Aktuelle Meldungen

Die Deutschen stehen auf Bonusprogramme: Ob im Kaufhaus, an der Tankstelle oder im Supermarkt – beim Sparen möchte fast jeder punkten. Deshalb sind nach Schätzungen von Marktforschern in Deutschland mittlerweile über 100 Millionen Kundenkarten im Umlauf. Umso verwunderlicher scheint es, dass gerade das Bonusheft für den Vorsorgetermin beim Zahnarzt, das bares Geld einbringt, von vielen noch vernachlässigt wird. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) verzichten knapp ein Viertel der gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland auf ein Bonusheft bei der Zahnvorsorgeuntersuchung.

Annelore Penno, Expertin für die zahnmedizinische Versorgung bei der TK: "Wer seine Zähne konsequent pflegt, regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen zu seinem Zahnarzt geht und sich dies im so genannten Bonusheft bestätigen lässt, profitiert gleich doppelt: Er tut nicht nur seinen Zähnen etwas Gutes, sondern bekommt im Falle eines Zahnersatzes auf den Festzuschuss noch einen zusätzlichen Bonus von seiner Krankenkasse." Regelmäßig heißt: bei Erwachsenen eine Zahnvorsorgeuntersuchung im Kalenderjahr; bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Geburtstag ein Zahnarztbesuch je Kalenderhalbjahr.

Wer im Bonusheft nachweisen kann, dass er in den letzten fünf Jahren regelmäßig zu den Zahnvorsorgeuntersuchungen gegangen ist, bekommt einen um 20 Prozent höheren Festzuschuss. Werden die letzten zehn Kalenderjahre belegt, erhöht sich der Festzuschuss sogar um 30 Prozent. Je nachdem wie umfangreich der Zahnersatz wird, kann ein lückenlos gepflegtes Bonusheft viele Euro wert sein, wie das folgende Beispiel zeigt:
Ein defekter Zahn muss mit einer Krone repariert werden. Die Krone kostet ungefähr 250 Euro. Der Festzuschuss der Krankenkasse für die Krone beträgt 120,03 Euro. Mit einem Bonus von 20 Prozent beträgt der Zuschuss 144,04 Euro; mit dem erweiterten Bonus von 30 Prozent sogar 156,04 Euro.

Für die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt fällt keine Praxisgebühr an. Die Abrechnung erfolgt einfach über die Krankenversichertenkarte. Den Nachweis der Untersuchungen bestätigt der Zahnarzt im Bonusheft, das man in jeder Zahnarztpraxis bekommt. "Wahrgenommene Termine, die nicht gleich im Bonusheft eingetragen wurden, muss der behandelnde Zahnarzt auch nachträglich im Bonusheft bestätigen", so Penno.

Quelle: presseportal.de
Wenn es unangenehm im Kiefer zieht, kann das an freiliegenden Zahnhälsen liegen. Betroffene sollten rechtzeitig etwas dagegen unternehmen, denn freiliegende Zahnhälse können Wurzelkaries oder Parodontitis nach sich ziehen.

Davor warnt die Initiative proDente in Köln. Ein einfacher Selbsttest gibt Auskunft, ob ein Zahnarztbesuch angebracht ist. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Zähne beim Verzehr von kalten, heißen, sauren oder süßen Speisen schmerzen oder der Betroffene bestimmte Lebensmittel wie Eis oder gekühlte Getränke meidet.

Auch wenn die Schmerzen nur beim täglichen Zähneputzen auftreten oder das Zahnfleisch seit einiger Zeit blutet, kann das ein Hinweis sein. Ebenfalls ein Warnsignal ist, wenn die Borsten der Zahnbürste schon nach kurzer Zeit nach außen gebogen sind.

Quelle: monstersandcritics.de
Frauen mit Kinderwunsch sollten Zahnprobleme behandeln lassen, bevor sie schwanger werden. Denn Zahnfleisch- Erkrankungen können zu einer Fehlgeburt führen. Darauf weist der Berufsverband der Frauenärzte in München hin. Der Grund seien sogenannte Entzündungsmediatoren, die vermutlich vorzeitige Wehen auslösen.

