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Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat einem klagenden Zahnarzt einen Unterlassungsanspruch gegen...

Der Boom von Energy- und Sportdrinks ist eine Gefahr für die Zähne: Ihr hoher Säurewert...

Die meisten Erwachsenen leiden an Parodontitis, einer chronischen Entzündung des...

Aktuelle Meldungen
Frühjahrsputz für die Zähne PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 04. Februar 2011 um 09:04 Uhr

Mehr als die Hälfte der Deutschen fasst einer Forsa-Studie zufolge für 2011 den Vorsatz, mehr Sport zu treiben. 44 Prozent der Befragten planen, sich gesünder zu ernähren. Gesündere Zähne zählen nicht zu den Top Ten der guten Vorsätze. Aber: „Ein gründlicher Zahn-Check gehört zum Frühling“, so Yvonne Wowk vom Experten-Netzwerk Excellence25. Die Zahnärztin erklärt, was dazu gehört und präsentiert die Checkliste zum „Frühjahrsputz für die Zähne“:

Check 1: Zahngesunde Ernährung

Zur Grundlage guter Zahngesundheit gehört eine ausgewogene Ernährung. Vitamin A (in Mohrrüben oder Kürbis) und Kalzium (in Milchprodukten) stärken Zähne und Zahnfleisch. Vollkornprodukte regen den Speichelfluss an und schützen vor Karies. Faserhaltiges Gemüse wie Mohrrüben und Radieschen entfernt beim Kauen Ablagerungen. Vorsicht: Zitrusfrüchte sind gerade in der kalten Jahreszeit ein wertvoller Vitaminspender, ihr hoher Säureanteil birgt aber Gefahren für die Zähne. Säure greift die Zahnoberflächen an und wirkt entmineralisierend. Zum Neutralisieren der Säure empfiehlt die Expertin: „Zwischen Obstessen und Zähneputzen immer Wasser oder Milch trinken.“

Check 2:

Zahngesundes Putzverhalten??Beim Zähneputzen kommt es auf die Technik an. Kinder lernen das Putzen bei der Individualprophylaxe, die Technik kontrolliert der Zahnarzt oder die Prophylaxeassistentin regelmäßig. Yvonne Wowk weiß, dass viele Erwachsene unbemerkt falsch putzen. „Im Rahmen des Frühjahrs-Checks kann jeder seine Putztechnik vom Zahnarzt überprüfen lassen“, empfiehlt die Expertin. Neben dem richtigen und regelmäßigen Putzen (zwei- bis dreimal täglich) schützen insbesondere das Reinigen der Zahnzwischenräume und Mundspülungen vor Karies und Parodontitis. Insgesamt sollte das Putzverhalten zum Lebensstil passen. Wer häufiger etwas Kleines zwischendurch zu sich nimmt, ist mit Zahnpflegekaugummis gut beraten.

Check 3: Professionelle Hilfe

Im Winter wird überdurchschnittlich viel Zucker konsumiert. „Gerade zu Weihnachten strapazieren viele ihre Zähne“, weiß die Expertin. Darum empfiehlt sie eine Kontrolluntersuchung zu Beginn des Jahres. Krankenversicherungen zahlen zwei solcher Untersuchungen pro Jahr. Regelmäßige Kontrollen verbessern die Chance, Zahnerkrankungen vorzubeugen. Zahngesunde Menschen sollten zudem zweimal jährlich zur professionellen Zahnreinigung gehen, Patienten mit Vorerkrankungen oder besonderen Risiken entsprechend häufiger. Die Prophylaxeassistentin entfernt bei der Prophylaxe alle Ablagerungen auf den Zähnen und den erreichbaren Zahnwurzeloberflächen und gibt individuelle Tipps zur Zahnpflege.

Quelle: themenportal.de

 
Mütter managen Mundhygiene PDF Drucken E-Mail
Montag, den 31. Januar 2011 um 09:38 Uhr

Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "BABY und Familie", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg (1001 Personen mit Kindern, darunter 457 Mütter und 544 Väter), kommt zu folgendem Ergebnis: In Deutschlands Familien achten überwiegend die Frauen aufs Zahnpflegeprogramm der Sprösslinge.

Dabei gaben fast neun von zehn Mütter (88,0 %) an, sie achteten bei ihren Kindern sehr auf die tägliche Zahnpflege. Den Männern scheint das allmorgendliche und -abendliche Zähneputzen hingegen weniger wichtig zu sein (81,9 %)

Quelle: zahn-online.de

 

 
Nur zwei Jahre Anspruch bei verfärbter Zahnprothese PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 21. Januar 2011 um 13:31 Uhr

Mängel an Zahnprothesen müssen innerhalb von zwei Jahren geltend gemacht werden - danach ist kein Schadenersatz mehr möglich. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt in einem Urteil.

