Aktuelle Meldungen

Zahnbelag und Zahnstein sind nicht schön anzusehen – das weiß jeder. Doch schaden sie auch der Gesundheit, da sich in den gelblichen Ablagerungen Bakterien ansiedeln. Diese verursachen Mundgeruch, Karies, Zahnfleischentzündung und Parodontitis.

Ganz entfernen lassen sich die Ablagerungen nie, trotz bester und häufiger Zahnpflege. Denn mit Bürste und Zahnseide erreicht man viele Stellen im Mund nur schwer, wie etwa die Weisheitsoder Backenzähne. Aber auch in den Zahnfleischtaschen und den Zahnzwischenräumen sammelt sich im Normalfall Belag, auch Plaque genannt. Der verhärtet mit der Zeit zu Zahnstein – ob man nun putzt oder nicht. Um Zähne effektiv von allen bakteriellen Belägen zu befreien, empfehlen Zahnmediziner deshalb zur Prävention mindestens einmal pro Jahr eine professionelle Zahnreinigung: Diese führt in der Regel eine speziell ausgebildete Dentalhygienikerin in der Zahnarztpraxis durch. Sie entfernt alle harten und weichen Beläge von der Zahnoberfläche und aus den Zwischenräumen. Auch reinigt sie die Zahnfleischtaschen, poliert die Zähne und stärkt sie mit Fluor. Die nun absolut glatte Zahnoberfläche erschwert eine erneute Bildung von Plaque. 

Regelmäßige professionelle Zahnreinigung schützt deshalb nachweislich vor Parodontose, Karies und somit langfristig auch vor Zahnverlust. Die Kosten für diese sinnvolle Maßnahme müssen gesetzlich Versicherte allerdings selbst bezahlen, die Krankenkassen bezuschussen diese Art der Vorsorge nicht – einige Anbieter privater Zusatzversicherungen dagegen schon.

Quelle: medizin-aspekte.de
Der Zahnarzt ist dem Patienten gegenüber verpflichtet, das zahnärztliche Honorar, das für seine Leistungen anfallen wird, so genau wie möglich im Vorfeld der Behandlung aufzuschlüsseln, um den Patienten in die Lage zu versetzen, seine Entscheidung zu treffen, ob er die Behandlung von diesem Zahnarzt in der vorgesehenen Art und Weise durchführen lassen will. Er kann insofern darauf vertrauen, in welcher Höhe Kosten anfallen werden.

Eine Erhöhung des in einem Heil- und Kostenplan veranschlagten Honorars ist aber dann gerechtfertigt, wenn nicht vorhersehbare Umstände zu einer Erhöhung des Steigerungssatzes führen und der Patient vor der Behandlung auf den möglichen Eintritt einer solchen Schwierigkeit hingewiesen wurde, es sei denn, dass dies nicht vorhersehbar war.

Labor- und Materialkosten

Hinsichtlich der Material- und Laborkosten ist danach zu unterscheiden, ob der Zahnarzt über ein eigenes Labor verfügt und damit die voraussichtlichen Kosten überhaupt berechnen und angeben kann. Werden die Leistungen hingegen - wie regelmäßig - durch ein Fremdlabor erbracht, können die voraussichtlichen Material- und Laborkosten naturgemäß nicht genau angegeben werden, vielmehr erst nach Herstellung des Zahnersatzes ermittelt werden. Mehraufwendungen für Material- und Laborkosten gehen daher grundsätzlich nicht zulasten des Zahnarztes. Da für den Patienten ersichtlich ist, dass es sich lediglich um eine Schätzung handelt, kann er sich darauf einrichten, dass insoweit höhere Kosten anfallen können.

Im Übrigen ist der Zahnarzt grundsätzlich berechtigt, jedes ihm geeignet erscheinende gewerbliche Labor zu beauftragten. Nach § 9 GOZ darf und sollte der Zahnarzt auch die tatsächlich entstandenen Kosten für zahntechnische Leistungen berechnen, wenn diese "ortsüblich" sind.