Zahnstein wird am besten beizeiten entfernt: Denn Zahnfleisch-Erkrankungen breiten sich dem Verband zufolge immer aufgrund von vorhandenem Belag oder anderer Reizfaktoren aus.

Zahnbeschwerden können während der Schwangerschaft zu verschiedenen Problemen führen: Bei einer Schwangerschaftsgingivitis handelt es sich um starke entzündliche Reaktionen im Mund. Sie werden durch die Einflüsse der Schwangerschaftshormone Östrogen und Progesteron gefördert.

Behandelt werden kann die Gingivitis durch eine bessere Mundhygiene, eine sorgfältigen Zahnreinigung sowie Mundspülungen mit einem antiseptischen Mittel. Mit dem Ende der Schwangerschaft verschwindet die Erkrankung meist sofort, erläutern die Experten.

Quelle: onmeda.de

Kennen Sie das? Direkt nach dem Aufwachen schmerzt die Kiefermuskulatur oder die Zähne tun weh. Unbewusstes, nächtliches Knirschen und Pressen mit den Zähnen können die Ursache dafür sein. Wer jedoch glaubt, damit nur seinen Bettnachbarn zu stören, der irrt: Das "Arbeiten" der Zähne im Schlaf kann bleibende Spuren an ihnen hinterlassen und nicht zuletzt auch dem gesamten Körper schaden.

"Wer wiederholt nach dem Aufstehen Schmerzen im Mundraum spürt, sollte schnellstmöglich seinen Zahnarzt oder Kieferorthopäden aufsuchen. Eine zu hohe Füllung oder Krone beziehungsweise ein schlecht sitzender Zahnersatz können unter anderem Auslöser des Knirschens sein", erläutert Dr. Eberhard Steglich, Vizepräsident der Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB).

Eine schnelle Behandlung ist dabei wichtig, denn durch das Knirschen können Zähne, Zahnfleisch und Kiefergelenke langfristig geschädigt werden. Als mögliche erste Maßnahme gegen das Knirschen - in der Fachsprache auch "Bruxismus" genannt - eignet sich dabei eine so genannte Knirscher- oder Aufbissschiene, die nachts über die Zähne gezogen wird. Der Zahnarzt nimmt dafür einen Abdruck des Gebisses, im Labor wird dann die Schiene aus Kunststoff gefertigt. "Sie schränkt die Bewegungen der Zähne während des Schlafens ein, so dass das Knirschen unterbunden wird. Dennoch: Die Schiene ersetzt nicht die Ursachenforschung", betont Dr. Steglich.

Dabei muss der Grund nicht nur im Mundraum selbst liegen. Seelische Probleme oder nicht verarbeiteter Stress können sich ebenfalls nachts Bahn brechen. Wenn das Knirschen nichts mit den Zähnen selbst zu tun hat, verweist der Zahnarzt den Patienten an den Allgemein- oder aber Schlafmediziner. "Dieser muss prüfen, wo die Ursache liegt und eine entsprechende Behandlung einleiten. Denn letztlich wirkt sich das Knirschen nicht nur auf Zähne und Kiefergelenke, sondern auch auf den Schlaf und damit auf die Gesundheit des ganzen Körpers aus", so der Vizepräsident der LZÄKB.

 Quelle: firmenpresse.de 

 

Wissenschaftler der Columbia University haben Teile eines Kiefergelenkes aus adulten Stammzellen geschaffen. Es ist laut ihren Angaben das erste Mal, dass ein komplexer, anatomisch geformter Knochen durch dieses Verfahren entstanden ist. Dieser Ansatz soll nun nicht nur dafür eingesetzt werden, Erkrankungen dieses konkreten Gelenks zu behandeln, sondern auch bei anderen Knochen angewendet werden. Details der Studie wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht. 

