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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Dienstag, den 07. September 2010 um 09:10 Uhr |
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Die Gesundheit der Zähne hängt ganz entscheidend davon ab, wie man sich ernährt. Zu diesem Schluss kommen Forscher um Carole Palmer von der Tufts Unversity School of Dental Medicine in der Zeitschrift "Nutrition Today". In ihrer Analyse knöpfen sich die Zahnmediziner Mythen über den Zusammenhang von Nahrung und Zähnen vor, die sich hartnäckig in der Bevölkerung halten, und widerlegen sie auch.
Mythos 1: Zahnhygiene nur für Mund wichtig
Wenn Zähne krank sind, leiden meist auch der restliche Körper und Geist. Bei Kindern etwa können Zahnschmerzen wegen Karies, der bei weitem häufigsten Kinderkrankheit, die Konzentration in der Schule beeinträchtigen. Zudem bedeutet die Umstellung auf leicht kaubare Nahrung oft eine Verschlechterung der Ernährung, was laut Palmer die Hirnentwicklung oder das Körpergewicht schädigen kann. Fehlende Mineralstoffe während der Schwangerschaft steigern hingegen das spätere Karies-Risiko des Ungeborenen.
Mythos 2: Mehr Zucker heißt mehr Karies
Über die Entwicklung von Karies entscheidet nicht die Zuckermenge, sondern die Zeitdauer, in der Zucker und Zähne aufeinander treffen. Zum Problem wird dies besonders bei Süßigkeiten, die sich nur langsam auflösen, oder bei ständigem Konsum von Softdrinks. "Zähne sind in diesen Fällen länger den Säuren ausgesetzt, die Mundbakterien aus dem Zucker bilden", so die US-Zahnmedizinerin.
Mythos 3: Milchzahnkaries ist harmlos
Besonders weit verbreitet ist die Meinung, dass Kinder und Babys ruhig Zahnfäule haben dürfen, da Milchzähne ohnehin ausfallen. Weit gefehlt, so Palmer. Denn Karies schädigt die Entwicklung der Zahnkronen der bleibenden Zähne. Zudem kann ein zu früher Verlust eines Milchzahns dazu führen, dass der darunter liegende zweite Zahn in schlechter Position herauskommt und später zahnärztliche Korrektur braucht.
Mythos 4: Osteoporose schadet nur Rücken und Hüfte
Osteoporose kann auch das Ende von Zähnen bedeuten. Denn der Gesichtsknochen, der die Zähne zusammenhält, kann ebenso brüchig werden. "Damit macht sich fehlendes Kalzium, Vitamin D und K in der Ernährung auch im Kiefer bemerkbar", so Palmer. Um den Mundraum und seine tragenden Strukturen in Schwung zu halten, ist eine ausgewogene Ernährung unverzichtbar, denn Kiefer, Zahnfleisch, Lippen und Gaumen erneuern sich das ganze Leben lang.
Mythos 5: Dritte Zähne verbessern die Ernährung
Ähnlich wie Zahnschmerzen wegen Karies wirkt sich auch ein künstliches Gebiss aus, das schlecht passt und daher schmerzt. Ältere Menschen, die davon betroffen sind, werden automatisch Essen bevorzugen, das sie wenig kauen müssen. "Da steigt die Versuchung, zum Kuchen oder Süßgebäck zu greifen. Träger dritte Zähne sollten daher darauf pochen, dass ihr Gebiss gut sitzt. Zudem ist gesunde Ernährung und ausreichend Flüssigkeit weiter wichtig", so Palmers.
Mythos 6: Karies ist kein Thema für Erwachsene
Obwohl der "süße Zahn" nach der Jugend etwas schwindet, ist nur ein Prozent der Erwachsenen kariesfrei. Problematisch sind hier besonders der Zahnfleischrückgang, der Wurzelkaries begünstigt, sowie fehlender Speichel, der sonst den Mund reinigt. "Auch Antidepressiva, Harntreiber, Antihistaminika und Beruhigungsmittel trocknen den Mund aus. Wer diese einnimmt, sollte häufiger Wasser trinken", rät Palmer. Besonderes Augenmerk auf die Zähne sei weiter auch bei chronischen Krankheiten wie Diabetes zu raten.
