch deutsche Mediziner warnen bereits vor diesen Produkten, die meist aus China importiert werden. Denn die Nikotinaufnahme durch diese E-Zigaretten ist besonders riskant für Menschen mit Zahnimplantaten. Nikotin bewirkt nämlich eine Verminderung der Durchblutung der Mundschleimhäute. Beim Konsum dieser Zigaretten besteht also für Patienten mit frisch eingesetzten Implantaten die Gefahr, dass diese Implantate nicht einheilen. Doch auch Patienten, bei denen die Zahnimplantate bereits fest eingewachsen sind, können mit unerfreulichen Folgeschäden konfrontiert sein. Der Nikotingehalt dieser Zigaretten ist oft höher als bei herkömmlichen Zigaretten. Daraus resultiert eine stärkere Schädigung der Mundschleimhäute und Kieferknochen.

Quelle: live-pr.com

 
Mehr Karies bei ärmeren Kindern PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 06. Mai 2011 um 08:26 Uhr

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Mundgesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland deutlich verbessert. Kleine Kinder partizipieren allerdings nicht in gleicher Weise an diesen Prophylaxeerfolgen. “Bei Kleinkindern ist der Kariesbefall leider immer noch zu hoch und bei Kindern in sozial schwierigen Lebenslagen tritt Karies insbesondere in Form der frühkindlichen Karies verstärkt auf. Deshalb ist es wichtig, spezielle Prophylaxe-Programme weiterzuentwickeln, wie zum Beispiel das Konzept der Intensivprophylaxe im Kindergarten.

Regelmäßige Unterweisungen in der Mundhygiene und Ernährungsberatung sind die wesentlichen Bausteine des Programms, so belegt es die Studie von Prof. Pieper“, erklärt der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Dr. Dietmar Oesterreich.

Mit der zweijährigen, nun mit dem Hufeland-Preis prämierten Forschung Piepers wurde überprüft, ob Kinder, die an einem Intensivzahnpflegeprogramm teilnehmen, gesündere Zähne haben als Kinder, die nur gelegentliche Zahnputzunterweisungen erhalten. Der Präsident der BZÄK, Dr. Peter Engel, begrüßte die Entscheidung: “Prof. Pieper hat sich um die Prävention besonders verdient gemacht. Die Anerkennung durch den Hufelandpreis zeigt, dass in der Zahnmedizin die Prophylaxe einen besonderen Stellenwert besitzt.“

Der Hufeland-Preis wird von der Hufeland-Stiftung ausgelobt, in der die Bundesärztekammer, die Bundeszahnärztekammer und die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. neben der Stifterin, der Deutschen Ärzteversicherung, vertreten sind.

Hintergrund: Der „Hufeland-Preis“, benannt nach dem deutschen Arzt Christoph Wilhelm Hufeland (1762-1836), wird seit 1959 jährlich für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Präventivmedizin verliehen. Er gilt als einer der angesehensten deutschen Medizinpreise.

Quelle: bzaek.de

 

 
Zahnerhalt im Alter große Herausforderung PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 29. April 2011 um 13:02 Uhr

Trotz der enormen Präventionserfolge der letzten zwei Jahrzehnte bleiben Karies und Parodontitis die Hauptgründe für den Verlust von Zähnen bei Erwachsenen. Das ist das Ergebnis einer Stichprobenuntersuchung auf Basis von 12.000 Beobachtungsfällen bei 600 Zahnärzten, die das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) in Kooperation mit der Zahnklinik Jena veröffentlicht hat.

Die Zahl der jährlichen Extraktionen ist deutlich zurückgegangen: von über 16 Mio. Anfang der neunziger Jahre auf ca. 13,4 Mio. im Jahr 2009 in der gesetzlichen Krankenversicherung. Dennoch bleiben Karies bei 29,7 Prozent und Parodontitis bei 28,5 Prozent aller Fälle ursächlich für die Extraktion. Ab Mitte 40 nehmen die Zahnverluste deutlich zu und erreichen bei den 66- bis 70-Jährigen einen Höhepunkt. Mit zunehmendem Lebensalter ist Parodontitis der Hauptgrund für Zahnverlust.

Der Vorsitzende des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Jürgen Fedderwitz, schlussfolgert aus der Studie: "Die Zahnverluste häufen sich im höheren Lebensalter und haben besondere, altersassoziierte Ursachen. Das zeigt, dass wir im Zuge der demografischen Veränderungen mehr Augenmerk auf die Alterszahnmedizin und die Versorgung älterer Menschen legen müssen. Unser Ziel ist, bei der Mehrheit der Patienten die eigenen Zähne möglichst vollständig bis ans Lebensende zu erhalten."