Nach Auffassung des Gerichts greift die für handwerkliche Leistungen geltende Verjährungsfrist von zwei Jahren und nicht die für die zahnärztliche Leistung laufende Frist von drei Jahren (Aktenzeichen: 8 U 111/10). Das Gericht wies die Schadensersatzklage einer Frau ab. Sie hatte ihre Zahnprothese reklamiert, weil sie sich verfärbt hatte. Allerdings machte sie ihre Ansprüche gerichtlich erst mehr als zwei Jahre nach der Zahnbehandlung geltend. Anders als das Landgericht meinte das OLG, die Herstellung der Prothese sei kein Arbeiten «am lebenden Menschen», sondern an einer Sache. Daher gelte die kürzere Verjährungsfrist.

Quelle: zahn-online.de

 

 
Stiftung Ökotest bewertet Zahnweißcremes PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Dienstag, den 18. Januar 2011 um 10:34 Uhr

Kann man sich die Zähne einfach weiß schrubben? Ja, glauben zumindest hoffnungsvolle Kunden, die nicht wenig Geld für Zahnweißcremes ausgeben. Doch wissenschaftliche Beweise, dass die Sache funktioniert, gibt es nicht. Wer es dennoch versuchen will, sollte zu billigen No-Name-Produkten greifen, rät die Zeitschrift "Ökotest". Für ein strahlendes Lächeln investiert man gerne etwas mehr: Eine Tube Zahnpasta kann schon mal zehn Euro kosten, wenn sie blendend weiße Zähne verspricht. Wer auf dauerhafte Aufhellung hofft, muss allerdings schärfere Geschütze auffahren und in ein professionelles Bleaching investieren. Zahnweißcremes, die in Apotheken, Drogerien oder beim Discounter verkauft werden, helfen jedenfalls kaum mehr als ganz normale Zahncremes. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift "Ökotest", die 22 Produkte unter die Lupe genommen hat.

Die Tester untersuchten die Inhaltsstoffe und ließen sich von den Herstellern die Wirkungsweise erklären. Wenn es um die harten Fakten ging, wurden die Werbeversprechen schnell relativiert: Von "strahlend weißen Zähnen" war dann weniger die Rede, stattdessen sollen die Produkte laut Herstellerangaben dazu beitragen, die natürliche Zahnfarbe wiederzuerlangen. Das heißt in erster Linie: Beläge lockern und Verfärbungen, etwa durch Nikotin oder Kaffee entfernen. Genau das allerdings ist auch die Aufgabe von ganz normalen Zahncremes. Viel mehr können die Weiß-Pasten auch gar nicht ausrichten, weil sie die Zahnsubstanz nicht verändern dürfen. Blau soll weiß machen

Dennoch weisen einige Hersteller auf die angeblich besonderen Hinweisstoffe hin. So sollen etwa bei der "Signal White Now" die Zähne durch einen blauen Farbstoff sofort weißer erscheinen. Abgesehen davon, dass es sich hier lediglich um einen optischen Kurzzeiteffekt handelt, gibt es leider auch keine unabhängigen Studien, die diesen Effekt glaubhaft belegen. Davon abgesehen ist der Farbstoff auch in sieben weiteren Pasten enthalten, ohne dass deren Hersteller damit besondere Versprechungen verbinden würden.

Wer es trotzdem versuchen möchte, muss nicht viel Geld ausgeben. Denn die Laborergebnisse zeigen, dass gerade No-Name-Produkte vom Discounter oder aus der Drogerie ohne problematische Inhaltsstoffe auskommen. In Zahnweißcremes der Markenhersteller stecken dagegen etwa Farbstoffe, die Unverträglichkeitsreaktionen wie Hautausschläge oder Juckreiz hervorrufen können, aber auch PEG/PEG-Derivate, die die Haut für Fremd- und eventuell auch Schadstoffe durchlässiger machen. In der "Colgate Total Whitening" fanden die Tester Triclosan, das oft mit Dioxinen verunreinigt ist und im Verdacht steht, die Resistenz von Bakterien auch gegen Antibiotika zu fördern. Es soll laut Bundesinstitut für Risikobewertung nicht für Kosmetika verwendet werden. In neun Pasten fanden die Tester auch das Tensid Natriumlarylsulfat, das unter anderem für ordentlich Schaum sorgen soll. Weil es die Mundschleimhaut reizen kann, gab es auch hierfür Minuspunkte.

Fazit: Wissenschaftliche Beweise, dass die Pasten funktionieren, sind die Hersteller schuldig geblieben. Billig-Produkte sind aber zumindest gesundheitlich unbedenklich.

Quelle: implantate.com

 
Gute Mundgesundheit in der Schweiz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Dienstag, den 04. Januar 2011 um 13:25 Uhr

Die alle zehn Jahre durchgeführte Publikumsumfrage der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft SSO bestätigt lang anhaltende Trends: Die Schweizer Bevölkerung betreibt eine gute Mundhygiene. Zwei Drittel der Patienten lassen ihre Zähne regelmässig kontrollieren und sind mit ihrem Zahnarzt, ihrer Zahnärztin sehr zufrieden. Befragt wurden 1129 Personen im Alter von 15 bis 74 Jahren.

