Parodontitis PDF Drucken E-Mail
Parodontitis (auch Parodontose genannt) ist keine Erkrankung des Zahnes, sondern des Zahnhalteapparates. Auch sie wird durch Bakterien verursacht. Aktuelle Erhebungen zeigen, dass in der westlichen Welt nahezu vier von fünf Menschen unter einer Parodontitis leiden. Ab dem 40. Lebensjahr – neuere Quellen sprechen sogar bereits vom 25. Lebensjahr – ist Parodontitis die Hauptursache für den Verlust von Zähnen.

Das gefährliche an dieser Zahnfleischerkrankung ist, dass sie sich am Anfang kaum bemerkbar macht und es normalerweise auch nicht zu Schmerzen kommt. Symptome wie häufiges Zahnfleischbluten, auch ohne Belastung von Zähnen und Zahnfleisch, werden häufig nicht ernst genommen. Vielen ist nicht bewusst, dass sich der Kieferknochen allmählich abbaut, wenn die Parodontitis nicht entschlossen behandelt wird. Das entzündete Zahnfleisch zieht sich zurück, die Zähne werden immer "länger" und fallen schließlich aus.

Hinzu kommt, dass durch eine Parodontitis weitere schwerwiegende gesundheiltiche Probleme wahrscheinlicher werden. U.a. steigt das Risiko eines Herzinfarktes und Schlaganfalls; Diabestes-Leiden können sich drastisch verschlechtern. Selbst Geburtskomplikationen werden mit Parodontitis in Verbindung gebracht.