Aktuelle Meldungen

in Deutschland werden Zahnärzte in diesem Jahr schätzungsweise eine Million Zahnimplantate setzen. Doch oft fehlen den Patienten nicht nur Zähne, die ersetzt werden müssen. Erkrankungen des Zahnhalteapparates ("Parodontitis") kommen häufig hinzu. Unter den Erwachsenen leidet etwa mehr als die Hälfte unter mittelschweren und jeder Fünfte unter schweren Formen der Parodontitis. Viele Patienten haben Erkrankungen wie Diabetes oder Osteoprose oder werden mit Medikamenten behandelt, die bei einer Implantation berücksichtigt werden müssen. Nicht zuletzt geht es um die Frage, wann ein geschädigter Zahn mit verschiedenen Verfahren erhalten werden kann. Die modernen Behandlungsstandards der Implantologie basieren entsprechend auf der Zusammenarbeit verschiedener (zahn)medizinischer Disziplinen.

"Grenzen überwinden, gemeinsam handeln" lautet darum das Motto des 5. internationalen Gemeinschaftskongresses "Implantologie 2009", der vom 14. bis 16. Mai 2009 von vier Fachgesellschaften veranstaltet wird: Die deutsche, österreichische und die schweizerische Gesellschaft für Implantologie organisieren die Tagung gemeinsam mit der Internationalen Academy for Oral and Facial Rehabilitation (IAOFR). Die Fachgesellschaften wollen dazu beitragen, dass angesichts steigender Implantationszahlen Patienten- und Verbraucherschutz verbessert werden.

Die Fachgesellschaften wollen dazu beitragen, dass angesichts steigender Implantationszahlen Patienten- und Verbraucherschutz verbessert werden. Denn an den Hochschulen werden während des Studiums nur die Grundlagen der Implantologie vermittelt. Doch diese Disziplin gehört zu den Wachstumsbereichen der modernen Zahnmedizin, die von neuen Verfahren, Techniken und Materialien geprägt ist. Darum spielt die Fortbildung der Zahnärzte eine besondere Rolle bei der Qualitätssicherung.

Quelle: IDW
Fast 1,5 Millionen Euro geben die die Deutschen jährlich für ihre Zahnpflege aus. Nahezu jeder gibt an, sich 2 x täglich die Zähne zu putzen. Dennoch leidet ein Großteil der Bundesbürger an Parodontitis oder Karies. Experten sind sich einig: bei der Zahnhygiene wird zuviel falsch gemacht. Hier die wichtigsten Zahnarzt-Tipps für richtige Zahnpflege.

Zähneputzen ja: aber bitte nicht gleich nach dem Essen

Das ist einer der Kardinalfehler schlechthin: vor allem nach dem Frühstück eilen viele Menschen ins Badezimmer und schrubben, was das Zeug hält. Klar, jeder will den Start in den Tag mit einem angenehm frischen Atem beginnen. Aber gerade säurehaltige Nahrungsmittel und Getränke – wie morgens etwa Kaffee oder Orangensaft – greifen den Zahnschmelz an und weichen ihn auf, so dass er beim Zähneputzen abgetragen werden kann. Tipp: Warten Sie etwa eine halbe Stunde mit dem Putzen oder spülen Sie, wenn Sie keine Zeit haben, vor dem Putzen zumindest gründlich den Mund mit Wasser aus, um dem Einfluss der schädlichen Säuren entgegenzuwirken.

Zähneputzen mit Feeling

Schauen Sie sich einmal Ihre Zahnbürste an: wenn die Borsten deutlich zur Seite abstehen, dann üben Sie viel zu viel Druck aus und können damit das empfindliche Zahnfleisch verletzen. Putzen Sie Ihre Zähne mit leicht rüttelnden Bewegungen, aber schrubben Sie sie nicht einfach ziellos hin und her. Wenn Sie sich unsicher sind: Sie befinden sich in bester Gesellschaft! Untersuchungen zeigen, dass viele Deutsche ihre Zähne schlicht mit der falschen Technik putzen. Ihr Zahnarzt und sein Team kennen das Problem und demonstrieren Ihnen, wie Sie optimale Reingungsergebnisse erzielen.