Überschreitung des Schwellenwertes

Soweit ein höherer als der 2,3-fache Gebührensatz berechnet wird, ist dies zulässig, wenn Besonderheiten in der in § 5 Abs. 2 S. 1 GOZ genannten Bemessungskriterien - Schwierigkeit und Zeitaufwand der einzelnen Leistungen sowie die Umstände bei der Ausführung - dies rechtfertigen. Dies setzt voraus, dass Besonderheiten gerade bei der Behandlung des betreffenden Patienten abweichend von der großen Mehrzahl der Behandlungsfälle aufgetreten sind.
Dem Bereich bis zur Erreichung des Schwellenwertes sind die große Mehrzahl aller Behandlungsfälle und damit auch solche zugeordnet, die überdurchschnittlich aufwendig oder schwierig, aber eben noch nicht durch ungewöhnliche Besonderheiten gekennzeichnet sind, die bei der Mehrzahl vergleichbarer Behandlungsfälle so nicht auftreten. Nach § 10 Abs. 3 S. 1 GOZ ist die Überschreitung des Schwellensatzes schriftlich zu begründen. An diese Begründung sind allerdings keine überzogenen Anforderungen zu stellen, sie muss jedoch geeignet sein, das Vorliegen solcher Umstände nachvollziehbar zu machen, welche nach dem materiellen Gebührenrecht eine Überschreitung des Schwellenwertes rechtfertigen können.

Erstattungsprobleme mit der Krankenversicherung

Da tarifliche Einschränkungen der privaten Krankenversicherer der AGB-Kontrolle standhalten müssen ("Kompakttarif, "Einsteigertarif" etc.), sind nach der Rechtsprechung jedenfalls solche Bestimmungen unwirksam, die den Versicherten unangemessen benachteiligen, was sich daraus ergeben kann, dass die Bestimmung unklar und unverständlich ist. Das Landgericht Köln hat dies für den Fall entschieden, dass der Tarif eine eigene Sachkostenliste vorsieht und der Versicherte dadurch den Überblick verlieren kann (LG Köln, RuS 2005, 208; so auch der Bundesgerichtshof, BGHZ 141, 137, 143).

Ausblick und Praxis-Tipp

Da der Zahnarzt nicht in den Vertrag zwischen Patient und Krankenversicherung eingebunden ist, hat er grundsätzlich auch keine Kenntnis vom "Kleingedruckten" in den vereinbarten Versicherungsbedingungen. Patienten haben daher ihre Erstattungsansprüche mit ihrer Krankenversicherung selbstverantwortlich abzuklären. Da die Krankenversicherungen das Arzt-Patienten-Verhältnis durch ihre Kostenerstattungspraxis bewusst und nachhaltig beschädigen können, sollte der Patient über diesen Umstand möglichst frühzeitig aufgeklärt werden.

Quelle: www.anwalt.de
Der kleine aber feine Unterschied zwischen Wartezeiten und Summenbegrenzungen führt bei Interessenten für eine Zahnzusatzversicherung häufig zu Verwirrungen. Immer wieder wird gerade in diesem Bereich die Frage gestellt, ab wann denn nun die vollen Tarifleistungen beim Zahnarzt in Anspruch genommen werden können. Während die Wartezeiten in den allgemeinen Vertragsbedingungen der Versicherer eindeutig geregelt sind, werden eventuelle Summenbegrenzungen von den Gesellschaften in den jeweiligen Tarifbedingungen sehr unterschiedlich gehandhabt.

Wartezeiten bei Zahnzusatzversicherung

Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate und gilt im Regelfall für Zahnbehandlungen und Zahnreinigungsmaßnahmen (PZR).?Die besondere Wartezeit beträgt acht Monate und gilt im Regelfall für Zahnersatz und kieferorthopädische Maßnahmen.

Welche Tarifleistungen den jeweiligen Wartezeiten unterliegen ist in den Tarifbedingungen geregelt und kann vom Versicherer für jeden Tarif unterschiedlich festgelegt werden. Hier hilft nur der Blick in die Bedingungen. Die Einführung von Wartezeiten resultiert aus den Erfahrungen der Versicherer. Wer regelmäßig zum Zahnarzt geht, dessen Zahnzustand und Behandlungsbedarf ist gut dokumentiert, daher kann dieser Kundenkreis kaum schummeln oder vorsätzlich betrügen.

