Verschiedene Implantatsysteme
Verschiedene Implantatsysteme

Weltweit gibt es mehrere Hundert unterschiedliche Implantat-Systeme; alleine in Deutschland sind über 70 Systeme im Einsatz.

Implantatarten

Manche Implantatformen – wie etwa Nadel- oder Blattimplantate – haben sich nicht bewährt und sind daher vom Markt verschwunden; andere – z.B. die Disk-Implantate des Herstellers BOI® – führen nicht mehr als ein Außenseiterdasein. Dagegen stellen Implantate mit zylindrischem bzw. schraubenförmigem Design in der Zahnheilkunde heute den Standard dar. Es gibt sie als ein- oder zweiteilige Implantatsysteme.

Einteilige Implantate

Hier ist der für den Zahnersatz nötige Aufbau bereits in die Implantatschraube integriert und ragt nach dem Einbringen aus dem Zahnfleisch heraus. Einteilige Implantate kommen bevorzugt bei Sofortbelastungen zum Einsatz, d.h. der Zahnersatz wird spätestens nach 24 bis 36 Stunden auf das Implantat aufgebracht.

Vorteile:

  • Hohe Bruchfestigkeit
  • Einfache Behandlungsabläufe
  • Niedrige Kosten

Nachteile:

  • Keine Korrekturmöglichkeit durch spätere Aufbauten, falls das Implantat in einem ungünstigen Winkel einwächst oder das Behandlungskonzept später geändert werden muss.

Zweiteilige Implantate

Dieses ist der am häufigsten eingesetzte Implantattyp. Der Implantataufbau ist bei diesem System von der Implantaschraube getrennt. Er wird mittels Schraub- oder Steckverbindung daran angekoppelt, nachdem das Implantat vollständig im Knochen eingeheilt ist. Die Einheilung kann entweder geschlossen erfolgen (dabei wird die Schleimhaut über der Implantatschraube zugenäht) oder offen (wobei die Implantatschraube oben abgedichtet wird).

Vorteile:

  • Sofort- und Spätbelastung möglich
  • Flexibilität bei der Zahnersatzfertigung durch grosse Auswahl der Komponenten

Nachteile:

  • Höhere Kosten
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