Der im Labor entstandene Knochen ist das Kiefergelenk (TMJ). Probleme mit diesem Gelenk können durch Geburtsfehler, Arthritis oder Verletzungen entstehen. Obwohl sie weit verbreitet sind, kann ihre Behandlung schwer sein. Das Gelenk verfügt über eine komplexe Struktur, die es schwer macht, Transplantate aus anderen Teilen des Körpers einzusetzen. Für die aktuelle Studie wurden menschliche Stammzellen aus dem Knochenmark verwendet. 

Sie wurden in einem Gerüst aus Gewebe platziert und basierend auf digitalen Bildern eines Patienten in die richtige Form gebracht. Die Kultivierung der Zellen erfolgte anschließend in einem speziellen Bioreaktor, der das wachsende Knochengewebe wie bei einem normalem Wachstum mit Nährstoffen versorgte. Die leitende Wissenschaftlerin Gordana Vunjak-Novakovic betonte, dass die Möglichkeit, individualisierte Knochentranslantate aus den Stammzellen eines Patienten zu schaffen, die derzeitigen Behandlungsmöglichkeiten revolutionieren würde. Das Verfahren könnte auch bei anderen Knochen des Kopfes und des Nackens zum Einsatz kommen. Dazu gehörten Knochen des Schädels und der Wange, die ähnlich schwer zu transplantieren sind. 

Die Wissenschaftler seien davon ausgegangen, dass der Kieferknochen der härteste Test für das Verfahren sein würde. Würde es gelingen, ihn nachzubilden, sei dies bei jedem anderen Knochen auch möglich. Sie betonte, dass das im Labor geschaffene Gelenk ausschließlich aus Knochenmasse bestehe und kein anderes Gewebe wie zum Beispiel Knorpel enthalte. Das Team arbeitet derzeit auch an einem neuen Verfahren zur Herstellung hybrider Transplantate aus Knochen und Knorpeln. Eine weitere große Herausforderung wird laut BBC sein, Knochen mit einer Blutversorgung zu schaffen, die einfach an die Blutversorgung des Wirtes angeschlossen werden können. 

Quelle: pressetext.de
Erwachsene verfügen normalerweise über 32 Zähne, jedoch können im Laufe des Lebens Karies oder Parodontitis zum Verlust eines oder mehrerer Zähne führen. Vorsichtigen Schätzungen zufolge fehlen jedem deutschen Erwachsenen durchschnittlich zweieinhalb Zähne. Um diese Lücken angemessen zu füllen, entscheiden sich immer mehr Patienten für Zahnimplantate. Denn sie sitzen wie echte Zähne fest im Kiefer, gewährleisten einen optimalen Biss sowie ein hohes Maß an Lebensqualität. Ein weiterer Vorteil ist ihre Langlebigkeit, bei optimaler Pflege halten sie ein Leben lang. Dabei spielt neben dem fachgerechten Einbringen des Implantats die richtige Nachsorge eine entscheidende Rolle. "Besonders wichtig ist die Zeit nach einer Implantation, weil die Knochenzellen jetzt mit der rauen Oberfläche des Implantats einen Verbund eingehen müssen. Diese sogenannte Osseointegration gewährleistet dann den festen Sitz des Implantats im Kieferknochen. Wird dieser Prozess gestört, etwa durch Entzündungen des Zahnfleisches oder in der Kieferhöhle, kann ein Implantat auch wieder ausfallen", so Dr. Ralf Luckey, leitender Zahnarzt am Diagnostikzentrum für Implantologie und Gesichtsästhetik (DIG) der Implantatzahnklinik in Hannover (IKH).
 
