Aktuelle Meldungen

Rund 15 Millionen Implantate befinden sich in deutschen Mündern und jährlich kommen 450.000 bis 500.000 hinzu. "Auch eine gute Wahl für mich?" fragt sich so mancher Patient. Dann surft er Stunden im Internet und ist anschließend mit allgemeinen Informationen überfüttert - ohne Antworten zum eigenen Fall gefunden zu haben! Darum unterhält die Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI) seit neun Monaten das Portal www.dgzi-info.de .

Schon zahlreiche Patienten haben sich mit ihren persönlichen Fragen hierhin gewandt und prompte Antworten direkt von einem Vorstandsmitglied dieser seit über 40 Jahren tätigen und damit erfahrensten implantologischen Gesellschaft Europas erhalten. Eine typische Frage: "Wie finde ich einen Spezialisten, und welche genaue Qualifikation muss der in meinem speziellen Fall haben?" Eine andere: "Mein Oberkieferknochen ist im Backenzahnbereich zu schwach, um ein Implantat aufzunehmen. Welche Lösung bietet die moderne Implantologie?" Auch an skurrile Nachfragen kann sich DGZI-Vorstandsmitglied Dr. Georg Bach erinnern: "Ein Patient hatte sich nach einer Internetrecherche für ,Disk-Implantate' begeistert - eine sehr spezielle Option, von der ich ihm nach Schilderung seines Falles abraten musste. Selbst Scharlatanerien sitzen einige Fragesteller auf; da können wir im richtigen Moment korrigierend eingreifen." Kapitulieren musste Dr. Bach allerdings bei einer Anruferin: "Suche billige Implantate, bin bei der AOK versichert." Zu Heil- und Kostenplänen sowie Rechnungen kann man schon aus rechtlichen Gründen keine Stellung nehmen. Durch klare Antworten zu den medizinischen Aspekten gibt "dgzi-info.de" als einzigartiger Service wöchentlich zahlreiche Patienten eine effektive Entscheidungshilfe - und das ohne jeden Zeitdruck in einem ruhigen Moment.

Originaltext: Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V.

"Ich bin dabei!" So heißt es dieser Tage in manchen Foren für Zahnmedizinische Fachangestellte. Denn vielerorts haben die neuen Kurse für dentale Weiterbildung begonnen. Die Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung für ZFA sind heute attraktiver denn je. Ob ZMP, ZMF, ZMV, DH oder - ganz neu - QB - die Schwerpunkte können entweder in Richtung Praxisorganisation und Verwaltung oder in Richtung Vorsorge und Prävention gelegt werden. Doch viele ZFA fragen sich auch, inwieweit eine Fortbildung mit Beruf und Familie zu vereinbaren ist. Eine kompetente Antwort darauf bietet "dent.kom - Institut für Dentale Kommunikation und Fernunterricht" in Berlin an. Hier können sich Zahnmedizinische Fachangestellte per Fernlehrgang entweder zur Zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin (ZMV) oder zur Qualitätsbeauftragten (QB) weiterbilden lassen. Das Institut wurde 1996 von der Zahnärztin Frau Dr. Anne-Helge Roth gegründet, mit der Intention, "als erstes Fernlehrinstitut in Deutschland zahnärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neue Wege der beruflichen Fortbildung zu eröffnen". Mehr als 1.400 Teilnehmerinnen haben seither diese Möglichkeit der Weiterbildung wahrgenommen. Das Institut selbst gehört seit April 2011 zur Spitta GmbH & Co. KG.

ZMV in nur 11 Monaten - Aufstieg und Sprungbrett in einem

Im Mai haben die neuen Kurse in Berlin begonnen. Die Teilnehmerinnen zur Weiterbildung ZMV dürfen sich von jetzt an in Themen wie Praxismanagement, Zahnärztliche Abrechnung, Kommunikation sowie Rechts- und Wirtschaftskunde per Lehrbrief vertiefen. Die Themen bestätigen, was Ziel der Ausbildung ist: Absolventinnen des Lehrgangs zur ZMV sollen in der Lage sein, mehr Verantwortung im administrativen Praxismanagement zu übernehmen und damit die Praxisinhaber zu entlasten. Natürlich steht Absolventinnen auch eine selbstständige Tätigkeit in der freien Wirtschaft offen, oder gar das Studium der Zahnmedizin selbst, wenn der Nachweis der erbrachten Fortbildungsstunden erfolgt ist.