Regelmäßig die Zahnbürste wechseln

Die Zahnbürste sollte spätestens alle drei Monate gewechselt werden. Zahnbürsten mit deutlich abgenutzten oder gar abstehenden Borsten (siehe oben) gehören sofort in den Mülleimer. Wichtig: Zahnbürsten nach dem Putzen gründlich mit frischem Wasser reinigen und sichtbare Speisereste von den Borsten entfernen. Zahnbürsten brauchen Luft. Also keinesfalls nach dem Gebrauch in einem Behälter oder Etui verschließen, sonst können sich Bakterien an den Borsten explosionsartig vermehren.

Die Zwischenräume nicht vergessen

Die Zahnzwischenräume sollten 1x täglich mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen gereinigt werden, am besten nach der letzten Mahlzeit, vor dem Schlafengehen. Aber Vorsicht: ebenso wie beim Zähneputzen gilt – hier kann man viel verkehrt machen. Im Zweifelsfall also besser Ihren Zahnarzt um Rat fragen.

Auch die Zunge braucht Pflege

Ein Großteil der Bakterien im Mund siedelt auf der Zunge und gilt als mitverantwortlich für die Entstehung von Mundgeruch. Es sind spezielle Zungenreiniger erhältlich, mit deren Hilfe sich der Zungenbelag beseitigen lässt.

Regelmäßig den Zahnarzt besuchen

Zwei- bis dreimal im Jahr sollte ein Zahnarztbesuch vorgenommen werden. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Zahnhygiene erfolgreich und die Mundgesundheit in Ordnung ist. Besonders empfohlen wird dabei eine professionelle Zahnreinigung (auch PZR oder schlicht Prophylaxe genannt), die speziell geschulte Fachkräfte in der zahnärtlichen Praxis vornehmen. Dabei werden nicht nur Zahnstein und Zahnbeläge gründlich entfernt, sondern auch die Gesundheit des Zahnfleisches kontrolliert sowie Tipps zur Hygiene-Optimierung gegeben.

Redaktion: implantate.info
10 Jahre Garantie auf Zahnimplantate: das versprechen zumindest in letzter Zeit großformatige Anzeigen in der Presse. Klar ist, dass sich wohl jeder Patient solch eine Art Rundumschutz wünschen würde, gerade im Hinblick auf die Kosten. Doch wie sieht es wirklich mit dieser Vollkaskoversicherung für Implantate aus? Experten haben das Angebot genau unter die Lupe genommen und geben dabei folgendes zu bedenken:

Ein wesentlicher Anteil der anfallenden Kosten bei einer Zahnimplantation entsteht nicht durch das Implantat selbst, sondern durch den verwendeten Zahnersatz. Und genau der wird nicht von der Versicherung bezahlt. Kommt es zu einem Implantatverlust und muss auch der Zahnersatz erneuert werden, ist dem Patienten mit der Kostenerstattung für das Implantatmaterial und die Reimplantation wenig gedient. Und: es ist ohnehin häufiger der Fall, dass der Zahnersatz erneuert werden muss, als dass ein Implantat verloren geht.

Kommt es wirklich zu einem Implantatverlust, so ist häufig nicht genug Knochen für eine unkomplzierte Reimplantation vorhanden. Also muss der Implantologe zunächst Knochenaufbau-Maßnahmen einleiten. Und diese Leistungen werden – Sie ahnen es vielleicht schon – nicht von der Versicherung übernommen.

Last not least: der größte "Pferdefuß" dieser Vollkasko-Offerte ist der Umstand, dass sie erst nach einer Einheilzeit von 6 Monaten greift. Implantologen wissen aber: genau diese Einheilzeit ist die kritische Phase, bei der es zum Frühverlust der Implantate kommen kann.

