Aktuelle Meldungen

Das Landgericht Bonn hat einer implantologischen Praxis untersagt, Werbung für ein Zahnimplantat zu einem Pauschalpreis von 888,- Euro zu machen. Es stieß sich dabei vor allem an der plakativen Art der Reklame. Die Zahnärztekammer hatte den Implantologen auf Unterlassung verklagt.

Das Gericht entsprach der Klage der Kammer auf Unterlassung der Werbeaussage und begründete sein Urteil damit, dass die beanstandete Reklame gegen geltendes Wettbewerbsrecht verstoße. Werbung mit einem Pauschalpreis sei unlautere Werbung (§ 3 UWG) und nicht mit der Gebührenordnung für Zahnärzte vereinbar.

Quelle: koeln-bonn.business-on.de, Originalbeitrag von RA Rafaela Wilde

Die Zahnärztekammer Berlin, die Zahntechniker-Innung Berlin-Brandenburg und die Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin e.V. haben im Juni 2011 das Modell-Projekt „Saubere Dritte in der Pflege“ ins Leben gerufen, um auf die Notwendigkeit einer guten zahnmedizinische Versorgung der Pflegebedürftigen aufmerksam zu machen. Dass diese Aufgabe weit mehr als bisher ins Blickfeld von Gesundheits- und Sozialpolitik sowie der Gesellschaft gehört, zeigt die Bilanz der zurückliegenden Monate, in denen Kooperations-Teams aus Zahnärzten und Zahntechnikern – unterstützt seitens der Heimleitung – rund 300 Vollprothesen von Pflegebedürftigen ehrenamtlich auf Hygienemängel geprüft und anschließend professionell gereinigt haben. Bei dem Pressetermin zur Bilanz des Projektes am 27. September 2011 in Berlin zeigte sich ein Bedarf, der selbst die Erwartungen der Projekt-Verantwortlichen übertraf: Nur jede 4. Vollprothese war frei von Zahnstein, der aufgrund seiner rauen Struktur zu Schäden am Mundgewebe und entsprechend zu schmerzenden Wunden führen kann sowie als ideale Grundlage dient für die Anhaftung weiterer mundschädlicher Bakterien.

Allgemeingesundheits-Risiko „Prothesen-Beläge“

Nicht ausreichende Prothesen-Hygiene ist insbesondere für ältere und geschwächte Patienten allgemeingesundheitlich riskant, da beispielsweise wissenschaftlichen Studien zufolge eingeatmete Mundkeime zu einer Lungenentzündung führen können. Auch über die Blutbahn – beispielsweise bei Zahnfleischbluten – wandern Mundbakterien in den Körper und können erwiesenermaßen zu Entzündungen im Herzen führen. Immer mehr Kardiologen und Lungenfachärzte weisen daher auf die Bedeutung sorgfältiger Mundhygiene zur Vorbeugung dieser riskanten Infektionen hin. Nicht zuletzt führen harte und weiche Zahnbeläge zu einer Verschlechterung des Sitzes der Prothese, was mit Störungen der Nahrungsaufnahme einhergehen und damit zu einer weiteren Schwächung der Pflegebedürftigen führen kann. Diese sind angewiesen auf Unterstützung und Hilfe seitens ihrer Angehörigen, insbesondere aber seitens der Pflegedienste in den Heimen.

