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Studie untersucht Einfluss von Implantaten auf Lebensqualität PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Kersten   
Mittwoch, den 25. August 2010 um 13:11 Uhr

Geht es um „die Dritten”, entscheiden sich zunehmend mehr Menschen für implantatgestützten Zahnersatz. Zahnärzte setzen derzeit schätzungsweise eine Million Implantate jährlich. Studien belegen, dass implantatgetragener Zahnersatz im Vergleich zu herkömmlichen Prothesen die mundbezogene Lebensqualität der Patienten signifikant verbessert: Implantatträger haben nicht nur beim Essen und Sprechen weniger Probleme. Auch andere Dimensionen der Lebensqualität – Emotionalität, Vitalität und soziale Funktionen – sind besser. Allerdings stammen diese Ergebnisse aus Untersuchungen, bei denen zahnlose Patienten mit Implantaten versorgt wurden.

2008 zeigte eine Wissenschaftler-Gruppe um Dr. Hans-Joachim Nickenig und Prof. Dr. Manfred Wichmann von der Universitätsklinik Erlangen-Nürnberg erstmals durch eine Untersuchung mit mehr als 200 Patienten, dass die Lebensqualität durch eine Implantatbehandlung auch dann bereits signifikant besser wird, wenn teilbezahnte Patienten versorgt werden. Diese Untersuchung dient den ECDI-Zentren als Referenz-Studie. Da in den Zentren pro Jahr mehr als 15.000 Implantate gesetzt werden, können die bisher vorliegenden wissenschaftlichen Ergebnisse an großen Patientenzahlen überprüft werden.

Alle Patienten, die an den ECDI-Zentren implantologisch behandelt werden, erhalten die verkürzte Version eines standardisierten und international anerkannten Fragebogen Oral Health Impact Profile (OHIP) den sie wiederholt ausfüllen: Vor der Behandlung, in der Einheilphase und nach Abschluss der prothetischen Behandlung. Die Ergebnisse werden verglichen mit der mundbezogenen Lebensqualität von Patienten, denen keine Zähne fehlen.

„Nur vereinzelte Patienten lehnen die Teilnahme an der Studie ab“, so die ersten Erfahrungen aus den ECDI-Zentren nach Start der Studie. Die meisten Patienten finden es gut, dass die Zentren eine solche Untersuchung gestartet haben.

Quelle: implantate.com