Aktuelle Meldungen

Rheuma-Patienten sollten besonders sorgfältig ihre Zähne pflegen, empfiehlt der Bundesverband Deutscher Rheumatologen (BDRh). Der Grund: Beide Erkrankungen können sich gegenseitig verstärken. Das zeigen mehrere aktuelle Studien der Berliner Charité.

"Über die Hälfte der Patienten mit rheumatoider Arthritis leidet unter bakteriellen Entzündungen des Zahnhalteapparates", erklärt Dr. Edmund Edelmann, Vorsitzender des BDRh in einer Pressemitteilung. Da sowohl Rheuma als auch Parodontitis entzündlich bedingte Erkrankungen seien, könnten sie sich gegenseitig befeuern. Das bedeutet: Rheumatoide Arthritis begünstigt eine Parodontitis, und diese wiederum kann die Aktivität einer rheumatischen Erkrankung verstärken.
 
Beide Erkrankungen führen letztendlich zu einem schleichenden Abbau von körpereigenem Gewebe wie Knorpel und Knochen: Bei rheumatoider Arthritis werden die Gelenke zerstört, bei Parodontitis der Zahnhalteapparat. "Daran beteiligt sind in beiden Prozessen dieselben entzündungsfördernden Substanzen wie zum Beispiel bestimmte Zytokine und Prostaglandine", weiß Prof. Gerd-Rüdiger Burmester, Leiter der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinische Immunologie.
 
Wer bereits an rheumatoider Arthritis leidet, sollte deshalb auf eine regelmäßige und sorgfältige Zahnpflege achten. Falls eine zahnmedizinische Therapie oder eine spezielle Pflegeanleitung notwendig wird, ist ein Besuch beim Zahnarzt ratsam, meint Edelmann.

Quelle: netdoktor.de
Mindestens zweimal am Tag greifen wir zur Zahnbürste, vorbildliche Zeitgenossen öfter, zum Beispiel nach jeder Mahlzeit. Zur elektrischen Zahnbürste greifen entweder bequeme Naturen, die sich die Putzarbeit vereinfachen wollen oder jene, die an besonders gründlicher Reinigung interessiert sind.

Letzteres ist jedenfalls das Versprechen der Hersteller von elektrischen Zahnbürsten und diese werden auch nicht müde, ihre Assistenten für die Mundpflege mit immer raffinierteren Funktionen auszustatten. Die einfache, rotierende Bürste ist dabei noch das simpelste Merkmal und wird zunehmend durch schallgetriebene Bürsten ersetzt, die man nur noch an den Zähnen entlangführen muss.

Die reinigen aber nicht mit Ultraschall, wie so mancher glaubt, sondern ihre Borsten werden durch Schwingungen in Bewegung gesetzt, die höhere Frequenzbereiche des Schalls bis hin zum Ultraschall (ab 20.000 Hertz) erreichen. Die Putzwirkung entsteht jedoch allein durch die Bewegung der Borsten. Eine Ultraschallreinigung wäre nur in Flüssigkeiten möglich – so wie bei der Brillenreinigung beim Optiker – und ist damit nicht im herkömmlichen Sinne per Zahnbürste möglich.

Moderne Zahnbürsten schwingen bis 40.000-mal pro Minute, während klassische, rotierende Modelle ohne Schallantrieb rund 4000 Schwingungen schaffen. Ob die elektrischen Putzhilfen besser oder schlechter sind, hat unter anderem die Stiftung Warentest untersucht. Der letzte Test stammt zwar aus dem Jahr 2006, aber das tut seiner Aussagekraft keinen Abbruch. Denn eine Revolution hat seitdem nicht stattgefunden, vielmehr werden die Geräte verfeinert und im Leistungsumfang aufgewertet.

Alle Bürsten im Test putzten gut, waren sanft zum Zahnfleisch und machten keine Probleme bei der Haltbarkeit. Allerdings können auch elektrische Zahnbürsten keine Sorgfalt ersetzen: Bei den Zahnzwischenräumen kommen auch sie an ihre Grenzen und bei den Putzbewegungen muss sich der Putzer nach wie vor ums Zahnfleisch und die schwierigen Zahnbereiche kümmern. Generell gilt laut Stiftung Warentest: Wer ordentlich putzt, erreicht auch per Hand perfekte Ergebnisse, die elektrische Zahnbürste ist lediglich bequemer.

