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ImplanTicker

Die Gesundheit der Zähne hängt ganz entscheidend davon ab, wie man sich ernährt. Zu diesem...

Frei von gesundheitlich bedenklichen Inhaltsstoffen sind viele Kinder-Zahncremes. Das hat nun eine...

Wenn es um den Ersatz von einzelnen oder mehreren Zähnen geht, sind heute in vielen Fällen...

Aktuelle Meldungen
Freiliegende Zahnhälse rechtzeitig behandeln PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Freitag, 23. Oktober 2009 07:58
Wenn es unangenehm im Kiefer zieht, kann das an freiliegenden Zahnhälsen liegen. Betroffene sollten rechtzeitig etwas dagegen unternehmen, denn freiliegende Zahnhälse können Wurzelkaries oder Parodontitis nach sich ziehen.

Davor warnt die Initiative proDente in Köln. Ein einfacher Selbsttest gibt Auskunft, ob ein Zahnarztbesuch angebracht ist. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Zähne beim Verzehr von kalten, heißen, sauren oder süßen Speisen schmerzen oder der Betroffene bestimmte Lebensmittel wie Eis oder gekühlte Getränke meidet.

Auch wenn die Schmerzen nur beim täglichen Zähneputzen auftreten oder das Zahnfleisch seit einiger Zeit blutet, kann das ein Hinweis sein. Ebenfalls ein Warnsignal ist, wenn die Borsten der Zahnbürste schon nach kurzer Zeit nach außen gebogen sind.

Quelle: monstersandcritics.de
 
Vor Schwangerschaft besser zum Zahnarzt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Montag, 19. Oktober 2009 13:30
Frauen mit Kinderwunsch sollten Zahnprobleme behandeln lassen, bevor sie schwanger werden. Denn Zahnfleisch- Erkrankungen können zu einer Fehlgeburt führen. Darauf weist der Berufsverband der Frauenärzte in München hin. Der Grund seien sogenannte Entzündungsmediatoren, die vermutlich vorzeitige Wehen auslösen.

Zahnstein wird am besten beizeiten entfernt: Denn Zahnfleisch-Erkrankungen breiten sich dem Verband zufolge immer aufgrund von vorhandenem Belag oder anderer Reizfaktoren aus.

Zahnbeschwerden können während der Schwangerschaft zu verschiedenen Problemen führen: Bei einer Schwangerschaftsgingivitis handelt es sich um starke entzündliche Reaktionen im Mund. Sie werden durch die Einflüsse der Schwangerschaftshormone Östrogen und Progesteron gefördert.

Behandelt werden kann die Gingivitis durch eine bessere Mundhygiene, eine sorgfältigen Zahnreinigung sowie Mundspülungen mit einem antiseptischen Mittel. Mit dem Ende der Schwangerschaft verschwindet die Erkrankung meist sofort, erläutern die Experten.

Quelle: onmeda.de
 
Nächtliches Zähneknirschen bringt Mundgesundheit in Gefahr PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Donnerstag, 15. Oktober 2009 11:28

Kennen Sie das? Direkt nach dem Aufwachen schmerzt die Kiefermuskulatur oder die Zähne tun weh. Unbewusstes, nächtliches Knirschen und Pressen mit den Zähnen können die Ursache dafür sein. Wer jedoch glaubt, damit nur seinen Bettnachbarn zu stören, der irrt: Das "Arbeiten" der Zähne im Schlaf kann bleibende Spuren an ihnen hinterlassen und nicht zuletzt auch dem gesamten Körper schaden.

"Wer wiederholt nach dem Aufstehen Schmerzen im Mundraum spürt, sollte schnellstmöglich seinen Zahnarzt oder Kieferorthopäden aufsuchen. Eine zu hohe Füllung oder Krone beziehungsweise ein schlecht sitzender Zahnersatz können unter anderem Auslöser des Knirschens sein", erläutert Dr. Eberhard Steglich, Vizepräsident der Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB).