Patienten die lange Zeit nicht beim Zahnarzt waren, nun plötzlich den Bedarf nach einer Zahnzusatzversicherung verspüren, alle Fragen nach angeratenen, notwendigen und beabsichtigten Behandlungen verneinen, sich versichern und sofort nach Versicherungsbeginn zum Zahnarzt gehen, hätten theoretisch sofortigen Zugriff auf die vollen Leistungen. Schließlich kann ihnen nicht nachgewiesen werden, wie akut der Behandlungsbedarf eventuell schon kurz vor Versicherungsbeginn war.

Wenn derjenige sich nun alle behandlungsbedürftigen Zähne behandeln ließe und nach Ablauf der Mindestvertragsdauer von 2 Jahren wieder kündigt, hätte er für einen minimalen Beitrag ein Maximum an Leistungen aus der Versichertengemeinschaft heraus geholt. Bezahlen müssten diese Zeche dann die übrigen Versicherten, die mit ihren Beiträgen den so entstandenen überproportionalen Schaden im Umlageverfahren auszugleichen hätten.

Daher haben die Versicherer Wartezeiten eingeführt bevor die volle Tarifleistung gewährt wird. So sollen im Prinzip die Beiträge der ehrlichen Versicherten vor einem vorschnellen überhöhten Zugriff geschützt werden. Während der Wartezeit sind die Beiträge zu bezahlen, es können aber noch keine Versicherungsfälle eingereicht, bzw. abgerechnet werden.

Summenbegrenzungen bei Zahnzusatzversicherung

Um die Beitragsstabilität der Tarife zu stützen und vor hohen Ausgaben bei geringen Einnahmen gefeit zu sein, gibt es nun Gesellschaften, die zusätzlich Summenbegrenzungen für die ersten Vertragsjahre oder je nach Tarif auch über die gesamte Laufzeit des Vertrages festgelegt haben. Summenbegrenzung bedeutet, dass im Rahmen der Tarifleistungen noch nicht in voller Höhe bezahlt wird, sondern nur bis zu einem festgelegten Betrag.

Beispiel:
Bei einer Versicherung gelten in den ersten vier Versicherungsjahren Höchsterstattungsbeträge von 600,- EUR bis Ende des 1. Versicherungsjahres, insgesamt 1200,- EUR bis Ende des 2. Versicherungsjahres, insgesamt 1800,- EUR bis Ende des 3. Versicherungsjahres, bis Ende des 4. Versicherungsjahres bis 2400,- EUR und ab dem 5. Jahr gibt es keine Einschränkungen mehr.

Das bedeutet, wenn der Kunde eine Behandlungsrechnung für Zahnersatz vom Zahnarzt von 3000,- EUR im zweiten Versicherungsjahr, nach Ablauf der Wartezeit einreicht, sind 90% der Rechnung abzüglich der GKV-Leistung erstattungsfähig, also eine Summe von max. 2700,- EUR. Da es aber erst das zweite Versicherungsjahr ist, wird diese Summe auf max. 1200,-EUR gekürzt. Diese Summenbegrenzung hat jedoch keinen Einfluss auf die Vertragslaufzeit, oder die Wartezeit.

Quelle: versicherung-vergleiche.de
Ein strahlendes Lächeln ist die Visitenkarte eines jeden Menschen. Natürlich möchte man, dass dabei die Zähne strahlend weiß sind, doch das sind sie bei den Wenigsten. Mittlerweile gibt es Möglichkeiten sich die Zähne aufhellen zu lassen, eine Zahnbürste allein reicht hier nicht. Das sogenannte Bleaching (Zahnaufhellung) gibt es in verschiedenen Varianten. 

Zum einen gibt es das Home Bleaching. Dabei fertigt der Zahnarzt dem Patienten eine individuell angepasste Zahnschiene. Bleichmittel auf Carbamidperoxid oder Wasserstoffperoxidbasis kommen dann in die Kunststoffschiene, die nachts getragen wird. Das schwach dosierte Bleaching-Gel wirkt über Nacht ein und hellt die Zähne. Bereits nach einigen Tagen ist das gewünschte Ergebnis zu sehen und hält etwa zwei Jahre. Die Konzentration der Bleichmittel darf nicht mehr als zehn Prozent betragen.

