Implantate Lexikon
P
- Parodontitis
- Entzündung des Zahnbettes, die zu Zahnlockerung und Zahnverlust führt. Bekämpft wird eine Parodontitis mit Prophylaxemaßnahmen und einer zahnärztlichen Therapie, die die Ursachen beseitigt. Dazu gehört die Abtragung des infizierten Gewebes und gegebenenfalls die Anwendung von Antibiotika.
- Parodontose
- Umgangssprachlicher Ausdruck für Parodontitis.
- Periimplantitis
- Entzündung des Zahnimplantatbetts mit Knochenabbau, vergleichbar mit einer Parodontitis.
- Pfeilerzahn
- Beschliffener Zahn, der als Stützpfeiler für Zahnersatz – wie etwa einer Brücke – dient.
- Plaque
- Bakterieller Zahnbelag
- Plombe
- Umgangssprachlicher Ausdruck für Zahnfüllung, in der Regel ist eine Amalgamfüllung gemeint.
- Prophylaxe
- In der Zahnheilkunde Maßnahmen, die die Entstehung von Karies und Parodontitis verhindern sollen – auf Basis einer optimierten Mundhygiene und fachlicher Anleitung.
- Prothese
- Herausnehmbarer Zahnersatz. Man unterscheidet Teil- und Vollprothesen.
- Provisorium
- Vorübergehender Zahnersatz, der die Zeitspanne zwischen der Zahnimplantation und der Versorgung mit dem endgültigen Zahnersatz überbrückt und dazu dient, eine ausreichende Kaufunktion zu gewährleisten und das Implantat vor Überlastung zu schützen.
- Prämolaren
- Vordere Backenzähne. Die beiden Zähne zwischen dem Eckzahn und den Molaren (hintere Backenzähne).
- Pulpa
- Zahnmark. Das Weichgewebe im Inneren eines Zahnes.
- PZR
- Gängiges Kürzel für Professionelle Zahnreinigung. Aufwändige Reinigung von Zähnen und Zahnimplantaten durch speziell geschulte Fachkräfte in der Zahnarztpraxis. Dabei werden nicht nur harte Beläge wie Zahnstein und Konkremente, sondern auch weiche Zahnbeläge (Plaque) sorgfältig entfernt sowie unerwünschte Verfärbungen beseitigt. Danach werden die Zähne poliert, um einer erneuten Bildung von Belägen entgegenzuwirken. Abschließend erfolgt meist noch eine Versiegelung der Zähne mit einem Fluoridlack, der die Zahnoberflächen vor Säureeinwirkungen schützt.
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