Das Hauptaugenmerk beim Kauf muss daher eher auf der Gesamtleistung einer Bürste liegen: Ist die Bürste gut zu handhaben – also möglichst wenig klobig und schwer? Sind die Folgekosten in Ordnung? Die Bürstenköpfe wollen rund alle drei Monate gewechselt werden, was mit rund zehn Euro zu Buche schlägt.

Sehr wichtig ist eine lange Akkulaufzeit – da unterscheiden sich die einzelnen Modelle erheblich. Von 30 Minuten bis 170 Minuten ist in allen Preislagen alles dabei. Geht man von einer täglichen Nutzungsdauer von 15 Minuten aus (dreimal putzen), müssen die schwächsten Bürsten alle zwei Tage geladen werden, während die besten zwölf Tage durchhalten. Nutzen mehrere Personen per Wechselkopf-System eine Bürste, wird die Batterielaufzeit umso wichtiger.

Ansonsten entscheidet der Preis, wie luxuriös die allmorgendliche Zahnreinung ausfällt. Da gibt es spezielle Reinigungs- und Aufbewahrungslösungen, spezielle Zusatzbürsten, besonders breite Putzwinkel, drahtlose Putzzeit-Anzeigen, eine Putzhilfe alias Kieferquadrantenführung, eine Andruckkontrolle gegen zu heftiges Putzen und vieles mehr.

Ein Wort zur mehreren Geräten vorhandenen Putzzeit-Anzeige: Die sind eine nette Sache, stehen aber oft im Widerspruch zu den stetig wechselnden Empfehlungen von Zahnärzten, Fachverbänden oder anderen Herstellern. Dirk Kropp vom Verein prodente nennt drei Minuten als gutes Maß, wie es auch Zahnärzte empfehlen.

Quelle: news.de
Schiefe oder durch Karies zerstörte Zähne sind für Zahnärzte heute kein Problem mehr. Die Behandlungsmethoden sind gut, oft sogar schmerzfrei. Selbst Zahnersatz ist in der Regel von echten Zähnen kaum zu unterscheiden. Als problematisch erweisen sich indes die hohen Kosten für Implantate, Kronen und Co. Aus diesem Grund setzen immer mehr Bundesbürger auf eine private Zahnzusatzversicherung.

Der Verband der privaten Krankenversicherer zählt aktuell 11,7 Millionen Bürger, die sich in Bezug auf ihr Gebiss nicht allein auf die gesetzliche Regelversorgung verlassen. Schließlich ist der Eigenanteil beim Zahnersatz in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Fällig wird er bei der zahnfarbenen Füllung für 20 Euro ebenso wie bei Inlays in Höhe von mehreren Tausend Euro.
Experten gehen davon aus, dass der Durchschnittsversicherte in seinem Leben rund 6000 Euro für die Instandhaltung seines Beißwerkzeugs in Anspruch nimmt. Der Anteil, den die gesetzliche Versicherung davon übernimmt, ist gering. Mit etwa 5000 Euro Eigenanteil müssen Versicherte im Mittel rechnen. 

Unter den unzähligen Anbietern und Tarifen die richtige Police zu finden, ist aufwendig. Neben dem Preis gilt es besonders das Kleingedruckte zu beachten. So ist eine Kostenübernahme von 80 bis 100 Prozent zwar werbewirksam. Eingehalten wird sie in der Regel aber nicht. Wichtig ist zudem, dass die Versicherung nicht nur Zahnersatz abdeckt. Die Kosten für prophylaktische Behandlungen sind ebenso wenig zu unterschätzen.

Quelle: newsmax.de
Annähernd eine Million Zahnimplantate werden jährlich in Deutschland eingepflanzt. Ein Ende der Entwicklung ist nicht abzusehen. Implantate zählen mit einer Erfolgsrate von über 90 Prozent zu den sehr sicheren Formen des Zahnersatzes. Doch der zunehmende Erfolg hat auch eine Schattenseite. Mit dem Erfolg der Implantate kommt es vermehrt zu entzündlichen Erkrankungen des Zahnfleisches rund um das Implantat – der Periimplantitis. Die Krankheit ähnelt im Verlauf der Volkskrankheit Parodontitis (Parodontose). Doch was genau löst ein Periimplantitis aus?

