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Zahnimplantate aus Zirkonoxid-Keramik

Die Alternative zu Titanimplantaten bieten die hochfesten und optimal körperlich verträglichen Zirkonoxid-Keramikimplantate. Diese sind in Hinsicht auf Ästhetik dem Titanimplantat überlegen, da sie der natürlichen Zahnfarbe viel eher entsprechen. Zudem sind sie insbesondere bei Patienten mit dünnem Zahnfleisch beliebt, da Zirkonimplantate nicht dunkel durch transparente Stellen schimmern.

Keramik- oder Titan-Implantate, was ist besser?

Zahnimplantate aus Keramik und TitanWie bereits erwähnt sind die Zirkonimplantate bezüglich der Ästhetik den Titanimplantaten einen Schritt voraus. Aber auch was die Verträglichkeit betrifft, kann das Keramikprodukt punkten, denn: Das metallfreie Implantat ist ausgezeichnet verträglich (biokompatibel). Nachteilig ist jedoch der erhöhte Kostenfaktor. Da ist das Titan-Implantat erschwinglicher; allein durch die erschwerte Herstellung von Zirkonimplantaten entstehen höhere Kosten. Auch die Dokumentation über Langlebigkeit und dauerhafte Stabilität ist nicht so erforscht und gewährleistet, wie bei Zahnimplantaten aus Titan.
Zwar sind die Keramik-Implantate optimal biokompatibel, doch benötigen sie länger für die Einheilung (während moderne Titanimplantate 6-12 Wochen brauchen, benötigen Keramikimplantate 20-24 Wochen). Das Zahnfleisch legt sich dafür aber am Material an und liegt nicht, wie beim Titanimplantat, locker auf.

Keramikimplantate werden immer populärer

Auf dem Sektor der Zirkonoxidimplantate ist bis 2012 das einteilige Implantat üblich gewesen. Seit dem gibt es auch zweiteilige Keramik-Implantatsysteme die stets weiterentwickelt werden. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse auf diesem Gebiet der Medizin wachsen beinahe täglich und die Verfahren werden ständig optimiert. Mittlerweile ist das Anwendungsspektrum für Zirkonoxidimplantate deutlich erweitert worden. Immer mehr Keramik-Implantate werden in Patientenmünder eingesetzt, die Monopolstellung von Titanimplantaten scheint im Umbruch.

Einteilige und zweiteilige Keramik-Implantate

Einteilig bedeutet, der Implantatkörper (in der Regel schraubenförmig) und der Implantataufbau (Abutment) sind aus einem Stück gefertigt, und werden so im Kieferknochen verankert. Da Keramikimplantate aufgrund der Materialbeschaffenheit empfindlicher als Titan-Implantate sind, dürfen sie nicht sofort belastet werden. Das Zirkonimplantat muss einige Wochen „in Ruhe“ einheilen. Hierzu werden Schienen zum Schutz verwendet. Die einteiligen Implantate sind im Aufbau nicht verstellbar, daher erfordert es eine exakte Positionierung der Implantate an der gewünschten Position im Kieferknochen. Eine Anpassung durch Schleifen ist hier nicht zu empfehlen, da es zu keiner Verbesserung des Materialzustands führt. Insgesamt eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe für den Implantologen, und nicht weniger strapazierend für den Patienten.

Zweiteilige Keramikimplantate: einfacher in der Anwendung

Nach der Einführung von zweiteiligen Keramik-Implantaten 2012, ist der Behandlungsablauf einfacher geworden. Die Einheilungsphase ist weniger belastend für den Patienten, da auf Schutzschienen und weitere Vorsichtsmaßnahmen während dieser Zeit verzichtet werden kann. Durch die veränderbare Ausrichtung der Aufbauten, ist auch das Implantieren einfacher geworden. Es ist keine millimetergenaue Positionierung der Implantate mehr erfolgsentscheidend. Der Aufbau (Abutment) kann entweder mit dem Implantat verschraubt oder verklebt werden. Der Hersteller verspricht eine sehr sichere Verbindung.

Der Gebrauch von Zirkonoxidimplantaten ist durch die flexiblere Handhabung in den letzten Jahren populärer geworden. Für ästhetisch perfekte Ergebnisse im Frontzahnbereich werden Keramikimplantate Implantaten aus Titan vorgezogen.

Hier nochmal Vor- und Nachteile von Zirkonoxid-Keramik-Implantaten auf einen Blick:

Keramikimplantat mit Zahnkrone im Querschnitt

vorteile

 

  • Ausgezeichnete Verträglichkeit (Biokompatibilität 100%), keine Allergien möglich;
  • Bessere Zahnfleisch-Anlagerung als bei Titan-Implantaten;
  • Bessere Ästhetik durch natürliche Zahnfarbe
  • Weniger Plaqueanlagerung (Risiko einer Zahnfleischentzündung wird gesenkt);
  • Zwischen Aufbau und Implantat gibt es keinen Spalt (bei einteiligen o. verklebten Implantaten), ebenfalls geringeres Risiko einer Zahnfleischentzündung
nachteile

 

  • Verlängerte Einheilungszeit (längere Knocheneinheilungsphase als bei Titanimplantaten)
  • Muss unbedingt unbelastet einheilen (bei einteilige Implantate)
  • Keine ausreichende Dokumentation durch fehlende Langzeiterfahrungen, Keramik möglicherweise nicht so lange haltbar wie Titan
  • Keine spätere Korrektur der Achsen durch Implantataufbau(wechsel) möglich (bei einteiligen Implantaten)
  • Gefahr der Beschädigung des Implantats durch spätere Korrekturmaßnahmen (Beschleifen) möglich
  • Keine Garantie auf langfristigen Halt von zweiteiligen Keramikimplantaten möglich, da keine ausreichende Dokumentation vorliegt

Was kosten Keramik-Implantate?

Wie bereits erwähnt sind Zirkonoxid-Keramik-Implantate teurer als Zahnimplantate aus Titan.
Dieser Umstand ergibt sich zum Einen aus dem Material selbst: Durch die besondere Härte des Materials ist es auch dementsprechend schwerer zu bearbeiten. Fräsen ist hier ein aufwendiger Prozess.
Titan ist wesentlich einfacher zu bearbeiten. Zum Anderen ist die Nachfrage bei Keramik-Implantaten im Gegensatz zu Titan-Implantaten niedriger - damit das Fertigen exklusiver und unwirtschaftlicher.

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