implantate.info ImplanTicker Allergien gegen Zahnersatz vorbeugen

Implantologensuche

Finden Sie einen qualifizierten Implantologen in Ihrer Nähe (in Deutschland, Österreich und der Schweiz).
 

ImplanTicker

Die Mehrheit der Deutschen geht regelmäßig kontrollorientiert zum Zahnarzt. Trotzdem empfindet...

Angesichts gestiegener Kosten bei der Zahnbehandlung müssen Patienten seit Anfang diesen...

Zahnarztpatienten sollten nach einer Behandlung mit Betäubung nichts essen und auf heiße...

Allergien gegen Zahnersatz vorbeugen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Dienstag, den 08. Juni 2010 um 08:35 Uhr
Immer mehr Erkrankungen werden durch Umweltfaktoren ausgelöst. Experten gehen sogar davon aus, dass die Quote in Industrienationen längst auf bis 90 Prozent hochgeschnellt ist. Und die Liste der „neuen Volkskrankheiten“ ist lang: Allergien, Rheuma, Diabetes, Arteriosklerose, Osteoporose – um nur einige zu nennen. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie neben körperlichen Ursachen zunehmend auch auf schädliche äußere Einflüsse zurückzuführen sind. Diesem Problem stellt sich die moderne Umweltmedizin durch eine ganzheitliche Betrachtung des Krankheitsbildes und einen interdisziplinär ausgerichteten präventiven, diagnostischen und therapeutischen Ansatz.

Vorsorgliche Vermeidung von Komplikationen

Die Zahnmedizin hat ebenfalls sehr rasch auf diese besorgniserregende Entwicklung reagiert und mit der Umweltzahnheilkunde eine gleichermaßen wirksame wie notwendige neue Fachdisziplin hervorgebracht. Denn auch Zahnersatzmaterialen oder Anästhetika können bei manchen Patienten – etwa bei älteren Menschen oder chronisch Kranken – zu Komplikationen führen und die Gesundheit belasten. Daher hat es sich die Umweltzahnheilkunde unter anderem zur Aufgabe gemacht, etwaige allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten bereits im Vorfeld zu identifizieren, um dann durch die Wahl der jeweils für den Patienten geeigneten Werk- und Wirkstoffe den Weg freizumachen für eine unbedenkliche, schonende und erfolgreiche Behandlung.

Ganzheitlichkeit und Interdisziplinarität
 
Wie die Umweltmedizin setzt die Umweltzahnmedizin dabei auf einen ganzheitlichen Ansatz und die enge Zusammenarbeit mit Spezialisten anderer Fachbereiche. Dazu zählen beispielsweise Immunologen, Heilpraktiker, Orthopäden, Onkologen und Ernährungswissenschaftler – denn nur wenn die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Organen und Funktionen des menschlichen Körpers im Zusammenhang betrachtet werden, kann Patienten tatsächlich umfassend geholfen werden. In dieser Hinsicht bietet die Umweltzahnmedizin also auch eine gute Schnittstelle zur Kiefergelenktherapie, die ja ebenfalls auf komplexere Krankheitsbilder fokussiert ist. Ähnlich wie bei der zahnärztlichen Hypnose geht es bei der Umweltzahnmedizin im Kern darum, äußere Belastungsfaktoren auf ein Minimum zu reduzieren. Darüber hinaus hat sie aber auch den Anspruch, Patienten für ihren eigenen Körper zu sensibilisieren und somit zu einem bewussteren und gesünderen Leben zu motivieren.

Quelle: newsmax.de