Eine schnelle Behandlung ist dabei wichtig, denn durch das Knirschen können Zähne, Zahnfleisch und Kiefergelenke langfristig geschädigt werden. Als mögliche erste Maßnahme gegen das Knirschen - in der Fachsprache auch "Bruxismus" genannt - eignet sich dabei eine so genannte Knirscher- oder Aufbissschiene, die nachts über die Zähne gezogen wird. Der Zahnarzt nimmt dafür einen Abdruck des Gebisses, im Labor wird dann die Schiene aus Kunststoff gefertigt. "Sie schränkt die Bewegungen der Zähne während des Schlafens ein, so dass das Knirschen unterbunden wird. Dennoch: Die Schiene ersetzt nicht die Ursachenforschung", betont Dr. Steglich.

Dabei muss der Grund nicht nur im Mundraum selbst liegen. Seelische Probleme oder nicht verarbeiteter Stress können sich ebenfalls nachts Bahn brechen. Wenn das Knirschen nichts mit den Zähnen selbst zu tun hat, verweist der Zahnarzt den Patienten an den Allgemein- oder aber Schlafmediziner. "Dieser muss prüfen, wo die Ursache liegt und eine entsprechende Behandlung einleiten. Denn letztlich wirkt sich das Knirschen nicht nur auf Zähne und Kiefergelenke, sondern auch auf den Schlaf und damit auf die Gesundheit des ganzen Körpers aus", so der Vizepräsident der LZÄKB.

 Quelle: firmenpresse.de 

 

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Kieferknochen aus Stammzellen geschaffen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Dienstag, 13. Oktober 2009 09:00
Wissenschaftler der Columbia University haben Teile eines Kiefergelenkes aus adulten Stammzellen geschaffen. Es ist laut ihren Angaben das erste Mal, dass ein komplexer, anatomisch geformter Knochen durch dieses Verfahren entstanden ist. Dieser Ansatz soll nun nicht nur dafür eingesetzt werden, Erkrankungen dieses konkreten Gelenks zu behandeln, sondern auch bei anderen Knochen angewendet werden. Details der Studie wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht. 

Der im Labor entstandene Knochen ist das Kiefergelenk (TMJ). Probleme mit diesem Gelenk können durch Geburtsfehler, Arthritis oder Verletzungen entstehen. Obwohl sie weit verbreitet sind, kann ihre Behandlung schwer sein. Das Gelenk verfügt über eine komplexe Struktur, die es schwer macht, Transplantate aus anderen Teilen des Körpers einzusetzen. Für die aktuelle Studie wurden menschliche Stammzellen aus dem Knochenmark verwendet. 

Sie wurden in einem Gerüst aus Gewebe platziert und basierend auf digitalen Bildern eines Patienten in die richtige Form gebracht. Die Kultivierung der Zellen erfolgte anschließend in einem speziellen Bioreaktor, der das wachsende Knochengewebe wie bei einem normalem Wachstum mit Nährstoffen versorgte. Die leitende Wissenschaftlerin Gordana Vunjak-Novakovic betonte, dass die Möglichkeit, individualisierte Knochentranslantate aus den Stammzellen eines Patienten zu schaffen, die derzeitigen Behandlungsmöglichkeiten revolutionieren würde. Das Verfahren könnte auch bei anderen Knochen des Kopfes und des Nackens zum Einsatz kommen. Dazu gehörten Knochen des Schädels und der Wange, die ähnlich schwer zu transplantieren sind. 

Die Wissenschaftler seien davon ausgegangen, dass der Kieferknochen der härteste Test für das Verfahren sein würde. Würde es gelingen, ihn nachzubilden, sei dies bei jedem anderen Knochen auch möglich. Sie betonte, dass das im Labor geschaffene Gelenk ausschließlich aus Knochenmasse bestehe und kein anderes Gewebe wie zum Beispiel Knorpel enthalte. Das Team arbeitet derzeit auch an einem neuen Verfahren zur Herstellung hybrider Transplantate aus Knochen und Knorpeln. Eine weitere große Herausforderung wird laut BBC sein, Knochen mit einer Blutversorgung zu schaffen, die einfach an die Blutversorgung des Wirtes angeschlossen werden können. 

