Komplikationen: Implantationen sind risikoarme Behandlungen
|
|
|
|
Nach dem aktuellen Stand gilt die Implantologie zu den
erfolgssichersten Behandlungsformen in der Medizin. Dennoch können -
wie bei jeder Operation - Risiken auftreten, so unwahrscheinlich sie
auch sein mögen. Es ist Aufgabe des Behandlers, dem Patienten diese
Risiken offen und ausführlich darzulegen. Gleichzeitig trägt jedoch
eine sorgfältige Untersuchung im Vorfeld des Eingriffs dafür Sorge,
dass die Gefahr von Komplikationen so weit wie möglich minimiert wird.
Man teilt etwaige Komplikationen in vier Gruppen ein:
Komplikationen während des Eingriffs
Bei ungünstigen Verhältnissen kann sich das Risiko für die
Verletzung wichtiger Strukturen in der Mundhöhle erhöhen. Durch
entsprechende Sorgfalt lassen sich die meisten der folgenden
Komplikationen fast immer vermeiden:
- Nervverletzung
- Zahnverletzung
- Weichteilverletzung
- Kieferhöhlenverletzung
- Blutungen
Frühkomplikationen
Diese zählen grundsätzlich zu den Risiken jeder Operation
- Wundheilungsstörungen
- Wundinfektion
- Wundschmerzen
- Schwellungen
- Nachblutungen und Hämatom (Bluterguss)
Spätkomplikationen
Darunter versteht man Komplikationen, die schlimmstenfalls zum
Verlust des Implantats führen. Das passiert allerdings höchst selten;
man geht von unter 5% aller Fälle aus! Die wichtigsten
Spätkomplikationen sind:
- Entündungen im Implantatbereich
- Schmerzen im Implantatbereich
- Knochenabbau
- Implantatbruch
|
|
|