Direkt nach dem Eingriff helfen Kühlung & Ruhe
 
Nach der Implantation empfiehlt sich in jedem Fall eine Kühlung außerhalb der betroffenen Mundpartie mit Kühlmanschetten, Eisbeuteln oder auch Gel-Akkus. So können Patienten Entzündungen verhindern und Schmerzen vermeiden. Bei schmerzempfindlichen Menschen lassen sich Schmerzen am Tag der Implantation mithilfe von leichten bis mittelstarken Schmerztabletten gut in den Griff bekommen. Im Normalfall verschreibt der Implantologe zudem ein Antibiotikum, um der Gefahr einer Wundinfektion vorzubeugen. Ansonsten kann der Patient gleich nach Abklingen der Betäubung wieder essen und trinken. Hier sollten Betroffene lediglich heißen Tee oder Kaffee sowie harte und kauintensive Nahrungsmittel meiden. Zudem raten Zahnärzte, in den ersten Tagen nach dem Eingriff unbedingt auf Alkohol und Nikotin zu verzichten, um den Wundheilungsprozess nicht zu gefährden. ?Ganz wichtig: so lange sich Fäden im Mund befinden sollten Patienten auf Milchprodukte verzichten. Da sich in Milch, Käse und Co. Bakterien befinden, die in die Wunde gelangen und dort Entzündungen verursachen können. Nicht selten überschätzen viele Menschen auch ihre Kräfte. "Eine Implantation ist zwar ein zahnmedizinischer Eingriff in örtlicher Betäubung, dennoch sollten Patienten sich schonen und nach der Implantation den Rest des Tages ausruhen", so Dr. Luckey. Anstrengende körperliche Tätigkeiten wie Gartenarbeit oder Sport sollten besser um einige Tage verschoben werden, damit sich der Organismus optimal regenerieren kann.
 
Auf die richtige Zahnpflege kommt es an
 
Als absolut bedeutsam schätzen Experten die anschließende Mundhygiene ein, um einer Parodontitis oder auch Periimplantitis vorzubeugen. Mit einem oder mehreren Implantaten empfiehlt sich, die Zahnpflege noch intensiver zu betreiben, damit sich keine schädlichen bakteriellen Beläge an der Implantationswunde ansiedeln. Als besonders hilfreich erweisen sich hier wenige Tage nach dem Eingriff regelmäßige Spülungen mit desinfizierenden Mundspüllösungen. Elektrische Zahnbürsten sollten besser nicht zum Einsatz kommen, stattdessen weiche Zahnbürsten mit kleinem Kopf. Ebenfalls empfehlenswert: sogenannte Interdentalbürstchen für die sanfte Reinigung der Zahnzwischenräume. "Speziell in den acht bis zehn Tagen bis zum Ziehen der Fäden ist eine überdurchschnittliche Zahnpflege dringend angeraten. Doch auch in der späteren Einheilzeit von wenigen Wochen bis sechs Monaten kommt der Hygiene eine große Bedeutung zu. An die zwei- bis dreimal im Jahr sollte eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt erfolgen", erklärt Dr. Luckey. 

Quelle: deutsche-zahnarztauskunft.de
Um die Mundhygiene ranken sich etliche Mythen, die sich hartnäckig halten, obwohl sie Schaden anrichten können. Bei den Grundregeln rund um Zahnbürste, Karies und Mundspülung herrscht häufig eine erschreckende Unwissenheit. 

Lange Zeit hieß es z.B., dass jedes Kind einen Zahn kostet. Doch Frauen müssen sich bei einem positiven Schwangerschaftstest keine Sorgen um ihr Gebiss machen. «Es stimmt zwar, dass die besondere hormonelle Situation in der Schwangerschaft auch Auswirkungen auf die Mundhöhle hat», räumt Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative ProDente, ein. Aber einen Zahn verlieren werdende Mütter deshalb nicht zwangsläufig.

Allerdings sei es ratsam neben dem Frauenarzttermin auch beim Zahnarzt vorbeizuschauen. Parodontitis kann im schlimmsten Fall eine Fehl- oder Frühgeburt begünstigen. «Es besteht eine starke Wechselwirkung zwischen den Zähnen und dem restlichen Körper», so Kropp. Bei der Ernährung müssen Schwangere aber zum Schutz der Zähne keine großen Sprünge machen. «Aufs Bauchgefühl hören ist da der beste Rat», sagt Kropp. Selbst wenn Schokolade auf dem täglichen Speiseplan steht. Unproblematisch: «So lange anschließend die Zahnbürste zum Einsatz kommt», so der Zahnexperte.