Quelle: zp-aktuell.de
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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Freitag, den 03. September 2010 um 09:00 Uhr |
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Frei von gesundheitlich bedenklichen Inhaltsstoffen sind viele Kinder-Zahncremes. Das hat nun eine Überprüfung durch das Magazin "Öko-Test" ergeben. Doch in einigen bei Verbrauchern besonders beliebten Produkten stecken demnach ungesunde Substanzen.
Auf dem Prüfstand haben sich insgesamt 21 Zahncremes für Kinder befunden, davon 17 mit Fluorid und vier ohne. Die Preisspanne reicht von 0,32 Euro pro 50 ml bis zu 3,45 Euro. Zehn Mal ist die Wertung "sehr gut" vergeben worden, fünf Mal "gut" und drei Mal "befriedigend". Ebenso oft sind Produkte mit der Note "mangelhaft" abgestraft worden. Getroffen hat dies drei bei Verbrauchern beliebte Zahnreinigungsmittel: "Colgate Smiles 0-6 Jahre", "Odol-Med 3 Milchzahn 0-6 Jahre" und "Signal Milchzahn-Gel mit Fluorid".
Kritisiert worden ist an diesen Produkten unter anderem, dass sie PEG/PEG-Derivate enthalten. Diese Stoffe sorgen als Emulgatoren dafür, dass sich Fette und Wasser in den Pasten nicht trennen. Den Substanzen wird nachgesagt, die Schleimhaut zu reizen und diese für Fremdstoffe durchgängig machen zu können. Sie sind auch in der mit "befriedigend" bewerteten "Elmex Kinder-Zahnpasta" enthalten, die allerdings anders als die drei Schlusslichter nicht auch noch zusätzlich Natriumlaurylsulfat oder halogenorganische Verbindungen aufweist.
Doch dem Verbraucher stehen insgesamt genügend "sehr gute" Kinderzahncremes – mit oder ohne Fluorid – zur Auswahl. Zudem empfehlen die Tester in Bezug auf die Dosierung: kleine Erbsen anstelle langer Würmer. Denn Kinder schlucken bis zu einem bestimmten Alter mehr von der Zahncreme, als sie wieder ausspucken.
Quelle: zahn-online.de |
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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Dienstag, den 31. August 2010 um 09:06 Uhr |
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Wenn es um den Ersatz von einzelnen oder mehreren Zähnen geht, sind heute in vielen Fällen Implantate eine sehr gute Lösung. Die künstlichen Zahnwurzeln dienen als Anker für Kronen, Brücken und Prothesen. Eine Voraussetzung für das erfolgreiche Einsetzen eines Implantats ist jedoch ein gesunder und starker Kieferknochen. Patienten, welche über Jahrzehnte hinweg klassische Brücken und Prothesen getragen haben, verfügen meist über zu wenig Knochen rund um das Implantat. Hier kann die moderne Implantologie mit einem Kieferknochenaufbau Abhilfe schaffen.
Entscheidend für den Erfolg eines Zahnimplantates ist ein bestimmtes Knochenvolumen. Je mehr Knochen vorhanden und je dichter ein Kieferknochen ist, umso besser. Ein Implantat sollte mindestens von1 mm besser von 2 mm Knochensubstanz umgeben sein. Auch in der Höhe muss genügend Knochensubstanz vorhanden sein, so dass eine ausreichende Implantatlänge möglich ist. Neun bis zehn Millimeter sollten hierbei nur in Ausnahmefällen unterschritten werden.