Qualitätsmanagement ist gefragt - klarer Vorteil für Praxen und Unternehmen

Ein funktionierendes Qualitätsmanagement (QM) ist für alle Praxen ein wichtiges Instrument, um im Wettbewerb besser bestehen zu können. dent.kom bietet hierzu zwei Abschlüsse an: den Abschluss Qualitätsbeauftragte QB (TÜV) und den Abschluss Qualitätsbeauftragte-Z (dent.kom) mit Schwerpunkt Zahnarztpraxis. Absolventinnen beider Lehrgänge sind fähig, die Verantwortung für den Aufbau und die Pflege eines QM-Systems zu übernehmen. Dazu gehört auch, die Mitarbeiter eines Unternehmens oder einer Zahnarztpraxis von der Notwendigkeit des QM zu überzeugen.

Fernlehrgang mit persönlicher Betreuung von Anfang an

Ein wesentlicher Vorteil des Fernlehrgangs ist, dass Zahnmedizinische Fachangestellte daran teilnehmen können, ohne die eigene Berufstätigkeit zu unterbrechen. Lernzeit und Lernrhythmus lassen sich individuell gestalten. Bei dent.kom wechseln sich Zeiten des Selbststudiums mit Präsenzphasen in Berlin ab. Die Teilnehmerinnen erhalten das Lehrmaterial in Form von Lehrbriefen, welche es in einem bestimmten Zeitraum zu bearbeiten gilt. Dabei wird die persönliche Betreuung bei dent.kom groß geschrieben: Zur Klärung von Fragen stehen den Teilnehmerinnen die Dozenten persönlich während der Unterrichtsphasen und in der übrigen Zeit per E-Mail oder am Telefon zur Verfügung. In den Präsenzphasen kommen die Teilnehmerinnen für alle angebotenen Kurse jeweils zu drei Unterrichtseinheiten nach Berlin. Diese umfassen insgesamt 13, bzw. 11 Unterrichtstage, sodass die Teilnehmerinnen nur 12, bzw. 6 Arbeitstage fehlen. Ein übersichtlicher Zeitraum sowohl für die Familie als auch für den Arbeitgeber, welcher im Nachhinein für alle Beteiligten zum Vorteil gereicht. Die neuen Kurse bei dent.kom beginnen im Herbst 2011.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:

dent.kom - Institut für Dentale Kommunikation und Fernunterricht

Spitta Verlag GmbH & Co. KG

Flatowallee 16/1061

D-14055 Berlin

Fon 030 3051636

Fax 030 30813027

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.dent.kom.de

 

Zahnbehandlungen im Ausland lohnen sich nach Ansicht der Gesundheitsexperten der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen für Kassenpatienten nur selten – da oftmals die Reisekosten nicht berücksichtigt werden.

„An sich ist es verlockend, wenn man sieht, wie die Kosten abweichen. Die Reisekosten können aber schnell die Einsparungen übersteigen“, erklärt Gesundheitsexperte Kai Vogel von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Die meisten der Patienten reisen wegen der hohen Eigenbeteiligung für Zahnersatz ins Ausland. Allerdings sind dafür immer mehrere Sitzungen nötig. „Es ist schwierig, die alle in einem Urlaub unterzubringen“, erklärte der Experte. Entweder muss man mehrfach anreisen oder über den gesamten Zeitraum bleiben, wodurch die Reisekosten ebenfalls in die Höhe schnellen.

Nun hat der Verband der gesetzlichen Krankenkassen aufgrund der geplanten Reform der Gebührenordnung für Zahnärzte deutlich vor steigenden Zahnarztrechnungen gewarnt. So müssten Kassenpatienten künftig für eine Krone 74 Euro mehr zahlen. Die neue Gebührenordnung, die für Kassenpatienten die Bezahlung bei Behandlungen, die über Standardleistungen hinausgehen, regelt, soll Anfang 2012 in Kraft treten. Hingegen hält die Bundeszahnärztekammer die Warnung für übertrieben.