Mangelnde Pflege

Eine der Hauptursachen ist eine mangelnde Pflege des implantierten Zahnersatzes. Hinzu kommt das ähnlich wie bei den natürlichen Zähnen das Rauchen dem Zahnersatz schadet. Nach Untersuchungen der Charité in Berlin steigt das Risiko, innerhalb von 10 Jahren Implantate zu verlieren, bei Rauchern um den Faktor 10. Auch eine schlecht eingestellte Zuckerkrankheit (Diabetes) kann ein Zahnimplantat gefährden. Ältere Menschen sind grundsätzlich nicht gefährdeter. Allerdings führen körperliche Beeinträchtigungen – beispielsweise bei behinderten Menschen oder im hohen Alter – zu einer schlechteren Zahnpflege. Auch das stellt eine mögliche Gefahr dar. Zudem kann die Krankheit kann durch eine vererbte Veranlagung ausgelöst werden.
 
Im schlimmsten Fall Verlust

Die möglichen Komplikationen führen im schlimmsten Fall zum Verlust des Implantates. Daher wird Patienten neben einer individuellen häuslichen Zahnpflege geraten, konsequent auf die Nachsorge zu achten. Treten dennoch Entzündungen rund um das Implantat auf, sollte frühzeitig eine Therapie eingeleitet werden.

Quelle: prodente.de
Jeder dritte Zahnarzt meint, dass aggressives Zähneputzen der häufigste Grund für empfindliche Zähne ist, nach einer USA weiten Mitgliederbefragung der Academy of General Dentistry (AGD). Verzehr von sauren Nahrungsmitteln und Getränken sei der zweithäufigste Fall.

Empfindliche Zähne oder Dentinüberempfindlichkeit ist ein häufiger oraler Zustand, den 40 Millionen Amerikaner aller Alterklassen betrifft. Es ist charakterisiert durch Beschwerden oder Empfindlichkeiten und plötzliche Schmerzen bei einem oder mehreren Zähne, ausgelöst durch heisse, kalte, süsse oder saure Nahrung oder Getränke, Druck auf die Zähne oder Einatmen kalter Luft.

Van B. Haywood, DMD, zufolge kann aggressives Zähneputzen und der Verzehr von sauren Nahrungsmitteln und Getränken zu empfindlichen Zähne führen. Im Laufe der Zeit kann der Schmelz der Zähne abgetragen werden und ebenso das Zahnfleisch. Wenn der Schutzfilm des Schmelzes erodiert oder Zahnfleischrand reduziert wird, wird ein weicheres Gewebes der Zahnes, das Dentin freigelegt, erklärte Dr. Haywood. Dentin ist mit den inneren Nerven des Zahnes verbunden, somit ist das Nervenzentrum ungeschützt und verwendbar bei Empfindungen, inklusive Schmerzen, wenn es ungeschützt ist.

Während aggressives Zähneputzen und saure Nahrungsmitteln und Getränke als der häufigste Grund der Dentinüberempfindlichkeit gefunden wurde, deckte die Untersuchung weitere Faktoren auf, die zur Zahnerosion führen können und den oralen Zustand beeinträchtigen. Dies sind einige Zahnpasten, Mundwasser, Bleachingmittel, gebrochene oder rissige Zähne, Bulimie und saurer Reflux.

Von den nahezu 700 Zahnärzten der Academy of General Dentistry (AGD), die an der Untersuchung teilnahmen, sagten nahezu 60%, dass die Häufigkeit der Zahnerosion im Vergleich zu den letzten fünf Jahren zugenommen hat. Wenn es möglich ist die Zahnerosion im frühen Zustand zu entdecken, ist es vielleicht der wichtigste Schlüssel zur Prävention von Dentinüberempfindlichkeit, sagte Raymond K. Martin, DDS, MAGD. Verfärbung und Transparenz und kleine Zähne oder Risse in den Zähnen sind Anzeichen für Zahnerosion und sollten mit dem Zahnarzt so bald wie möglich erörtert werden.