Kieferknochen einfach verstärken
Mangelt es an genügend Knochensubstanz ‚augmentieren’ die Spezialisten in leichteren Fällen. „Der Arzt entnimmt zum Beispiel in einem ambulante Eingriff am Kinn oder im Mund im Bereich des hinteren Ober- und Unterkiefer Knochensplitter und fügt sie dort ein, wo das Implantat gesetzt werden soll“, erklärt Dr. Silke Liebrecht, Oberärztin im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln und proDente-Expertin. Der Zweiteingriff am Kinn oder im Kiefer ist in der Regel gefahrlos. Es kann in Einzelfällen aber durchaus zu postoperativen Schmerzen und Schwellungen kommen. ?Werden nur geringe Mengen Knochensplitter benötigt, können diese während der Implantation gewonnen werden, indem Knochenspäne beim Bohrvorgang mit speziellen Filtern aufgefangen werden. Eine weitere Möglichkeit bietet künstlicher Knochenersatz. Er wird meist aus Beta-Tricalciumphosphat oder aus Meeresalgen im Labor synthetisch hergestellt. „Leider ist der künstliche Knochenersatz nicht ausreichend - es muss 50 % Eigenknochen dazugemischt werden“, so Dr. Liebrecht.
Der ‚Sinuslift’ für die komplizierten Fälle
In komplizierten Fällen wenden Implantologen den sogenannten ‚Sinuslift’, eine Operation im Oberkiefer, an. Bei den betroffenen Patienten ist der Knochen im Oberkiefer so gering, dass ein Implantat keinen stabilen Halt hat. Beim Sinuslift verstärkt der Implantologe die entsprechende Stelle mit Knochenmaterial, indem der Boden der Kiefernhöhle angehoben wird. Je nach Fall, erfolgt die Implantation gleichzeitig mit dem Knochenaufbau oder erst nachdem der eingelagerte Knochen sicher eingeheilt ist. Je nach Ausmaß des Eingriffes, muss man in diesen Fällen zwischen drei und neun Monaten warten, da der menschliche Knochen langsam wächst.
Modernste Zahnmedizin züchtet Knochen
Seit zwei Jahren werden bei Sinuslift-Operationen zunehmend gezüchtete Kieferknochentransplantate eingesetzt. Dr. Liebrecht: „Dafür wird dem Patienten ein ca. ein Zentimeter großes Stück Knochenhaut des Kiefers entnommen. Anschließend werden daraus unter sterilen Laborbedingungen autologe Kambiumzellen isoliert.“ Diese haben die Fähigkeit, Knochengewebe zu produzieren. Die isolierten Zellen werden vermehrt und bilden schließlich Knochenchips von ein Zentimeter Durchmesser und drei Millimeter Dicke. Je größer der Defekt im Kiefer, um so mehr gezüchtete Knochenchips kommen zum Einsatz. „Bislang sind nach der Transplantation von gezüchteten Kieferknochen keine Abstoßungsreaktionen aufgetreten“, berichtet Dr. Liebrecht. In der Regel verwächst das Transplantat in drei bis vier Monaten mit dem Knochen.
Quelle: prodente.de
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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Donnerstag, den 26. August 2010 um 10:05 Uhr |
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Für viele Menschen gehört der Griff zum Mundwasser wie selbstverständlich zur täglichen Zahnhygiene. Doch ein solches Produkt sollte nicht dauerhaft verwendet werden.
Dadurch zerstört man seine natürliche Mundflora», sagt Zahnarzt Peter Bührens aus Schwerin. Denn im Mundraum leben Hunderte von Bakterienarten, deren Hauptaufgabe es ist, Krankheitserreger abzuwehren.
Regelmäßig verwendete Mundspülungen zerstörten auch diese «guten» Bakterien. «Vor allem aggressive Keime vermehren sich dann verstärkt», mahnt Bührens. Das bloße Zähneputzen reiche als Reinigungsmaßnahme vollkommen aus.
