Begriff Definition
Abutment
Verbindungselement zwischen der Implantatschraube und dem Zahnersatz (z.B. Implantatkrone)
Amalgam
Quecksilber-Legierung als Füllmittel für Zähne. Wegen seiner guten Materialeigenschaften lange Zeit zur Füllung von durch Karies verursachten Zahnschäden verwendet. Heute zunehmend durch Füllmaterialien wie Kunststoff, Gold oder Keramik ersetzt, da Amalgam in den Ruf geriet, gesundheitsschädlich zu sein (was allerdings wissenschaftlich nicht belegt ist).
Analgetika
Schmerzmittel
Anamnese
Vorgeschichte des Patienten in Hinblick auf seine Erkrankungen. Wird üblicherweise im Rahmen des Arzt-Patienten-Gespräches vor einer Zahnimplantation ermittelt.
Anästhesie
Schmerzbetäubung
Antibiotika
Medikamente, die das Wachstum von Bakterien hemmen oder die Bakterien abtöten. Antibiotika werden bei bakteriellen Entündungen oder zur deren Vorbeugung eingesetzt
Artikulator
Zahntechnisches Gerät, das Ober- und Unterkiefer simuliert, um Zahnersatz passgenau herzustellen.
Augmentation
Fachausdruck für das Einbringen von Aufbaumaterial, z.B. bei Knochenaufbau-Maßnahmen.
Beläge
Sammelbegriff für Ablagerungen auf der Zahnoberfläche, die die Entstehung von Karies und  Parodontitis begünstigen können. Während man weiche Beläge durch Reinigen mit Zahnbürste oder Zahnseide selbst entfernen kann, lassen sich harte Beläge wie Zahnstein nur durch den Zahnarzt bzw. die Prophylaxehelferin entfernen.
Biokompatibilität
Gewebeverträglichkeit
Bisphosphonate
Substanzen, die unter anderem in Medikamenten gegen Osteoporose enthalten sind. Die dabei erwünschte Wirkung – nämlich den Knochenabbau zu verhindern – steht aber dem bei einer Zahnimplantation notwendigen Einheilungsprozess des Implantats im Knochen entgegen.
Bohrschablone
Vorrichtung für die exakte Einbringung des Zahnimplantats in der beabsichtigten Position.
Brackets
Kleine kieferorthopädische Haltevorrichtungen, die mit speziellen Haftmitteln eine feste Zahnspange am Zahn fixieren.
Brücke
Festsitzender Zahnersatz, der eine Zahnlücke zwischen zwei Zähnen schließt. Zur Aufnahme der Brücke müssen die gesunden Nachbarzähne beschliffen werden.
Compliance
Bereitschaft des Patienten, eine Behandlung zu unterstützen.
Computertomographie
kurz CT. Modernes Röntgenverfahren, das die zu untersuchenden Strukturen in Schichtbildern widergibt. Auch dreidimensionale Darstellungen sind möglich.
Dentin
Zahnbein, der kochenartige Hauptbestandteil eines Zahnes. Das Dentin umhüllt die Pulpa und wird nach außen vom Zahnschmelz bedeckt.
Digitale Volumentomographie
kurz DVT. Wie die Computertomographie Röntgenverfahren mit dreidimensionalen Darstellungsmöglichkeiten, jedoch strahlungsärmer und für die Implantologie noch besser geeignet. Die bei einer DVT gewonnenen Daten lassen sich für Eingriffe mit Navigationssystemen (RoboDent) nutzen.
Diskimplantat
Selten eingesetzter Implantattyp, der scheibenförmige Erweiterungen aufweist und im Gegensatz zu den gängigen, meist schraubenförmigen Implantaten, nicht von oben, sondern von der Seite in den Kiefwerknochen eingebracht wird.
Distraktionsosteogenese
Verfahren der Knochengewinnung. Der für eine Zahnimplantation zu niedrige Knochen wird zunächst gespalten; danach spreizt eine Spezialschraube den oberen und unteren Knochenanteil nach und nach auseinander. Nach einigen Wochen hat sich die dabei entstandene Lücke mit körpereigenem Knochenmaterial geschlossen.
Einheilung