65% der befragten Zahnärzte sagten den Patienten, dass diese bei empfindlichen Zähne kalte Lebensmittel und Getränke vermeiden sollen. Weitere 17% meinten, sie sollten das Bürsten empfindlicher Bereiche im Mund vermeiden. Dies scheint der schnellste und einfachste Weg zu sein, bei Empfindlichkeiten vorzusorgen, keines davon wird tatsächlich das Problem lösen, erklärte Gigi Meinecke, DMD, FAGD.

Für alle die von empfindlichen Zähnen betroffen sind empfiehlt die AGD, um die Probleme zu lindern:

Wechsel zu einer desensibilisierenden Zahnpaste - Es gibt Zahnpasten, die extra für empfindliche Zähne gemacht worden sind.

Verwendung von Zahnbürsten mit weichen Borsten - Bei Zahnbürsten mit harten Borsten wird der Schmelz der Zähne abgetragen und das Zahnfleisch reduziert.

Praktizierung guter Oralhygiene - Regelmässig Zahnseide verwenden, Zähne dreimal am Tag für drei Minuten putzen. Halten der Zahnbürsten im 45 Grad Winkel, sanft zirkulierend bürsten und die Zahnbürste mit den Fingern und nicht mit der Handfläche halten.

Vermeiden hoch saurer Getränke und Lebensmittel - Machen sie eine bewusste Entscheidung für den täglichen Gebrauch hoch saurer Getränke und Lebensmittel.

Quelle: zahn-online.de
Damit ein Patient Zahnimplantate erhalten kann, muss ein starker und gesunder Kieferknochen vorhanden sein. Bei vielen Menschen mangelt es jedoch an Knochensubstanz, weil diese zum Beispiel durch eine vorangegangene Parodontitis verringert worden ist. Bei dieser Krankheit gehen Zahnfleisch und Kieferknochen zurück. Doch auch für diese Patienten gibt es eine Lösung: Bevor Zahnimplantate eingesetzt werden können, muss zunächst der Knochen aufgebaut werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Knochen zu verstärken. So ist es unter anderem möglich, eigene Knochen des Patienten einzusetzen. Entweder wird bei geringem Knochenbedarf an anderer Stelle ein Stück aus dem Kiefer geschnitten oder der Arzt greift auf Knochensubstanz aus der Hüfte zurück. 'Das hat den Nachteil, dass ein zweiter chirurgischer Eingriff erforderlich wird, um den Knochen zu entnehmen', erläutert Zahnarzt Dr. Richard Meissen.

Laut dem Implantologen von der Kaiserberg Klinik in Duisburg wird häufig tierisches Material zum Knochenaufbau verwendet. 'Das hat natürlich das Restrisiko von Infektionen, Allergien und Abstoßungsreaktionen gegen das Material fremder Herkunft', betont der Experte. Was viele Patienten nicht wissen: In aller Regel wird Material aus Rinderknochen, sogenanntes bovines Material, benutzt. Es ist nicht mit letzter Sicherheit auszuschließen, dass so der BSE-Erreger auf den Menschen übertragen wird.

Eine Alternative stellen synthetische Knochenaufbaustoffe dar. Im Körper dienen sie als ein poröses Gerüst, der neue Knochen kann in sie einwachsen. Darüber hinaus haben manche die Fähigkeit, die Knochenneubildung anzuregen. 'Die Zukunft gehört mit Sicherheit den synthetischen Materialien. Die Hoffnung liegt darin, dass es demnächst Materialien geben wird, die sicher einwachsen, die Knochenneubildung unterstützen und letztendlich kein Allergierisiko oder Abstoßungsrisiko haben, weil sie nicht tierischer Herkunft sind', hebt Meissen hervor.

Patienten, die sich für Zahnimplantate interessieren, sollten sich umfassend von ihrem Arzt beraten lassen und erfragen, wie bei ihnen ein gegebenenfalls notwendiger Knochenaufbau durchgeführt werden soll. Dabei sollte der Mediziner vom Patienten gezielt auf die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden zum Knochenaufbau angesprochen werden.

