Kalte Getränke oder saure Speisen - wer empfindliche Zähne hat, bekommt das schmerzhafte Ziehen tagtäglich zu spüren. Verantwortlich dafür ist laut Uwe Blunck, Oberarzt am Zentrum für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie der Berliner Charité, in erster Linie eine normale Alterserscheinung. Das Zahnfleisch bilde sich mit zunehmendem Alter zurück. Dann liegen die Zahnhälse und mit ihnen kleine Kanäle frei, die Kontakt zu den Zahnnerven haben.

Starke Schrubb- oder Scheuerbewegungen könnten die Beschwerden noch verstärken, warnt der Experte. Um dies zu vermeiden, sollten beim Zähneputzen möglichst kleine kreisende, rüttelnde Bewegungen ausgeführt und wenig Druck ausgeübt werden. Der zum Zähneputzen empfohlene Druck kann mit einer Küchenwaage überprüft werden. Mehr als 200 Gramm sollte die Waage nicht anzeigen. Gegen die Schmerzen empfiehlt der Zahnmediziner Spezialzahnpasten für empfindliche Zähne sowie Fluoridlösungen und -gelees. Für stärkere Beschwerden gibt es Dentinhaftmittel, die der Zahnarzt direkt auf die betroffenen Zahnhalsbereiche streicht. Sie verschließen die offenen Kanälchen und verhindern so die Reizweiterleitung.

Quelle: zahn-online.de

Joomla SEF URLs by Artio

ImplanTicker

Implantate – Indikationen, Kontraindikationen und aktuelle Möglichkeiten

Die allermeisten Implantate im Kiefer werden für die Fixierung von festem Zahnersatz...

Ökotest überprüft Werbeversprechen der Zahnpflegekaugummi-Hersteller

Hersteller versuchen immer wieder, ihre Produkte mit speziellen Eigenschaften aus der Masse...

Hohe Fluoridkonzentrationen in Zahnpasta hilfreich bei Patienten mit hohem Kariesrisiko

Der Zusatz von Fluorid in Zahnpflegemitteln wie Zahnpasta, Gelen, Mundspülungen und Lacken...

Osteoporose in jungen Jahren genetisch veranlagt

Patienten mit Osteoporose leiden unter einem erhöhten Risiko an Knochenbrüchen. Auch für die...

Zukunftstrend: Zähneputzen ohne Zahncreme

30 Tage soll sie halten, die von Erfindern und Designern aus Japan entwickelte Zahnbürste...

Animation

ImplanTipps

Zahnlücken, auch da, wo sie nicht sichtbar sind, sollten mit geeignetem Zahnersatz (z.B. Zahnimplantaten) versorgt werden: sonst droht eine Kettenreaktion.

weiter...