Bei der Einheilung des Implantats unterscheidet man zwischen offener und geschlossener Einheilung. Wird das Zahnfleisch nach dem Implantieren wieder geschlossen und vernäht, handelt es sich um eine geschlossene Einheilung. Das Implantat wird dabei erst nach dem Einheilen wieder freigelegt (daher spricht man auch von einem zweizeitiges Verfahren). Wenn direkt nach dem Implantieren ein sogenannter Zahfleischformer in die Implantatschraube eingebracht wurde, der auch sichtbar bleibt, handelt es sich um eine offene Einheilung, die eine spätere Freilegung der Implantate überflüssig macht (daher auch  einzeitiges Verfahren).
Einteiliges Implantat
Implantatsystem, bei dem der für den Zahnersatz notwendige Implantataufbau schon in das Implantat integriert ist. Wird hauptsächlich bei Sofortbelastungen eingesetzt.
Einzeitig
Als einzeitiges Verfahren wird gelegentlich die offene Einheilung bezeichnet. Einzeitig deswegen, weil im Gegensatz zur geschlossenen Einheilung nicht ein zweiter Eingriff zu einem späteren Zeitpunkt nötig ist, um das Implantat nach der Einheilung wieder freizulegen.
Einzelzahnimplantat
Ersetzen eines einzelnen Zahnes durch ein Zahnimplantat.
Endodontie
Teilbereich der Zahnnheilkunde, der sich mit dem Zahninneren und der Zahnwurzel befasst. Die häufigsten Behandlungen in der Endodontie sind Wurzelkanalbehandlungen.
Extraktion
Entfernen von Zähnen und Zahnwurzeln.
Fissuren
Kleine, natürliche Einkerbungen auf der Kaufläche der Backenzähne. Da diese durch die Zahnbürste nur schwer erreicht werden, sind sie häufig die Eintrittspforte für Karies (Fissurenkaries).
Freiendsituation
Zahnlücke, bei der hinter den fehlenden Zähnen keine weiteren Zähne mehr vorhanden sind. Das Schließen einer solchen Lücke mittels einer Brücke ist nicht möglich, da durch das freie Ende eine Brückenstütze fehlt. Festsitzender Zahnersatz ist daher nur durch eine Implantatversorgung möglich. Alternativ kommt herausnehmarer Zahnersatz in Frage.
Freilegung
Eine Reihe von Implantatsystemen sind so konzipiert, dass sie in Ruhe im Kiefer einheilen, bevor sie mit Zahnersatz versehen werden. Deswegen wird nach dem Eingriff das Zahnfleisch über dem Implantat dicht vernäht (Geschlossene Einheilung, auch zweizeitiges Verfahren genannt). Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt dann die Freilegung des Implantats, um die weitere Versorgung einzuleiten.
Frontzähne
Die vier Schneidezähne sowie die zwei Eckzähne des Ober- und Unterkiefers; also die Zähne, die normalerweise beim Lächeln oder Sprechen sichtbar werden.
Geschiebeprothese
Herausnehmbarer Zahnersatz, bei dem die Prothese durch eine aufwändig gefertigte Steckverbindung z.B. an überkrontenen Zähnen fixiert wird.
Gesichtsbogen
Eine Art Gestell, das auf den Gehörgängen und dem Nasenrücken des Patienten befestigt wird. Mit dem Gesichtsbogen ermittelt man die Position des Kiefergelenkes, um eine genauere Übertragung von Modellen nach Abdrucknahme in einem Artikulator  zu erzielen.
Gingiva
Zahnfleisch
Gingivitis
Entündung des Zahnfleischsaumes, häufig als Folge einer schlechten Mundhygiene. Wird die Gingivitis nicht behandelt, kann sie zu einer Parodontitis führen.
Guttapercha
Kautschukähnliche Naturprodukt, das in der Zahnmedizin als provisorisches Füllmaterial, zur Abdrucknahme und vor allem zum Verfüllen von Wurzelkanälen im Rahmen endodontischer Behandlungen verwendet wird.
Haftmittel
Mittel in Pulver- oder meist auch Cremeform zur Befestigung von Zahnprothesen.
Hybridbrücke
Hybridbrücke oder Verbundbrücke nennt man eine Brücke, die über einem natürlichen Zahn und einem Zahnimplantat eingesetzt wird.
Hybridprothese
Wenn sowohl natürliche Zähne als auch Zahnimplantate zum Fixieren eines herausnehmbaren Zahnersatzes dienen, spricht man von einer Hybridprothese.
Implantat
Material, das zum Verbleib im Körper eingesetzt wird und dort die Funktion verloren gegangener Teile übernehmen soll. In der Zahnmedizin und mittlerweile auch im allgemeinen Sprachgebrauch gängiger Begriff für ein Zahnimplantat.
