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Die Mehrheit der Deutschen geht regelmäßig kontrollorientiert zum Zahnarzt. Trotzdem empfindet...

Angesichts gestiegener Kosten bei der Zahnbehandlung müssen Patienten seit Anfang diesen...

Zahnarztpatienten sollten nach einer Behandlung mit Betäubung nichts essen und auf heiße...

Aktuelle Meldungen
Empfindliche Zähne brauchen sanfte Pflege PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Freitag, den 11. März 2011 um 14:06 Uhr

Kalte Getränke oder saure Speisen - wer empfindliche Zähne hat, bekommt das schmerzhafte Ziehen tagtäglich zu spüren. Verantwortlich dafür ist laut Uwe Blunck, Oberarzt am Zentrum für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie der Berliner Charité, in erster Linie eine normale Alterserscheinung. Das Zahnfleisch bilde sich mit zunehmendem Alter zurück. Dann liegen die Zahnhälse und mit ihnen kleine Kanäle frei, die Kontakt zu den Zahnnerven haben.

Starke Schrubb- oder Scheuerbewegungen könnten die Beschwerden noch verstärken, warnt der Experte. Um dies zu vermeiden, sollten beim Zähneputzen möglichst kleine kreisende, rüttelnde Bewegungen ausgeführt und wenig Druck ausgeübt werden. Der zum Zähneputzen empfohlene Druck kann mit einer Küchenwaage überprüft werden. Mehr als 200 Gramm sollte die Waage nicht anzeigen. Gegen die Schmerzen empfiehlt der Zahnmediziner Spezialzahnpasten für empfindliche Zähne sowie Fluoridlösungen und -gelees. Für stärkere Beschwerden gibt es Dentinhaftmittel, die der Zahnarzt direkt auf die betroffenen Zahnhalsbereiche streicht. Sie verschließen die offenen Kanälchen und verhindern so die Reizweiterleitung.

Quelle: zahn-online.de

 
Tag der Zahngesundheit 2011: Gesund beginnt im Mund – je früher, desto besser! PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 05. März 2011 um 09:14 Uhr

Auf den ersten Blick scheint das Motto des Tags der Zahngesundheit 2011 „Gesund beginnt in Mund – je früher, desto besser“ seinen Fokus ausschließlich auf die Kinder zu richten – dem ist aber keineswegs so. Das Motto umfasst durchaus alle Bereiche der präventionsorientierten Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.

Dennoch stehen die Kinder besonders im Mittelpunkt: Sie erleben oftmals zu spät ihren ersten Zahnarztbesuch und damit die Kontrolle einer gesunden Mundentwicklung. Leider ist der erste Zahnarztbesuch dann schon mit einer notwendigen Behandlung verbunden – und nicht selten eine belastende Situation, die bereits mit erheblichen Schäden bei der Zahn- und Kieferentwicklung einhergeht.

Der Tag der Zahngesundheit 2011 will dazu beitragen, diese Situation zu ändern und den Wissensstand von Eltern und Erziehern zu verbessern. Einerseits muss verhindert werden, dass Kinder „zu spät“ vorgestellt werden, und andererseits, dass ihre erste Erfahrung mit dem Besuch beim Zahnarzt von Schmerzen und Ängsten überlagert wird.

Der wissenschaftliche Fachvortrag wird sich in diesem Jahr daher der Zahn-, Mund- und Kieferentwicklung im Kleinkindalter widmen und verdeutlichen, welches Verhalten förderlich und welches potentiell schädlich für die Zahn- und Mundgesundheit der Kinder ist. Darüber hinaus wird das fachübergreifende Thema von Vertretern der Zahnmedizin, der gesetzlichen Krankenkassen und der Kinderheilkunde im Rahmen der Pressekonferenz präsentiert.

Themen für die zahlreichen Veranstalter von Maßnahmen im Rahmen des Tags der Zahngesundheit können – mit Blick auf die Kinder(mund)gesundheit – beispielsweise sein: Schwangeren-Beratung, häusliche Mundhygiene, frühkindliche Karies, der erste Praxisbesuch, Fluoride, Ernährungsverhalten, Bedeutung von Milchgebiss und Zahnwechsel, aber auch kulturelle Besonderheiten und Public Health-Aspekte.

