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Die Mehrheit der Deutschen geht regelmäßig kontrollorientiert zum Zahnarzt. Trotzdem empfindet...

Angesichts gestiegener Kosten bei der Zahnbehandlung müssen Patienten seit Anfang diesen...

Zahnarztpatienten sollten nach einer Behandlung mit Betäubung nichts essen und auf heiße...

Aktuelle Meldungen
Gute Mundgesundheit in der Schweiz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Dienstag, den 04. Januar 2011 um 13:25 Uhr

Die alle zehn Jahre durchgeführte Publikumsumfrage der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft SSO bestätigt lang anhaltende Trends: Die Schweizer Bevölkerung betreibt eine gute Mundhygiene. Zwei Drittel der Patienten lassen ihre Zähne regelmässig kontrollieren und sind mit ihrem Zahnarzt, ihrer Zahnärztin sehr zufrieden. Befragt wurden 1129 Personen im Alter von 15 bis 74 Jahren.

Die neuste Publikumsumfrage der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft SSO belegt: Die Schweizer Bevölkerung achtet auf die Gesundheit ihrer Zähne. Seit 20 Jahren stagniert die Anzahl der Zahnarztkonsultationen. 2010 gaben 96% der Befragten an, ihre Zähne beim Zahnarzt behandeln zu lassen. Romands und Personen mit tiefer Schulbildung meiden die Zahnarztpraxis häufiger. Drei Viertel der Befragten waren vor weniger als einem Jahr letztmals in zahnärztlicher Behandlung. Inzwischen gehen zwei Drittel der Patienten lediglich zur Kontrolle, ein Viertel wegen Zahnschmerzen und weniger als ein Fünftel wollte «alle Zähne in Ordnung bringen lassen». In den letzten 30 Jahren reduzierten sich diese kostenintensiven Totalsanierungen des Gebisses um mehr als die Hälfte.

Zahnarztbesuch im Ausland

Auf die Frage, ob man schon einmal einen Zahnarzt im Ausland aufgesucht habe, antworteten ein Fünftel der Befragten mit «Ja». Die wichtigsten Gründe: Dentaltourismus, Arbeit als Grenzgänger, Zahnarztbesuch im Herkunftsland sowie Notfälle. Dentaltouristen wollen vermeintliche Preisvorteile des Auslandes ausnützen, Grenzgänger lassen sich gerne am Wohnort behandeln - dies vor allem im Kanton Genf, wo sich mehr als jeder zweite Befragte schon einmal im Ausland behandeln liess. Die Zunahme der ausländischen Wohnbevölkerung fördert Zahnarztbesuche im Ausland: 36% der befragten Migranten lassen sich vorzugsweise in ihrem Heimatland behandeln. Die beliebtesten Destinationen für Zahnbehandlungen im Ausland sind Deutschland, Frankreich, Italien. Ungarn folgt gleichauf mit Italien an vierter Stelle. Von den im Ausland behandelten Patienten gaben über ein Viertel an, sich künftig nicht mehr im Ausland behandeln zu lassen.

Gutes Vertrauensverhältnis zwischen Zahnarzt und Patient

Die Umfrage zeigt, dass die Patienten mit ihrem Zahnarzt sehr zufrieden sind: 96% der Befragten erklärten sich «zufrieden» bis «sehr zufrieden», Frauen sogar noch mehr als Männer. Patientinnen und Patienten nehmen die hohen Qualitätsstandards der SSO wahr: Wer bei einem SSO-Zahnarzt in Behandlung ist, erklärt sich signifikant zufriedener als einer, der von einem Nichtmitglied versorgt wird. Kommunikation und zwischenmenschliche Beziehungen sind wichtig: Patienten legen viel Wert auf Freundlichkeit. Zudem erwarten sie vom Zahnarzt und seinem Team, dass diese Behandlungsschritte erklären, über Behandlungskosten orientieren und sich Zeit nehmen.

Wichtigste Gründe für Unzufriedenheit mit einer Behandlung sind überhöhte Rechnungen, Angst oder Behandlungsmängel. Die enge persönliche Bindung zum Zahnarzt zeigt sich in der Bereitschaft, auch bei einem Wohnortswechsel beim bisherigen Zahnarzt zu bleibent: Über die Hälfte der Befragten würde den Zahnarzt nicht wechseln. Wer einen neuen Zahnarzt wählt, verlässt sich in erster Linie auf die Empfehlung durch Verwandte oder Bekannte.