Nach Ansicht der Experten kann sich eine Behandlung im Ausland für Deutsche, die beispielsweise nahe der polnischen Grenze wohnen, am ehesten auszahlen. Allerdings sollten sich Patienten jedoch auch bei ihrem heimischen Zahnarzt nach Einsparmöglichkeiten erkundigen. Laut Vogel haben vor allem Zahnärzte im Raum Berlin-Brandenburg manchmal Kooperationspartner im osteuropäischen Raum. Die kostengünstige Behandlung könne dann der Arzt im Ausland übernehmen, die Nachbehandlungen hingegen der Kollege in Deutschland. Zudem könnten die Patienten ihren deutschen Zahnarzt auch darum bitten, mit günstigerem Material aus dem Ausland zu arbeiten, „was aber nicht unbedingt sein muss“, da es auch bei inländischen Herstellern spürbare Preisunterschiede gebe, so Vogel.

Quelle: gesundial.net

 

 

 

Wie gut man es schafft, von der Zigarette wegzukommen, hängt stark vom Alter und Geschlecht ab. Ältere schaffen den Ausstieg leichter als Junge, und Männer scheinen erfolgreicher zu sein - denn obwohl Frauen öfters hochmotiviert sind und häufiger an Entwöhnprogrammen teilnehmen, tun sie sich mit dem Verzicht auf die Zigaretten schwerer. Das berichten Forscher des National Institute for Health http://nih.gov in der Zeitschrift "Journal of Public Health". Anlässlich des Welt-Nichtrauchertages veröffentlichten sie einen Überblick über die Rauchstopp-Studien der vergangenen 20 Jahren.

Zwei Formen der Sucht

"Über die Gründe der Geschlechtsunterschiede beim Rauchstopp ist bisher nur wenig bekannt. Eine mögliche Erklärung ist, dass Rauchen für Männer unf Frauen unterschiedliche psychische und soziale Funktionen erfüllt", erklärt Matthis Morgenstern, Abteilungsleiter für Forschung und Prävention am Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung IFT-Nord http://ift-nord.de, im pressetext-Interview. Denkbar seien auch Unterschiede bei körperlicher und psychischer Abhängigkeit. "Manche Studien legen nahe, dass Männer häufiger Symptome körperlicher Abhängigkeit zeigen, Frauen hingegen häufiger Symptome psychischer Abhängigkeit. Nur die körperliche Sucht lässt nach geglücktem Rauchstopp bereits nach sieben bis zehn Tagen nach."

Dass Jugendliche sich mit dem Aufhören schwerer tun, erklärt der Diplompsychologe unter anderem mit einer falschen Selbsteinschätzung. "Die meisten jungen Raucher glauben, sie hätten ihr Rauchen unter Kontrolle und könnten jederzeit wieder aufhören. Erwachsene blicken da der Realität schon eher ins Auge, vielleicht da sie schon mehrere misslungene Versuche hinter sich haben."

Auch Junge wollen aufhören

Immerhin ist der Wille zum Aufhören auch bei vielen jungen Rauchern vorhanden. Studien des IFT-Nord zufolge haben bis zu 70 Prozent der Jugendlichen "bereits über das Aufhören nachgedacht", im "nächsten halben Jahr" haben dies 40 Prozent vor, für einen Rauchstopp zum aktuellen Zeitpunkt ist immerhin noch jeder Vierte willig. "Um aus diesem Vorsatz Realität zu machen, sollten auch Jugendliche an Rauchstoppkursen teilnehmen oder bei Internetangeboten Hilfe zu suchen", so der Tipp des Experten.