Doch sollte niemand direkt vom Esstisch aufstehen und ins Bad rennen, um sich die Zähne zu putzen. Besonders wenn säurehaltiges Essen oder Getränke Teil der Mahlzeit waren, ist dies kontraproduktiv. Denn: Durch die Säure, wie etwa in Säften enthalten, wird der Zahnschmelz aufgeweicht, sodass gutgemeintes Schrubben den Zahn förmlich wegraspelt.

Kaugummi ja, Apfel nein

«Wenn ich morgens einen Orangensaft zum Frühstück trinke, warte ich mit dem Zähneputzen mindestens eine halbe Stunde», sagt Kropp. In der Zwischenzeit sollte das Feld dem Speichel überlassen werden, der die Zähne mit Mineralien versorgt und den Schmelz wieder erhärten lässt. Auch ein bisschen Wasser kann den Säuregehalt im Mundraum etwas verdünnen. Der Irrglaube, dass ein Apfel im Notfall das Zähneputzen ersetzen kann, scheitert an eben jener Säure des Apfels. Aber auch am Fruchtzucker.
Zähneputzen sollte nach jeder Mahlzeit auf dem Plan stehen. Schließlich hängen dann die Speisereste im Gebiss fest. Doch viele putzen sich bereits die Zähne, bevor sie sich an den Frühstückstisch setzen. Ist ja auch verständlich, sagt Kropp. Schließlich ist das pelzige Morgengefühl im Mund unangenehm. Das vorgezogene Putzen sollte nach dem morgenlichen Müsli wiederholt werden, damit die Bakterien kein Futter finden.
Insgesamt ist dreimal täglich putzen wichtig. Klappt das mal nicht, können Zahnpflegekaugummis helfen. «Aber zuckerfrei müssen sie sein», rät Kropp. Das Kauen regt den Speichelfluss an, der zumindest für ein wenig Selbstreinigung sorgt.

Auch Milchzähne brauchen Pflege

Eins der größten Missverständnis, die rund um die Zahnpflege kreisen, ist es, die Milchzähne vernachlässigen zu können, weil sie eh ausfallen. Doch nicht alle Milchzähne verabschieden sich gleichzeitig und machen Raum für ihre Nachfolger. Hat sich auf den ersten Zähne Karies gebildet, greift dieser schnell auf die Zweitzähnen über.
Kinder sollten ohnehin vom ersten Zähnchen an lernen, dass gründliches Zähneputzen dazugehört. «Bei Babys kann man mit einem Hauch von Zahncreme und einem Wattestäbchen putzen und dann langsam auf Kinderzahnbürsten umsteigen», sagt Kropp. Ob nun fruchtige Kinderzahncremes oder von Anfang an eine schärfere Variante für Erwachsene, das bleibt jeder Familie überlassen.
Wichtig ist ein gesundes Kindergebiss, um Angst vorm Zahnarzt gar nicht erst entstehen zu lassen. «Wer schon als Kind schlechte Erfahrungen mit einem großen Bohrer hat, der assoziiert den Zahnarzt auch später mit nichts Positivem», ist der ProDente-Chef überzeugt.

Die richtige Putztechnik zählt

Was Kinder, aber auch viele Erwachsene, als richtige Putzmethode lernen müssen, ist, dass festes Schrubben zwar von viel Eifer zeugen mag, den Zähnen aber nicht gut tut. «Da kann es zu regelrechten Erosionen kommen», so Kropp. Ein Indikator dafür, dass der Druck zu stark ist: Die Borsten stehen nach nur kurzer Zeit völlig zerfranst in alle Richtungen ab. Den richtigen Druck kann man aber testen. Etwa mit einer elektronischen Küchenwaage, rät Kropp. Einfach mit dem Bürstenkopf draufdrücken und bei 150 Gramm anhalten. «Das ist weniger als man denkt», so Kropp.
Geputzt wird mit einer horizontalen, leicht rüttelnden Bewegung. Ganz systematisch erst die äußeren Kaufflächen, dann die inneren. Dabei hält man den Bürstenkopf in einer Neigung von 45 Grad mit den Borstenspitzen zum Zahnfleisch. Wer besonders gründlich sein will, fegt das Gebiss mit vertikalen Bewegungen von rot nach weiß anschließend noch aus.