Implantataufbau
Verbindungselement zwischen Implantatschraube und Zahnersatz. Wird auch Abutment genannt. Es gibt unter anderem massive Aufbauten zur Zementierung von Implantatkronen, Schraubverbindungen für Stegkonstruktionen oder Kugelaufbauten zur Fixierung von Prothesen.
Implantatkrone
Hauptsächlich aus Keramik gefertigter künstlicher Zahn, der auf das Implantat gesetzt wird.
Implantatoberfläche
Außenfläche des Zahnimplantats, die mit dem Körpergewebe Kontakt hat. Diese Fläche wird mit industriellen Verfahren aufgerauht oder auch mit speziellen Substanzen beschichtet, um ein besseres Einwachsen der Implantate im Knochen zu erzielen.
Implantologie
Fachgebiet der Zahnheilkunde, das sich auf Zahnimplantate spezialisiert hat.
Inlay
Hochwertige Zahnfüllung aus Gold oder Keramik, die in der Regel durch ein zahntechnisches Labor angefertigt wird.
Interdentalkaries
Karies in den Zahnzwischenräumen.
Jacketkrone
Früher Bezeichnung für eine Krone aus Kunststoff. Heute verwendet man Keramik- oder Porzellankronen.
Karies
Zahnfäule
Kavität
Durch Karies verursachte Zahnhöhle
Keramik
Werkstoff zur Fertigung von Kronen und Brücken. Es gibt auch Implantatsysteme aus Keramik.
Kieferhöhle
Großer Hohlraum über den Wurzeln der Backenzähne des Oberkiefers. Die Kieferhöhle ist mit dem Nasengang verbunden. Bedingt durch Zahnlosigkeit und Knochenabbau kann sich die Kieferhöhle auch direkt unter dem Zahnfleisch befinden.
Knochenabbau
Rückbildung des Kieferknochens. Gründe dafür können z.B. fehlende Kaubelastung durch Zahnverlust oder eine chronische Parodontitis sein.
Knochenaufbau
Ist der sichere Halt eines Zahnimplantats aufgrund von zu geringem Knochenvolumen gefährdet, muss zusätzlicher Knochen aufgebaut werden. Dies kann mit körpereigenem Material oder mit Knochenersatzmaterial geschehen.
Knochenersatzmaterial
Falls nicht ausreichend körpereigenes Knochenmaterial für Knochenaufbaumaßnahmen zur Verfügung steht, gibt es die Möglichkeit, auf Knochenersatzmaterialien zurückzugreifen. Diese sind entweder biologischer oder synthetischer Herkunft und liegen meist als Granulat vor.
Kofferdam
Gummimembrane, die nur den zu behandelnden Zahn freilässt, während alle anderen Zähne abgedeckt und geschützt werden.
Komposit
Zahnfarbenes Füllungsmaterial auf Kunststoffbasis, vornehmlich für den Frontzahnbereich.
Krone
Die natürliche Zahnkrone ist der obere Teil des Zahnes. Künstliche Zahnkronen (kurz: Kronen) sind Nachbildungen der natürlichen Kronen aus Metall oder Keramik. Dabei wird entweder ein beschädigter Zahn soweit abgeschliffen, dass die künstliche Krone auf dem Zahnstumpf fixiert werden kann (überkronen) oder die Krone wird über ein Abutment auf einem Zahnimplantat befestigt.
Kugelkopf
Mit einem Druckknopf vergleichbare Befestigungsmethode, um herausnehmbare Prothesen an Zahnimplantaten zu fixieren.
Kürettage
Verfahren, das bei der Behandlung von Zahnfleischtaschen im  Rahmen einer Parodontitistherapie zum Einsatz kommt. Dabei wird die Zahnwurzel mit einem scharfen Instrument, der Kürette, gereinigt und geglättet.
Locator
Neuartige Verbindungselemente zur Fixierung von herausnehmbaren Prothesen, die sich durch eine geringe Aufbauhöhe auszeichnen und die Kugelkopfsysteme allmählich verdrängen.
Lokalanästhesie
Örtliche Betäubung
Membrane
Dünne, gewebeverträgliche Folie, die bei Knochenaufbaumaßnahmen im Rahmen einer Zahnimplantation eingesetzt wird. Sie schottet das Gebiet, in dem Knochen wachsen soll, vom umgebenden Weichgewebe ab. Denn die dortigen Zellen wachsen deutlich schneller als die Knochensubstanz und sollen nicht in das Knochenaufbau-Areal hineinwachsen.
Milchzähne