Quelle: monstersandcritics.de
Zahnärzte schätzen, dass beinahe jeder dritte Deutsche im Schlaf mit den Zähnen knirscht – eine Folge von extremem Stress oder psychischer Belastung. Viele bemerken davon aber nichts. Doch das Zähneknirschen ist ungesund. Es schadet nicht nur den Zähnen und dem Zahnfleisch, sondern kann auch zu Problemen im Hals und Kopf sowie Gesichts- und Kopfschmerzen führen. 

In der Urzeit hatte das Zähneknirschen die Funktion der Warnung und Abwehr von Feinden. Heutzutage ist das Zähnepressen und Zähneknirschen eher Ausdruck des Stressabbaus und findet hauptsächlich in der Nacht statt. ??Tagsüber werden im Durchschnitt normalerweise alle zehn Minuten einmal die Zahnreihen aufeinander gepresst. Das Kauorgan ist auf diese Durchschnittsbelastung normalerweise eingerichtet. Passiert das Aufeinanderpressen jedoch häufiger und vor allem andauernd, dann sprechen Experten von einer Funktionsstörung.
 
Mindestens acht Prozent der Bevölkerung leiden wenigstens einmal die Woche unter Bruxismus – wie Zähneknirschen von Medizinern genannt wird. Durch die mechanische Belastung kann es zu Absplitterungen von kleinen Zahnteilen bis hin zu Schäden an Plomben, Inlays und Kronen kommen. 

Zähneknirschen ist oft ein Ausdruck von Stressabbau und findet hauptsächlich in der Nacht statt. Viele bemerken aber gar nicht, was sich beim Schlafen in ihrem Mund abspielt. Sie spüren am nächsten Morgen lediglich Schmerzen aufgrund der Überbelastung der Muskulatur rund ums Kiefergelenk.?
 
Das Zähneknirschen im Schlaf beziehungsweise das „Zähnezusammenpressen“ in Phasen höchster Konzentration ist ungesund. Denn beim Knirschen stehen die Zähne unter enorm großem Druck: Bis zu 100 Kilo pro Quadratzentimeter können beim Zusammenbeißen der Zähne aufeinander treffen. Unter diesem Druck kann das Gebiss abschleifen, das Zahnfleisch zurückgehen und der Kiefer überlastet werden. Weitere Folgen können auch Verspannungen im Hals-Kopf-Bereich sowie Gesichts- und Kopfschmerzen sein. Wer durch das Knirschen dauerhaft seine Kaumuskeln und Kiefergelenke überbeansprucht, bei dem können irreparable Schäden am ganzen Kauapparat auftreten. ??Was hilft? Weil das Zähneknirschen häufig Folge von persönlichem und beruflichem Stress, starker Anspannung, hoher Konzentration, Überforderung oder anderen psychischen Belastungen ist, können Entspannungsübungen wie Autogenes Training oder Yoga helfen.

Damit das Knirschen keine Auswirkungen auf Zähne und Kausystem hat, empfehlen Zahnärzte das Einschleifen der Zähne und eine „Knirscherschiene“. Diese Schiene wird aus Kunststoff hergestellt und nachts wie eine Schutzkappe auf die Zähne gesetzt. So haben die Zähne keinen direkten Kontakt miteinander und eine Abnutzung kann vermieden werden.?
Manchmal liegt die Ursache aber auch in einer Zahnfehlstellung oder einem nicht richtig passenden Zahnersatz. Da muss dann der Zahnarzt an und den Schaden beheben.

Quelle: medizinauskunft.de
Nicht nur um Karies vorzubeugen, sollte man regelmäßig zum Zahnarzt gehen. Auch Mundhöhlenkrebs erkennt ein Zahnarzt bei seiner Untersuchung. Und zwar schon in frühen Stadien, wenn die Heilungschancen noch relativ hoch sind. 

Wer in der Mundschleimhaut Verfärbungen, Verdickungen, Erhebungen oder nicht abheilende Wunden feststellt, sollte seinen Zahnarzt möglichst umgehend darauf ansprechen. Laut Deutscher Krebshilfe erkranken jährlich etwa 10.000 Menschen an Mundhöhlen- und Rachenkrebs. Risikofaktoren sind Rauchen, Alkoholkonsum und mangelhafte Mundhygiene.