Beim Power Bleaching werden höher konzentrierte Lösungen beim Zahnarzt verwendet. Der Zahnarzt trägt das hochkonzentrierte Peroxid direkt auf die Zähne auf. Die Zähne werden dann mit einem Laser bestrahlt. Sollte vorher noch nie eine Zahnaufhellung gemacht worden sein, muss die Behandlung ein-bis zweimal wiederholt werden. 

Das sogenannte Walking-Bleaching ist nur für einzelne Zähne gedacht, die sich dunkel verfärbt haben. Dabei wird die Zahnkrone aufgebohrt und das Bleichmittel fließt direkt in den Zahn. Der Zahn wird nach etwa drei Tagen dann endgültig versorgt. 

Es gibt auch Produkte, die frei verkäuflich in Drogeriemärkten zu erhalten sind. Bevor man solch ein Produkt verwendet, sollte man eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt vornehmen lassen. Dieser kann auch sagen, ob man für eine Zahnaufhellung geeignet ist oder nicht. 

Wenn jemand empfindliche Zähne oder öfters Zahnfleischentzündungen hat, der sollte auf ein Bleaching verzichten. Sind die Zähne überkront, lohnt sich das nicht, denn nur natürliche Zähne können aufgehellt werden.

Letztendlich sollte man die Zähne nur bleichen lassen, wenn die Zähne gut gepflegt werden. Außerdem ist Zahnbleaching eine kostspielige Angelegenheit, denn die Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten dafür nicht.

Quelle: kosmetik.com

Patienten gehen aus finanziellen Gründen immer häufiger nicht zum Zahnarzt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut ipsos im Auftrag der HanseMerkur durchgeführt hat. In den Umfrageergebnissen heißt es, dass nahezu jeder sechste Deutsche in den vergangenen drei Jahren erforderliche Zahnbehandlungen und Zahnersatzversorgungen aufgeschoben hat. In Bevölkerungsgruppen mit einem Haushaltseinkommen unter 1.250,- EUR sogar mehr als jeder Vierte. Außerdem haben ca. 13 % der Befragten, die eine Zahnersatz-Versorgung in Anspruch genommen haben, eine Zahnersatz-Lösung in reduzierter Ausführung gewählt. 

 

Für viele Menschen in Deutschland ist es finanziell „enger“ geworden. Wenn dann beim Zahnersatz hohe Zuzahlungen anstehen, stoßen nicht wenige finanziell an ihre Grenzen. Wie auch die Umfrage belegt, bleiben Patienten ihrer Zahnarztpraxis dann einfach fern. Wichtige Behandlungen werden auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Auswirkungen bekommen viele Praxen in Form geringerer Auslastung und durch Umsatzrückgänge zu spüren. Aber nicht nur für die Praxen hat dies negative Folgen. Werden wichtige Versorgungen aufgeschoben, entstehen dadurch später für den Patienten vielfach höhere Folgekosten.

 

Quelle: presseanzeiger.de

Wie genau es die Österreicher mit der Mundhygiene halten und wer die Zahnpflege-Muffel in der Alpenrepublik sind, hat eine aktuelle Studie von Marketagent.com, Österreichs führendem Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut, untersucht.

500 Österreicher im Alter zwischen 14 und 59 Jahren wurden rund um die Themen „Zahnpflege“ und „Kontrollbesuche beim Zahnarzt“ befragt. Ergebnis: Drei Viertel der Österreicher putzen mindestens 2 Mal täglich ihre Zähne. Geputzt wird dabei noch mehrheitlich mit der guten alten Handzahnbürste. Jeder Vierte ist ein echter „Zahnputz-Mufffel“, bei dem maximal einmal pro Tag Mundhygiene ansteht, wobei mit steigendem Alter der Griff zur Zahnbürste tendenziell seltener wird. Zu regelmäßigen Kontrollen zum Zahnarzt gehen nur zwei von drei Österreichern. Die Mehrheit betritt eine Zahnarztpraxis mit einem mulmigen Gefühl oder sogar panischer Angst.