Mit anderen Worten: Von Vollkasko kann überhaupt gar keine Rede sein. Wenn überhaupt, um im Versicherungsjargon zu bleiben, dann von "Teilkasko mit deutlicher Unterversicherung".
In diesem Jahr dürfte die Schallmauer durchbrochen werden: 2009 werden Zahnärzte in Deutschland aller Voraussicht nach mehr als eine Million Zahnimplantate  einpflanzen. Fortschritte in der Diagnostik machen die Eingriffe schonender, neue Strategien ermöglichen eine Implantation auch in komplizierten Fällen und nicht zuletzt standen neue Materialien bei dem 22. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Implantologie vom 27. bis 29. November 2008 in Frankfurt auf dem Prüfstand der Forschung. »Das Interesse an Implantaten bei den Patienten steigt deutlich«, erklärt Professor Günter Dhom, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Implantologie. Zahnärzte implantieren in Deutschland in diesem Jahr schätzungsweise 950000 künstliche Zahnwurzeln, 350 000 mehr als vor zwei Jahren. Damit dürfte im kommenden Jahr die Millionengrenze übersprungen werden.

Patienten wollen Spezialisten. Zahlreiche Umfragen belegen, dass es der Mehrzahl der Patienten wichtig ist, von einem ausgewiesenen Spezialisten behandelt zu werden. Da im Rahmen des Zahnmedizinstudiums nur die Grundlagen der Implantologie gelehrt werden können, spielt die Fortbildung der Zahnärzte auf diesem Gebiet daher eine große Rolle. Darum fördert die DGI, mit über 6500 Mitgliedern die größte wissenschaftliche Fachgesellschaft auf ihrem Gebiet in Europa, nicht nur die wissenschaftliche Weiterentwicklung des Faches, sondern bietet auch ein abgestuftes, umfangreiches Fortbildungsprogramm für Zahnärztinnen und Zahnärzte an. Die Entwicklung in der Implantologie ist rasant: Neue Materialien und neue Methoden sorgen dafür, dass die Eingriffe auf der einen Seite schonender werden. Gleichzeitig erweitert sich das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten. Heute sind Therapien möglich, die noch vor wenigen Jahren fast undenkbar waren. „Die Zahnheilkunde wird biologischer und invasiver“, erklärt Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden, Chefarzt der Klinik für MKG-Chirurgie am Rotes Kreuz Krankenhaus in Kassel und Präsidentdes 22. Kongresses der DGI. Die biologische Regeneration von Weichgeweben und Knochen sowie die Wundheilung rücken zunehmend in das Interesse der Zahnmediziner. Neue Materialien für Zahnimplantate sowie innovative Metho den – von der schnelleren Knochenregeneration mit neuen Wachstumsfaktoren bis hin zu Stammzellen –stehen auf dem Prüfstand der Wissenschaft.

Wachstumsfaktoren

Ein Beispiel ist der Growth differentiation factor 5, kurz GDF 5, genannt. Dieser hat osteotrope Effekte und wird als Beschichtung für Knochenersatzmaterialien eingesetzt. GDF 5 wurde auch in Deutschland klinisch getestet. Terheyden: „Ich gehe davon aus, dass der Einsatz dieser Substanz in absehbarer Zeit praxisreif sein wird.“ Im Vergleich zu unbeschichtetem Ersatzmaterial werde, so Terheyden, beim Einsatz von GDF 5-beschichtetem Material schneller und mehr Knochen gebildet, etwa vergleichbar mit den Ergebnissen nach der Transplantation von autologem Knochen. „Die Vorstudie hat gezeigt, dass das beschichtete Ersatzmaterial jedoch nicht besser ist als das autologe Knochentransplantat. Doch dem Patienten wird die EntnahmeOperation erspart.“