Notwendig: Professionelle Mund- und Prothesenreinigung in der Pflege

Derzeit spielt allerdings der Bereich Mundhygiene eine eher vernachlässigte Rolle im Aufgabenkatalog der Pflege-Teams – und kann ohne zusätzliche und auch bezahlte Betreuungszeit kaum geleistet werden. Zudem können die Teams zwar Routine- Mundpflegeaufgaben wie Zähneputzen übernehmen, wie sie auch die Angehören ausüben würden – nicht umsetzbar sind allerdings professionelle Mund- und Prothesenpflege, wie sie für Hygiene und damit auch die Prävention von Allgemeinerkrankungen dringend notwendig wäre. Die Initiatoren des Modellprojektes – Zahnärztekammer, Zahntechnikerinnung und die Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin – appellieren daher nicht zuletzt nach den Ergebnissen der Evaluation zum Berliner Modellprojekt „Gesunde Dritte in der Pflege“ eindringlich an die Politik, entsprechende Rahmenbedingungen für eine Verbesserung der professionellen Mund&Prothesen-Hygiene und damit der Gesundheitsförderung von Pflegebedürftigen zu schaffen. Mit vergleichsweise wenig Aufwand kann nicht nur die Lebensqualität der Pflegebedürftigen gebessert werden – auch das Auftreten riskanter Infektionen mit kostenintensiven Behandlungs- und Folgekosten könnte auf diese Weise minimiert werden. Dass das Berliner Modellprojekt „Saubere Dritte in der Pflege“ bei den Pflegebedürftigen selbst, ihren Angehörigen und der Heimleitung in der Regel auf große Zustimmung bis hin zu Begeisterung stieß, ist für die Akteure ein Beleg dafür, dass die Bereitschaft für die Akzeptanz solcherart Unterstützung ausgesprochen groß ist. Kombiniert mit anzupassenden Rahmenbedingungen könnte daher ein kleines Dienstleitungsangebot wie professionelle Mundhygiene und Zahnersatz-Pflege für die erheblich steigende Anzahl der älteren und alten, oft pflegebedürftigen Bevölkerungskreise ein effizienter Faktor der Prävention von vergleichsweise kostspieligen Mund- und Allgemeinerkrankungen sein. Dass derzeit bereits vieles auf weitgehend ehrenamtlicher Ebene angeboten wird, ist – so alle Beteiligten an dem Modellprojekt – keine Lösung: Es darf nicht von Zufällen anhängig sein, ob ein Pflegebedürftiger Unterstützung seiner Mundgesundheit erhält oder nicht. Professionelle Mund- und Prothesenpflege gehört schon aus Präventionsgründen zur Grundpflege und muss durch entsprechende Rahmenbedingungen fixiert werden – nur so lässt sich eine strukturierte Unterstützung etablieren und für einen größeren Kreis als zufällig ausgewählten „Modellprojekt-Teilnehmern“ zugänglich werden.

Quelle: implantate.com

 

 

Die Immundiagnostik AG in Bensheim hat eine Möglichkeit gefunden, den Einheilungsprozess von Zahnimplantaten zu beschleunigen: Ein spezieller Belag sorgt dafür, dass knochenbildende Zellen sofort am Implantat andocken und dort wachsen. Das Projekt wird im Rahmen des Initiative "KMU innovativ" vom Bundesforschungsministerium mit rund 155.000 Euro gefördert.

Die wichtigste Komponente der neuartigen Beschichtung ist ein ganz bestimmtes Molekül: das Bone Sialoprotein (BSP). Hierbei handelt es sich um ein Eiweiß, das normalerweise von den knochenbildenden Osteoblasten gebildet wird. Das zucker? und phosphorhaltige Molekül sorgt dafür, dass die Osteoblasten am Untergrund andocken können und beginnen, Kalzium zu bilden, den Grundstoff für neuen Knochen. "Reifung und Verbreitung der Blasten funktionieren nur gut, wenn diese Matrixproteine in ausreichender Form vorhanden sind", erklärt Franz Paul Armbruster, der bei der Immundiagnostik AG für das Implantat?Projekt zuständig ist.

Ausgangspunkt ist ein Problem, das Zahnärzte und vor allem leidgeprüften Patienten nicht unbekannt ist. "Wenn die Osteoblasten mit einer fremden Oberfläche in Berührung kommen, finden sie keine Stelle zum Anheften und schwuppdiwupp zieht sich der Knochen zurück", erklärt Armbruster. Oft dauert es deshalb Monate, bis die letzten Entzündungserscheinungen nach dem Einsetzen eines Implantats verschwunden sind. "Wenn man die Oberfläche des Implantats nun mit BSP versieht", so Armbruster, "fühlen sich die Blasten gleich zuhause und können zwei bis drei Wochen eher mit dem Knochenaufbau beginnen." Gleichzeitig fällt die Entzündung milder aus.