Mit zunehmendem Alter nachlässiger

„Zwei Mal täglich Zähne putzen“ – an diese Devise halten sich drei Viertel der Österreicher. Knapp zwei Drittel putzen zwei Mal täglich ihre Zähne (63,4 Prozent), 8,6 Prozent sogar noch öfter. Ein echter „Zahnputz-Mufffel“, bei dem maximal einmal pro Tag Mundhygiene ansteht, ist hierzulande immerhin rund jeder Vierte (28 Prozent), wobei sich feststellen lässt, dass mit steigendem Alter der Griff zur Zahnbürste tendenziell seltener wird. Während es die 14- bis 19-Jährigen mit der Zahnpflege vergleichsweise sehr genau nehmen - 84,2 Prozent pflegen mindestens zweimal am Tag ihre „Beißerchen“ - ist es unter den 40-Plus-Jährigen rund ein Drittel, das keine regelmäßige Mundhygiene macht („1 Mal täglich“ oder „seltener“: 40-49 Jährige: 33,1 Prozent; 50-59-Jährige: 36 Europark). Geputzt wird in der Alpenrepublik noch mehrheitlich mit der guten alten Handzahnbürste (57,4 Prozent), eine elektrische Zahnbürste verwenden immerhin 27,0 Prozent.
 
Auf Zahnzwischenräume nicht vergessen

Nur 30,4 Prozent der Befragten aus dem Marketagent.com Online Access Panel reinigen ihre Zähne im Durchschnitt länger als 2 ½ Minuten, bei einem Fünftel dauert die durchschnittliche Putzdauer sogar nur maximal 1 ½ Minuten (21,8 Prozent). Aber nicht nur die Zähne, sondern auch die Zahnzwischenräume müssen gepflegt werden. Jeder dritte Österreicher verwendet zumindest einmal pro Woche Zahnseide oder eine Interdentalbürste (32,2 Prozent). Im Vergleich legen Frauen mehr Sorgfalt bei der Zahnpflege an den Tag. 37,9 Prozent der Männer benützen nie Zahnseide, während es beim weiblichen Geschlecht nur 25,3 Prozent sind. Gegen schlechten Atem und auch noch etwas für die Zahngesundheit tut in etwa jeder Vierte regelmäßig etwas. 27,8 Prozent verwenden zumindest einmal pro Woche eine Mundspülung, weitere 35,4 Prozent zumindest ab und zu. 

Regelmäßige Zahnarztbesuche eher selten

Wenn es um den Kontrollbesuch beim Zahnarzt geht, zeigt sich rund jeder Dritte schleißig. „Nur zwei von drei Österreichern gehen laut Studienergebnis zu regelmäßigen Kontrollen zum Zahnarzt, der Rest wartet ab, bis akute Beschwerden auftreten“, erklärt Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com. Im Schnitt suchen 38,4 Prozent mindestens zweimal pro Jahr den Zahnarzt auf, 36,4 Prozent etwa einmal pro Jahr. Bei rund 25 Prozent können sogar mehrere Jahre zwischen den einzelnen Kontrollbesuchen liegen (25,2 Prozent). 

Angsthasen-Zahnärzte hoch im Kurs: Jeder dritte Österreicher hat beim Betreten einer Zahnarztpraxis ein mulmiges Gefühl in der Bauchgegend (36,0 Prozent). Regelrecht Panik schon allein beim Anblick eines Zahnarztstuhls bekommt mehr als jeder fünfte Österreicher (22,0 Prozent), ganz zu Schweigen, wenn es erst ans Bohren geht. „Unter den Frauen sind es sogar fast 30 Prozent (Frauen: 28,8 Prozent; Männer: 14,8), die Horror vor (etwaigen) zahnärztlichen Eingriffen haben. Richtige „Coolness“ beim Zahnmediziner bewahren nur 42,0 Prozent in der Alpenrepublik. 

Quelle: salzburg.com
Studien zeigen, dass allein in Deutschland mindestens fünf Millionen Menschen eine mehr oder weniger ausgeprägte Zahnarztphobie mit Angst vor dem Zahnarzt und Angst vor der Zahnbehandlung haben. Bei solchen Patienten bricht schon beim Gedanken an den Zahnarzt oder eine Zahnarztpraxis Panik aus. 

