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Implantate Lexikon
Totalprothese
Anderer Name für Vollprothese
Ultraschall
Hochfrequenter Schall, der bei speziellen Instrumenten genutzt wird, um Zahnstein zu entfernen.
Unterfütterung
Methode, um schlecht sitzende Kunststoffprothesen an den Kiefer anzupassen. Da sich die Kieferkonturen beim Tragen einer Prothese verändern, sind Unterfütterungen in gewissen Zeitabständen unvermeidbar.
Veneer
Hauchdünne Verblendschale, die aus ästhetischen Gründen, häufig auf Frontzähnen, aufgebracht wird.
Verblendung
Standardverfahren, bei dem das im Dentallabor gefertigte Metallgerüst einer Krone oder Brücke im Nachgang mit zahnfarbenem Material (Kunststoff, Keramik) überzogen wird
Verbundbrücke
Bezeichnet eine Brücke, die Zahnimplantate mit natürlichen Zähnen verbindet.
Versiegelung
Maßnahme zur Vorbeugung von Karies, die vor allem bei den Kauflächen der Seitenzähne angewendet wird (Fissurenversiegelung).
Vollprothese
Auch Totalprothese. Herausnehmbarer Zahnersatz aus meist rosafarbenem Kunststoffmaterial, das bei totaler Zahnlosigkeit des Ober- und Unterkiefers zum Einsatz kommt. Die Prothese liegt auf der Schleimhaut des Kiefers auf und wird durch den dabei enstehenden Saugeffekt fixiert.
Weisheitszähne
Hierbei handelt es sich um die letzten Zähne des bleibenden Gebisses. Es sind die hintersten Backenzähne, vom Zahnarzt auch \"Achter\" genannt. Sie brechen erst etwa ab dem 16. Lebensjahr durch, sehr häufig aber auch nicht ganz. Das macht sie zum Problem: weil sie teilweise mit Zahnfleisch überdeckt sind, ist eine ausreichende Pflege erschwert, weshalb sie zu einem ständigen Entzündungsherd werden können.
Wurzelkanalbehandlung
Diese Behandlung zielt darauf ab, einen Zahn zu erhalten, wenn das Zahnmark entzündet oder abgestorben ist. Dabei wird die erkrankte Pulpa entfernt und es erfolgt eine sogenannte Wurzelkanalaubereitung (Erweiterung und Reinigung des Wurzelkanals). Anschließend werden die Hohlräume mit einem speziellen Material (Guttapercha) verfüllt und mit einem Dichtzement (engl. \"Sealer\") verschlossen.
Wurzelspitzenresektion
Begriff aus der zahnärztlichen Chirurgie, bei dem die entzündete Wurzelspitze eines Zahnes freigelegt und entfernt wird.
Zahnhalteapparat
Bezeichnung für alle Komponenten, die am Halt der Zähne im Kiefer mitwirken: Zahnfleisch (Gingiva), Knochen und Wurzelhaut, also der  Faserapparat zwischen Wurzeloberfläche und Knochen (Desmodont).
Zahnimplantat
In der Zahnheilkunde häufig nur kurz Implantat genannte künstliche Zahnwurzel. Überwiegend aus Titan gefertigt, in meist schraubenförmiger oder zylindrischer Form. Implantate verwachsen fest mit dem Kieferknochen und kommen in ihrer Funktion einer natürlichen Zahnwurzel gleich. Implantate können mit unterschiedlichen Aufbauten (Abutments) versehen werden, die je nach Art des verwendeten Zahnersatzes – Krone, Brücke oder herausnehmbare Prothese – variieren.
Zahnseide
Vor allem für eng stehende Zähne geeignetes Hilfsmittel zur Reinigung der Zahnzwischenräume. Bei größeren Zwischenräumen eignen sich Zahnzwischenraumbürsten (Interdentalbürsten) besser.
Zahnstein
Harter Zahnbelag, der sich nicht mehr im Rahmen häuslicher Mundhygiene beseitigen läßt, sondern vom Zahnarzt bzw. einer Prophylaxefachkraft mittels Spezialinstrumenten (Ultraschall) entfernt werden muss. Da Zahnstein aus Plaque im Zusammenwirken mit im Speichel enthaltenen Mineralien entsteht, ist er vor allem im Bereich der Speicheldrüsen (etwa an den unteren Schneidezähnen) sehr harnäckig. Weil Zahnstein die Ansiedelung von Bakterien und damit die Entstehung von Entzündungen begünstigt, ist seine rechtzeitige und regelmäßige Beseitigung wichtig.
Zirkonoxid
Substanz für die Herstellung von Zahnersatz aus Keramik, findet auch bei der Fertigung von Zahnimplantaten Verwendung.

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