Quelle: ökotest.de
Implantate gelten in der Zahnmedizin als die moderne Lösung bei Zahnverlust. Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) weisen stetig wachsende Patientenzahlen aus, die diese Art des Zahnersatzes wählen. Mehr als eine Million Implantate werden demnach in Deutschland pro Jahr in den Kiefern der Patienten verankert - Tendenz weiter steigend. Mehr als achtzig verschiedene Implantatsysteme gibt es auf dem Prothetikmarkt, kein Implantologe kann deshalb alle Systeme in seiner Praxis verfügbar haben, und die fünf größten Hersteller teilen sich Dreiviertel des Marktes. Bei den erprobten und bislang ausgeführten Verfahren wurden meist Zähne durch Implantate ersetzt, die schon über Monate oder Jahre fehlten. Die Zahnimplantate heilen unbelastet für zwei bis sechs Monate unter der vernähten Mundschleimhaut ein. Danach wird erst der eigentliche Zahnersatz aufgesetzt und das Implantat kann seine Kaufunktion übernehmen.

Sofort belastbare Implantation ist oft mehr Werbung als Versprechen

Immer häufiger wird für die Möglichkeit der verkürzten Behandlungszeit durch Sofortimplantation geworben. Sogar eine Sofortbelastung der neuen Zähne wird versprochen. Dabei stellen die Zahnentfernung und das Einbringen des Implantats in den Kieferknochen noch in der gleichen Sitzung kein wirklich neues zahnchirurgisches Konzept dar. "Sofortimplantationen sind Versprechen, die nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen gehalten werden können, die Anwendungsbreite liegt bei maximal 10-15% der Fälle", kritisiert Dr. Désirée Burg, Zahnärztin und Expertin auf dem Gebiet der Implantologie in der Gemeinschaftspraxis Dr. Burg, Dr. Schmelzer & Partner in Idar-Oberstein. Die scheinbaren Vorteile einer Sofortimplantation können aus ihrer Sicht nicht das erhöhte Risiko eines kompletten Implantatverlusts, insbesondere bei Entzündungen, aufwiegen. "Besonders kritisch sehe ich die Kombination aus Sofortimplantation und Sofortbelastung. Hier maximiert man das Risiko eines Implantatverlustes", so Dr. Burgs Argumentation.
 
Zahnimplantate richtig verankert halten über Jahrzehnte

Aus Sicht der Patienten wirkt die Idee des in einer einzigen Behandlung gesetzten, sofort belastbaren neuen Zahns überzeugend. Verzögert gesetzte Implantate haben jedoch weiterhin die beste Einheilungsprognose von nahezu 100 Prozent. Die wissenschaftlichen Untersuchungen zu Sofortimplantationen mit Sofortbelastung sind zudem noch nicht aussagekräftig genug. Dagegen haben umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen und die klinische Praxis als Erfahrung gezeigt, dass nach der Implantatsetzung zwei bis sechs Monate vergehen müssen, bis ein Zahnimplantat mit dem Kieferknochen einen festen Verbund eingeht. Die Wünsche des Patienten sollten die Vorgehensweise eines erfahrenen Implantologen nicht ausschließlich bestimmen, zumal die Liste der Risikofaktoren lang ist - Entzündungen, Knochendefizite, ungünstig geformte Wurzel-/Zahnanatomie, Mikrofrakturen der umgebenden Knochenflächen/-wände. Andere allgemeine Faktoren wie Rauchen, Immunsuppressionen, schlechte Mundhygiene, die Behandlung mit Bisphosphonaten bei Tumorerkrankungen oder Osteoporose spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Therapieplanung.

Angebote, die eine Sofortimplantation mit anschließender Sofortversorgung und Sofortbelastung in jedem Falle versprechen, haben daher eher werbenden Charakter und sind mit Vorsicht zu genießen. "Wir raten aus diesen Gründen in vielen Fällen von einer Sofortversorgung mit sofortiger Belastung der neuen Zähne ab. Komplikationen und zusätzliche Behandlungen sind nicht vorhersehbar. Aus unserer Sicht sollte es vor jedem Eingriff bei einer genauen Planung und Risikoabschätzung bleiben, um dem Patienten das perfekte Ergebnis zu bieten", so das Fazit von Dr. Burg. Allerdings muss auch bei einer verzögerten Sofortimplantation kein Patient die Behandlungszeit mit Zahnlücken oder gar zahnlos verbringen: Eine Übergangsversorgung durch eine Krone oder Prothese überbrückt in der Regel die Zeit, bis die eingepflanzten Implantate voll belastbar sind.

