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Elektronische Zigarette für Patienten mit Zahnimplantaten riskant PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 15. Mai 2011 um 10:53 Uhr

Die E-Zigarette, wie die elektronische Zigarette genannt wird, qualmt nicht und ist geruchlos. Sie fällt auch nicht unter das Rauchverbot. Außerdem werden Zähne und Fingerkuppen nicht gelb gefärbt. Deshalb werden diese Zigaretten als  Alternative zu herkömmlichen Zigaretten angepriesen oder finden Verwendung, wenn Nikotinpflaster und andere Raucherentwöhnungsmittel nicht die gewünschte Wirkung erzielt haben. Bei der E-Zigarette inhaliert der Raucher Nikotinkonzentrat, welches ein Akku-Brennelement zuvor verdampft hat. Die Produzenten dieser Zigaretten geben an, dass dabei keine Schadstoffe aufgenommen werden. Die US-Behörde Food und Drug Administration (FDA) sieht dies jedoch anders und hat in Kondensat bereits krebsverursachende Nitrosamine sowie weitere schädliche Substanzen ausfindig gemacht.

Auch deutsche Mediziner warnen bereits vor diesen Produkten, die meist aus China importiert werden. Denn die Nikotinaufnahme durch diese E-Zigaretten ist besonders riskant für Menschen mit Zahnimplantaten. Nikotin bewirkt nämlich eine Verminderung der Durchblutung der Mundschleimhäute. Beim Konsum dieser Zigaretten besteht also für Patienten mit frisch eingesetzten Implantaten die Gefahr, dass diese Implantate nicht einheilen. Doch auch Patienten, bei denen die Zahnimplantate bereits fest eingewachsen sind, können mit unerfreulichen Folgeschäden konfrontiert sein. Der Nikotingehalt dieser Zigaretten ist oft höher als bei herkömmlichen Zigaretten. Daraus resultiert eine stärkere Schädigung der Mundschleimhäute und Kieferknochen.

Quelle: live-pr.com