Stammzellen

Bei vielen Patienten ist eine Implantation erst dann möglich, wenn der geschrumpfte Kieferknochen aufgebaut wurde. Ob der Einsatz von Stammzellen bei dieser sogenannten Augmentation sinnvoll ist, prüfen Wissenschaftler inzwischen im Rahmen klinischer Studien. Stammzellen können mittlerweile zum Teil direkt durch Aspiration bei einer Punktion des Beckenkamms gewonnen werden. Sie werden nach einer entsprechenden Aufbereitung zusammen mit Knochenersatzmaterialien, etwa speziell aufbereitetem Rinderknochen, eingesetzt, um die Verwendung von körpereigenem Knochen des Patienten zu vermeiden. Studienergebnisse deuten darauf hin, dass dieser Ansatz zu vergleichbaren Resultaten führt wie die Verwendung von körpereigenem Knochen des Patienten.

Neue Materialien

Jede Zahnärztin und jeder Zahnarzt, die Patienten implantologisch behandeln, wollen natürlich wenn immer möglich die neuesten Techniken und die besten Methoden anwenden. „Diskutiert wird daher auf unserer Tagung, ob Keramikimplantate – genauer gesagt Zirkonoxidimplantate – geeignet sind“, sagt Terheyden. Der Werkstoff Titan gilt bislang als Goldstandard, an dem sich die neuen Werkstoffe messen müssen. Schon einmal –in den 80er Jahren –hatten die Zahnärzte auf Keramikimplantate gesetzt, damals aus Aluminiumoxidkeramiken. Doch diese heilten schlecht ein, die Verlustraten waren hoch und die Implantate brachen häufig. Zirkonoxidkeramiken sind nun die neuen Hoffnungsträger. Experten wie Professor Jörg Wiltfang von der Klinik für MKG-Chirurgie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Kiel bescheinigen dem neuen Material eine hohe Bruchzähigkeit und sehr gute Elastizität. Das Material ist vergleichbar biokompatibel wie Titan. Keramikimplantate kommen in Frage, wenn ein einzelner Zahn ersetzt werden muss oder eine sogenannte Schaltlücke vorliegt, wenn mehrere Zähne nebeneinander in einer Zahnreihe fehlen. Allerdings dauert es länger, bis die Keramik eine feste Verbindung mit dem Knochen eingegangen ist. Und während bei Titanimplantaten eine sofortige Belastung unter bestimmten Umständen möglich ist, müssen Zirkonoxidimplantate belastungsfrei unter einer Schiene einheilen. Auch die provisorische prothetische Versorgung dieser Implantate ist komplizierter. Vor allem aber fehlen Langzeitergebnisse.

Quelle: implantate.com
Immer mehr Menschen lassen ihre Zahnlücken mit Implantaten schließen. Dieser Boom lässt sich mit Zahlen belegen: Weltweit werden bei Implantaten jährlich bis zu 20 Prozent Zuwachsrate verzeichnet.

Ist das Implantat die Lösung für jede Zahnlücke? Und wie lange verhelfen die teuren Ersatzstücke tatsächlich zu einem strahlenden Lächeln? Der Zahnarzt und Allgemeinmediziner Christian Kobau gibt Antworten auf die sieben wichtigsten Fragen zum Thema.

1. Welches Material wird derzeit für Zahnimplantationen verwendet?

CHRISTIAN KOBAU: "Wir arbeiten seit 40 Jahren mit Implantaten. Heute wird in 95 Prozent der Fälle ein Titanimplantat verwendet. Der Vorteil ist: Titan integriert sich durch eine spezielle Oberflächenbehandlung besonders gut im Knochen. Im Kommen ist Zirkonoxyd, eine Keramik. Allerdings gibt es dazu noch keine Langzeitstudien."

2. Welche Vorteile bietet ein Implantat gegenüber anderen Zahnersätzen wie Brücken oder Prothesen?

KOBAU: "Die eigenen Zähne werden geschont, und müssen nicht wie bei einer Brücke beschliffen werden. Im Normalfall halten sie auch länger. Außerdem lassen sich mit Implantaten Teil- und Vollprothesen stabilisieren".