Die ersten Zähne, die noch im Kindesalter  (meist zwischen sechs und zwölf Jahren) durch die bleibenden Zähne ersetzt werden.
Molaren
Die hinteren Backenzähne, auch Mahlzähne genannt, denn sie eignen sich besonders gut zum Zermahlen der Nahrung (daher Molar vom lateinischen \"Molaris\" = Mühlstein).
Narkose
Betäubung
Navigationssysteme
In der Implantologie computergestützte Operationshilfen, die das Datenmaterial z.B. einer Computertomographie nutzen, um ein 3D-Bild der Mund- und Kieferstrukturen des Patienten zu erstellen und dem Behandler – in Kombination mit weiteren Medien – exakte Angaben über die Positionierung von Instrumenten und Implantaten übermittelt.
Okklusion
Kontakt zwischen den Zähnen des Ober- und Unterkiefers.
Onlay
Wie das Inlay eine meist laborgefertigte Füllung, die aber die gesamte Kaufläche des Zahnes überdeckt.
Osseointegration
Festes Einwachsen des Zahnimplantats in die Knochensubstanz.
Parodontitis
Entzündung des Zahnbettes, die zu Zahnlockerung und Zahnverlust führt. Bekämpft wird eine Parodontitis mit Prophylaxemaßnahmen und einer zahnärztlichen Therapie, die die Ursachen beseitigt. Dazu gehört die Abtragung des infizierten Gewebes und gegebenenfalls die Anwendung von Antibiotika.
Parodontose
Umgangssprachlicher Ausdruck für Parodontitis.
Periimplantitis
Entzündung des Zahnimplantatbetts mit Knochenabbau, vergleichbar mit einer Parodontitis.
Pfeilerzahn
Beschliffener Zahn, der als Stützpfeiler für Zahnersatz – wie etwa einer Brücke – dient.
Plaque
Bakterieller Zahnbelag
Plombe
Umgangssprachlicher Ausdruck für Zahnfüllung, in der Regel ist eine Amalgamfüllung gemeint.
Prämolaren
Vordere Backenzähne. Die beiden Zähne zwischen dem Eckzahn und den Molaren (hintere Backenzähne).
Prophylaxe
In der Zahnheilkunde Maßnahmen, die die Entstehung von Karies und Parodontitis verhindern sollen – auf Basis einer optimierten Mundhygiene und fachlicher Anleitung.
Prothese
Herausnehmbarer Zahnersatz. Man unterscheidet Teil- und Vollprothesen.
Provisorium
Vorübergehender Zahnersatz, der die Zeitspanne zwischen der Zahnimplantation und der Versorgung mit dem endgültigen Zahnersatz überbrückt und dazu dient, eine ausreichende Kaufunktion zu gewährleisten und das Implantat vor Überlastung zu schützen.
Pulpa
Zahnmark. Das Weichgewebe im Inneren eines Zahnes.
PZR
Gängiges Kürzel für Professionelle Zahnreinigung. Aufwändige Reinigung von Zähnen und Zahnimplantaten durch speziell geschulte Fachkräfte in der Zahnarztpraxis. Dabei werden nicht nur harte Beläge wie Zahnstein und Konkremente, sondern auch weiche Zahnbeläge (Plaque) sorgfältig entfernt sowie unerwünschte Verfärbungen beseitigt. Danach werden die Zähne poliert, um einer erneuten Bildung von Belägen entgegenzuwirken. Abschließend erfolgt meist noch eine Versiegelung der Zähne mit einem Fluoridlack, der die Zahnoberflächen vor Säureeinwirkungen schützt.
Quadrant
Kieferviertel. In der Zahnmedizin übliche Einteilung des Ober- und Unterkiefers in vier Quadranten.
Robodent
Computergestütztes Navigationssystem, das den Implantologen dabei unterstützt, Zahnimplantate mit höchster Präzision zu setzen.
Röntgendiagnostik
Die Diagnose mit Hilfe von Röntgenstrahlen gilt als das bedeutendste diagnostische Medium in der Zahnheilkunde. Zu den modernen Röntgenverfahren zählt die Computertomographie (CT) und die Digitale Volumentomographie (DVT).
Schaltlücke
Bezeichnet eine Zahnlücke, die von anderen Zähnen begrenzt ist. Vor und hinter dem fehlenden Zahn (bzw. den fehlenden Zähnen) ist demnach noch mindestens ein Zahn vorhanden.
Schleimhaut
Als Schleimhaut oder Mukosa (vom lateinischen \"Mucus\" = Schleim) wird die meist Schleim absondernde Schutzschicht bezeichnet, die das Innere von Hohlorganen wie der Mundhöhle (Mundschleimhaut) auskleidet.