Gegenteiliger Ansicht ist der Münchner Soziologe Thomas Wimmer http://ls4.soziologie.uni-muenchen.de . Jugendliche hätten, sofern sie es versuchten, noch bessere Chancen beim Aufhören - sei doch ihre Gewohnheit zu Rauchen noch weniger ausgeprägt als jene der langjährigen, starken Raucher. "Dass die Rauchprävalent bei älteren Menschen niedriger ist, hängt teils mit wiederholten Entwöhnungsversuchen, teils mit einem gesteigerten Gesundheitsbewusstsein oder auch einem spontanen Verlust der Lust am Rauchen zusammen", so der Raucherforscher gegenüber pressetext.

Aussender: pressetext.redaktion?Ansprechpartner: Johannes Pernsteiner

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ?Tel.: +43-1-81140-306

Quelle: pressetext.com

 

Kinder haben selten Lust, sich die Zähne zu putzen. Das weiß auch die Mutter von Jens in dem Kinderbuchklassiker “Karius und Baktus”. Vergeblich fordert sie ihren Sohn immer wieder auf, sich die Zähne zu putzen, doch da ist es schon zu spät. Die kleinen Kerlchen “Karius und Baktus” bauen Häuser in seinen Zähnen mit schmerzhaften Folgen für Jens. Da kann nur noch der Zahnarzt helfen.

Damit Karius und Baktus erst gar nicht zuschlagen können, ist es wichtig, bei kleineren Kindern einige Kniffe anzuwenden. Behutsam und ohne Zwang sollten die Kinder an das Zähneputzen gewöhnt werden. Kinder beobachten gern und wollen nachmachen. Durch das Selberprobieren lernen Kinder schnell und finden Gefallen an der Zahnpflege. Auch hilft es, den Kleinen die Zahnbürste in die Hand zu geben und sich die eigenen Zähne putzen zu lassen.

Können die Kinder schon alleine ihre Zähne putzen, sollte ihre Motivation aufrechterhalten werden. So empfiehlt es sich, mit den Kindern gemeinsam die Zähne zu putzen. Wer mag, kann auch winzige Geschenke nach dem Putzen als Anreiz geben, aber bitte keine Süßigkeiten. Gute Chancen Kindern die Scheu vor dem Zähneputzen zu nehmen hat der, der das Kind sich die Zahnbürste aussuchen lässt oder öfters den Geschmack der Zahnpasta wechselt. Werden die kleinen Zähne gut gereinigt, muss auch kein Kind Angst vor dem Zahnarzt haben.

Das Deutsche Zentrum für orale Implantologie e. V. (DZOI) ist ein kontinuierlich wachsender, zentraler Fachverband langjährig praktizierender Zahn-Implantologen in Deutschland sowie im deutschsprachigen Ausland.

Seit seiner Gründung 1990 engagiert sich das DZOI unter dem Leitgedanken “Vom Praktiker für den Praktiker” für die Aus- und Weiterbildung und den kollegialen Austausch von Zahnmedizinern. Curricula werden angeboten zu den Tätigkeitsschwerpunkten Implantologie und Laserzahnheilkunde.

DZOI ?Josef Pertl?Rebhuhnweg 2?84036 Landshut?0871 ? 66 00 934

http://www.dzoi.de?Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pressekontakt:?PR von Hoyningen-Huene?Sabine Jahrbeck?Heimhuder Str. 79?20148 Hamburg?Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!?040 /416208-26?http://prvhh.de

 

Quelle: presseschleuder.com

Unter dem Motto “Implantology meets Aesthetics” findet am Himmelfahrtsdonnerstag, den 02. Juni und am Freitag, den 3. Juni 2011 die 21. DZOI-Jahrestagung statt. Erstmals kooperiert das Deutsche Zentrum für orale Implantologie e. V. mit zwei weiteren Fachgesellschaften: der Internationalen Gesellschaft für Ästhetische Medizin e. V. (IGÄM) und der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e. V. (DGKZ).