Quelle: pressetext.de
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Wie verhält man sich nach einer Zahnimplantation? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Samstag, 10. Oktober 2009 09:12
Erwachsene verfügen normalerweise über 32 Zähne, jedoch können im Laufe des Lebens Karies oder Parodontitis zum Verlust eines oder mehrerer Zähne führen. Vorsichtigen Schätzungen zufolge fehlen jedem deutschen Erwachsenen durchschnittlich zweieinhalb Zähne. Um diese Lücken angemessen zu füllen, entscheiden sich immer mehr Patienten für Zahnimplantate. Denn sie sitzen wie echte Zähne fest im Kiefer, gewährleisten einen optimalen Biss sowie ein hohes Maß an Lebensqualität. Ein weiterer Vorteil ist ihre Langlebigkeit, bei optimaler Pflege halten sie ein Leben lang. Dabei spielt neben dem fachgerechten Einbringen des Implantats die richtige Nachsorge eine entscheidende Rolle. "Besonders wichtig ist die Zeit nach einer Implantation, weil die Knochenzellen jetzt mit der rauen Oberfläche des Implantats einen Verbund eingehen müssen. Diese sogenannte Osseointegration gewährleistet dann den festen Sitz des Implantats im Kieferknochen. Wird dieser Prozess gestört, etwa durch Entzündungen des Zahnfleisches oder in der Kieferhöhle, kann ein Implantat auch wieder ausfallen", so Dr. Ralf Luckey, leitender Zahnarzt am Diagnostikzentrum für Implantologie und Gesichtsästhetik (DIG) der Implantatzahnklinik in Hannover (IKH).
 
Direkt nach dem Eingriff helfen Kühlung & Ruhe
 
Nach der Implantation empfiehlt sich in jedem Fall eine Kühlung außerhalb der betroffenen Mundpartie mit Kühlmanschetten, Eisbeuteln oder auch Gel-Akkus. So können Patienten Entzündungen verhindern und Schmerzen vermeiden. Bei schmerzempfindlichen Menschen lassen sich Schmerzen am Tag der Implantation mithilfe von leichten bis mittelstarken Schmerztabletten gut in den Griff bekommen. Im Normalfall verschreibt der Implantologe zudem ein Antibiotikum, um der Gefahr einer Wundinfektion vorzubeugen. Ansonsten kann der Patient gleich nach Abklingen der Betäubung wieder essen und trinken. Hier sollten Betroffene lediglich heißen Tee oder Kaffee sowie harte und kauintensive Nahrungsmittel meiden. Zudem raten Zahnärzte, in den ersten Tagen nach dem Eingriff unbedingt auf Alkohol und Nikotin zu verzichten, um den Wundheilungsprozess nicht zu gefährden. ?Ganz wichtig: so lange sich Fäden im Mund befinden sollten Patienten auf Milchprodukte verzichten. Da sich in Milch, Käse und Co. Bakterien befinden, die in die Wunde gelangen und dort Entzündungen verursachen können. Nicht selten überschätzen viele Menschen auch ihre Kräfte. "Eine Implantation ist zwar ein zahnmedizinischer Eingriff in örtlicher Betäubung, dennoch sollten Patienten sich schonen und nach der Implantation den Rest des Tages ausruhen", so Dr. Luckey. Anstrengende körperliche Tätigkeiten wie Gartenarbeit oder Sport sollten besser um einige Tage verschoben werden, damit sich der Organismus optimal regenerieren kann.
 
Auf die richtige Zahnpflege kommt es an
 
Als absolut bedeutsam schätzen Experten die anschließende Mundhygiene ein, um einer Parodontitis oder auch Periimplantitis vorzubeugen. Mit einem oder mehreren Implantaten empfiehlt sich, die Zahnpflege noch intensiver zu betreiben, damit sich keine schädlichen bakteriellen Beläge an der Implantationswunde ansiedeln. Als besonders hilfreich erweisen sich hier wenige Tage nach dem Eingriff regelmäßige Spülungen mit desinfizierenden Mundspüllösungen. Elektrische Zahnbürsten sollten besser nicht zum Einsatz kommen, stattdessen weiche Zahnbürsten mit kleinem Kopf. Ebenfalls empfehlenswert: sogenannte Interdentalbürstchen für die sanfte Reinigung der Zahnzwischenräume. "Speziell in den acht bis zehn Tagen bis zum Ziehen der Fäden ist eine überdurchschnittliche Zahnpflege dringend angeraten. Doch auch in der späteren Einheilzeit von wenigen Wochen bis sechs Monaten kommt der Hygiene eine große Bedeutung zu. An die zwei- bis dreimal im Jahr sollte eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt erfolgen", erklärt Dr. Luckey. 

Quelle: deutsche-zahnarztauskunft.de
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