Mundwasser sei lediglich zur kurzfristigen Anwendung geeignet, ergänzt der Zahnarzt: «Für etwa zwei bis drei Wochen. Beispielswiese weil man im Mund eine Entzündung hat.» Oder nach einer Operation im Mundbereich, um den Heilungsprozess zu unterstützen.
Zahnärzte empfehlen für solche Zwecke meist sogenannte «medizinische Mundwässer», die nur in Apotheken erhältlich sind. Sie enthalten oftmals den bakterientötenden Wirkstoff Chlorhexidin und häufig Alkohol zur Desinfektion.
Manche Patienten verwenden ein solches Mundwasser auch während eines Krankenhausaufenthaltes, weil sie sich beispielsweise die Zähne nicht putzen können. Im Gegensatz zu kosmetischen Mundwässern oder einfachen Mundspülungen muss ein medizinisches Mundwasser seine Wirksamkeit anhand von Untersuchungen nachgewiesen haben.
«Häufig benutzen Menschen ein Mundwasser in der Hoffnung, so ihren Mundgeruch loszuwerden», ist die Erfahrung des Zahnarztes. «Das ist aber der vollkommen falsche Behandlungsweg.» Mundgeruch-Geplagte sollten sich stattdessen einer zahnärztlichen Behandlung unterziehen.
Denn hinter schlechtem Atem verbergen sich laut Bührens zerstörte Zähne, ein entzündetes Zahnfleisch oder auch Infektionen im Nasen-Rachenraum: «Ist der Mund richtig behandelt, bleibt auch der Mundgeruch aus.»
Quelle: zahn-online.de
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Geschrieben von: Dr. Kersten
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Mittwoch, den 25. August 2010 um 13:11 Uhr |
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Geht es um „die Dritten”, entscheiden sich zunehmend mehr Menschen für implantatgestützten Zahnersatz. Zahnärzte setzen derzeit schätzungsweise eine Million Implantate jährlich. Studien belegen, dass implantatgetragener Zahnersatz im Vergleich zu herkömmlichen Prothesen die mundbezogene Lebensqualität der Patienten signifikant verbessert: Implantatträger haben nicht nur beim Essen und Sprechen weniger Probleme. Auch andere Dimensionen der Lebensqualität – Emotionalität, Vitalität und soziale Funktionen – sind besser. Allerdings stammen diese Ergebnisse aus Untersuchungen, bei denen zahnlose Patienten mit Implantaten versorgt wurden.
2008 zeigte eine Wissenschaftler-Gruppe um Dr. Hans-Joachim Nickenig und Prof. Dr. Manfred Wichmann von der Universitätsklinik Erlangen-Nürnberg erstmals durch eine Untersuchung mit mehr als 200 Patienten, dass die Lebensqualität durch eine Implantatbehandlung auch dann bereits signifikant besser wird, wenn teilbezahnte Patienten versorgt werden. Diese Untersuchung dient den ECDI-Zentren als Referenz-Studie. Da in den Zentren pro Jahr mehr als 15.000 Implantate gesetzt werden, können die bisher vorliegenden wissenschaftlichen Ergebnisse an großen Patientenzahlen überprüft werden.
Alle Patienten, die an den ECDI-Zentren implantologisch behandelt werden, erhalten die verkürzte Version eines standardisierten und international anerkannten Fragebogen Oral Health Impact Profile (OHIP) den sie wiederholt ausfüllen: Vor der Behandlung, in der Einheilphase und nach Abschluss der prothetischen Behandlung. Die Ergebnisse werden verglichen mit der mundbezogenen Lebensqualität von Patienten, denen keine Zähne fehlen.
„Nur vereinzelte Patienten lehnen die Teilnahme an der Studie ab“, so die ersten Erfahrungen aus den ECDI-Zentren nach Start der Studie. Die meisten Patienten finden es gut, dass die Zentren eine solche Untersuchung gestartet haben.
Quelle: implantate.com
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