“Ästhetik gewinnt in der Implantologie an Bedeutung. Deshalb ist der Blick in die benachbarte Disziplin für unsere Mitglieder sehr wertvoll”, erläuterte der Präsident Dr. Helmut B. Engels. Die Ästhetik beginnt schon bei der Gestaltung von Zahnersatz, d. h. ein alter Mensch kann sich auch mit einer optimalen implantatgetragenen Totalprothese sehr jung fühlen. Die eigenen Gefühle und Tragesicherheit werden durch eine gute zahnärztliche Versorgung sehr positiv beeinflusst. Die Veranstaltungen haben eigene Programmblöcke, greifen aber bei Hands on-Kurs und Seminaren auch auf gemeinsame Programmteile zurück. Vorgesehen sind Podien zu den Themen Implantologie, Lasertechnologie, Sinus und Wirtschaft. Das komplette Programm kann unter www.dzoi.de eingesehen werden.

Das Deutsche Zentrum für orale Implantologie e. V. (DZOI) ist ein kontinuierlich wachsender, zentraler Fachverband langjährig praktizierender Zahn-Implantologen in Deutschland sowie im deutschsprachigen Ausland.

Seit seiner Gründung 1990 engagiert sich das DZOI unter dem Leitgedanken “Vom Praktiker für den Praktiker” für die Aus- und Weiterbildung und den kollegialen Austausch von Zahnmedizinern. Curricula werden angeboten zu den Tätigkeitsschwerpunkten Implantologie und Laserzahnheilkunde.

DZOI?Josef Pertl?Rebhuhnweg 2?84036 Landshut?0871 ? 66 00 934

http://www.dzoi.de?Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pressekontakt:?PR von Hoyningen-Huene?Sabine Jahrbeck?Heimhuder Str. 79?20148 Hamburg?Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!?040 /416208-26?http://prvhh.de

Quelle: presseschleuder.com

 

„Wer raucht, erkrankt häufiger an einer schweren Zahnfleischentzündung“, darauf verweist Dirk Kropp, Geschäftsführer von proDente, anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai 2011. Besonders tückisch: Raucher bemerken erst viel später, dass sie an einer Entzündung des Zahnhalteapparates leiden. „Obwohl sich der Knochen schon abbaut, bemerken Raucher weder Schmerzen noch blutendes Zahnfleisch“, bemerkt Kropp weiter.

Der Grund: Das Nervengift Nikotin dringt nach dem Einatmen in die feinen Blutgefäße des Zahnfleischs. Die Gefäße werden durch Nikotin verengt und das Gewebe nicht mehr normal durchblutet. Erstes Zahnfleischbluten – ein wichtiges Warnsignal auf eine beginnende Parodontitis – bleibt somit aus. „Viele Experten fordern daher die Warnhinweise auf den Zigaretten-Verpackungen um den Hinweis ergänzt werden, dass Raucher früher ihre Zähne verlieren“, so Kropp.

Auch Zahnersatz gefährdet

Rauchen erschwert zudem die Einheilung bei der Versorgung mit Zahnersatz. Gerade bei der immer beliebter werdenden Versorgung mit Implantaten scheitert die Einheilung zumeist, weil Patienten nicht vom Glimmstengel lassen können. Das Zahnfleisch wird durch Rauchen mangelhaft mit Sauerstoff und anderen Nährstoffen versorgt: Schädliche Bakterien können sich vermehrt ansiedeln und Entzündungen auslösen.

Neun Wochen ohne Glimmstengel

Experten fordern dass Raucher sowohl vor dem Eingriff als auch danach eine Pause einlegen. Drei Wochen vor einer Operation mit Zahnimplantaten sollten Raucher auf Zigaretten verzichten. „Auch nach dem Eingriff sollten die Glimmstengel für sechs Wochen Tabu sein“, fordert Kropp.

Quelle: prodente.de

 

Allein das Geräusch ist schmerzhaft – vom Moment, in dem der Zahnbohrer dem Zahnnerv nahe kommt, ganz zu schweigen. Häufig lassen sich Patienten deshalb vor einer Zahnbehandlung ein lokales Betäubungsmittel spritzen. Doch als Arzneimittel haben auch solche Lokalanästhetika unerwünschte Nebenwirkungen. „Um die Wirkung lokal zu konzentrieren, sind diesen Betäubungsmitteln Hilfsstoffe zugesetzt, die bei Bluthochdruckpatienten Probleme bereiten können“, beschreibt PD Dr. Florentine Jahn eine mögliche Nebenwirkung. „Deshalb muss, wie jeder Arzt auch der Zahnarzt von allen Erkrankungen und Medikamenten seines Patienten wissen“, so die Arzneimittelbeauftragte der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde (Direktor: Prof. H. Küpper) am Universitätsklinikum Jena (UKJ).

