Die meisten Patienten schätzen ihn, weil er – ähnlich wie die eigenen Zähne – sicher und stabil verankert ist. Er bietet den größten Komfort. Wichtigste Voraussetzung für festsitzenden Zahnersatz ist eine ausreichende Zahl von geeigneten, tragfähigen eigenen Zähnen oder Implantaten. Dentale Implantate kann man sich als künstliche Zahnwurzeln vorstellen, die – schon aufgrund ihres Aussehens – von Patienten gerne mit einem "Dübel", wie er von Handwerkern benutzt wird, verglichen werden. Implantate können in zahnlosen Kieferabschnitten direkt im Kieferknochen verankert werden.

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Einpflanzung in den Kieferknochen die besten Ergebnisse erwarten lässt.

Dritte Zähne haben ihren Preis: Das liegt vor allem daran, dass Zahnarzt und Zahntechniker mit biokompatiblen, meist sehr edlen Werkstoffen (wie zum Beispiel hochgoldhaltigen Legierungen), ein höchst individuelles Ersatzteil für den menschlichen Körper anfertigen. Dazu sind eine Anzahl von Behandlungs- und Arbeitsschritten notwendig, die Hand in Hand beim Zahnarzt im Sprechzimmer und beim Zahntechniker im Dentallabor stattfinden.

Bis Ende 2004 galten implantologische Behandlungen als reine Privatleistungen, an deren Kosten sich die gesetzlichen Krankenkassen nicht beteiligten. Erst die Einführung eines neuen Zuschusssystems bei Zahnersatz hat hieran etwas geändert: Nun zahlen die Kassen feste Beträge je nach Befund, unabhängig von der gewählten Therapie. Damit erhalten Patienten erstmals auch dann einen Zuschuss, wenn sie sich für eine Implantatkonstruktion entscheiden. Der Zuschuss wird allerdings nicht für das Implantat selbst, sondern für den darauf befestigten Zahnersatz, die so genannte Suprakonstruktion gewährt.

Quelle: volksfreund.de
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Auch bei gesetzlich Versicherten beteiligt sich die Krankenkasse an den Kosten für ein Zahnimplantat. Bei einer Einzelzahnlücke etwa kann der Zuschuss bis zu 355 Euro betragen.

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