Die Herausforderung für die Wissenschaftler lag nun zunächst darin, das gewünschte Eiweiß BSP in ausreichender Form herzustellen. Das ist knifflig. Denn das Protein ist hoch glykosyliert, also "verzuckert". An jedem Eiweißmolekül sind mehrere Zuckerketten angeflanscht. Das macht es zum einen schwer, die Menge des Proteins in einer Probe genau zu schätzen. Zum anderen besitzen die Zuckerteilchen eine variierende, stark oder schwach negative Ladung. Das macht die Aufreinigung schwierig, also die Trennung des BSP von den Resten der Produktionszellen. "Damit kann nicht jeder umgehen", sagt Armbruster. Doch inzwischen haben die Wissenschaftler es geschafft, BSP in reiner Form mit einer menschlichen Nieren?Zelllinie herzustellen. Darüber hinaus konnten die Forscher ein Messverfahren entwickeln, mit dem sich das bisher schwer nachweisbare BSP über besondere Färbemethoden identifizieren lässt. Derzeit arbeiten die Forscher am nächsten Schritt: Sie wollen ihre BSP?Beschichtung im Tiermodell testen. In sechs bis sieben Jahren, so die Hoffnung, könnte dann eine markttaugliche Beschichtungslösung fertig sein.

Bei dem Projekt kooperieren die Wissenschaftler der Immundiagnostik AG mit der Universität Mainz. Diese entwickelt Silikate ? neben Kalzium und Phosphor eine der wichtigsten Komponenten für den Knochenbau. "Mit BSP und Silikaten in einer genau definierten Konzentration erreichen wir die optimale Einwachsdauer", ist Armbruster überzeugt. Die bisherigen Ergebnisse seien "so gigantisch, gewaltig positiv", dass der Projektleiter schon ein Folgeprojekt plant. Denn eine Beschichtung, die das Einwachsen von Implantaten im Kieferbereich beschleunigt, lässt sich nach Ansicht der Forscher auch auf Hüftimplantate übertragen. Darüber hinaus scheinen sie mit ihrem Ansatz auch auf eine neue Art einer beschleunigten Wundheilung gestoßen zu sein. "Wenn man bei den Implantaten den Stift setzt und die Wunde verschließt, kann man praktisch dabei zusehen", so Armbruster. "Am nächsten Morgen ist die Oberfläche schon verheilt." Das könnte zu einer verminderten Infektionsrate bei Operationen führen. In den kommenden Jahren will Armbruster das gesamte Potenzial von BSP im medizinischen Bereich ausloten.

Autorin des Textes: Cornelia Kästner

Quelle: biotechnologie.de

Die Ozontherapie kann in der Zahnmedizin auf vielfältige Weise erfolgreich eingesetzt werden. Eine klassische Indikation für die Ozontherapie ist die Parodontitis. Hierbei handelt es sich um eine bakteriell bedingte Entzündung. Die Gefahr dabei: An der befallenen Stelle kann es zu einer so gut wie irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates kommen. Bei einer Parodontitis ist darum schnelles und wirksames Einschreiten durch den Zahnmediziner erforderlich. Bewährt hat sich auch hier die Ozontherapie. Eine aktuelle Studie belegt die Wirksamkeit der Ozontherapie bei Parodontitis.

Prof. Dr. sc. med. Hans-Georg Schneider und Dr. med. dent. Dietmar Gläser haben ihre Studie mit dem OzoneDTA-Gerät der DentaTec Dental-Handel GmbH durchgeführt. Die untersuchten Patienten litten an Parodontitis. Als Ergebnis der Studie hat sich herausgestellt, dass die Anwendung von Ozon die Keimzahl in den Zahnfleischtaschen senkt. Parallel dazu nehmen die Blutungsneigung der Gingiva und deren Sekretionsrate ab. Beides weist auf die klinische Besserung der entzündeten Gingiva hin. Die gesamte Studie ist nachzulesen in der ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis 09/2011.

