Ein strahlendes Lächeln ist die Visitenkarte eines jeden Menschen. Natürlich möchte man, dass dabei die Zähne strahlend weiß sind, doch das sind sie bei den Wenigsten. Mittlerweile gibt es Möglichkeiten sich die Zähne aufhellen zu lassen, eine Zahnbürste allein reicht hier nicht. Das sogenannte Bleaching (Zahnaufhellung) gibt es in verschiedenen Varianten. 

Zum einen gibt es das Home Bleaching. Dabei fertigt der Zahnarzt dem Patienten eine individuell angepasste Zahnschiene. Bleichmittel auf Carbamidperoxid oder Wasserstoffperoxidbasis kommen dann in die Kunststoffschiene, die nachts getragen wird. Das schwach dosierte Bleaching-Gel wirkt über Nacht ein und hellt die Zähne. Bereits nach einigen Tagen ist das gewünschte Ergebnis zu sehen und hält etwa zwei Jahre. Die Konzentration der Bleichmittel darf nicht mehr als zehn Prozent betragen.

Beim Power Bleaching werden höher konzentrierte Lösungen beim Zahnarzt verwendet. Der Zahnarzt trägt das hochkonzentrierte Peroxid direkt auf die Zähne auf. Die Zähne werden dann mit einem Laser bestrahlt. Sollte vorher noch nie eine Zahnaufhellung gemacht worden sein, muss die Behandlung ein-bis zweimal wiederholt werden. 

Das sogenannte Walking-Bleaching ist nur für einzelne Zähne gedacht, die sich dunkel verfärbt haben. Dabei wird die Zahnkrone aufgebohrt und das Bleichmittel fließt direkt in den Zahn. Der Zahn wird nach etwa drei Tagen dann endgültig versorgt. 

Es gibt auch Produkte, die frei verkäuflich in Drogeriemärkten zu erhalten sind. Bevor man solch ein Produkt verwendet, sollte man eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt vornehmen lassen. Dieser kann auch sagen, ob man für eine Zahnaufhellung geeignet ist oder nicht. 

Wenn jemand empfindliche Zähne oder öfters Zahnfleischentzündungen hat, der sollte auf ein Bleaching verzichten. Sind die Zähne überkront, lohnt sich das nicht, denn nur natürliche Zähne können aufgehellt werden.

Letztendlich sollte man die Zähne nur bleichen lassen, wenn die Zähne gut gepflegt werden. Außerdem ist Zahnbleaching eine kostspielige Angelegenheit, denn die Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten dafür nicht.

Quelle: kosmetik.com
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