Gründliches Putzen ist sowohl mit elektrischen Zahnbürsten als auch mit Handzahnbürsten möglich, ist Kropp überzeugt. Aber: Die elektrischen übernehmen einen Teil der richtigen Bewegungen schon von alleine. Ausgetauscht werden sollten die Bürstenköpfe in jeden Fall etwa alle drei Monate. Wer sich kein Kreuz im Kalender machen will, der kann sich als Gedächtnisstütze ans Quartal halten.

Zahnseide, Spülungen und Co.

Damit auch die unzugänglichen Lücken nicht vernachlässigt werden, ist Zahnseide ratsam. «Aber die ist oft so schwierig anzuwenden, dass viele sie gar nicht erst benutzen», bedauert Kropp. Das könne man deutlich an den niedrigen Verkaufszahlen ablesen. Spülungen, die der Flouridierung der Zähne dienen, hätten ihre Berechtigung. Kosmetische Mittelchen, die Mundgeruch bekämpfen wollen, sind nach Kropps Meinung dagegen überflüssig.
Während noch vor einigen Jahren Kinder täglich Flouridtabletten bekommen haben, um die Zähne widerstandsfähig zu machen, setzt die Zahnmedizin heute eher auf flouridierte Zahncremes und Salz mit Flourzusatz. Das ist näher am Zahn dran und wirkt deshalb besser, ist man heute überzeugt.
Wer glaubt, dass nur süße Nahrung das Gebiss angreift, der liegt falsch. Denn gerade stärkehaltige Lebensmittel, wie etwa Chips, bieten idealen Nährboden für die Bakterien. «Auch was an Zucker im Ketchup steckt, ist unfassbar hoch», ärgert sich Kropp. Besonders was speziell für Kinder hergestellte Lebensmittel betrifft, könne man immer davon ausgehen, dass dort eine Extraportion des Zahnkillers versteckt wurde. Ein weiterer Grund sich für seinen Nachwuchs und die Zahnpflege jeden Abend ein Extrazeit einzuräumen.

Quelle: News.de
Das perfekt aufeinander eingespielte Team aus Zahnmediziner und Zahntechniker ist die Basis für den Implantaterfolg. Aus diesem Grund richtet sich das „Internationale SKY-Meeting“ in Sharm El-Sheikh vom 21. – 23. Mai 2010 erstmalig an beide Berufsgruppen.
 
Ziel des Congresses ist es, eine zielführende Symbiose aus den Fähigkeiten und Bedürfnissen der verschiedenen Anwender und den optimal aufeinander abgestimmten Materialien der bredent group zu schaffen, um die Arbeitsabläufe in Labor und Praxis zu verbessern sowie die Patienten mit qualitativ hochwertigen Arbeiten zufriedenzustellen.
 
Der Pre-Congress vom 19. – 20. Mai steht ganz im Zeichen praxisorientierter und interdisziplinären Workshops, in denen theoretisches Wissen vertieft und in Übungen intensiv umgesetzt wird. Implantologisch tätige Zahnärzte, Oralchirurgen, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen sowie Zahntechniker und Prothetiker können ihre gewonnenen Kenntnisse sofort in ihrer täglichen Arbeit nutzbringend anwenden. So können Teilnehmer innovative Verfahren wahrlich begreifen und nachhaltig ihren Erfolg sichern.
 
Beim nachfolgenden Hauptkongress stehen namhafte internationale Referenten Rede und Antwort. In den Vortragsreihen „Diagnostik und Therapieplanung/computergestützte Planung“, „Implantatchirurgie“, „Prothetik“, „Patient und Zahnarzt/Lebensqualität“ werden jeweils Einheiten zu tiefergehenden Fragen angeboten. Auf der Hauptbühne, dessen Auditorium 2000 Zuhörer fasst, kommen Implantologen und Zahntechniker zu Wort und stehen im regen Austausch. Auch hier steht der Teamprozess zwischen Zahnarzt und Zahntechniker im Vordergrund, denn dieser partnerschaftliche Verbund trägt entscheidend zum Erfolg von Praxis und Labor bei.