"Das moderne Ozongerät, das wir bei DentaTec vertreiben, erzeugt eine sehr geringe Menge von Ozon", so Matthias Bachmann von der DentaTec Dental-Handel GmbH. "Diese winzige Menge an Ozon reicht aus, um die Erreger als Verursacher von Entzündungen wie Parodontitis schmerzarm, schnell, sicher und ohne Nebenwirkungen zu töten."

DentaTec bietet interessierten Zahnmedizinern einen umfassenden Service rund um die Ozontherapie: "Zahnärzte und Zahnärztinnen können in ihrer eigenen Praxis das OzoneDTA-Gerät 14 Tage lang kostenlos und unter fachlicher Anleitung testen", so Matthias Bachmann. "Außerdem bieten wir regelmäßig Präsenz-Seminare und Online-Seminare zur Ozontherapie an. Wir unterstützen die Zahnarzt-Praxen auch mit Informationsmaterial für Mitarbeiter und für Patienten."

Die Patienten freut es, wenn ihr Zahnarzt oder ihre Zahnärztin mit dem Ozongerät arbeiten. Behandlungen, die bei einer konventionellen Therapie schmerzhaft und langwierig sind, werden durch die Ozonbehandlung schmerzarm und kürzer. Ozon tötet nicht nur Bakterien wie bei einer Parodontitis zuverlässig ab, sondern auch Viren und und die Sporen von Sprosspilzen. Somit eignet sich die Ozontherapie in der Zahnmedizin auch zur Desinfektion der oft schwer zugänglichen Wurzelkanäle bei einer Wurzelbehandlung oder zur Desinfektion vor dem Einsetzen eines Zahn-Implantats.

"Durch den Einsatz von Ozon werden viele zahnärztliche Behandlungen sicherer, versprechen mehr und dauerhaften Erfolg und verursachen weniger Schmerzen", erklärt Matthias Bachmann. "Immer mehr Zahnarztpatienten wissen das und verlangen immer häufiger nach einer Behandlung mit Ozon. Das berichten uns die Zahnärzte und Zahnärztinnen, die unsere Ozongerät testen und begeistert sind, wie vielfältig sich das Ozongerät einsetzen lässt."

Die Ozontherapie in der Zahnmedizin hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht.?Vor allem kann nun das Ozon in einer äußerst geringen, für den Patienten vollkommen unschädlichen Menge produziert werden. Weitere Indikationen für die Ozontherapie in der zahnärztlichen Praxis sind Aphthen, Kiefergelenkneuralgien und Karies. Bevor das Ozon eingesetzt wird, sollten Diffusionsbarrieren beseitigt werden. Das bedeutet also die Zerstörung des sogenannten Biofilms und das Beseitigen von Detritus, von Verkrustungen sowie von Schmierschichten.

Zahnmediziner können das OzoneDTA-Gerät 14 Tage lang kostenlos und unter Anleitung testen. Weitere Informationen über die Ozontherapie, über Seminartermine und aktuelle Nachrichten stehen auf der Webseite: www.denta-tec.com.

Quelle: PR-Inside.com

Keine Zähne, aber auch kein Geld? Schon ein einziges Zahnimplantat kann eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität und Kaufähigkeit bewirken. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Portal implantate.com kürzlich ausgewertet hat.

 

In der Studie wurden Patienten mit Totalprothese mit nur einem einzigen Implantat in der Unterkiefer-Mittellinie versorgt und über gut 3 1/2 Jahre beobachtet. Es kam zu keinem Implantatverlust, lediglich bei vier Fällen musste der Zahnersatz repariert werden. Die Patienten mit Implantat profitierten von einer Steigerung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und berichteten, dass ihnen das Kauen leichter falle.