Mundhygiene und Prophylaxe

Die meisten Befragten kennen die gängigen Prophylaxemassnahmen wie Zahnpflege, Vermeiden von Zucker, Einsatz von Fluoriden und zahnärztliche Kontrollen. Mehr als die Hälfte der Interviewten gibt an, die Zähne täglich zweimal zu putzen, meist morgens und abends; ein gutes Drittel sogar noch häufiger, nämlich immer nach den Mahlzeiten. Der Anteil der Personen, die ihre Zähne nur bei Gelegenheit oder täglich einmal putzen, ist seit 1980 kontinuierlich zurückgegangen. Inzwischen verwenden 30% der Befragten eine elektrische Zahnbürste, der Trend zur vermehrten Benutzung von Zahnseide hat sich 2010 bestätigt. Frauen und Personen mit höherem Bildungsgrad benutzen signifikant häufiger solche Zahnpflegeprodukte. Über 80% der Befragten wissen inzwischen, dass Zahnkaries vermeidbar ist. Tendenz: weiter zunehmend. Auch das Wissen um die Vermeidbarkeit von Erkrankungen des Zahnfleischs (Gingivitis) und des Zahnhalteapparats (Parodontitis) hat sich in den letzten zwanzig Jahren stetig verbessert. Befragte, die bei SSO-Zahnärzten in Behandlung sind und zur Dentalhygienikerin gehen, sind signifikant besser über die Vermeidbarkeit von Zahnfleischerkrankungen informiert.

Quelle: Presseportal.ch

 
Prophylaxe von Karies und Parodontitis ist den Deutschen die wichtigste Vorsorgeuntersuchung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Dienstag, den 28. Dezember 2010 um 11:14 Uhr

Vorsorge ist bekanntermaßen wichtig und kann schweren Krankheiten vorbeugen. Wie ernst die Deutschen dies nehmen, ist abhängig von der Art der Vorsorgeuntersuchung und vom Geschlecht. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Gesundheitsportals www.apotheken-umschau.de. Bei allen Untersuchungen haben die Frauen die Nase ein wenig vorn. Spitzenreiter ist der Studie zufolge die Karies- und Paradontitis-Prophylaxe beim Zahnarzt. Mehr als acht von zehn Frauen (81,5 Prozent) und fast drei Viertel der Männer (74,3 Prozent) nehmen diese wahr. Sehr wichtig ist vielen Befragten der Impfschutz. Auf Schutzimpfungen wie Grippe oder Tetanus achten rund 70 Prozent der Frauen (69,9 Prozent) bzw. mehr als 60 Prozent der Männer (61,5 Prozent). In der Hitliste der wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen folgen weiter die monatliche Kontrolle des Körpergewichts (Frauen 68,4 Prozent, Männer 52,0 Prozent), die halbjährliche Kontrolle des Blutdrucks (Frauen 54,2 Prozent, Männer 42,6 Prozent), die Vorsorgeuntersuchung Check-Up 35 (Frauen 42,9 Prozent, Männer 32,5 Prozent), der Darmkrebs-Test auf verborgenes Blut (Frauen 35,9 Prozent, Männer 29,6 Prozent) sowie die Messung des Augeninnendrucks zur Früherkennung des Grünen Stars (Frauen 34,6 Prozent, Männer 25,7 Prozent). Schlusslicht in der Beliebtheitsskala bildet mit 18,3 Prozent bei den Männern das Hautkrebs-Screening (Frauen 31,5 Prozent) und bei den Frauen die Darmspiegelung mit 23,2 Prozent (Männer 20,7 Prozent).

Quelle: apotheken-umschau.de

 
Vorbeugende Wirkung von Zahnimplantaten im Alter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Mittwoch, den 22. Dezember 2010 um 10:46 Uhr

Viele Menschen in ihren 50ern interessieren sich für Zahnimplantate. Sie kommen der natürlichen Gebisssituation am nächsten und helfen, soziales Leben mit Speisen und Lachen wieder auszukosten. Die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) weist darauf hin, das die Entscheidung für ein Zahnimplantat eine präventive Wirkung für das hohe Alter mit einschließt. Der Grund: Zahnimplantate unterstützen die Kaufunktion besser als eine Prothese und stabilisieren Kieferknochen und Restgebiss.

Es sind besonders Bundesbürger zwischen 50 und 70 Jahren, die sich für Zahnimplantate als Alternative zur Prothese interessieren. Das ergab eine Fragebogenaktion, die die GZFA 2008 und 2009 mit knapp 750 Besuchern ihrer öffentlichen Vorträge durchgeführt hat. Mehr als 22 Prozent unter ihnen trugen bereits eine Teil- (168) und knapp 12 Prozent eine Vollprothese (88).

Die Entscheidung für Zahnimplantate begünstigt zugleich einen guten Gebisszustand im hohen Alter, argumentiert Franz Weiß, Geschäftsführer der GZFA. So stabilisieren Implantate bei Prothesenträgern das Restgebiss und unterstützen zahnlose Kieferkämme nachhaltig durch ihren funktionsgerechten Gebrauch. Damit wird das Phänomen Knochenabbau verhindert, wie es bei nicht perfekt sitzenden Prothesen oder Zahnlücken der Fall sein kann.

Tatsächlich finden sich ältere Menschen oft mit Prothesen ab, die Wundscheuern verursachen und das Kauen beeinträchtigen. In einem schleichenden Prozess schrauben sie ihre Bedürfnisse herunter. Berüchtigt ist die Feststellung der Beratungsagentur Markenzeichen food von 2006, nach der jedes vierte Glaskostprodukt von über 50Jährigen gekauft und verzehrt wird. Alterszahnmediziner weisen darum zu Recht darauf hin, dass eine veränderte Altersstruktur auch neue Konzepte für die zahnmedizinische Versorgung erfordern.