Schmelz
Der Schmelz oder Zahnschmelz umhüllt die Zahnkrone als äußerste Schicht. Obwohl dieser Schmelz extrem hart ist, kann er durch Karies geschädigt werden.
Schneidezähne
Die vier Frontzähne des Ober- und Unterkiefers.
Seitenzähne
Sammelbegriff für die hinteren (Molaren) und vorderen Backenzähne (Prämolaren).
Sinuslift
Sonderform des Knochenaufbaus. Im Bereich der Oberkieferseitenzähne kommt es oft vor, dass die vorhandene Knochensubstanz nicht ausreicht, um ein Zahnimplantat fest zu verankern. Grund dafür ist, dass die über dem Backenknochen liegende Kieferhöhle sich mit zunehmendem Alter  nach unten ausdehnt und der Oberkieferknochen abbaut, vor allem, wenn Zahnverlust oder eine Parodontitis vorliegen. Durch Einbrigung von Knochen bzw. Knochenaufbaumaterial in den Kieferhöhlenboden wird die Kieferhöhle (lateinisch \"Sinus maxillaris\") soweit angehoben (daher Sinuslift), dass Implantate darin sicheren Halt finden.
Sofortbelastung
Wenn ein eingebrachtes Zahnimplantate nicht nur unmittelbar nach dem Eingriff mit Zahnersatz versehen wird, sondern auch direkt – etwa durch Kaudruck – belastet werden kann, spricht man von Sofortbelastung.
Sofortimplantation
Zahnimplantation, die in derselben Sitzung durchgeführt wird, in der ein Zahn entfernt wurde.
Sofortversorgung
Versorgung eines Zahnimplantats mit Zahnersatz direkt nach dem Eingriff. Dieser Zahnersatz in Form einer provisorischen Krone ist so gearbeitet, dass eine möglichst geringe Belastung auf das Implantat ausgeübt wird.
Speichel
Sekret, das von Speicheldrüsen der Mundhöhle produziert wird und vielerlei Funktionen hat, u.a. Blockierung von schädlichen Säuren, Remineraliserung der Zähne sowie Reinigung und Feuchthaltung der Mundhöhle. Speichel hat zudem eine antibakterielle Wirkung. Der Zahnmedizin stehen spezielle Speicheltests zur Verfügung, mit denen sich zum Beispiel das Kariesrisiko abklären lässt.
Steg
Eine Stegkonstruktion dient der sicheren Verankerung von herausnehmbarem Zahnersatz. Dabei werden mehrere Zahnimplantate durch Stege miteinander verbunden, um die Stabilität zu erhöhen.
Stiftzahn
Umganssprachliche Bezeichnung für eine Stiftkrone, also eine Krone, die mittels eines Stifts auf dem zuvor abgeschliffenen Zahn verankert wird.
Suprakonstruktion
In der Implantologie dient der Begriff Suprakonstruktion als allgemeiner Begriff für alles, was auf die Zahnimplantate aufgesetzt wird wie z.B. Abutments, Kronen, Brücken oder Stege.
Tasche
In der Zahnheilkunde Kurzbegriff für Zahnfleischtasche. Diese kann bei einer Parodontitis entstehen. Die sogenannte Taschentiefe markiert den Abstand zwischen oberem Zahnfleischrand und Taschenboden. Der Zahnarzt kann diesen Abstand mit einer Sonde messen. Je ausgeprägter die Taschentiefe, desto schwerer ist die entzündliche Erkrankung des Zahnfleisches.
Teilprothese
Herausnehmbarer Zahnersatz, der in einfacher (Klammerprothese) oder aufwändiger Form (Geschiebe- oder Teleskopprothese) an den gesunden Zähnen fixiert wird.
Teleskopprothese
Hochwertiger, laborgefertigter Zahnersatz, bei dem die herausnehmbare Teilprothese mittels eines Innen- und Außenkronensystems an den Restzähnen Halt findet. Daher auch die Alternativbezeichnung \"Doppelkronenprothese\".
Titan
Extrem leichtes, hartes und dabei schmiedbares Metall, äußerlich dem Stahl ähnlich. Titan ist sehr gewebefreundlich (biokompatibel) und löst im Körper keine allergischen Reaktionen aus. Diese positiven Eigenschaften machen Titan zum idealen Werkstoff für die Fertigung von Zahnimplantaten.
Totalprothese
Anderer Name für Vollprothese
Ultraschall
