Die ersten Zähne verliert man als Kind. Die "Milchzähne" beginnen den bleibenden Zähnen schon mit fünf oder sechs Jahren zu weichen, und mit etwa vierzehn Jahren ist der komplette Zahnaustausch abgeschlossen. Aber nur wenige Jahre später, Anfang Zwanzig, ist der erste Zahn im Schnitt schon wieder fällig. Mitte Vierzig ist es Zeit für herausnehmbaren Zahnersatz, denn bis dahin hat jeder Deutsche schon mindestens drei Zähne verloren. Das ist natürlich ein rein statistisches Zahlenspiel, aber es zeigt doch eindrucksvoll, dass Zahnverlust ein bedeutendes gesundheitliches Problem darstellt.

Drei Arten von Zahnverlust werden in der Zahnmedizin unterschieden:

  1. durch Erkrankungen verursachte (pathologisch)
  2. durch Unfall verursachte (traumatisch)
  3. durch Erbanlage bedingte (genetisch)

Krankheitsbedingte Zahnverluste sind bei weitem die häufigsten. Dazu zählen auch bestimmte Tumorerkrankungen, die allerdings anteilmäßig kaum ins Gewicht fallen. Wahre "Zahnkiller" sind hingegen Karies und Parodontitis. Diese Erkrankungen sind so verbreitet, dass man sie gerne als "Volksleiden" bezeichnet.

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ImplanTipps

Zahnlücken, auch da, wo sie nicht sichtbar sind, sollten mit geeignetem Zahnersatz (z.B. Zahnimplantaten) versorgt werden: sonst droht eine Kettenreaktion.

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