Mundgesundheit bei pflegebedürftigen Menschen

Das gilt insbesondere für pflegebedürftige Menschen, die ihre Zahnpflege und Prophylaxe-Termine beim Zahnarzt nicht mehr selbst umsetzen können. Sie sind auf Angehörige, Pflegemitarbeiter und Zahnärzte angewiesen, die sich verstärkt um ihre Mundgesundheit kümmern. Studien der letzten Jahre haben gezeigt, dass diese nicht nur viel für das Gebiss bewirken, sondern gleichzeitig das Risiko für Atemwegserkrankungen erheblich vermindern können. Schon die umsichtige Reinigung von Zähnen, Zunge und Zahnersatz reicht aus, Pilzinfektionen und Bakterien in der Mundflora zu verhindern, die in Verbindung mit Herzklappenentzündungen stehen. Ein wegweisender Ansatz sind beispielsweise Schulungen in Zahn- und Prothesenhygiene durch zahnmedizinische Mitarbeiter, wie in einem Seniorenheim in Tokyo durchgeführt. In der begleitenden Studie ließ sich parallel eine deutlich geringere Häufigkeit von Fiebererkrankungen oder Lungenentzündung nachweisen.

Ein weiteres Beispiel ist die Behandlung durch den ‚reisenden Zahnarzt’. Der kann anhand einer mobilen Behandlungseinheit auch am Krankenbett Schmerzbehandlungen, Füllungen und Zahnextraktionen vornehmen. Mit einer professionellen Zahnreinigung entfernt er bei seinem pflegebedürftigen Patienten Plaque und Zahnstein und verhindert so Entzündungserscheinungen wie Parodontitis und Periimplantitis. Dieses mobile Behandlungsverfahren ist nicht nur bei einzelnen Zahnärzten, sondern mittlerweile auch im Rahmen von Modellprojekten zu finden. Es zeichnen sich langfristig sogar Kosteneinsparungen ab.

Quelle: deutsche-zahnarztauskunft.de

 
Druckstellen durch Zahnprothesen lassen sich meist schnell beheben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Samstag, den 18. Dezember 2010 um 10:05 Uhr

Zahnersatz kann schmerzhafte Druckstellen verursachen. “In der Regel ist entweder eine neue, noch nicht perfekt angepasste Prothese die Ursache oder eine alte Prothese, die sich gelockert hat und daher nicht mehr optimal sitzt”, erklärt Mathias Eubisch vom Deutschen Zahnärzte Verband. Ist eine Druckstelle entstanden, müsse daher in jedem Fall erst einmal ein Termin beim Zahnarzt ausgemacht werden. “Dieser kann dann auch andere mögliche Gründe wie etwa die Aphten genannten schmerzhaften Mundbläschen oder einen kleinen Tumor ausschließen.

Steht die Prothese als Verursacher fest, wird meist einfach ein wenig Kunststoffmaterial abgetragen oder im Fall einer lockeren Prothese die Unterfüllung erneuert. “Sobald sie richtig sitzt, spürt der Patient die Druckstelle in der Regel auch nicht mehr”, sagt der Zahnarzt aus Erftstadt bei Köln. Darum kann die Prothese auch sofort wieder getragen werden. “Der Patient erhält meist eine antiseptische Salbe mit nach Hause, von der er mit einem Wattestäbchen oder mit dem Finger mehrmals täglich ein wenig auf die wunde Stelle aufträgt.” Nach zwei bis drei Tagen sollte dann alles verheilt sein. Besondere Vorsicht sei allerdings bei Patienten mit einer Immunschwäche angebracht: “Die wunde Haut ist eine potenzielle Eintrittspforte für Bakterien, von denen im Mund so einige herumschwirren. Hier muss der Heilungsprozess besonders sorgfältig kontrolliert werden.” Betroffene sollten ihren Zahnarzt daher im Zweifelsfall noch einmal auf derartige gesundheitliche Probleme hinweisen.

Quelle: dapd

 

 
Deutsche Männer gehen erst bei Schmerzen zum Zahnarzt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Dienstag, den 14. Dezember 2010 um 13:43 Uhr

Zahnärztliche Vorsorge scheint für viele Männer ein Fremdwort zu sein. Einen Zahnarzt suchen sie nur dann auf, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Eine Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" fand heraus, dass drei von zehn Männern in Deutschland (29,3 %) grundsätzlich nur dann zum Zahnarzt gehen, wenn sie Schmerzen haben.

Fast ebenso viele (27,6 %) gaben an, erste Zahnschmerzen sogar erst einmal selbst mit schmerzstillenden Mitteln zu lindern und erst dann einen Mediziner aufzusuchen, wenn die Qualen überhaupt nicht mehr auszuhalten seien. Frauen sind in dieser Hinsicht wesentlich vorsichtiger: Fast neun von Zehn (87,3 %) gehen der Umfrage zufolge mindestens einmal im Jahr zum Zahnarzt, um ihre Zähne kontrollieren zu lassen.

Quelle: Apotheken Umschau

 
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