Auch der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Dietmar Oesterreich, sieht Handlungsbedarf: "Wir brauchen mehr Prävention und besondere Versorgungsansätze für ältere Patienten, insbesondere für jene, die zur persönlichen Mundhygiene oder zum Gang in die Zahnarztpraxis nicht mehr in der Lage sind. Gleichzeitig muss stärker über Ursachen und Folgen von Parodontalerkrankungen aufgeklärt werden, um Zahnverluste als auch die Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit zukünftig noch besser verhindern zu können."

Die aktuelle IDZ-Studie "Ursachen des Zahnverlustes in Deutschland" steht unter www.idz-koeln.de zum Download bereit.

Quelle: presseportal.de

 
Symposium über Biomaterialien in Jena am 13./14. April PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 13. April 2011 um 08:53 Uhr

Wenn es um Biomaterialien geht, denken die meisten Menschen wohl an Zahnimplantate oder künstliche Hüftgelenke. Doch auch eine von Muscheln überwucherte Schiffswand gehört dazu. „Alle von Menschen hergestellten Materialien, die Grenzflächen mit Kontakt zu einem biologischen System haben, werden als Biomaterialien bezeichnet“, sagt Prof. Dr. Klaus Jandt von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Für Biomaterialien gibt es eine Fülle von Einsatzmöglichkeiten und deshalb wächst dieses Feld sehr stark, konstatiert der Jenaer Materialwissenschaftler Jandt. Über den aktuellen Stand und die Entwicklungen der Zukunft tauschen sich Materialwissenschaftler aus 30 Ländern am 13. und 14. April bei der Euro BioMat 2011 in Jena aus. Das zweitägige Symposium vereint 270 Wissenschaftler aus Europa und Übersee und dürfte damit die bislang größte internationale Veranstaltung zu diesem Thema in Thüringen werden. Ausgerichtet wird das „European Symposium on Biomaterials and Related Areas“ von der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) mit Sitz in Frankfurt/M. Klaus Jandt, bei der BioMat aktuell Tagungspräsident, leitet den Fachausschuss Biomaterialien der DGM.

„Weltweit führend bei der Entwicklung von Biomaterialien sind die USA, China, Japan und Großbritannien“, schätzt Jandt ein und fährt fort: „Jena ist einer der führenden Standorte für Biomaterialien in Deutschland“. Es dürfe deshalb als Erfolg gewertet werden, dass Experten aus diesen Ländern zur Jenaer Tagung kommen werden, obwohl deren Fokus auf Europa gerichtet ist.

Zu den Höhepunkten rechnet Prof. Jandt den Vortrag von Prof. Thomas Webster von der Brown University aus Providence, USA. Webster spricht über den Einsatz von Nanotechnologie in der regenerativen Medizin und künftige Entwicklungen.

Die Wissenschaftler von der Universität Jena präsentieren neuartige Beschichtungen für Implantate, mit denen durch Nanostrukturen das Zell- und Bakterienwachstum beeinflusst werden kann. „Bei Dauerimplantaten sollen sich die Zellen möglichst rasch an der Oberfläche ansiedeln“, sagt Prof. Jandt. Der gegenteilige Effekt sei hingegen bei Schraubverbindungen erwünscht, wie sie nach Knochenbrüchen für eine Zeitlang im Körper verbleiben.

Die zweite Jenaer Innovation ist eine Nanofaser aus körpereigenem Eiweiß, die gerade einmal einen Nanometer dick ist – also ein Millionstel Millimeter stark. Aus dieser Faser entwickeln die Materialwissenschaftler von der Uni Jena Schwamm-Strukturen, die als Knochen-Ersatz zum Einsatz kommen sollen. „Wir stehen an der Schwelle zur klinischen Erprobung des neuen Materials“, sagt Klaus Jandt. Abgeschaut werden dabei die Bauprinzipien der Natur. Ziel ist es, künstlich Knochen und Knorpel herzustellen. Angesichts einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung in den Industrieländern ein Wachstumsmarkt mit enormem Potenzial.

Weitere Informationen zur Tagung unter: www.dgm.de/dgm/biomat/.

Quelle: implantate.com

 

 
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