Quelle: Presseinformation des Aktionskreises zum Tag der Zahngesundheit

 

 
Stress verursacht Zähneknirschen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Dienstag, den 01. März 2011 um 12:41 Uhr

Wer Stress hat, beißt die Zähne zusammen. Das tun offensichtlich Millionen von Menschen, fünf bis zehn Prozent der Deutschen haben laut "Apotheken Umschau" ernsthafte Probleme mit dem Zähneknirschen. Dabei merken die Betroffenen oft gar nicht, dass sie ihre Kiefer mit Gewalt aufeinander pressen, denn Zähneknirschen findet meist nachts statt. Dazu Peter Kanzler, Chefredakteur der Apotheken Umschau:

Zähneknirschen merkt man selbst nicht. Entweder der Ehepartner hört es oder stört sich daran. Oder der Zahnarzt stellt es fest. Die Folgen des nächtlichen Mahlens sind Abnutzungserscheinungen am Gebiss. Das kann zu massiven Problemen führen. Zum Beispiel Karies, Zahnfleischbluten oder gar Zahnausfall."

Die Ursachen für das Zähneknirschen sind meist psychisch. Wer unter starker Belastung steht, zermalmt den Ärger förmlich:

"Meist ist es beruflicher oder privater Stress. Und überwiegend sind Frauen davon betroffen."

Doch wenn das Problem erkannt ist, kann man etwas dagegen tun. Der erste Gang sollte zum Zahnarzt führen:

"Gut helfen so genannte Aufbiss-Schienen, die der Zahnarzt anfertigt. Bewährt haben sich auch spezielle Entspannungs-Übungen für den Kiefer. Und dann gibt es noch pflanzliche Arzneimittel für einen geruhsamen Schlaf."

Wer Stress und psychische Belastungen in den Griff bekommt, hat gute Chancen, das Zähneknirschen zu überwinden, schreibt die "Apotheken Umschau". Dazu können Therapieformen wie das Biofeedback helfen. Mit dieser Methode kann man seine eigenen Reaktionsmuster auf Stress kennen lernen und neue Wege finden, besser mit Belastungen umzugehen.

Quelle: zahn-online.de

 
Zahnersatz richtig pflegen PDF Drucken E-Mail
Montag, den 21. Februar 2011 um 10:22 Uhr

Zähne können bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Leider erreicht diesen Idealzustand nicht jeder. Trotz verbesserter Mundgesundheit betrifft das gerade ältere Menschen. Die vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie zeigt, dass in der Altersgruppe der 65- bis 74-Jährigen ca. 50 % aller eigenen Zähne verloren gegangen sind.??Der Zahnersatz - ob festsitzend oder herausnehmbar - bedarf einer besonderen Pflege. Ein regelmäßig gepflegter Zahnersatz sieht nicht nur schöner aus, er verleiht dem Träger auch ein Gefühl der Sicherheit und beugt ernährungsbedingten Krankheiten und Parodontitis vor. Hier einige Pflegetipps:

1. Als einfache Grundregel gilt, die Prothese nach jeder Mahlzeit unter fließendem Wasser abzuspülen und den Mund auszuspülen.

2. Zum Putzen des Zahnersatzes und des eigenen Gebisses verwendet man am besten eine fluoridhaltige Zahnpasta.

3.Bei Implantaten ist der Übergang zwischen Zahn und Zahnfleisch an der Implantatstelle leichter durchlässig – das Risiko, dass Bakterien hier eindringen und im Umfeld des Implantates eine Entzündung hervorrufen, ist also nicht gering. Hier ist eine besonders gründliche Zahnpflege notwendig: Die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide und auch den Bereich rund um das Einzelzahnimplantat ist deshalb wichtig: Wenn hier etwas mehr Platz ist, kann auch ein dickerer "Faden" verwendet werden. Im Implantatbereich sind  metallfreie Bürstchen  zu empfehlen

4. Bei Brückenversorgungen liegen die Zwischenglieder  je nach Gestaltung nicht oder nur geringflächig auf der Schleimhaut auf. Darunter ist ein Bereich, der zwar schwer zu sehen ist, dennoch hygienisch sauber gehalten werden muss. Die hygienische Reinigung kann mit einer vorreinigenden Munddusche unterstützt und dickem Floss oder Interdentalraumbürstchen ohne Metallkern durchgeführt werden.