Das Herz beginnt zu rasen, der Blutdruck steigt, Schweißausbrüche folgen, Zittern greift auf den gesamten Körper über, viele Patienten hyperventilieren und verlieren sogar kurzzeitig das Bewusstsein: Die Angst kann sich bis zum Unerträglichen steigern. Die empfundene Ohnmacht lässt die Menschen verzweifeln. Die Angst oder vielmehr die Panik ist stärker als jeder Zahnschmerz, der durch die Abstinenz vom Zahnarzt immer häufiger und bohrender wird. Auch die Pein, die Patienten haben, wenn sie den Mund beim Sprechen öffnen und die "Ruinen" im Mund nicht mehr verstecken können, kann nicht so tragisch sein wie ein Zahnarzt-Termin. 

Oft beginnt es dann mit einem kleinen Löchlein und danach greift Karies im Mundraum um sich. Das Zahnfleisch verändert sich krankhaft und das Zähneputzen ist eine Qual. Es ist von Schmerzen und Zahnfleischbluten begleitet. Für viele Menschen entwickelt sich der Zahnarzt gedanklich zum Teufel, der in der Hölle, der Zahnarztpraxis, seinen Dreizack, den Bohrer, schwingt. Es entwickelt sich ein Teufelskreis aus Angst und Scham. Wie sich Zahnarztangst entwickelt Zahnarztangst entsteht, wenn Patienten schlechte Erfahrungen mit dem Zahnarzt gemacht haben. 

Angst ist eine Reaktion auf eine als bedrohlich empfundene Situation, erläutert die Berliner Diplom-Pädagogin Almut Carlitscheck. Ein Zahnarztbesuch ist sicherlich unangenehm, da er oftmals Schmerzen verursacht, aber Menschen lernen normalerweise, mit solchen belastenden Situationen umzugehen oder sie durchzustehen. Der Angstpatient lässt sich von seiner Angst in die Flucht schlagen und setzt sich der bedrohlichen Situation nicht mehr aus, da er davon überzeugt ist, ihr nicht gewachsen zu sein, informiert Almut Carlitscheck. 

Aber es gibt Wege aus der Zahnarztangst, die die psychologische Beraterin empfiehlt: 

1. Das Bewusstsein schaffen, dass es sich um eine irrationale Angst handelt. 

2. Die Zahnarztangst kritisch unter die Lupe nehmen. 

3. Eine Zahnarztpraxis einfach nur betreten und ansehen. 

4. Bei der ersten Terminvereinbarung unmissverständlich auf die Zahnarztangst hinweisen. 

5. Beim ersten Termin nur um ein Gespräch mit dem Zahnarzt bitten. 

6. Parallel eine Entspannungstechnik erlernen und anwenden, um weitere Zahnarztbesuche trotz Angst zu überstehen. 

7. Einen spezialisierten Zahnarzt zur Diagnostik und Therapie aufsuchen. 

8. Bei schmerzhaften Eingriffen auf ausreichende schmerzstillende Maßnahmen bestehen und sich nicht beirren lassen. 

9. Bei ausgeprägter Zahnarztangst vom Hausarzt eine psychotherapeutische Behandlung einleiten lassen. 

10. Die Zahnarztangst meistern und regelmäßig zum spezialisierten Zahnarzt gehen. 

Es gibt immer mehr Zahnärzte, die im Umgang mit Zahnarztangst-Patienten geschult sind. Von der schmerzstillenden Spritze über den Dämmerschlaf bis zur Vollnarkose reicht das Spektrum der Möglichkeiten, Schmerzen zu stillen und damit Phobien zu bekämpfen. 

Quelle: pr-inside.com
Bei Entzündungen im Zahninneren ist eine Wurzelkanalbehandlung der einzige Weg, um den Zahn zu erhalten. Darauf weisen Zahnärzte der Deutschen Gesellschaft für Endodontie in Leipzig hin.

Und den Zahn zu erhalten, sei das beste, damit das Gebiss weiter einwandfrei funktioniert. Schlechtere Alternativen sind, den Zahn ohne Ersatz zu ziehen oder ein Implantat einzusetzen. In beiden Fällen sind Kauprobleme möglich.

Wird der Zahn ersatzlos gezogen, bleibt eine Lücke. Dadurch und durch den fehlenden Halt können sich alle anderen Zähne langsam verschieben, Ober- und Unterkiefer passen dann nicht mehr richtig aufeinander. Außerdem nimmt die Gefahr von Zahnfleischerkrankungen zu. Ein künstlicher, im Kiefer verschraubter Zahn fügt sich zwar gut in die Gebissstruktur ein. Er habe aber trotzdem nicht die gleichen Kaueigenschaften wie der natürliche Zahn, erläutern die Experten.

