Wenn der Eingriff vorbei ist, empiehlt es sich, den operierten Bereich zu kühlen, um einer zu starken Schwellung und Schmerzen entgegenzuwirken. Das Auftreten von Schmerzen ist dabei viel geringer, als gemeinhin angenommen wird, und normalerweise reichen schon leichte Schmerzmittel aus, um sie in den Griff zu bekommen. Viele Patienten berichten, dass sie bereits ein oder zwei Tage nach der Implantation so gut wie schmerzfrei waren. Ein bis zwei Wochen später wird der Arzt die Fäden ziehen.

Bis die Implantate sicher eingeheilt sind und der endgültige Zahnersatz aufgebracht werden kann, ist für die Übergangszeit ein provisorischer Zahnersatz sinnvoll – es sei denn, die Lücke befindet sich im nicht sichtbaren Bereich, wo man mitunter auf ein Provisorium verzichtet.

Unter bestimmten Voraussetzungen können die eingesetzten Implantate unmittelbar nach dem Eingriff (direkt oder innerhalb von 24–36 Stunden nach der Operation) mit Provisorien oder sogar schon endgültigem Zahnersatz versorgt und auch belastet werden. Dieses Verfahren nennt man deshalb Sofortbelastung.

Der deutlich überwiegende Teil aller gesetzten Implantate wird aber nicht sofort, sondern erst nach der Einheilphase mit dem endgültigen Zahnersatz versorgt.

Wann ein Implantat heutzutage belastet wird, hängt von der Knochenstruktur, dem Implantatsystem und dem Behandlungskonzept ab. Wurde in den Anfängen der Implantologie noch ca. 12 Monate abgewartet, sind heute Sofortversorgungen und Vollbelastungen nach wenigen Wochen an der Tagesordnung. Doch Vorsicht, nicht immer ist das Machbare auch das Beste. Eine vollständige Knochenheilung dauert mindestens 6 Wochen. Jedes schneller Vorgehen erkauft man sich mit einem erhöhten Risiko.

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