Quelle: firmenpresse.de
Nach einer Veröffentlichung der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie sind 45 bis 65 Prozent der erwachsenen Deutschen an Parodontitis erkrankt und tragen ein entsprechend höheres Risikopotenzial für weitere Erkrankungen, die ursächlich durch körperliche Entzündungszustände hervorgerufen werden. Zu diesen gehören insbesondere Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sowie Atemwegserkrankungen und sogar Diabetes mellitus. Darüber hinaus wurden negative Einflüsse auf die Gesundheit während Schwangerschaften signifikant häufiger bei Parodontitispatientinnen festgestellt, wie die Chefärztin der Dentaprime Zahnklinik in Varna, Dr. med. dent. Regina Schindjalova, im Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Parodontitis als Nachfolgeerkrankung der Parodontose
 
Als Parodontose bezeichnet man den Zahnfleisch-Schwund rund um den Zahn bis zum Zahnbett. Bei der Parodontitis spricht man dagegen von einer bakteriellen Entzündung, wie die Endung „-itis“ (Entzündung) schon erahnen lässt. Diese beginnt – faktisch als Nachfolgeerkrankung der Parodontose – mit dem Angriff von Bakterien auf Zähne und Zahnfleisch. Viele Menschen sagen fälschlicherweise „Paradontose“, obwohl nur der Begriff Parodontose mit „o“ richtig ist.

Zunächst setzen sich Bakterien an den Oberflächen der Zähne fest, vermehren sich und greifen dann auf das Zahnfleisch über. Bei der folgenden Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis) schwillt dieses an und rötet sich. Wird auch das Zahnbett von der bakteriellen Entzündung betroffen, handelt es sich um eine Parodontitis. Das Zahnfleisch weicht weiter zurück und hinterlässt dabei Lücken vom Zahnfleisch zum Zahn. In diesen Zahnfleischtaschen und deren Vertiefungen bilden sich weitere Bakterienherde, die den gesamten Zahnhalteapparat bis zu den Zahnwurzeln und dem Kieferknochen regelrecht untergraben. In letzter Konsequenz führt dies zur Lockerung und zum Ausfall von Zähnen. Deutliche Symptome der Parodontitis sind das Bluten des Zahnfleisches schon bei leichter Berührung, zum Beispiel beim Zähneputzen, und seine stetige, sichtbare Rückbildung.

Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und allgemeiner Gesundheit
 
Allgemeinmediziner und Zahnärzte sind sich darüber einig, die Parodontitis nicht als isolierte Erkrankung des Zahnfleisches zu definieren. Tatsächlich werden viele Allgemeinerkrankungen über Entzündungsherde im Körper ausgelöst. Über die durch Parodontitis entstandenen, von außen nicht sichtbaren Wunden zwischen dem Zahnfleisch und der Zahnwurzel können Bakterien aus der Mundhöhle in die Blutbahn gelangen und bestehende Entzündungsherde erreichen. Bakterien können so auch an weit entfernten Stellen im Körper autark Entzündungen auslösen. Die Ergebnisse zahlreicher medizinischer Forschungsprojekte bestätigen diese Wechselwirkungen zwischen der Mundgesundheit und der allgemeinen Gesundheit.

Behandlungsmöglichkeiten gegen Parodontitis?
 