Hochfrequenter Schall, der bei speziellen Instrumenten genutzt wird, um Zahnstein zu entfernen.
Unterfütterung
Methode, um schlecht sitzende Kunststoffprothesen an den Kiefer anzupassen. Da sich die Kieferkonturen beim Tragen einer Prothese verändern, sind Unterfütterungen in gewissen Zeitabständen unvermeidbar.
Veneer
Hauchdünne Verblendschale, die aus ästhetischen Gründen, häufig auf Frontzähnen, aufgebracht wird.
Verblendung
Standardverfahren, bei dem das im Dentallabor gefertigte Metallgerüst einer Krone oder Brücke im Nachgang mit zahnfarbenem Material (Kunststoff, Keramik) überzogen wird
Verbundbrücke
Bezeichnet eine Brücke, die Zahnimplantate mit natürlichen Zähnen verbindet.
Versiegelung
Maßnahme zur Vorbeugung von Karies, die vor allem bei den Kauflächen der Seitenzähne angewendet wird (Fissurenversiegelung).
Vollprothese
Auch Totalprothese. Herausnehmbarer Zahnersatz aus meist rosafarbenem Kunststoffmaterial, das bei totaler Zahnlosigkeit des Ober- und Unterkiefers zum Einsatz kommt. Die Prothese liegt auf der Schleimhaut des Kiefers auf und wird durch den dabei enstehenden Saugeffekt fixiert.
Weisheitszähne
Hierbei handelt es sich um die letzten Zähne des bleibenden Gebisses. Es sind die hintersten Backenzähne, vom Zahnarzt auch \"Achter\" genannt. Sie brechen erst etwa ab dem 16. Lebensjahr durch, sehr häufig aber auch nicht ganz. Das macht sie zum Problem: weil sie teilweise mit Zahnfleisch überdeckt sind, ist eine ausreichende Pflege erschwert, weshalb sie zu einem ständigen Entzündungsherd werden können.
Wurzelkanalbehandlung
Diese Behandlung zielt darauf ab, einen Zahn zu erhalten, wenn das Zahnmark entzündet oder abgestorben ist. Dabei wird die erkrankte Pulpa entfernt und es erfolgt eine sogenannte Wurzelkanalaubereitung (Erweiterung und Reinigung des Wurzelkanals). Anschließend werden die Hohlräume mit einem speziellen Material (Guttapercha) verfüllt und mit einem Dichtzement (engl. \"Sealer\") verschlossen.
Wurzelspitzenresektion
Begriff aus der zahnärztlichen Chirurgie, bei dem die entzündete Wurzelspitze eines Zahnes freigelegt und entfernt wird.
Zahnhalteapparat
Bezeichnung für alle Komponenten, die am Halt der Zähne im Kiefer mitwirken: Zahnfleisch (Gingiva), Knochen und Wurzelhaut, also der  Faserapparat zwischen Wurzeloberfläche und Knochen (Desmodont).
Zahnimplantat
In der Zahnheilkunde häufig nur kurz Implantat genannte künstliche Zahnwurzel. Überwiegend aus Titan gefertigt, in meist schraubenförmiger oder zylindrischer Form. Implantate verwachsen fest mit dem Kieferknochen und kommen in ihrer Funktion einer natürlichen Zahnwurzel gleich. Implantate können mit unterschiedlichen Aufbauten (Abutments) versehen werden, die je nach Art des verwendeten Zahnersatzes – Krone, Brücke oder herausnehmbare Prothese – variieren.
Zahnseide
Vor allem für eng stehende Zähne geeignetes Hilfsmittel zur Reinigung der Zahnzwischenräume. Bei größeren Zwischenräumen eignen sich Zahnzwischenraumbürsten (Interdentalbürsten) besser.
Zahnstein
Harter Zahnbelag, der sich nicht mehr im Rahmen häuslicher Mundhygiene beseitigen läßt, sondern vom Zahnarzt bzw. einer Prophylaxefachkraft mittels Spezialinstrumenten (Ultraschall) entfernt werden muss. Da Zahnstein aus Plaque im Zusammenwirken mit im Speichel enthaltenen Mineralien entsteht, ist er vor allem im Bereich der Speicheldrüsen (etwa an den unteren Schneidezähnen) sehr harnäckig. Weil Zahnstein die Ansiedelung von Bakterien und damit die Entstehung von Entzündungen begünstigt, ist seine rechtzeitige und regelmäßige Beseitigung wichtig.
Zirkonoxid
Substanz für die Herstellung von Zahnersatz aus Keramik, findet auch bei der Fertigung von Zahnimplantaten Verwendung.
Joomla SEF URLs by Artio

