Wer Stress hat, beißt die Zähne zusammen. Das tun offensichtlich Millionen von Menschen, fünf bis zehn Prozent der Deutschen haben laut "Apotheken Umschau" ernsthafte Probleme mit dem Zähneknirschen. Dabei merken die Betroffenen oft gar nicht, dass sie ihre Kiefer mit Gewalt aufeinander pressen, denn Zähneknirschen findet meist nachts statt. Dazu Peter Kanzler, Chefredakteur der Apotheken Umschau:

Zähneknirschen merkt man selbst nicht. Entweder der Ehepartner hört es oder stört sich daran. Oder der Zahnarzt stellt es fest. Die Folgen des nächtlichen Mahlens sind Abnutzungserscheinungen am Gebiss. Das kann zu massiven Problemen führen. Zum Beispiel Karies, Zahnfleischbluten oder gar Zahnausfall."

Die Ursachen für das Zähneknirschen sind meist psychisch. Wer unter starker Belastung steht, zermalmt den Ärger förmlich:

"Meist ist es beruflicher oder privater Stress. Und überwiegend sind Frauen davon betroffen."

Doch wenn das Problem erkannt ist, kann man etwas dagegen tun. Der erste Gang sollte zum Zahnarzt führen:

"Gut helfen so genannte Aufbiss-Schienen, die der Zahnarzt anfertigt. Bewährt haben sich auch spezielle Entspannungs-Übungen für den Kiefer. Und dann gibt es noch pflanzliche Arzneimittel für einen geruhsamen Schlaf."

Wer Stress und psychische Belastungen in den Griff bekommt, hat gute Chancen, das Zähneknirschen zu überwinden, schreibt die "Apotheken Umschau". Dazu können Therapieformen wie das Biofeedback helfen. Mit dieser Methode kann man seine eigenen Reaktionsmuster auf Stress kennen lernen und neue Wege finden, besser mit Belastungen umzugehen.

Quelle: zahn-online.de

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