Veränderte Altersstruktur der Patienten

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Thüringer Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde am UKJ, PD Dr. Wilfried Reinhardt organisiert sie die diesjährige Frühjahrstagung der Gesellschaft, deren zentrales Thema die Arzneimittel in der Zahnmedizin sind. „Wir möchten verschiedene Aspekte der Parodontologie, Kieferchirurgie sowie den Einsatz von Antibiotika, Lokalanästhetika und Analgetika unter aktuellen Gesichtspunkten diskutieren“, betont Wilfried Reinhardt. "Ein besonders wichtiger Gesichtspunkt ist dabei die sich ändernde Altersstruktur unserer Patienten."

Die Zahnmediziner können altersbedingte Veränderungen, wie zum Beispiel die verringerte Speichelbildung, gezielt medikamentös beeinflussen. Andere Vorerkrankungen erschweren die Zahnbehandlung: Einem Patienten, der nach einem Herzinfarkt Gerinnungshemmer einnimmt, kann nicht ohne weiteres ein Zahn gezogen werden. Haben die Krebs- oder Osteoporosepatienten bestimmte Medikamente über längere Zeit erhalten, können ein zahnärztlicher oder kieferchirurgischer Eingriff oder auch eine schlecht sitzende Zahnprothese sogar zum Absterben von Knochengewebe im Kiefer führen.

Die Tagung zum Buch

Aber auch über Schmerzmittel bei der Zahnbehandlung in der Schwangerschaft und den Einsatz bewährter und neuer Lokalanästhetika werden sich die Tagungsteilnehmer austauschen. „Wir freuen uns, dass wir viele Autoren eines jüngst herausgegebenen Fachbuches über die “Klinische Pharmakologie in der zahnärztlichen Praxis“ als Referenten für unsere Tagung gewinnen konnten“, so Florentine Jahn.

Etwa 300 Teilnehmer erwartet die Thüringer Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde am UKJ zu ihrer Frühjahrstagung am 28. Mai in Jena. Im Mittelpunkt stehen der Einsatz von Arzneimitteln in der Zahnmedizin, wirksame Alternativen zur Antibiotika-Therapie und die zahnmedizinischen Konsequenzen der medikamentösen Therapie anderer Erkrankungen.

Dr. Uta von der Gönna   Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Terminhinweis:

Frühjahrstagung der Thüringer Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde,

Samstag, 28. Mai 2011 ab 9.00 Uhr

Fair Hotel Jena, Ilmnitzer Landstraße 3, 07751 Jena

Tagungshomepage: http://www.conventus.de/tgzmk

 

Quelle: idw.de

Wer ein Implantat oder eine Keramikkrone benötigt, weiß: Die Gesetzliche Krankenversicherung leistet hier nur einen befundbezogenen Festkostenzuschuss. Damit bleiben große Teile der Zahnarztrechnung am Patienten hängen. Eine wirklich leistungsstarke Zahnzusatzversicherung deckt, ungeachtet der Kosten - medizinische Notwendigkeit vorausgesetzt - bis zu 80 oder 90 Prozent der Zahnarztrechnung. Damit wird hochwertiger Zahnersatz ermöglicht. Natürlich muss man für eine solche Zahnzusatzversicherung eine gewisse Summe im Monat investieren, doch man sollte sich darüber klar sein, dass auch im Alter die Zähne nicht wirklich besser werden und Zahnersatz irgendwann unausweichlich ist.

Eine Zahnzusatzversicherung soll für Zahnersatz leisten. Allerdings nicht nur, um den Festkostenzuschuss der Gesetzlichen Krankenversicherung aufzustocken, sondern auch um eine höherwertige Versorgung zu ermöglichen. Manche Gesellschaften locken mit günstigen Monatsbeiträgen von 10 Euro. Dabei muss man aber berücksichtigen, dass solche Tarife in der Regel nur den Festkostenzuschuss der Gesetzlichen Krankenversicherung verdoppeln. Mit höherwertiger Versorgung sieht es da eher schlecht aus.