Quelle: fairnews.de
Muss ein Zahnimplantat, das bereits fest mit dem umgebenden Knochengewebe verwachsen ist, wieder explantiert werden, geht dies nicht so einfach wie Zähne ziehen. »Weil Knochengewebe dabei verloren geht und wieder aufgebaut werden muss,  ist die Explantation nur die ultima ratio«, erklärt Dr. Dr. Martin Bonsmann, Düsseldorf, auf der 26. Jahrestagung des Berufsverbandes Deutscher Oralchirurgen am 13. und 14. November in Berlin.
 
Studien zufolge sind im Schnitt 95 Prozent aller Zahnimplantate nach zehn Jahren noch voll funktionstüchtig und an ihrem Platz. Gehen die Titanwurzeln für künstlichen Zahnersatz verloren, geschieht dies zumeist in der frühen Phase nach einer Implantation. Das Implantat heilt nicht ein oder das umgebende Gewebe entzündet sich. 
 
„Muss ein Implantat explantiert werden, wenn es bereits eingeheilt und fest mit dem umgebenden Knochengewebe verwachsen ist, ist dies jedoch ein Drama“, erklärt Dr. Dr. Martin Bonsmann, Düsseldorf, auf der 26. Jahrestagung des Berufsverbandes Deutscher Oralchirurgen. Eine nicht beherrschbare Periimplantitis (Entzündung des umgebenden Gewebes) oder Fehlpositionierungen des Implantates, die eine prothetische Versorgung erschweren oder – in seltenen Fällen – sogar unmöglich machen, sind Indikationen für eine Explantation. 
 
Während ein Zahn jedoch vergleichsweise einfach extrahiert werden kann, ist die Entfernung eines osseointegrierten Implantates nur mit Knochenverlust zu erkaufen. »Dies zieht dann«, so Bonsmann, »weitere oft umfangreiche augmentative, also knochenaufbauende Maßnahmen nach sich, wenn ein neues Implantat gesetzt wird.«
 
Doch was bedeutet »Fehlpositionierung«? »Bei der Beurteilung des Erfolges einer Implantation durch den Patienten spielt die Ästhetik zunehmend eine Rolle«, weiß der Düsseldorfer MKG-Chirurg. Während früher die Funktionsfähigkeit im Vordergrund stand, muss die implantatgetragene Versorgung heute auch höchsten ästhetischen Ansprüchen genügen. Und hier sind unterschiedliche Beurteilungen durch Patient und Arzt durchaus möglich, die mitunter sogar vor Gericht enden. 
 
Unsere Zunft ist an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig, meint Bonsmann: »Da jeder nur seine besten und erfolgreichsten Fälle zeigt und mitunter auch vollmundige Aussagen hinzu kommen, entsteht bei den Patienten der Eindruck, dass schon die geringste Abweichung von den idealisierten Darstellungen in Werbebroschüren ein Fehlschlag ist.«
 
Darum sei es wichtig, dass auch über Probleme und Misserfolge in der Implantologie gesprochen werde. So ist beispielsweise bei einem schlecht eingestellten oder nicht diagnostizierten Diabetes die Wundheilung – und damit die Einheilung eines Implantates – gefährdet. Auch eine Osteoporose erfordert besondere operative Strategien.  Darum gilt auch für die Implantologie, dass sie besondere Kenntnisse und Qualifikationen erfordert: Weder moderne Implantatsysteme noch eine hochgerüstete technische Ausstattung der Praxis können eine profunde Ausbildung, Erfahrung und Training ersetzen.
 
Um Probleme und Misserfolge nach Möglichkeit zu vermeiden, sind für Bonsmann drei Dinge wichtig: »Eine exakte und gute Planung der Implantation, viel Erfahrung des Implantologen sowie auch sein Mut, sich in kritischen Fällen der Unterstützung und Hilfe von erfahrenen Kollegen zu versichern.«

Quelle: implantate.com
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