3. Gibt es auch Nachteile?

KOBAU: "Den Preis. Wenn ein Knochenaufbau notwendig ist, kann ein Einzelzahn-Implantat 3000 Euro und mehr kosten. Die Krankenkasse übernimmt nur bei bestimmten medizinischen Indikationen einen Teil der Kosten. Es gibt allerdings auch Patienten, die nach einer Implantation an einem Fremdkörpergefühl, einer Metall- oder Elektrosensibilität leiden."

4. Kann sich also jeder, der das notwendige Kleingeld besitzt, seine Zahnlücken mit Implantaten schließen lassen?

KOBAU: "Nein, es gibt Kieferstrukturen, die dafür ungeeignet sind. Es gibt aber auch Krankheiten, die eine Implantation ausschließen - wie schweres Rheuma, schwere Zahnfleischerkrankungen, Aids, ein Krebsleiden, eine schlecht eingestellte Diabetes oder ein schweres psychisches Leiden zum Beispiel. Abzuraten ist auch davon, wenn Cortisonmedikamente oder Zytostatika eingenommen werden. Das gilt ebenso für intravenös verabreichte Bisphosphonate. Mehr Komplikationen gibt es in der Regel auch bei starken Rauchern."

5. Wie lange halten diese künstlichen Zähne dann?

KOBAU: "Bei einer gesunden Lebensweise und einer gründlichen Pflege halten Implantate grundsätzlich über viele Jahre. Wichtig ist die zahnärztliche Kontrolle zwei Mal pro Jahr. Denn eine Paradontitis, also eine bakteriell verursachte Entzündung, kann zu einem Verlust des Implantats führen."

6. Welche Risiken sind mit dem operativen Eingriff verbunden?

KOBAU: "Es kann zu Nachblutungen, zu einer Wundinfektion, einer Schädigung der Nerven, einer Knochenfraktur oder zu einem Bruch des Implantates kommen."

7. Woran erkenne ich, dass es sich um ein wirklich gutes Implantat handelt?

KOBAU: "Derzeit werden über 80 verschiedene Implantations-Systeme angeboten. Eines ist aber sicher: Die teureren Varianten sind qualitativ in der Regel besser."

Quelle. kleinezeitung.at
Die meisten Patienten schätzen ihn, weil er – ähnlich wie die eigenen Zähne – sicher und stabil verankert ist. Er bietet den größten Komfort. Wichtigste Voraussetzung für festsitzenden Zahnersatz ist eine ausreichende Zahl von geeigneten, tragfähigen eigenen Zähnen oder Implantaten. Dentale Implantate kann man sich als künstliche Zahnwurzeln vorstellen, die – schon aufgrund ihres Aussehens – von Patienten gerne mit einem "Dübel", wie er von Handwerkern benutzt wird, verglichen werden. Implantate können in zahnlosen Kieferabschnitten direkt im Kieferknochen verankert werden.

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Einpflanzung in den Kieferknochen die besten Ergebnisse erwarten lässt.

Dritte Zähne haben ihren Preis: Das liegt vor allem daran, dass Zahnarzt und Zahntechniker mit biokompatiblen, meist sehr edlen Werkstoffen (wie zum Beispiel hochgoldhaltigen Legierungen), ein höchst individuelles Ersatzteil für den menschlichen Körper anfertigen. Dazu sind eine Anzahl von Behandlungs- und Arbeitsschritten notwendig, die Hand in Hand beim Zahnarzt im Sprechzimmer und beim Zahntechniker im Dentallabor stattfinden.

Bis Ende 2004 galten implantologische Behandlungen als reine Privatleistungen, an deren Kosten sich die gesetzlichen Krankenkassen nicht beteiligten. Erst die Einführung eines neuen Zuschusssystems bei Zahnersatz hat hieran etwas geändert: Nun zahlen die Kassen feste Beträge je nach Befund, unabhängig von der gewählten Therapie. Damit erhalten Patienten erstmals auch dann einen Zuschuss, wenn sie sich für eine Implantatkonstruktion entscheiden. Der Zuschuss wird allerdings nicht für das Implantat selbst, sondern für den darauf befestigten Zahnersatz, die so genannte Suprakonstruktion gewährt.