Je früher die Parodontitis erkannt wird, desto größer sind die Behandlungserfolge. Da diese Erkrankung jedoch meist völlig ohne Zahnschmerzen und damit unbemerkt verläuft, ist die halbjährliche Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt dringend zu empfehlen.
Ist die Parodontitis diagnostiziert, beginnt die Behandlung mit einer professionellen Zahnreinigung. Dabei entfernt der Zahnarzt mittels Ultraschall und weiteren Techniken alle harten und weichen Zahnbeläge. Der Patient wird außerdem darin geschult, wie er mit Zahnbürste, Zahnseide und Interdentalbürste richtig umgehen muss, um eine optimale Zahnhygiene zu erreichen. Anschließend reinigt und desinfiziert der Zahnarzt die Zahnfleischtaschen, in denen sich die Bakterien eingenistet haben. Hierzu nimmt er eine sogenannte Kurettage vor, bei der mit speziellen Instrumenten die Taschen ausgeräumt werden. Die Knochen können sich nach dieser Behandlung wieder regenerieren.

Bei schwerer Parodontitis, also weitgehendem Knochenabbau und unästhetischen, freistehenden Zahnhälsen, füllt der Zahnarzt die betroffenen Regionen mit Knochenersatzmaterial auf und bedeckt die Knochentasche mit einer selbst auflösenden Membran. Freiliegende Zahnhälse bedeckt der Zahnarzt durch eine kosmetisch-operative Rekonstruktion des Zahnfleisches. Ziel ist, den Halteapparat des Zahns und das Zahnfleisch funktional und ästhetisch wiederherzustellen. Erst nach der Behandlung von Parodontitis kommen Zahnkronen oder ein Implantat zum Einsatz, sofern das erforderlich ist.

5 Tipps zur Vorbeugung gegen Parodontitis?
Das körpereigene Immunsystem ist auch für die Abwehr der Bakterienangriffe im Mundraum verantwortlich. Folgende wirkungsvolle Maßnahmen empfiehlt imedo.de, um der Parodontitis vorzubeugen:

1. Putzen Sie sich mindestens zweimal täglich die Zähne – unbedingt einmal vor dem Schlafengehen. Während des Schlafes sondern die Speicheldrüsen nur wenig Speichel ab, weshalb sich dessen leicht desinfizierende Wirkung nicht optimal entfalten kann. Essen Sie nach dem Zähneputzen und vor dem Schlafengehen nichts mehr.

2. Verwenden Sie täglich Zahnseide und bei größeren Zahnzwischenräumen eine Interdentalzahnbürste. Den korrekten Umgang mit dieser Spezial-Zahnbürste und der Zahnseide zeigt Ihnen eine ausgebildete Dentalhygienikerin bei Ihrem Zahnarzt, zum Beispiel bei der professionellen Zahnreinigung.

3. Verwenden Sie morgens und abends eine Mundspülung mit nachgewiesener Wirkung. Zwar kann und soll eine Mundspülung die Zahnbürste nicht ersetzen, sie hilft jedoch, die Keimbelastung im Mund effektiv niedrig zu halten.

4. Benutzen Sie unbedingt einen Zungenreiniger. Bis zu 60 Prozent der Keime in der Mundhöhle sitzen auf der Zunge.

5. Die halbjährliche Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt ist dringend zu empfehlen. Lassen Sie dabei immer auch eine professionelle Zahnreinigung durchführen.

Quelle: gesundheitsnews.de
Das allgemeine Wohlbefinden und die Mundgesundheit stehen in einem engen Zusammenhang. Das wollen deutsche Experten anlässlich des Tages der Zahngesundheit (25. September) deutlich machen. Unter dem Motto “Gesund beginnt im Mund – krank sein oftmals auch” weisen sie auf verschiedene Zusammenhänge hin, die von der Forschung belegt worden sind.

Patienten mit Entzündungen im Mundraum haben beispielsweise ein erhöhtes Risiko, weitere Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes und chronische Atemwegserkrankungen zu erleiden. Geschädigte Zähne können zudem zu einem schiefen Biss führen, was sich auf die Kiefergelenke und von dort aus auf den gesamten Halteapparat negativ auswirken kann.

Deshalb hält es der Aktionskreis zum Tag der Zahngesundheit für wichtig, sowohl Zahnmedizin, Medizin, Gesundheitspolitik und Krankenkassen sowie die Bevölkerung für die enge Verbindung von Mund- und Allgemeingesundheit zu sensibilisieren (www.tag-der-zahngesundheit.de).

Quelle: teopnews.de
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