Zahnbehandlungen werden heute mit modernster Technik durchgeführt, dabei kommen neueste Materialien zum Einsatz. Welche Form der Behandlung im Einzelfall vonnöten ist – z.B. Implantate, Füllungen oder Kronen – klärt der Zahnarzt im Gespräch mit dem Patienten.

Besonders bei großen Eingriffen gilt jedoch: Vertrauen ist gut, eine Absicherung noch besser. Das heißt, wenn dem Patienten eine konkrete Behandlungs- und Honorarplanung seines Zahnarztes vorliegt, kann er - sofern er das für nötig erachtet - eine weitere Meinung einholen.

Dafür gibt es seit einigen Jahren spezifische Angebote. Die Zahnärztekammern der deutschen Zahnärzte haben beispielsweise regionale Patientenberatungsstellen eingerichtet, die über die Homepage von proDente ( prodente.de ), der Bundeszahnärztekammer oder deren bundesweite Hotline 0800-8233283 zu erfahren sind. Dort können im persönlichen oder telefonischen Gespräch mit einem Mitarbeiter Informationen über zahnmedizinische Themen erfragt werden.

Auch für Fragen nach der Behandlung stehen diese Institutionen zur Verfügung. Sie können als Schlichter fungieren, sollte es zu Unstimmigkeiten über den Ablauf oder das Ergebnis kommen. Soweit das Problem nicht durch die Patientenberatungsstelle selbst gelöst werden kann, weist sie den Weg zu Gutachtern oder der Schlichtungsstelle auf.

Einige Beratungsstellen haben ein besonderes Gutachtermodell entwickelt, das dem Spezialisten, der die Zweitmeinung erteilt, eine eigene Behandlung des Patienten untersagt. Dieser wird also objektiv beraten, weil der Arzt kein wirtschaftliches Interesse an der Übernahme der Behandlung haben kann. Der Zweitmeinungs-Zahnarzt erläutert die vorgelegte Planung, beantwortet die damit verbundenen Fragen des Patienten und zeigt eventuelle Alternativen auf. Diese aufwendige zahnärztliche Leistung wird mit einer nach der Höhe des Kostenvoranschlags gestaffelten Gebühr zwischen 50 und 150 Euro berechnet.

Quelle: 60pro.de 
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