Quelle: volksfreund.de
"Implantatgetragener Zahnersatz kommt der Natur am nächsten, deshalb fühlt man sich damit so wohl", beschreibt Hans-Peter Küchenmeister, Präsident der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein, den Wert der Implantate für den Patienten.

Implantierter Zahnersatz besteht aus drei Komponenten: einer künstlichen Wurzel, einem Verbindungsstück und einer künstlichen Zahnkrone bzw. der Brücke oder Prothese. Der Einsatz des Implantats erfolgt schrittweise: Es beginnt mit der gründlichen Untersuchung und Planung. Liegen Zahn- oder Zahnfleischerkrankungen vor, müssen diese zuerst behandelt werden und ausheilen. Außerdem muss der Kieferknochen genügend Substanz aufweisen. Ist er zu dünn, wird aus natürlichem oder künstlichem Knochenmaterial der Kiefer an der vorgesehenen Stelle wieder aufgebaut. Erst wenn der Kieferknochen gesund und stark ist, wird die künstliche Zahnwurzel eingesetzt. In den folgenden drei bis acht Monaten heilt das Implantat ein und verwächst fest mit dem Kieferknochen. Zum Schluss werden das Verbindungsstück und die neue Zahnkrone oder Brücke eingesetzt.

"Eine sorgfältige Mundhygiene ist bei Implantaten mindestens genauso wichtig wie bei den eigenen Zähnen", mahnt Hans-Peter Küchenmeister. Etwa jedes halbe Jahr sollte eine professionelle Zahnreinigung stattfinden, um optimale Sauberkeit und damit eine lange Haltbarkeit des Implantates zu gewährleisten.

Die Kosten eines Implantats sind individuell unterschiedlich. Durchschnittlich kostet die Implantation einer künstlichen Wurzel etwa 750 bis 1.500 Euro. Dazu kommen noch einmal Kosten in ähnlicher Höhe für die künstliche Zahnkrone. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen den befundorientierten Festzuschuss. Das heißt, ob der Patient sich für eine Brücke oder ein Implantat entscheidet, er bekommt immer denselben Zuschuss. Für ein Einzelimplantat im Frontzahnbereich beträgt der Festzuschuss mit 20 % Bonus ca. 480 Euro. "Trotz der vergleichsweise hohen Kosten ist ein Implantat eine lohnende Investition", ist Küchenmeister überzeugt, "denn der Patient kann für viele Jahre so kauen und lachen wie mit seinen echten eigenen Zähnen."

Quelle: zahn-online.de

Robuste Zahnimplantate aus Titan oder Zirkon verankern Prothesen zuverlässig im Kiefer. Voraussetzung ist allerdings, dass der Zahnersatz genauso intensiv gepflegt wird wie natürliche Zähne.

Andernfalls könnten Bakterienherde den Kieferknochen angreifen und letztlich zum Verlust der Implantate führen, sagt Professor Gerhard Wahl, Leiter der Poliklinik für Chirurgische Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde im Universitätsklinikum Bonn.

Implantate sind künstliche Pfeiler, die Kronen oder Brücken halten, indem sie fest in den Kieferknochen eingesetzt werden. Bei ungenügender Zahnpflege greifen Bakterien das umliegende Zahnfleisch an, und es kommt zu Entzündungen. Diese greifen nach Angaben von Wahl dann früher oder später auf den Kieferknochen über. Er zieht sich zurück beziehungsweise wird zerstört, womit er seine Funktion als Halt gebendes Fundament für die Implantate verliert.