5. Den größten Pflegeaufwand braucht herausnehmbarer Zahnersatz. Dieser sollte zweimal täglich und auch nach Bedarf gereinigt, werden, so können auch eventuelle Geruchsbildende bakterielle Fäulnis-Prozesse verhindert werden. Zur Reinigung eignet sich eine spezielle Prothesenzahnbürste und Gelzahnpasta oder Reinigungstabletten. Leichte Ansätze von Zahnstein können durch ein Bad in warmem Essigwasser  entfernt werden. Neben der Reinigung des Zahnersatzes sollte die der eigenen Zähne und des Zahnfleisches nicht vergessen werden.

6. Zur Reinigung sollten Sie sich Zeit nehmen und sich nach Möglichkeit dazu hinsetzen.

7. Für manuell behinderte Patienten sind individuell gestaltete Griffe der Zahnbürtsten oftmals eine Hilfe.

8. Älteren Menschen, deren Geschicklichkeit abgenommen hat, sollte man bei der Pflege ihrer Zähne helfen.

9. Wichtig ist auch die regelmäßige Vorsorge. Träger von festsitzendem oder herausnehmbarem Zahnersatz sollten zweimal jährlich zur Kontrolle zum Zahnarzt gehen, auch dann wenn keine Probleme vorliegen.

Übrigens: Die wenigsten Patienten wissen, dass sie zweimal jährlich Anspruch auf einen kostenlose Prüfung durch ihren Zahnarzt haben. Dabei leben in Deutschland schätzungsweise 15 Millionen Prothesenträger. Sie können ohne Praxisgebühr zu bezahlen, beim Check den Sitz der Prothese überprüfen lassen.

Quelle: www.prodente.de

 
Woher kommt mein Zahnersatz? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Montag, den 14. Februar 2011 um 15:11 Uhr

Brücke, Krone, Prothese: Kaum ein Patient fragt seinen Zahnarzt bei Behandlungsbeginn, wo sein Zahnersatz hergestellt werden soll. Im Ausland oder beim Meisterlabor aus der Region? Billigimport oder geprüfte Qualität und Sicherheit? Das Kuratorium perfekter Zahnersatz (KpZ) rät: "Sprechen Sie Ihren Zahnarzt an - er wird sie über die Möglichkeiten und Alternativen informieren!"

Wenn eine Versorgung ansteht, sollten sich Patienten bei ihrem Zahnarzt ausführlich über geeignete Zahnersatz-Möglichkeiten informieren - und auch über den geplanten Herstellungsort. Für den Patienten ist es nämlich nicht unerheblich ob der Zahnersatz von einem meistergeführten Dentallabor in der Nähe angefertigt oder aus dem Ausland importiert werden soll: Denn durch die hohen Sicherheits- und Qualitätsbestimmungen für Zahnersatz in Deutschland ergeben sich aus der Kooperation mit einem lokalen Labor viele Vorteile für den Patienten. Darauf sollte er nicht leichtfertig verzichten.

Sicherheit für den Patienten – die Konformitätserklärung

So ist in Deutschland jedes Dentallabor verpflichtet, eine Konformitätserklärung auszustellen. Es garantiert damit, dass es das Medizinproduktegesetz (MPG) beachtet und nur Materialien verwendet, die das CE-Zeichen tragen. Die Erklärung listet außerdem die verwendeten Zahnersatz-Materialien und Legierungen sowie deren Zusammensetzung auf.

"Besonders bei Patienten mit Allergien und Unverträglichkeiten sind die einzelnen Bestandteile des Zahnersatzes wichtig für einen langfristigen Behandlungserfolg", so Professor Lauer, Leiter des wissenschaftlichen Beirats des KpZ und Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Frankfurt am Main. Schließlich bleibe der Zahnersatz über Jahre und oft sogar Jahrzehnte im Mund - die Informationen zu den verwendeten Materialien sollten daher gut aufgehoben werden. Und auch für nachfolgenden Zahnersatz ist es hilfreich zu wissen, welche Materialien sich schon im Mund befinden und gut vertragen werden.

Viele Meisterlabore in Deutschland geben dem Patienten ein ausführliches Hersteller-Zertifikat mit. Damit bestätigt das Labor, dass der Zahnersatz in qualitätsgesicherten Arbeitsabläufen unter Einhaltung der Qualitätskriterien für zahntechnische Leistungen des Fachverbandes VDZI hergestellt wurde. Im Internet können Patienten auf der Seite www.q-amz.de nachlesen, welche der zahntechnischen Labore ein Hersteller-Zertifikat ausstellen. Allgemeine Informationen rund um das Thema Zahnersatz bietet das Patientenportal www.zahnersatz-spezial.de.

Quelle: implantate.com

 
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