ImplanTicker

Implantate – Indikationen, Kontraindikationen und aktuelle Möglichkeiten

Die allermeisten Implantate im Kiefer werden für die Fixierung von festem Zahnersatz...

Ökotest überprüft Werbeversprechen der Zahnpflegekaugummi-Hersteller

Hersteller versuchen immer wieder, ihre Produkte mit speziellen Eigenschaften aus der Masse...

Hohe Fluoridkonzentrationen in Zahnpasta hilfreich bei Patienten mit hohem Kariesrisiko

Der Zusatz von Fluorid in Zahnpflegemitteln wie Zahnpasta, Gelen, Mundspülungen und Lacken...

Osteoporose in jungen Jahren genetisch veranlagt

Patienten mit Osteoporose leiden unter einem erhöhten Risiko an Knochenbrüchen. Auch für die...

Zukunftstrend: Zähneputzen ohne Zahncreme

30 Tage soll sie halten, die von Erfindern und Designern aus Japan entwickelte Zahnbürste...

Animation

ImplanTipps

Auch Dentallabore sind kompetente Ansprechpartner in Sachen Zahnimplantate.  Sie erläutern Ihnen die gesamte Bandbreite individueller Zahnersatzformen und können Ihnen erfahrene Implantologen nennen, mit denen sie zusammenarbeiten.

weiter...