Quelle: mz-web.de
Das Rauchen hat anscheinend einen weiteren, bsonders schwerwiegende negativen Effekt auf die (Mund-)Gesundheit, wie eine Studie aus den USA herausgefunden haben will. Demnach soll es einen signifikanten Zusammenhang zwischen chronischer Parodontitis (Parodontose) und der Entwicklung von Plattenepithelkarzinomen in der Mundhöhle und im Hals-Rachenraum geben. 

Dieser sei unabhängig von anderen (typischerweise begleitenden) Faktoren wie u.a. dem Rauchen dem Alkoholkonsum. Das Risiko, eine Krebserkrankung zu entwickeln, steigt demnach um das 4fache je Millimeter Knochenverlust am zahntragenden Kieferknochen.

Quelle: implantate.com
 

Älter werden gehört zum Leben dazu – damit finden sich viele Best-Agers ab. Womit sich viele nicht arrangieren: Älter aussehen, als man sich fühlt. Daher legt Generation 50 plus heute großen Wert auf Äußeres. Zahnpflege nimmt dabei einen hohen Stellenwert ein. Gepflegte Zähne stehen aber nicht nur für Schönheit, sondern vor allem für Gesundheit. Besonders in Zeiten, in denen optimaler Zahnersatz zuweilen dem Wert eines Kleinwagens entspricht, kommt der täglichen Reinigung eine besondere Bedeutung zu. Aber: Zahnpflege ist mehr als tägliches Zähneputzen.

„Interdentalbürsten sowie Zahnseide gehören zur richtigen Pflege dazu, egal ob jung oder alt“, erklärt Dr. Jens Thomsen, Zahnarzt und Prophylaxeexperte aus Hamburg. „Besonders die kleinen Bürstchen erreichen nahezu jeden Zahnzwischenraum und beseitigen dort bakterielle Plaque.“ Zwischenräume machen rund 30 Prozent der gesamten Zahnfläche aus und stellen häufig den Ausgangspunkt von Erkrankungen dar. Sie können sich sogar im Alter vergrößern, da das Zahnfleisch zurückgeht. Plaque verursacht nicht nur Karies, sondern auch Parodontitis. Etwa 80 Prozent aller über 50-Jährigen leiden unter der Krankheit, die im schlimmsten Fall zum Zahnverlust führt.

Umso konsequenter sollten sie Zahnhygiene und Zahngesundheitsvorsorge durchführen. Dies betrifft sowohl die eigenen Zähne als auch Zahnersatz wie Implantate, Brücken und Prothesen. Festsitzende Dritte erfordern eine besonders sorgfältige Pflege. „Hier muss neben Zahnzwischenräumen zum Beispiel an Übergängen zum Zahnfleisch besonders gepflegt werden, weil das Zahnfleisch nicht mehr so eng anliegt, wie bei eigenen Zähnen“, erläutert Dr. Thomsen. Bei bestehender Parodontitis gilt dies auch für eigene Zähne. Für die schonende und gründliche Reinigung bieten sich Einbüschelzahnbürsten an, die den Zahnfleischsaum sanft säubern. Herausnehmbaren Zahnersatz ebenso gründlich mit Zahnbürste und Zahnpasta putzen wie eigene Zähne. 

Bei Prothesen fällt vielen die Säuberung mit speziellen Prothesenbürsten leichter. Auch der regelmäßige Gang zur professionellen Zahnreinigung darf nicht fehlen, was nicht unbedingt jeder ernst nimmt. „Erstaunlicherweise lassen viele ihr Auto halbjährlich warten, beim Thema Zahnarztkontrolle sind sie meist aber großzügiger“, bringt es Dr. Thomsen auf den Punkt. Er rät, mindestens zweimal jährlich zum Zahnarzt zu gehen. Wer seine eigenen Zähne und Zahnersatz gründlich und regelmäßig pflegt, kann an den eigenen Zähnen über 60 Jahre und zum Beispiel an Implantaten über 20 Jahre Freude haben.
 
Quelle: oral-prevent.de 
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