Die neuste Publikumsumfrage der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft SSO belegt: Die Schweizer Bevölkerung achtet auf die Gesundheit ihrer Zähne. Seit 20 Jahren stagniert die Anzahl der Zahnarztkonsultationen. 2010 gaben 96% der Befragten an, ihre Zähne beim Zahnarzt behandeln zu lassen. Romands und Personen mit tiefer Schulbildung meiden die Zahnarztpraxis häufiger. Drei Viertel der Befragten waren vor weniger als einem Jahr letztmals in zahnärztlicher Behandlung. Inzwischen gehen zwei Drittel der Patienten lediglich zur Kontrolle, ein Viertel wegen Zahnschmerzen und weniger als ein Fünftel wollte «alle Zähne in Ordnung bringen lassen». In den letzten 30 Jahren reduzierten sich diese kostenintensiven Totalsanierungen des Gebisses um mehr als die Hälfte.

Zahnarztbesuch im Ausland

Auf die Frage, ob man schon einmal einen Zahnarzt im Ausland aufgesucht habe, antworteten ein Fünftel der Befragten mit «Ja». Die wichtigsten Gründe: Dentaltourismus, Arbeit als Grenzgänger, Zahnarztbesuch im Herkunftsland sowie Notfälle. Dentaltouristen wollen vermeintliche Preisvorteile des Auslandes ausnützen, Grenzgänger lassen sich gerne am Wohnort behandeln - dies vor allem im Kanton Genf, wo sich mehr als jeder zweite Befragte schon einmal im Ausland behandeln liess. Die Zunahme der ausländischen Wohnbevölkerung fördert Zahnarztbesuche im Ausland: 36% der befragten Migranten lassen sich vorzugsweise in ihrem Heimatland behandeln. Die beliebtesten Destinationen für Zahnbehandlungen im Ausland sind Deutschland, Frankreich, Italien. Ungarn folgt gleichauf mit Italien an vierter Stelle. Von den im Ausland behandelten Patienten gaben über ein Viertel an, sich künftig nicht mehr im Ausland behandeln zu lassen.

Gutes Vertrauensverhältnis zwischen Zahnarzt und Patient

Die Umfrage zeigt, dass die Patienten mit ihrem Zahnarzt sehr zufrieden sind: 96% der Befragten erklärten sich «zufrieden» bis «sehr zufrieden», Frauen sogar noch mehr als Männer. Patientinnen und Patienten nehmen die hohen Qualitätsstandards der SSO wahr: Wer bei einem SSO-Zahnarzt in Behandlung ist, erklärt sich signifikant zufriedener als einer, der von einem Nichtmitglied versorgt wird. Kommunikation und zwischenmenschliche Beziehungen sind wichtig: Patienten legen viel Wert auf Freundlichkeit. Zudem erwarten sie vom Zahnarzt und seinem Team, dass diese Behandlungsschritte erklären, über Behandlungskosten orientieren und sich Zeit nehmen.

Wichtigste Gründe für Unzufriedenheit mit einer Behandlung sind überhöhte Rechnungen, Angst oder Behandlungsmängel. Die enge persönliche Bindung zum Zahnarzt zeigt sich in der Bereitschaft, auch bei einem Wohnortswechsel beim bisherigen Zahnarzt zu bleibent: Über die Hälfte der Befragten würde den Zahnarzt nicht wechseln. Wer einen neuen Zahnarzt wählt, verlässt sich in erster Linie auf die Empfehlung durch Verwandte oder Bekannte.

Mundhygiene und Prophylaxe

Die meisten Befragten kennen die gängigen Prophylaxemassnahmen wie Zahnpflege, Vermeiden von Zucker, Einsatz von Fluoriden und zahnärztliche Kontrollen. Mehr als die Hälfte der Interviewten gibt an, die Zähne täglich zweimal zu putzen, meist morgens und abends; ein gutes Drittel sogar noch häufiger, nämlich immer nach den Mahlzeiten. Der Anteil der Personen, die ihre Zähne nur bei Gelegenheit oder täglich einmal putzen, ist seit 1980 kontinuierlich zurückgegangen. Inzwischen verwenden 30% der Befragten eine elektrische Zahnbürste, der Trend zur vermehrten Benutzung von Zahnseide hat sich 2010 bestätigt. Frauen und Personen mit höherem Bildungsgrad benutzen signifikant häufiger solche Zahnpflegeprodukte. Über 80% der Befragten wissen inzwischen, dass Zahnkaries vermeidbar ist. Tendenz: weiter zunehmend. Auch das Wissen um die Vermeidbarkeit von Erkrankungen des Zahnfleischs (Gingivitis) und des Zahnhalteapparats (Parodontitis) hat sich in den letzten zwanzig Jahren stetig verbessert. Befragte, die bei SSO-Zahnärzten in Behandlung sind und zur Dentalhygienikerin gehen, sind signifikant besser über die Vermeidbarkeit von Zahnfleischerkrankungen informiert.

Quelle: Presseportal.ch

 
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