Vorbeugen lässt sich dies mit gewissenhafter Zahnpflege. Dabei sollten unbedingt auch Zahnseide und Interdentalbürsten zum Einsatz kommen, um die Zahnzwischenräume zu säubern, betont Wahl. Weitere Informationen zum Thema Zahnpflege gibt es auf der Internetseite rundum-zahngesund.de des Deutschen Grünen Kreuzes.

Quelle: Ad-Hoc-News

Wer kennt diese Situation nicht? Man listet dem Finanzamt die Kosten für Kur, Zahnersatz und Medikamente als außergewöhnliche Belastung auf und das Finanzamt streicht einen Teil dieser Aufwendungen, weil diese nicht zu den allgemeinen außergewöhnliche Belastungen gehören. Dieses Problem tritt häufig bei Zahnimplantaten auf.

Bei Zahnimplantaten wurden außergewöhnliche Belastungen häufig mit dem Argument versagt, dass es sich hierbei nicht um Hilfsmittel im engeren Sinn handele, sondern um vorbeugende Aufwendungen, die ganz allgemein der Gesundheit oder dem Wohlbefinden dienen sollen. Medizinisch notwendig sind sie jedoch nicht. Dieser Auffassung zeigten die Richter des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg jedoch die rote Karte. Die Richter führen aus, dass Zahnimplantate beim Verlust von Zähnen eine heute gängige Variante zu einer herausnehmbaren Zahnprothese darstellen und dass Zahnärzte solche Implantate auch in ihrer Gebührenverordnung aufführen.

Muss ein Steuerzahler also Zuzahlungen zu Zahnimplantaten leisten, kann er diese als außergewöhnliche Belastung berücksichtigen (Finanzgericht Berlin-Brandenburg, Urteil v. 28.11.2007, 2 K 5507/04).

Tipp: Damit ist jedoch nur die erste Hürde beim Abzug von außergewöhnlichen Belastungen genommen. Denn das Finanzamt ermittelt je nach Familienstand und Höhe der Einkünfte nach § 33 Abs. 3 EStG eine zumutbare Eigenbelastung. Nur die Aufwendungen, die diese zumutbare Eigenbelastung überschreiten, mindern letztendlich die Steuerlast.

Quelle: Haufe-Gruppe

Wer kennt diese Situation nicht? Man listet dem Finanzamt die Kosten für Kur, Zahnersatz und Medikamente als außergewöhnliche Belastung auf und das Finanzamt streicht einen Teil dieser Aufwendungen, weil diese nicht zu den allgemeinen außergewöhnliche Belastungen gehören. Dieses Problem tritt häufig bei Zahnimplantaten auf.

Bei Zahnimplantaten wurden außergewöhnliche Belastungen häufig mit dem Argument versagt, dass es sich hierbei nicht um Hilfsmittel im engeren Sinn handele, sondern um vorbeugende Aufwendungen, die ganz allgemein der Gesundheit oder dem Wohlbefinden dienen sollen. Medizinisch notwendig sind sie jedoch nicht. Dieser Auffassung zeigten die Richter des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg jedoch die rote Karte.

Die Richter führen aus, dass Zahnimplantate beim Verlust von Zähnen eine heute gängige Variante zu einer herausnehmbaren Zahnprothese darstellen und dass Zahnärzte solche Implantate auch in ihrer Gebührenverordnung aufführen. Muss ein Steuerzahler also Zuzahlungen zu Zahnimplantaten leisten, kann er diese als außergewöhnliche Belastung berücksichtigen (Finanzgericht Berlin-Brandenburg, Urteil v. 28.11.2007, 2 K 5507/04).

Tipp: Damit ist jedoch nur die erste Hürde beim Abzug von außergewöhnlichen Belastungen genommen. Denn das Finanzamt ermittelt je nach Familienstand und Höhe der Einkünfte nach § 33 Abs. 3 EStG eine zumutbare Eigenbelastung. Nur die Aufwendungen, die diese zumutbare Eigenbelastung überschreiten, mindern letztendlich die Steuerlast.

Quelle: Haufe-Gruppe

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