 

Den detaillierten Bericht finden Sie unter:

 

http://www.implantate.com/wissenschaft-abstracts/abstracts/klinische-ergebnisse-einer-durch-ein-einzelnes-implantat-getragenen-unterkiefer-deckprothese-ueber-3-jahre-resultate-einer-vorlaeufigen-prospektiven-studie_2.html

Online-Bewertungen von Medizinern nehmen an Bedeutung zu. Deshalb haben Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Qualitätskriterien für Online-Portale definiert.

In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Arztbewertungsportale etabliert, die sich quantitativ und qualitativ stark unterscheiden. Mit wenigen Ausnahmen sind diese Portale kaum in der Lage, Patienten Hilfestellung bei der Suche nach einer guten Praxis oder Klinik zu geben. „Häufig stehen kommerzielle Interessen der Betreiber oder eher subjektive Faktoren als harte Fakten bei der Bewertung im Vordergrund“, erklärt der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Dietmar Oesterreich. „Vor der Frage, wo finde ich einen guten Arzt, steht heute oft die Frage: wie finde ich ein verlässliches Portal? Wichtiger ist es deshalb, allgemein gültige Qualitätsstandards für die Online-Bewertung zu entwickeln. Das Einhalten dieser Standards soll für den Patienten die Verlässlichkeit der angebotenen Information gewährleisten“, so Oesterreich weiter. Patienten benötigen zur Mitwirkung im Gesundheitssystem zuverlässige und verständliche Informationen. Nur gut informierte Patienten können ihr Recht auf freie Arztwahl gezielt nutzen.

Bundeszahnärztekammer und ÄZQ haben die Broschüre „Gute Praxis, Zahnarztbewertungsportale. Qualitätsanforderungen für Zahnarztbewertungsportale“ herausgegeben. Die Druckschrift richtet sich an Anbieter und Nutzer von Bewertungsportalen. Patienten können an Hand der formulierten Kriterien die Qualität eines Angebotes prüfen. Entwicklern und Betreibern von Online-Portalen hilft der Katalog, ihr Angebot zu optimieren. „Damit wurde ein wichtiger Beitrag für die Qualitätssicherung im Interesse der Patienten geleistet. Verlässliche Angebote im Netz können mit dieser Checkliste leichter identifiziert werden“, so Prof. Günter Ollenschläger, Leiter des ÄZQ.

Der Kriterienkatalog „Gute Praxis, Zahnarztbewertungsportale“ ist online eingestellt unter www.bzaek.de. Die Qualitätsanforderungen für Arzt- und Zahnarztbewertungsportale sind auch beim ÄZQ abrufbar: www.arztbewertungsportale.de

Quelle: www.bzaek.de

Bei jeder zweiten Zahnimplantation wird ein Knochenaufbau vorgenommen. Teilweise kommt körpereigenes Knochenmaterial zur Verfügung, teilweise auch Knochenmaterial anderer Herkunft.

Man unterscheidet homologe Substanzen (von menschlichen Knochenspendern), xenogene Substanzen (aus tierischem oder pflanzlichen Material) und synthetische Stoffe. Was sind die Vorteile der jeweiligen Materialien? Wo kommen sie zum Einsatz? Gibt es auch Nachteile, die man bedenken muss?

 

Das neues Kapitel Knochenersatzmaterial in implantate.info informiert ausführlich über die unterschiedlichen Varianten und ihre Anwendungsgebiete.

 

Die Haltbarkeit von Implantaten ist von Ihrer Pflege abhängig. Durch eine vollkommene häusliche Mundhygiene und regelmige professionelle Kontrollen können Zahnimplantate ein Leben lang halten. Es bedarf spezieller Pflege, um die rauen Implantatoberflächen und die schwer zugänglichen Bereiche reinigen zu können.

Das TePe Implant Kit bietet drei speziell ausgewählte Produkte, die den Bedürfnissen der Implantatträger angepasst sind. TePe Implant CareTM mit dem einzigartigen Winkel und weichen abgerundeten Borsten sorgt für eine effiziente Reinigung der Implantatrückseite und schwer zugänglicher Flächen. TePe Implantat/Orthodontiebürste mit einem extra schmalen Bürstenkopf und einem langen Hals vereinfacht die Reinigung der Implantate von außen. TePe Interdentalbürsten reinigen auch die Implantatflächen effektiv, die die Zahnbürste nicht erreicht. Alle Gren sind mit einem kunststoffummantelten Draht ausgestattet, um eine schonende Reinigung zu garantieren.

