Mithilfe eines winzigen Sensors, der in die menschlichen Zähne integriert wird, soll es demnächst möglich sein, präzise zu unterscheiden, wann und mit welcher Häufigkeit der Träger etwas isst, trinkt, atmet, spricht, hustet oder raucht. Das Implantat ist von Forschern der National Taiwan University entwickelt worden. Es soll den Arzt zudem über die schlechten Gewohnheiten seines Patienten in Kenntnis setzen.

Indikator für Gesundheitszustand

"Ich glaube, dass dieser Zahnsensor für wissenschaftliche Untersuchungen durchaus interessant sein könnte. Doch für die tägliche Arbeit in der Praxis wird er derzeit wohl kaum von Nutzen sein", so Claudius Ratschew, Pressereferent der Österreichischen Zahnärztekammer http://www.zahnaerztekammer.at , gegenüber pressetext. Zudem habe es keinen Sinn, über den Einsatz von Technologien der Zukunft in der Allgemeinpraxis nachzudenken, solange Patienten noch an einen Kassenvertrag aus dem Jahr 1957 gebunden sind.

Der Chip kann an einer Zahnprothese fixiert werden. Spätere Versionen könnten zusätzlich in eine Zahnfüllung oder eine Zahnkrone eingebettet werden. Zudem verfügt das Implantat über einen Beschleunigungsmesser, der dazu fähig ist, genau zu ermitteln, wenn der Träger seinen Kiefer bewegt. Diese Informationen werden anschließend via Bluetooth an ein Smartphone übertragen sowie an den zuständigen Arzt weitergeleitet.

Stromversorgung bleibt große Hürde

Die Entwickler haben den Prototypen bereits an acht Probanden einschlägig getestet. Laut dem britischen Wissenschaftsmagazin New Scientist http://newscientist.com hat das System die Bewegungen des Kiefers zu 94 Prozent richtig interpretiert. Probleme bestehen aber noch hinsichtlich der Stromversorgung, da der Sensor während der Labortests an eine externe Stromquelle angeschlossen werden musste.

Dem Forschungsteam zufolge lassen sich mithilfe dieses Zahnimplantates Daten gewinnen, die Aufschluss über die körperliche Gesundheit des Betroffenen geben. Außerdem wäre es sehr hilfreich für Zahnärzte, da es viele Informationen liefere, welche über die Ernährung und das Rauchen hinausgehen. Der Zahnsensor soll beim International Symposium on Wearable Computers präsentiert werden.

Aussender: pressetext.redaktion. Ansprechpartner: Carolina Schmolmüller. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Tel.: +43-1-81140-319

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