Vorbeugung ist der beste Schutz gegen schlechte Zähne. Einige Gesellschaften bieten mit der Zahnzusatzversicherung auch die Übernahme der Kosten für die professionelle Zahnreinigung an. Damit soll vermeiden werden, dass in den Folgejahren höhere Kosten durch Zahnersatz entstehen. Besser in der Gegenwart ein bisschen in die Pflege investieren, als in den Jahren teuer für Zahnersatz zu erstatten. Auch andere erhaltenden Maßnahmen wie z. B. Füllungen werden von guten Tarifen der Zahnzusatzversicherung übernommen.

Quelle: ptext.de

 

Die E-Zigarette, wie die elektronische Zigarette genannt wird, qualmt nicht und ist geruchlos. Sie fällt auch nicht unter das Rauchverbot. Außerdem werden Zähne und Fingerkuppen nicht gelb gefärbt. Deshalb werden diese Zigaretten als  Alternative zu herkömmlichen Zigaretten angepriesen oder finden Verwendung, wenn Nikotinpflaster und andere Raucherentwöhnungsmittel nicht die gewünschte Wirkung erzielt haben. Bei der E-Zigarette inhaliert der Raucher Nikotinkonzentrat, welches ein Akku-Brennelement zuvor verdampft hat. Die Produzenten dieser Zigaretten geben an, dass dabei keine Schadstoffe aufgenommen werden. Die US-Behörde Food und Drug Administration (FDA) sieht dies jedoch anders und hat in Kondensat bereits krebsverursachende Nitrosamine sowie weitere schädliche Substanzen ausfindig gemacht.

Auch deutsche Mediziner warnen bereits vor diesen Produkten, die meist aus China importiert werden. Denn die Nikotinaufnahme durch diese E-Zigaretten ist besonders riskant für Menschen mit Zahnimplantaten. Nikotin bewirkt nämlich eine Verminderung der Durchblutung der Mundschleimhäute. Beim Konsum dieser Zigaretten besteht also für Patienten mit frisch eingesetzten Implantaten die Gefahr, dass diese Implantate nicht einheilen. Doch auch Patienten, bei denen die Zahnimplantate bereits fest eingewachsen sind, können mit unerfreulichen Folgeschäden konfrontiert sein. Der Nikotingehalt dieser Zigaretten ist oft höher als bei herkömmlichen Zigaretten. Daraus resultiert eine stärkere Schädigung der Mundschleimhäute und Kieferknochen.

Quelle: live-pr.com

Joomla SEF URLs by Artio

ImplanTicker

Implantate – Indikationen, Kontraindikationen und aktuelle Möglichkeiten

Die allermeisten Implantate im Kiefer werden für die Fixierung von festem Zahnersatz...

Ökotest überprüft Werbeversprechen der Zahnpflegekaugummi-Hersteller

Hersteller versuchen immer wieder, ihre Produkte mit speziellen Eigenschaften aus der Masse...

Hohe Fluoridkonzentrationen in Zahnpasta hilfreich bei Patienten mit hohem Kariesrisiko

Der Zusatz von Fluorid in Zahnpflegemitteln wie Zahnpasta, Gelen, Mundspülungen und Lacken...

Osteoporose in jungen Jahren genetisch veranlagt

Patienten mit Osteoporose leiden unter einem erhöhten Risiko an Knochenbrüchen. Auch für die...

Zukunftstrend: Zähneputzen ohne Zahncreme

30 Tage soll sie halten, die von Erfindern und Designern aus Japan entwickelte Zahnbürste...

Animation

ImplanTipps

Angst vor Schmerzen bei der Zahnimplantation? Keine Sorge: der eigentliche Eingriff geht schnell vonstatten und zieht kaum Schmerzen nach sich. Die Knochenbohrung wird nämlich sofort mit dem gewebefreundlichen Zahnimplantat verschlossen, wie beim Pflaster

weiter...