„Die Zahnärzte werden das TePe Implant Kit besonders für die häusliche Mundhygiene empfehlen, weil die Implantatträger mit diesem Set alle Produkte haben, die sie für eine gründliche und schonende Implantatpflege benötigen, sagt Anna Nilvéus Olofsson, zahnmedizinische und wissenschaftliche Beauftragte bei TePe.

Mehr Informationen finden Sie unter www.tepe.com/implantcare.

Quelle: PR-Inside.com

Zwischen 1991 und 2009 ist die Zahl der Extraktionen, die über die gesetzliche Krankenversicherung abgerechnet wurden, um fast 20 Prozent gefallen. Die Zahl der abgerechneten Füllungen ging in diesem Zeitraum sogar um 35 Prozent zurück. Darauf wies die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) anlässlich des Tages der Zahngesundheit hin, der alljährlich am 25. September stattfindet.

Dazu sagte der Vorsitzende des Vorstandes der KZBV, Dr. Jürgen Fedderwitz: „Der Rückgang bei Extraktionen und Füllungen ist ein Beleg für den Erfolg der präventionsorientierten Zahnmedizin in Deutschland. Aber wir können noch lange nicht die Hände in den Schoß legen. Noch immer verzeichnen wir allein bei gesetzlich Krankenversicherten im Jahr ca. 56 Millionen Kariesfälle und über 13 Millionen Extraktionen. Wir müssen uns also weiter auf Aufklärung und Vorsorge konzentrieren.“

Besonders kritisch sei, so Fedderwitz weiter, dass an der allgemeinen Verbesserung der Zahngesundheit nicht alle Bevölkerungsgruppen im gleichen Maße teil hätten. Es gebe eine Schieflage in der Kariesverteilung, vor allem bei Kindern und Jugendlichen: „Bei den 12-Jährigen haben etwa 10 Prozent ein sehr hohes Kariesrisiko. Bei ihnen haben wir 60 Prozent aller Kariesfälle der Altersgruppe. Um diese Risikogruppe müssen wir uns besonders bemühen.“

Quelle: www.kzbv.de/m120.htm

Implantate setzen darf grundsätzlich jeder Zahnarzt. Trotzdem rät die Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI) Patienten, sich an einen ausgebildeten Spezialisten zu wenden – vor allem dann, wenn es sich um kompliziertere Eingriffe wie etwa im Frontzahnbereich handelt.

In der Implantologie gibt es allerdings mehrere Weiterbildungszertifikate. Sie werden nicht nach einheitlichen Kriterien vergeben. Bei einigen Anbietern sind sie nach Wochenendseminaren erhältlich, bei anderen erst nach kompletten Aufbaustudiengängen und Curricula über mehrere Jahre. Auch der Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie ist nicht bundesweit vergleichbar. Er wird sowohl von Fachgesellschaften wie der DGI, als auch von den Landeszahnärztekammern vergeben, die die Kriterien dafür wiederum unterschiedlich festlegen.

Eine Orientierungshilfe in Sachen Qualität sind die Curricula und Studiengänge der großen Fachgesellschaften (zum Beispiel der „Master of Science in Oral Implantology“). Dazu gehören die DGI, DGMKG (Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie) oder DGZI (Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie), die sich zusammengeschlossen haben, um einheitliche medizinische Maßstäbe zu entwickeln.

In der Praxis zählt zudem die Erfahrung: Patienten können ihren Zahnarzt fragen, wie viele Implantate er im Jahr etwa setzt. Für den von der DGI verliehenen Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie müssen mindestens 200 Implantate pro Jahr nachgewiesen werden.

Quelle: www.dginet.de

 

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